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"...wie derzeit nach Gutsherrenart regiert wird"

18. Dezember 2020 in Deutschland, 54 Lesermeinungen
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Weihbischof Wörner zu Söder: "Was die Leute jetzt brauchen, ist nicht Hysterie, Angstmache und Willkür, sondern Augenmaß und geistliche Stärkung." - Augsburger Bischof Bertram Meier geht auf Distanz


Augsburg (kath.net)  Der Augsburger Bischof Bertram Meier hat sich laut einem Bericht der "Augsburger Allgemeinen" von Äußerungen seines Weihbischofs Florian Wörner zu coronabedingten Beschränkungen für Christmetten distanziert. Der Augsburger Weihbischof Florian Wörner hat auf Instagram deutliche Kritik an der Regierung in Bayern geübt und geschrieben: "Gläubigen unter Strafe zu verbieten, in der heiligen Nacht in den Gottesdienst zu gehen, ist übergriffig und außerdem eine Missachtung der Arbeit derer, die sich in letzter Zeit in den Pfarreien den Kopf darüber zerbrochen haben, wie man die Gottesdienstbesucher an Weihnachten gut verteilt, sodass dem Infektionsschutz genüge getan ist. Gesundheit ist wichtig, aber nicht das höchste Gut! Die Väter des Grundgesetzes (Art. 4, Abs. 2) und der Bayerischen Verfassung (Art. 107, Abs. 2 und Art. 131, Abs. 2) haben das noch gewusst. Es ist beängstigend wie derzeit nach Gutsherrenart regiert wird. Was die Leute jetzt brauchen, ist nicht Hysterie, Angstmache und Willkür, sondern Augenmaß und geistliche Stärkung."


Ulrich Bobinger, Sprecher von Bischof Meier, meinte jetzt dazu: "Die Aussagen von Weihbischof Florian Wörner hinsichtlich der Ausgangssperren auch an den Weihnachtstagen betrachtet die Diözese Augsburg als Privatmeinung." Diese Aussagen sei weder mit Meier abgestimmt gewesen noch werde es inhaltlich von ihm mitgetragen.


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Lesermeinungen

 phillip 25. Dezember 2020 
 

Stimmvieh

Werter Woodstock! Ich nehme zur Kenntnis, dass es nicht Ihre Absicht war, "hape" zu beleidigen - er hat es auch nicht als solche empfunden; daher möchte ich mich für meine "Schnautze" entschuldigen: es tut mir aufrichtig leid. Dennoch bin ich der Meinung, dass dem Begriff "Stimmvieh" nur eine abwertende Bedeutung beigemessen werden kann und daher - selbst wenn er sich auf sognannte "Taufscheinkatholiken" beziehen sollte - deplatziert ist. Mir war schon klar, dass Sie hape nicht direkt angesprochen haben - Sprache und Grammatik sind mir nicht ganz fremd - im Kontext seines Postings sah ich ihn allerdings in jener Gruppe von Katholiken, mit der er sich "solidarisiert" hat und ich ihn, daher, durchaus auch als vom "sie" umfassend, angesprochen empfunden habe, was, wie Sie nunmehr darlegten, nicht Ihre Absicht gewesen ist. Letztlich denke ich, dass Beleidigungen auch in einer Demokratie im Rahmen einer Meinungsäußerungen unterbleiben sollten. Frohe Weihnachten Euch allen hier im Forum!


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 Bernhard Joseph 24. Dezember 2020 
 

Glaube und Politik

Nicht wenige Bischöfe in unserem Land sehen sich eher als Politiker denn als Hirten. Insofern dienen sie sich dem Staat, respektive Parteien oder deren Repräsentanten, auch sprachlich immer merklicher an. Wenn dann ein Weihbischof tatsächlich noch die ureigenste Aufgabe seines Amtes auch zum Ausdruck bringt, dann wird er eben im Sinne der politischen Disziplin zurückgepfiffen.

Traurig zu sehen, wie die Bischöfe hierzulande sukzessive sich zu bloßen Erfüllungsgehilfen karriereorienter Politiker machen und die Gläubigen mit hohlen Phrasen abspeisen.

Und besonders witzig ist der letzte Satz des Artikels: "Die Aussagen von Weihbischof Florian Wörner hinsichtlich der Ausgangssperren auch an den Weihnachtstagen betrachtet die Diözese Augsburg als Privatmeinung."

Gibt es jetzt schon taufrische kirchliche Dogmen zu Corona?


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 stephanus2 20. Dezember 2020 
 

[email protected]

..ich möchte mich für Ihren Ausdruck "geistige Viren" bedanken, und dass diese mindestens genauso energisch bekämpft werden müssen. Ja, es wimmelt von geistigen Viren, die schlimmer sind als die, die dem Körper zu schaffen machen: sie bedrohen das ewige Heil der Seele. Doch dagegen wiederum wirkt der ewige Heilsplan Gottes, in dem auch wir eingebunden sind und unser Scherflein, unser Lichtlein zum Heil anderer beitragen können."Die Dunkelheit wird nicht bekämpft, sondern erhellt!"


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 nazareth 20. Dezember 2020 
 

Die einen sind wach, die anderen schlafen...


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 hape 20. Dezember 2020 

Güterabwägung 3/3

Deshalb meine ich, ist die Staatsregierung sogar verpflichtet, die Religionsfreiheit der Katholiken zu schützen und eine Ausnahme von der allg. Ausgangssperre zu erlauben. Das dies nicht geschieht, ist ungerecht. Insofern stimme ich mit Wb. Wörner überein, dass das Verhalten der Staatsregierung übergriffig ist. Das dies auch öffentlich kritisiert werden darf, gehört zur Meinungsfreiheit und die gehört zum Wesen der Demokratie.


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 hape 20. Dezember 2020 

Güterabwägung 2/3

Denn aufgrund der ausgefeilten Hygienekonzepte der Kirche können in der Christmette gar nicht mehr Kontakte entstehen, wie in anderen Messen auch. Es gibt kein Gedränge, das ein erhöhtes Infektionsrisiko wahrscheinlich machen würde. Insofern ist aber das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit durch den kritisierten Zeitpunkt nicht mehr gefährdet, als zu anderen Zeitpunkten.

Damit entfällt, hinsichtlich der Güterabwägung, der dringende Grund. Die Staatsregierung kann nicht plausibel darstellen, warum ausgerechnet die mitternächtliche Christmette ein erhöhtes Gesundheitsrisiko sein soll.


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 hape 20. Dezember 2020 

Güterabwägung 1/3

@Kant1 hat insofern recht, als dass es einer Güterabwägung bedarf, zwischen Religionsfreiheit und Gesundheit, bzw. dem Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

Die mitternächtliche weihnachtliche Christmette ist eine besondere Form der katholischen Spiritualität. Die freie Wahl des Zeitpunkts dieser Hl. Messe gehört grundsätzlich zu dieser Religionsfreiheit. Nun fällt dieser Zeitpunkt aber in das Zeitfenster der allg. Ausgangssperre und es geht um die Frage, ob eine Ausnahme gewährt werden sollte.

Die Staatsregierung kann von der Kirche aber nur dann verlangen, auf ihr Recht zu verzichten, wenn sie dringende Gründe vorlegt. Sie tut das, angesichts der Pandemie, mit dem Argument des Infektionsrisikos. Mit der Verschiebung der Christmette auf einen Zeitpunkt vor oder nach der Ausgangssperre sollen also zwischenmenschliche Kontakte vermieden und das Infektionsgeschehen verlangsamt werden. – Aber ist das auch plausibel?


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 Woodstock 19. Dezember 2020 
 

Deftige Worte

Ich finde die deftigen Worte des Weihbischofs Wörner richtig und wichtig. Wichtig deshalb, weil es sich schon einschleicht, dass alles kritiklos hingenommen wird. Allein die Tatsache, dass man sich mehr und mehr an die staatlichen Eingriffe gewöhnt, finde ich schlimm. Ob nun 21:00 Uhr oder 18:00 eine Rolle spielen mag oder nicht, das Aufhebens um Wörners Äußerungen machen sie nur noch schriller. Und das ist gut so. Es bedeutet Gegenwind für die Bayer. Staatsregierung. Wenn der einmal abflaut, dann machen die Politiker was sie wollen. Dann gnade uns Gott...


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 lesa 19. Dezember 2020 

Der Geist ist es, der lebendig macht. (Joh)

Präzisierung: Was das Glaubensleben und die Moral nicht fördert, schadet auch dem leiblichen Wohl.
"Der Geist im Menschen überwindet die Krankheit" (Spr).


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 lesa 19. Dezember 2020 

Friede ist Ruhe in guter Ordnung (Hl. Augustinus)

@Kant 1: Die Reaktion des Weihbischofs erfolgte, nachdem Planungen, die viel Einsatz gekostet haben, mir nichts dir nichts über den Haufen geworfen worden waren. Klipp und klar die Dinge beim Namen nennen ist sicher die einzige Sprache, die gehört wird. Mag sein, das @Fischlein mit seiner Prophezeiung recht hat. Sei`s drum!
Und übrigens geht der leiblichen Gesundheit des Volkes die geistliche voraus. Was das Glaubensleben fördert, dient der Gesundheit - und umgekehrt.
Als die Schlangenplage das Volk peinigte, half nur der Blick auf die Kupferschlange. Uns rettet die Ausrichtung auf den gekreuzigten Auferstandenen und das Halten seiner Gebote. Wenn geistige Viren so energisch bekämpft werden, wie das Coronavirus, werden Staaten aufblühen. Solange das nicht der Fall ist, kämpft man gegen Windmühlen.
Jene, die sich so äußern, wie der Weihbischof, der haben das erfasst und üben ECHTEN Hirtendienst aus.


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 Veritatis Splendor 19. Dezember 2020 

Florian Wörner...

...ist für mich der beste Bischof, den ich persönlich kennenlernen durfte :-)

Auf der Reise zur Amtseinführung Benedikts hat er die Nacht davor stundenlang stehend bei Wind & Regen das Bußsakrament für viele Jugendlichen gespendet. Das hat mich tief beeindruckt!

Solche Hirten brauchen wir, die Brücken zu Gott und nicht in Allewelt bauen... (echter Pontifex!)


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 UnchurchedSpiritual 19. Dezember 2020 
 

Religionsfreiheit ist nicht Privatmeinung.

Söder Reg.-Erklärung vom 14.12.2020(lt. NL Bayerischen Staatsregierung) "Die Zeit der Ausnahmen ist vorbei. Was für alle gilt,ist auch gerecht." Eine Kollektivstrafe in einem GULAG ist wohl gerecht weil sie alle trifft.
Was dieser Satz eigentlich aussagt: Das christliche Bayern und Religionsfreiheit laut GG (Art. 4, Abs. 2) und Bayerische Verfassung (Art. 107, Abs. 2 und Art. 131, Abs. 2) ist vorbei. Mag sein. Ausser für eine vermutlich.
Es war immer nur einzelne, wie jetzt Augsburger Weihbischof Florian Wörner, die totalitärem Gedankengut widersprachen, nie die deutsche Amtskirche.
Ich habe mein Karten zur Christmette zurückgeben. Das willfährige Aussetzen der späten Christmetten (ist Covid um 18:00 nicht ansteckend?) zeigt die Amtskirche im Selbstverständnis einer staatlich besoldeten säkularen NGO. Sie verweigert geistliche Stärkung und verstärkt und unterstützt damit Hysterie, Angstmache und Vereinzelung.
"Gewogen wurdest Du auf einer Waage und zu leicht befunden!" Dan 5,26)


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 Woodstock 19. Dezember 2020 
 

Fürst des Friedens

Ein mir bekannter Psychologe stellte kürzlich fest, dass Corona die negativen Gefühle der Menschen verstärkt: Trauer, Wut, Hass, Einsamkeit, Verzweiflung...
Das führt auch dazu, dass Emotionen hochkochen und die Sprache verroht. Er, übrigens bekennender Christ, sagt, es sei das Ziel Satans, uns alle zu entzweien. Dieses Wirken zeigt sich u.a. hier bei der Geschichte um Weihbischof Wörner und Bischof Meier, aber auch in der Politik, in der Kirche bis hin zu den Menschen, Nachbarn, Freunden und zuweilen auch in diesem Forum.
Lasst uns also den Blick auf das Kommen des Fürsten des Friedens richten und im Glauben und der Liebe eins sein! (Was nicht heißt, dass es nicht mitunter kontroverse und heftige Debatten geben dürfte. Die gab es schon zw. Petrus und Paulus!)


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 Kant1 19. Dezember 2020 
 

@hape: „Die Christmette ist die am besten besuchte Messe.“

1. Wirklich? Ich habe den Eindruck, daß der Krippen-Spiel-Gottesdienst der Pfarrgemeindereferentin der Christmette schon seit einigen Jahren den Rang abgelaufen
2. Auch in den Gemeinden fällt es den „Hardliner“ zunehmend schwerer, dem Druck der Mehrheit standzuhalten, die alle Vigil-Gottesdienste auf frühen Abend oder Morgen verlegen wollen.
3. Die meisten Katholiken haben wahrscheinlich auch kein Problem damit, im Corona-Jahr die Christmette ausnahmsweise schon vor 20:00 Uhr zu beginnen. (Das gilt übrigens auch für Papst Franziskus.)
Wegen dieser Frage sollte m. Er. deshalb ein WB nicht in Fundamental-Opposition gehen: das ist übertrieben und wenig hilfreich.


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 lesa 19. Dezember 2020 

Vor wem sollte ich mich fürchten? (aus Psalm 27)

@Alpenglühen: Ihre Entgegnung habe ich zur Kenntnis genommen. Wie gesagt, die klaren Äußerungen von Weihbischof Wörner sind eine Wohltat und gewiss auch das, was es dringend braucht. Auch im Hinblick auf Vorbildwirkung, Ermutigung, Anleitung zum Aufrechtstehen. Sein Bischof hätte es sich wirklich mindestens sparen können, ihm in den Rücken zu fallen, vielmehr hätte er sich ein Beispiel nehmen können. Warum er es mit der Angst zu tun bekommen hat, kann ich nicht beurteilen. Wenn ich auch wirklich kein faible habe für Hasenpanier: Gott kennt sein Herz, ER kann ihm für die Zukunft Stärke verleihen - vielleicht durch das Gebet der Gläubigen. Urteile fällen ist auch nicht meins. Aber ich schließe nicht aus, dass es ihm auch hilft, wenn er "Klare Meinung" zu seinem aktuellen Verhalten zu hören und zu lesen bekommt - etwa wie durch Ihren Kommentar.
"Der Herr ist mein Licht und mein Heil...Hoffe auf den Herrn und sei stark. Hab festen Mut und hoffe auf den Herrn." (aus Psalm 27)


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 hape 19. Dezember 2020 

Lieber @Phillip,

ich fühle mich von @Woodstock tatsächlich in keiner Weise missverstanden. Damit sollten wir das Thema aber jetzt auf sich beruhen lassen. Es gibt wahrhaftig wichtigeres.

Im Gebet verbunden, hape


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 hape 19. Dezember 2020 

@kant1

"… die Frage hat – seien wir mal ehrlich – für die meisten Menschen und nicht einmal für die meistsen Katholiken eine hohe Prioriät." –

Aber wie erklären Sie dann, dass gerade die Christmette seit ewigen Zeiten die am besten gesuchte Hl. Messe war?


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 Alpenglühen 19. Dezember 2020 

Gutsherrenart

Lt. CNA bekräftigte Söder in der Reg.-Erklärung am 14.12.2020: "Die Zeit der Ausnahmen ist vorbei. Was für alle gilt, ist auch gerecht." Lt. Statistik waren 2018 in Bayern ca. 25% der ca. 13 Mill. Einwohner Bayerns = 3.250.000 keine Christen od. religionslos, davon ca. 600.000 Muslime. Ist die Auswirkung der Ausgangssperre also wirklich für alle gleich? Es ist doch wohl ein Unterschied, ob jemand nach einem „gemütlichen Abend“, dessen Inhalt ihm nichts bedeutet, ggf. bei Freunden übernachtet, od. ob gläubigen Christen verboten ist, an der Christmette teilzunehmen! Will Hr. Söder allen Ernstes beides gleichsetzen?
@lesa: die kritischen Äußerungen zur Ausgangssperre ab 21.00 hinderten Bf. Meier aber nicht, seinem WB in den Rücken zu fallen u. die Pfarren anzuordnen, den Vorgaben Folge zu leisten. Das ist nicht ‚Rückgrat’, sondern Feigheit. Ich habe aber auch nichts anderes erwartet.
@Diadochus:Meine Ohren klingeln seit Mitte November, da sprach Altmaier von mindestens 5 Monaten Lockdown


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 ThomasR 18. Dezember 2020 
 

jeder darf eigene Meinung haben sowohl Bischof Wörner

als auch Bischof Meier
Trotzdem es freut sehr , daß eine neue Generation der Bischöfe kommt, die weder an der Königsteiner Erklärung noch am Döpfnerischen antropzentrischen Gedankengut halten.

Kirche in Deutschland braucht gute neue junge* Bischöfe, die Widerstand leisten und zur Erneuerung der Kirche und des katholischen Glaubens beitragen
(es geht eher mehr um junges offenes Herz wie beim Papst Benedkit oder beim Bischof Laun nicht um Alter)


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 Fischlein 18. Dezember 2020 
 

WB Wörter hat mMn richtig reagiert.

Leider wird "der Staat" sich daran erinnern und so hat er sich den Weg für Diözesanbischof gesperrt. Ich würde mich aber gern irren.


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 Kant1 18. Dezember 2020 
 

Vom Opponieren, Distanzieren und Abwägen (2)

@Robensl:
1. Man muß natürlich immer Abwägungsprozesse anstellen, und deshalb fahre ich Auto. Deshalb halte ich es aber auch für richtig, derzeit eine Maske zu tragen, Abstand zu halten etc.
2. Und genau so ein Abwägungsprozeß hat die bayerische Landesregierung bewogen, auch am Heiligabend die Ausgangssperre nicht aufzuheben.
3. Mag sein, daß diese Entscheidung falsch ist, aber WB Wörners Beschreibungen („Gutsherrenart“, „übergriffig“ etc.) passen da einfach nicht.
4. Wenn Sie Entscheidungsbefugnis hätten, hätten Sie die FFP2-Maske verpflichtend gemacht? Auf solche Anordnungen würde „Gutsherrenart“ m. Er. schon eher passen.


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 Kant1 18. Dezember 2020 
 

Vom Opponieren, Distanzieren und Abwägen (1)

@Chris2: Daß wir keine Opposition haben, stimmt m. Er. nicht.Es gibt die FDP, die deutliche Kritik äußert, natürlich auch die AfD, außerdem die Linke und die Grünen. Dann die außerparlamentarische Opposition: Querdenker mit ihren queren Auffassungen. Aber selbstverständlich, wird keine von diesen Parteien sich großartig um die Frage kümmern, ob Katholiken zur gewohnten Uhrzeit ihren Weihnachtsgottesdienst feiern können, zumal nicht einmal Papst Franziskus es tut, denn die Frage hat – seien wir mal ehrlich – für die meisten Menschen und nicht einmal für die meistsen Katholiken eine hohe Prioriät.

@jabberwocky: Ich glaube Sie verdrehen die Tatsachen. Nicht B Bertram, sondern WB Wörner hat sich mit seinem Chef nicht abgesprochen. B Bertram hat sich einfach nur distanziert, da – so seine Begründung – WB Wörners öffentliche Äußerungen nicht mit ihm „abgestimmt“ waren.
...


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 Maurizio 18. Dezember 2020 
 

Ein Mann mit Rückgrat ....

....getraut sich in seinen Predigten moralische Fehlentwicklungen in der Gesellschaft anzusprechen, beim Marsch für das Leben voranzugehen ... und heißt Florian Wörner!


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 Diadochus 18. Dezember 2020 
 

Stimmvieh

Das ist in Bayern leider sehr stark ausgeprägt. Hier hat der mündige Bürger ein ausgesprochenes Kurzzeitgedächtnis. Söder weiß das. In Bayern gilt: Einmal CSU, immer CSU. So läuft das. Staat und Kirche bildeten in der Vergangenheit eine gute Symbiose. Seit Corona besteht diese nicht mehr, denn in der beginnenden Illuminaten-NWO spielt die Kirche keine Rolle mehr. Die Symbiose wurde stillschweigend aufgekündigt. Das haben nur noch nicht alle mitbekommen. Ich habe schon Stimmen vernommen, der Lockdown solle bis Ostern im Namen der Gesundheit verlängert werden. Na, klingelts in den Ohren?


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 Woodstock 18. Dezember 2020 
 

@philip

Werter Herr philip,

ich verstehe Ihren Protest gegen mich nicht.

1. Ich habe Herrn hape in keiner Weise angesprochen. Wie Critilo richtig bemerkt hat, habe ich das "sie" kleingeschrieben und meine damit die von hape erwähnten Katholiken.
2. Ihre Forderung, mich von Blog auszuschließen, erinnert mich frappierend an das Zensierern durch manche Main-Stream-Medien.
3. Ich kann und werde auch in Zukunft nicht jedes Wort und jede Formulierung auf die Goldwaage legen. Es ist eben ein Blog und da schreibt man auch mal "frei Schnauze".

Ich gehe mal davon aus, dass es sich um ein Missverständnis handelt und unterstelle Ihnen keine böse Absicht.
Aber leider, Sie werden sehen, werden die Wahlergebnisse im nächsten September wenig Überraschung bringen.


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 lesa 18. Dezember 2020 

@Diadochus: Ohne seine Äußerungen genau zu kennen: Bischof Betram Maier hat sich zu der "21 Uhr-Verfügung" auch kritisch geäußert und sie nicht einfach hingenommen, Gott sei Dank! Beten wir um Mut für ihn!


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 lesa 18. Dezember 2020 

Gott bittet uns, festzustehen

Der Herr bittet uns, festzustehen, "wie ein Bollwerk als Zeichen des Widerspruchs gegen die Flut der Täuschung und der Bosheit ohne Rücksicht auf die Konsequenzen und auf "Erfolg" oder "Misserfolg". Der Herr will, dass wir immer tiefer gehen, denn im Innersten ist die Einheit mit ihm. Aber diese Einheit wächst nur durch den Glauben und durch Leiden." (O´Brien)
In welcher Form das "Feststehen" zu geschehen hat, darüber entscheidet das Gewissen.
Nochmals Dank an Weihbisch Wörner! Gott steh ihm bei, dass er weiterhin, gelegen oder ungelegen sagt, was gesagt werden muss, auch dann, wenn es Konsequenzen hat.


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 Diadochus 18. Dezember 2020 
 

Staatsdiener

Traurig, Bischof Bertram Meier ist ein devoter Staatsdiener, keine Diener von Jesus Christus. Christen gehen aufrecht. Weihbischof Wörner geht aufrecht.


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 MariaMutterDerKirche 18. Dezember 2020 
 

WB Wörner ist ein Priester mit einem heißen, großen Herzen....

...KEIN Politiker, wie andere Bischöfe.
dafür ein herzliches Vergelts Gott an ihn.

Es hat mir so gut getan, was er so deutlich und unmißverständlich zum Ausdruck gebracht hat.


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 Critilo 18. Dezember 2020 
 

@philip

Ich kann nicht erkennen, dass sich der Ausdruck auf hape bezieht.

Für mich klingt's eher so, dass damit die vergesslichen Wähler (aka "das Man") gemeint sind (andernfalls hätte Woodstock nicht geschrieben "sie werden sich an die Christmette 2020 erinnern - und trotzdem Söder wählen," sondern eher "Sie werden sich an die Christmette 2020 erinnern - und trotzdem Söder wählen")


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 Robensl 18. Dezember 2020 
 

@Kant1 Religionsausübung vs. Gesundheit/Leben - fahren Sie Auto?

Danke erstmal Weihbischof Wörner.

Kant1, ihrem Denken nach dürfen Sie nie wieder Auto fahren. Nicht-Autofahren retten Menschenleben. Ebenso Nicht-Rauchen, Nicht-Bauarbeiten, Nicht-Jagen, Nicht-Atmen, Nicht-Existieren....
Ich denke, der Mensch soll hier dem Mitmenschen als permanente Gefahrenquelle eingeimpft werden, damit Überwachung und Kontrolle zur "Sicherheit" akzeptiert wird.
Vernünftiges Abwägen bedeutet z.B. Helmpflicht oder Gurtpflicht. Wie wenig selbst dem von Merkel, Söder&Co entsprochen wird, sieht man z.B. daran, dass irgendwelche "Masken" getragen werden können. Wären die Gutsherren an echtem Schutz interessiert, würden sie nur effiziente Masken zulassen. Schliesslich würde Gurtpflicht beim Auto auch wenig nützen, wenn hier Marke Eigenbau oder einfach dicke Stricke verwendet würden.


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 Lämmchen 18. Dezember 2020 
 

Bischof Bertram Meier

sollte sich besser von seinem Weihbischof beraten lassen - Rückrat ist diesen zeiten gefragt. Alles andere enttäuscht auch die Gläubigen.


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 aronia 18. Dezember 2020 
 

WB Wörner ist einer der letzten Bischöfe mit Rückgrat,

Mut und Charakter und kein Schilfrohr im Wind wie die meisten anderen Bischöfe, die schon beim allerkleinsten Windstoß einknicken!
Von Bischof Meier hätte ich mehr erwartet!!

Dank an WB Florian!!


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 Fides Mariae 1 18. Dezember 2020 
 

Toll, wie Corona spaltet...

... Bischof Dr. Meier sollte es besser wissen, als zu veranlassen, dass sein verdienstvoller Mitbruder öffentlich blamiert wird.
Ich verstehe den Augsburger Diözesanbischof da wirklich nicht. Auch er selbst hat es - nach seiner eigenen Aussage, die er am nächsten Tag getätigt hat!! - für nötig gehalten, als erste Reaktion "deutliche" und "nicht diplomatische" Worte in dieser Sache zu sprechen.
Aber wenn es WB Florian Wörner tut... dann ist es wohl ein Fall von "Quod licet Jovi, non licet bovi"! (Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Rind nicht erlaubt - wie die alten Römer sagten.)


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 Dottrina 18. Dezember 2020 
 

Wb. Wörner hat recht,

und spricht mir aus der Seele. Diese Übergriffigkeit des Staates hat schon langsam diktatorische Züge. Die Politiker werden vom Volk gewählt (leider ist der Wähler oft nur dummes Stimmvieh) und somit eigentlich das Volk der Souverän, aber hier soll das Volk mundtot und dumm-gehorsam gehalten werden mit unsinnigen und diktatorischen drakonischen Strafen. Langsam habe ich von denen die Nase so was von voll - vor allem von den feigen Bischöfen, die vor der Obrigkeit einknicken. Dank daher an Bischof Wörner! Er soll weiterhin seine Meinung vertreten. Gottes Segen dafür.


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 phillip 18. Dezember 2020 
 

Ja, so ist das Stimmvieh.

Sie bezeichnen den Poster hape als Stimmvieh! Sagen Sie, Woodstock, wie bezeichnen Sie sich denn selbst? Wäre ich in diesem Forum Administrator, ich würde Sie dafür sperren; zu sagen, was ich von Ihnen halte, verkneife ich mir, denn das würde Ihrem Niveau entsprechen, und nichts läge mir ferner, mich soweit herab zu begeben!


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 freiheit.wahrheit 18. Dezember 2020 
 

@Kant1

Ihre Ausführungen unter Punkt 2b sind, aus meiner Sicht, die irrtümliche Grundlage, mit der die aktuellen Verstösse der Regierungen gegen das Grundgesetz gerechtfertigt werden sollen. Sie sind pseudo-moralisch und helfen uns nicht weiter. Außerdem bringen sie den lächerlichen Aberglauben zum Ausdruck, dass das Virus nach 21 Uhr gefährlicher ist als vor 21 Uhr.


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 jabberwocky 18. Dezember 2020 

@Kant1

Zunächst mal hätte ich mir durchaus gewünscht, daß das milde Protestchen, das die bayerischen Bischöfe gegen den Heiligabend-Lockdown vorgebracht hatten, ein wenig schärfer und deutlicher ausgefallen wäre. Leider ist ein Text entstanden, dem man deutlich anmerkt, daß er von Leuten verfaßt wurde, die jahrelanges Leisetreten und Duckmäusertum gewohnt sind. Von daher wäre Wörners Instagramtext sicher die bessere Wahl gewesen. Doch das ist nicht das Hauptproblem.
Das Hauptproblem ist, daß es ein absolutes No-Go ist, wenn der Chef seinen Untergebenen öffentlich bloßstellt. Wenn Herr Maier mit dem Handeln seines Weihbischofs nicht einverstanden ist, dann hat das Gespräch hinter verschlossenen Türen zu erfolgen und nicht in den Medien zu landen. Bischof Maier hat damit gezeigt, daß er nicht über Führungsqualitäten verfügt. Mit einem Chef, der mich öffentlich hinhängt, wäre ich persönlich fertig.


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 aronia 18. Dezember 2020 
 

WB Wörner gebührt alle Hochachtung!!

Er ist einer der letzten mutigen Bischöfe, der es wagt, den kath. Glauben und die Tradition bedingungslos zu verteidigen! Ein wahrer Hirte nach dem Herzen Gottes!!

Das Verhalten seines Bischofs Bertram Meier dagegen, ist mehr als schäbig!! Auch die Äußerungen Meiers zum Aussetzen der späten Christmetten auf Radio horeb, zeigten wie schnell die Kirche im Grunde resigniert. Solange die Bischöfe vom Staat auch derart fett abgespeist werden, sind sie zahm wie ein Streichelzoo und werden sich hüten irgendeine Form von Widerstand zu leisten. Eine Kirche, die solche Bischöfe hat, braucht keine Feinde mehr!


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 girsberg74 18. Dezember 2020 
 

Nichts gegen Bischof Meier,

er hat sich nur in missverständlicher Weise an der wünschenswerten Ausstattung der Krippe für das Jesus-Kind orientiert, drum seine Haltung im Blick auf die Regierung „windelweich“!


@eselchen „Die Meinung eines Bischofs “

Sehr geehrtes Eselchen, Sie hätten es ruhig noch lauter sagen können, dass auch ein Weihbischof Wörner in Fragen von Glauben und Sitte gar keine Privatmeinung haben kann - meint ein alter Esel.


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 freiheit.wahrheit 18. Dezember 2020 
 

Wenn sich Bischof Bertram davon distanziert,

wofür steht er dann? Ein Bischof soll Hirte sein, der seine Schafe vor den Wölfen schützt. Stattdessen "distanziert" man sich vom eigenen Mitbruder im Hirtenamt, nur weil dieser den Mut hat, die Wahrheit auszusprechen. So wie es Weihbischof Florian formuliert hat, so empfinden es sehr viele Gläubige, die sich von der Obrigkeit bevormundet fühlen. Bischof Bertram schlägt sich wohl lieber auf die Seite der Mächtigen und verspielt damit sein Ansehen und seine Glaubwürdigkeit bei den Gläubigen. Schade!


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 Chris2 18. Dezember 2020 
 

@Kant1

In normalen Zeiten würde ich Ihnen zustimmen. Doch da wir 2015-2017 de facto keinerlei Opposition hatten und diese auch jetzt wieder komplett kaltgestellt und ausgegrenzt ist, bin ich froh um jeden Bischof, ja um jeden überhaupt, der den Mächtigen zuruft: Nein, Ihr dürft nicht "wegen Corona" buchstäblich alles (nachdem Ihr die viral entspannten Sommermonate verpennt habt)!


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 rudiassel 18. Dezember 2020 
 

Ein mutiger Weihbischof

Danke lieber Weihbischof für Ihren Mut zur Wahrheit.

Schade, dem Bischof Bertram fehlt dieser Mut. Wohl aus Angst, "was sollen die Leute denken und wie werden die Medien berichten". Kritik an Regierungsbeschlüssen werden nicht gern gesehen. Also besser anpassen und mutige Stimmen unterdrücken.


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 Kant1 18. Dezember 2020 
 

Übertrieben und wenig hilfreich!

Ich finde, daß WB Wörner vielleicht doch ein wenig über das Ziel hinausgeschossen ist:
1. Die Politik der Landesregierung beschreibt er mit Ausdrücken wie „nach Gutsherren Art“, „übergriffig“, „Hysterie, Angstmache und Willkür“ und ohne „Augenmaß“.
a. Auch wenn man mit den Maßnahmen der bayerischen Landesregierung nicht einverstanden ist, diese Beschreibung paßt definitiv nicht, auch nicht auf eine Ausgangssperre in der Weihnacht.
b. Die drastische Wortwahl ziemt der Opposition, aber nicht einem WB.
2. „Gesundheit ... ist nicht das höchste Gut.“:
a. Eine solche Grundsatzdiskussion ist bei der Frage, zu welcher Uhrzeit ein Gottesdienst stattfinden darf, ist nicht angemessen.
b. Außerdem muß man nicht Religionsfreiheit gegen Gesundheit abwägen, sondern die Religionsausübung des einen gegen die Gesundheit, wenn nicht sogar das Lebensrecht eines anderen. Wenn es Menschenleben rettet, dann sollte auch 18:00 Uhr in Ordnung sein.
Der aufgeregte Stil von WB Wörner ist wenig hilfreich.


2

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 Revd. Karl 18. Dezember 2020 

Bürgerrechte

Gustav_Heinemann (ehem. Deutscher Bundespräsident; entschiedener Christ):
„Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouveränität und nicht die Herrschaftsgewalt eines obrigkeitlichen Staates. Nicht der Bürger steht im Gehorsamverhältnis zur Regierung, sondern die Regierung ist dem Bürger im Rahmen der Gesetze verantwortlich für ihr Handeln. Der Bürger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, dass sie demokratische Rechte missachtet.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Heinemann
Die letzten Lebensjahre (1974–1976) - Letzter Absatz.


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 nemrod 18. Dezember 2020 
 

Anscheinend wird auch im Bistum Augsburg nach dem Spruch verfahren: " Wes Brot ich ess - des Lied ich sing!"....Und da muss man halt der zahlenden Obrigkeit - hier MP Söder - mehr gehorchen als der kirchlichen Tradition. Einzig der Herr Weihbischof scheint hier noch Rückgrat zu besitzen....


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 Wynfried 18. Dezember 2020 

Der liebe Weihbischof Wörner

wird sich nie wieder so freiherzig äußern dürfen. Es ist einfach nur noch traurig.


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 Hadrianus Antonius 18. Dezember 2020 
 

No balls

Bischof Florian Wörner hat in sehr guter und total angemessener Sprache die Sache auf den Punkt gebracht.
Bischof Wörners Aussagen sind ganz vom christlichen Geist geprägt und stehen in kompletter Übereinstimmung mit den Glaubensfundamenten.
Der Bischof von Augsburg hat sich mit seinem Kommentar dazu geistlich suizidiert: daß das Bekennen und tapfer Sagen der Wahrheit "eine Privatmeinung" ist, stimmt natürlich nicht.
Viel schlimmer ist, daß der Augsburger Bischof von der Wahrheit distanziert.
Das ist "Salz, daß nicht mehr salzen kann" und deshalb "weggeworfen wird".
Das Letztere ist die Privatmeinung eines sicheren Jesus Christus.
Es würde mich nicht wundern, wenn Bertram Meier sich nun von diesem Jesus Christus distanzieren würde :-(


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 DavidH 18. Dezember 2020 
 

@hape

Sie schreiben: "Sie mögen sich ferner daran erinnern, dass auch Katholiken wählen gehen. Gerade in Bayern sind das nicht wenige. Spätestens bei der nächsten Wahl werden die sich mit Sicherheit an die Christmette 2020 erinnern."

Das ist zwar denkbar, aber das menschliche Gedächtnis ist löchrig wie ein Sieb. Zudem ist Wählen bei vielen Menschen eine Sache der Gewohnheit. Und die Gewohnheiten dessen, der seit Jahrzehnten CSU gewählt hat, wollen erst mal gebrochen werden.

Hinzu kommt: Ja, auch Katholiken wählen, aber eben nicht nur. Es werden auch Menschen wählen, die der Staatsregierung dankbar sind, dass sie nicht zuletzt aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmen noch am Leben sind.


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 Woodstock 18. Dezember 2020 
 

@hape

ja, sie werden sich an die Christmette 2020 erinnern - und trotzdem Söder wählen. Wie immer. Es gibt ja (vermeintlich) keine "wählbare Alternative".
Ja, so ist das Stimmvieh. Business as usual.


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 Perlinde 18. Dezember 2020 
 

Danke an Weihbischof Wörner

Die Kritik von WB Wörner richtete sich explizit
gegen das Verbot der Christmette nach 21 Uhr. Ich finde es extrem unfair, wenn ihn der Sprecher von
Bischof Maier deshalb angreift. WB Wörner hat
völlig Recht, wenn er die geistige Dimension der
Pandemie anspricht. Die Christmette ist für uns
doch kein gefühlsduseliges Event, das man so ohne Weiteres ins heimische Wohnzimmer verlegen kann um es online zu verfolgen. Wir feiern die
Gegenwart des Heilandes, des Retters der Welt,
der uns auch von dieser Pandemie befreien kann.
Wir brauchen das gemeinsame Singen und Feiern zur Ehre Gottes! Einfach nur zu Hause zu sitzen
und in naiver Wissenschaftsgläubigkeit zu warten bis ein Impfstoff auf dem Markt ist, wird unserer Menschenwürde nicht gerecht. Wenn es stimmt, dass Gott jeden Menschen so liebt als wäre er sein einziges Kind, dann werden wir in diesem Vertrauen auch aktiv an der Überwindung dieser Pandemie und aller anderen
Unbilden mitwirken. Allen einen besinnlichen
4. Advent.


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 Eselchen 18. Dezember 2020 
 

Die Meinung eines Bischofs

egal ob er jetzt eine Diözese führt oder nicht, kann gar nicht nur Privatmeinung sein. Vor allem dann nicht, wenn es mal wirklich um pastorale Fragen und Stellungnahmen geht.
Gut ist es, dass diese Mauer der Unbarmherzigkeit gegenüber den Kranken und Leidenden endlich Risse bekommt!


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 hape 18. Dezember 2020 

Ich stehe voll und ganz hinter Wb. Florian Wörner.

Manchmal tut es gut und ist es notwendig, den Boden der Diplomatie kurz zu verlassen und schlichtweg gerade heraus zu sagen, was Sache ist. Das hat Wb. Florian getan, nicht mehr und nicht weniger.

Aber auch, wenn es "nur" seine Privatmeinung ist, so hat er doch vielen Katholiken damit aus dem Herzen gesprochen und ihnen eine Stimme verliehen. Ministerpräsident Söder und die Staatsregierung mögen doch daran erkennen, dass es im Volk Gottes rumort. Sie mögen sich ferner daran erinnern, dass auch Katholiken wählen gehen. Gerade in Bayern sind das nicht wenige. Spätestens bei der nächsten Wahl werden die sich mit Sicherheit an die Christmette 2020 erinnern.


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 topi 18. Dezember 2020 

Der Weihbischof hat recht

Durch die Infektionsschutzmaßnahmen wird in das Grundrecht der Religionsfreiheit wird unverhältnismäßig stark eingegriffen, und ebenso in fast jedes andere Grundrecht.


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