Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  3. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  4. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  5. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  6. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  7. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  8. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  9. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  10. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

Autor der ‚Benedikt-Option’ warnt: Der Westen wird totalitär

2. Dezember 2020 in Weltkirche, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine bewusste Entscheidung für Gott, Freundschaften in kleinen, geheimen Zirkeln und starke Familien sind für Christen notwendig, um in Zukunft ihren Glauben bewahren zu können, schreibt Rod Dreher.


Baton Rouge (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Für sein neues Buch „Live Not by Lies: A Manual for Christian Dissidents“ hat der Journalist und Autor Rod Dreher mittel- und osteuropäische Zeitzeugen der kommunistischen Diktaturen gefragt, ob sich ihrer Ansicht nach die USA in Richtung Totalitarismus bewegen. Alle hätten das bejaht, schreibt Dreher.

 

Der unmittelbare Anlass für Drehers Buch war ein Anruf eines bekannten Arztes, dessen aus der Tschechoslowakei stammende Mutter ihn davor gewarnt hatte, dass die selben Umstände, welche nach dem Zweiten Weltkrieg das kommunistische Regime herbei geführt hätten, mittlerweile in den USA zu beobachten seien. Der konkrete Anlass war die Hysterie einer aufgebrachten Menge gegen eine Pizzeria im Bundesstaat Indiana, die nicht bereit war, eine „Homo-Ehe“ zu beliefern. Auffallend sei nicht nur die Forderung der Menge gewesen, die Pizzeria anzuzünden, sondern die Tatsache dass die „liberale Elite“ einschließlich der Leitmedien daran nichts Besonderes fanden. Dabei seien es gerade diese, die stets vor den Gefahren einer aufgebrachten Menge gewarnt hätten, die auf eine Minderheit losgeht.


 

Die Eliten und ihre Institutionen würden den bisher geltenden Liberalismus, welcher die Rechte des Einzelnen geschützt hatte, zu Gunsten einer progressiven Ideologie aufgeben, schreibt Dreher. Sie würden die Geschichte neu schreiben und die Sprache verändern, die ihren Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit entsprechen würden.

 

Im ersten Teil beschreibt Dreher die Revolution der politischen Korrektheit („Woke Revolution“ im Originaltext) und wie Großunternehmen, insbesondere die großen Technologieunternehmen auf diesen Zug aufgesprungen sind. Der zweite Teil berichtet über das Leben von Christen in der UdSSR und deren europäischen Satellitenstaaten. Der praktizierte Glaube, Freundschaften in kleinen, geheimen Gruppen und starke Familien hätten ihnen das Überleben gesichert. Dreher ist davon überzeugt, dass dies auch für die Christen in westlichen Ländern absolut notwendig sein wird.

 

„Live Not by Lies“  ist am 29. September in den USA erschienen. Bereits 2017 hat Rod Dreher mit Die Benedikt-Option ein Buch über mögliche Strategien von Christen in den zunehmend säkularisierten westlichen Gesellschaften geschrieben.

 

kath.net-Buchtipp:
Die Benedikt-Option
Eine Strategie für Christen in einer nachchristlichen Gesellschaft
Von Rod Dreher
Sonstiger Urheber: Georg Gänswein; Übersetzt von: Tobias Klein
Taschenbuch, 408 Seiten
2019 Fe-medienverlag
ISBN 978-3-86357-221-1
Preis Österreich: 13.40 EUR

 


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenphobie

  1. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  2. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  3. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  4. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
  5. „Aufgrund der religiösen Ausrichtung können wir Ihre Dreharbeiten nicht gestatten“
  6. „Beschmierte Kreuze, Sprayparolen, Bekennervideo: Wie Wien mit Kirchen-Vandalismus konfrontiert ist“
  7. Frankreich: Öffentliche Werbekampagne für katholischen Film „Sacre Coeur“ wurde abgelehnt
  8. Bombendrohung bei Hl. Messe in Wien - ÖVP und FPÖ üben Kritik - Schweigen bei 'Katholischer Aktion'
  9. Deutschland: Anzahl der Angriffe auf Christen deutlich gestiegen
  10. Christliche Studenten sprechen über Veranstaltung von Kamala Harris







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
  4. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht
  5. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  6. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  7. „Du trägst Gottes Bild“
  8. Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus
  9. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?
  10. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  11. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  12. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  13. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  14. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  15. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz