Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  11. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  14. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  15. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“

Autor der ‚Benedikt-Option’ warnt: Der Westen wird totalitär

2. Dezember 2020 in Weltkirche, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine bewusste Entscheidung für Gott, Freundschaften in kleinen, geheimen Zirkeln und starke Familien sind für Christen notwendig, um in Zukunft ihren Glauben bewahren zu können, schreibt Rod Dreher.


Baton Rouge (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Für sein neues Buch „Live Not by Lies: A Manual for Christian Dissidents“ hat der Journalist und Autor Rod Dreher mittel- und osteuropäische Zeitzeugen der kommunistischen Diktaturen gefragt, ob sich ihrer Ansicht nach die USA in Richtung Totalitarismus bewegen. Alle hätten das bejaht, schreibt Dreher.

 

Der unmittelbare Anlass für Drehers Buch war ein Anruf eines bekannten Arztes, dessen aus der Tschechoslowakei stammende Mutter ihn davor gewarnt hatte, dass die selben Umstände, welche nach dem Zweiten Weltkrieg das kommunistische Regime herbei geführt hätten, mittlerweile in den USA zu beobachten seien. Der konkrete Anlass war die Hysterie einer aufgebrachten Menge gegen eine Pizzeria im Bundesstaat Indiana, die nicht bereit war, eine „Homo-Ehe“ zu beliefern. Auffallend sei nicht nur die Forderung der Menge gewesen, die Pizzeria anzuzünden, sondern die Tatsache dass die „liberale Elite“ einschließlich der Leitmedien daran nichts Besonderes fanden. Dabei seien es gerade diese, die stets vor den Gefahren einer aufgebrachten Menge gewarnt hätten, die auf eine Minderheit losgeht.


 

Die Eliten und ihre Institutionen würden den bisher geltenden Liberalismus, welcher die Rechte des Einzelnen geschützt hatte, zu Gunsten einer progressiven Ideologie aufgeben, schreibt Dreher. Sie würden die Geschichte neu schreiben und die Sprache verändern, die ihren Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit entsprechen würden.

 

Im ersten Teil beschreibt Dreher die Revolution der politischen Korrektheit („Woke Revolution“ im Originaltext) und wie Großunternehmen, insbesondere die großen Technologieunternehmen auf diesen Zug aufgesprungen sind. Der zweite Teil berichtet über das Leben von Christen in der UdSSR und deren europäischen Satellitenstaaten. Der praktizierte Glaube, Freundschaften in kleinen, geheimen Gruppen und starke Familien hätten ihnen das Überleben gesichert. Dreher ist davon überzeugt, dass dies auch für die Christen in westlichen Ländern absolut notwendig sein wird.

 

„Live Not by Lies“  ist am 29. September in den USA erschienen. Bereits 2017 hat Rod Dreher mit Die Benedikt-Option ein Buch über mögliche Strategien von Christen in den zunehmend säkularisierten westlichen Gesellschaften geschrieben.

 

kath.net-Buchtipp:
Die Benedikt-Option
Eine Strategie für Christen in einer nachchristlichen Gesellschaft
Von Rod Dreher
Sonstiger Urheber: Georg Gänswein; Übersetzt von: Tobias Klein
Taschenbuch, 408 Seiten
2019 Fe-medienverlag
ISBN 978-3-86357-221-1
Preis Österreich: 13.40 EUR

 


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenphobie

  1. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  2. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  3. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  4. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
  5. „Aufgrund der religiösen Ausrichtung können wir Ihre Dreharbeiten nicht gestatten“
  6. „Beschmierte Kreuze, Sprayparolen, Bekennervideo: Wie Wien mit Kirchen-Vandalismus konfrontiert ist“
  7. Frankreich: Öffentliche Werbekampagne für katholischen Film „Sacre Coeur“ wurde abgelehnt
  8. Bombendrohung bei Hl. Messe in Wien - ÖVP und FPÖ üben Kritik - Schweigen bei 'Katholischer Aktion'
  9. Deutschland: Anzahl der Angriffe auf Christen deutlich gestiegen
  10. Christliche Studenten sprechen über Veranstaltung von Kamala Harris







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  4. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  7. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  8. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  9. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  10. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  11. Apostolisch und nix anderes
  12. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  13. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  14. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  15. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz