Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  11. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  12. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  13. Zeitliche und ewige Zukunft
  14. Pro-Life-Aktivistin soll vor Gericht gestellt werden - USA üben scharfe Kritik an Großbritannien
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

Vatikan: „Zivilunion“-Bemerkungen des Papstes beziehen sich „nicht auf die Lehre der Kirche“

2. November 2020 in Weltkirche, 31 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vorabveröffentlichung eines Textes des Staatssekretariates durch Papst-Franzikus-Biograph Austen Ivereigh – Übersetzung in voller Länge auf kath.net!


Vatikan (kath.net) Der Papst-Franzikus-Biograph Austen Ivereigh twitterte am Sonntag einen Text des vatikanischen Staatssekretariats zur Einordnung der momentan vieldiskutierten Aussagen von Papst Franziskus über die Möglichkeiten zur Einrichtung einer Zivilunion für homosexuelle Paare. Er fügte den spanischsprachigen Text an, den ein lateinamerikanischer Nuntius auf Anfrage erhalten hatte. Ivereigh erläuterte in einem weiteren Tweet, dass der Papst weltweit über die Nuntien an alle Bischöfe schreibe.

kath.net dokumentiert die Notiz „Zum Verständnis einiger Bemerkungen des Papstes im Dokumentarfilm ‚Francesco‘“ in voller Länge – © für die Übersetzung: kath.net

Einige Aussagen, die im Dokumentarfilm „Francesco“ des Drehbuchautors Evgeny Afineevsky enthalten sind, haben in den letzten Tagen zu verschiedenen Reaktionen und Interpretationen geführt. Daher werden einige nützliche Elemente angeboten, um ein angemessenes Verständnis der Worte des Heiligen Vaters zu fördern.

Vor mehr als einem Jahr beantwortete Papst Franziskus während eines Interviews zwei verschiedene Fragen zu zwei verschiedenen Zeiten, die in dem oben genannten Dokumentarfilm als eine einzige Antwort ohne angemessene Kontextualisierung bearbeitet und veröffentlicht wurden, was zu Verwirrung geführt hat. Der Heilige Vater hatte zunächst einen pastoralen Hinweis auf die Notwendigkeit gegeben, dass innerhalb der Familie der Sohn oder die Tochter mit homosexueller Ausrichtung niemals diskriminiert werden sollten. Diese Worte beziehen sich auf sie: „Homosexuelle haben das Recht, in der Familie zu sein. Sie sind Kinder Gottes, sie haben das Recht auf eine Familie. Niemand sollte deswegen aus der Familie geworfen werden oder dafür Schwierigkeiten bekommen.“


Der folgende Absatz aus dem Nachsynodalen Apostolischen Schreiben über die Liebe in der Familie, Amoris Laetitia (2016), kann solche Bemerkungen erläutern: „Mit den Synodenvätern habe ich die Situation von Familien bedacht, welche die Erfahrung machen, dass in ihrer Mitte Menschen mit homosexueller Orientierung leben – eine Erfahrung, die nicht leicht ist, sowohl für die Eltern, als auch für die Kinder. Darum möchten wir vor allem bekräftigen, dass jeder Mensch, unabhängig von seiner sexuellen Orientierung, in seiner Würde geachtet und mit Respekt aufgenommen werden soll und sorgsam zu vermeiden ist, ihn » in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen « oder ihm gar mit Aggression und Gewalt zu begegnen. In Bezug auf die Familien kommt es hingegen darauf an, eine respektvolle Begleitung zu gewährleisten, damit diejenigen, welche die homosexuelle Tendenz zeigen, die notwendigen Hilfen bekommen können, um den Willen Gottes in ihrem Leben zu begreifen und ganz zu erfüllen. (Nr. 250).“

Eine weitere Frage aus dem Interview war dann nach einem lokalen Gesetz in Argentinien von vor zehn Jahren über die „Gleichstellung von Ehen gleichgeschlechtlicher Paare" und die die Opposition dazu, die vom damaligen Erzbischof von Buenos Aires [Jorge Bergoglio] kam. In diesem Zusammenhang hat Papst Franziskus bekräftigt, dass „es eine Inkongruenz ist, von homosexueller Ehe zu sprechen“, und hinzugefügt, dass er im gleichen Zusammenhang vom Recht dieser Menschen auf eine gewisse rechtliche Deckung gesprochen habe: „Was wir tun müssen, ist ein Gesetz über ziviles Zusammenleben. Sie haben das Recht, rechtlich abgesichert zu sein. Das habe ich verteidigt.“

Der Heilige Vater hatte sich 2014 in einem Interview so ausgedrückt: „Die Ehe besteht zwischen einem Mann und einer Frau. Die säkularen Staaten wollen die Zivilunion rechtfertigen, um verschiedene Situationen des Zusammenlebens zu regulieren, die von der Forderung bewegt werden, wirtschaftliche Aspekte zwischen Menschen zu regulieren, beispielsweise die Gewährleistung der Gesundheitsversorgung. Dies sind Koexistenzpakte unterschiedlicher Art, von denen ich nicht wissen würde, wie ich eine Liste der verschiedenen Formen geben soll. Es ist notwendig, die verschiedenen Fälle zu sehen und sie in ihrer Vielfalt zu bewerten.“

Daher ist es offensichtlich, dass Papst Franziskus auf bestimmte staatliche Bestimmungen Bezug genommen hat, sicherlich nicht auf die Lehre der Kirche, die im Laufe der Jahre mehrfach bekräftigt wurde.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  9. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  10. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  13. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz