Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Papstbesuch in der Slowakei nur für Geimpfte!
  2. Theologe Kwasniewski: Lateinische Lesungen in außerordentlicher Form beibehalten
  3. Heftige Kritik eines französischen Atheisten an der Liturgieentscheidung von Papst Franziskus
  4. ‚Traditionis custodes’ – der Begleitbrief
  5. "Statt den Geruch der Schafe anzunehmen, schlägt der Hirte hier mit seinem Stab kräftig auf sie ein"
  6. Kann defekte Gesetzgebung verbindlich sein?
  7. Kein Aprilscherz - Ab August Covid-Impfungen im Wiener Stephansdom
  8. Bizarr, cool oder empörend?
  9. Der 'Masken-Ball' in den Kirchen geht weiter
  10. Traditionis Custodes - Erschütternd, wie man mit uns treuen Gläubigen umspringt!
  11. "Hüter der Tradition" klingt leider zynisch in vielen Ohren...
  12. Die erste Frucht des Dokuments war Chaos!
  13. ‚Einheit kann nicht erzwungen, sondern nur gefördert werden’
  14. Wie weiter nach «Traditionis custodes»?
  15. Mit Verwunderung aufgenommen!

Venezuela: Projektpartner von „Kirche in Not“ getötet

24. Oktober 2020 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


39-jähriger Priester starb durch Schuss in Herz


Wien-München (kath.net/KIN)

Mit großer Trauer und Bestürzung hat das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ die Nachricht von der Ermordung des 39-jährigen venezolanischen Priesters José Manuel de Jesús Ferreira erhalten. Der Verstorbene war Pfarrer von San Juan Bautista in der Diözese San Carlos de Venezuela im Bundesstaat Cojedes im Nordwesten des Landes und Projektpartner von „Kirche in Not“.

Ferreiras Pfarrei strahlt weit über die Ortsgrenzen hinaus: Sie beherbergt ein eucharistisches Heiligtum, das viele Besucher und Wallfahrer anzieht. Der Verstorbene gehörte der Ordensgemeinschaft der Dehonianer (Gemeinschaft der Herz-Jesu-Priester) an, die sich besonders der Seelsorge und der Verehrung der Eucharistie widmen.


Nach Angaben seines Ordens ereignete sich der Mord nach der Feier der heiligen Messe am Abend des 20. Oktober. Als Pater José Manuel an den Stufen seines Pfarrhauses die Gottesdienstbesucher verabschiedete, seien bislang unbekannte Angreifer auf die Gruppe zugestürmt mit dem Ziel, sich Zugang zum Pfarrhaus zu verschaffen.

Wie die Diözese San Carlos „Kirche in Not“ mitteilte, wollte Ferreira einem Mann zu Hilfe kommen, der von einem Angreifer festhalten wurde. Dabei habe der Täter dem Priester in die Brust geschossen. Sein Herz sei von einer Kugel getroffen worden und Ferreira noch an Ort und Stelle gestorben.

„Kirche in Not“ sprach dem Bischof der Diözese San Carlos, Polito Rodriguez, den Eltern und Geschwistern des ermordeten Priesters sowie allen Gemeindemitgliedern das Beileid und die Verbundenheit im Gebet aus. Mitarbeiter des Hilfswerks hatten Pater José Manuel zuletzt im Jahr 2019 besucht. „Kirche in Not“ hatte die Pfarrei bei der Renovierung des Kirchendachs finanziell unterstützt. „Der junge Pater beeindruckte uns als Seelsorger, der seinem Volk diente, zutiefst missionarisch war und eine große Liebe zur Eucharistie zeigte“, erklärte Maria Lozano, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit in der internationalen Zentrale von „Kirche in Not“ in Königstein im Taunus. „Auch an seinem Lebensende sehen wir in ihm ein Beispiel für die Hingabe an andere. Es schmerzt uns, dass dieser junge Priester in einer Zeit, in denen Venezuela mehr denn je seine Priester braucht, Opfer von Gewalt geworden ist, die das Land seit Jahren heimsucht.“

Foto: Pater José Manuel de Jesús Ferreira spendet die Kommunion. © Kirche in Not


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ehrmann 26. Oktober 2020 

Das Blut der Märtyrer ist der Same der Christen.. möge dieser Tod auch den Glauben Vieler stärken!


0

0
 
 Chris2 25. Oktober 2020 
 

Gibt es irgendwelche Hinweise,

wer die Mörder gewesen sein könnten und was sie wollten? Waren es eher militante politische "Aktivisten" oder schlicht Kriminelle, die auf Beute aus waren? Wie ist die allgemeine Lage dort?


2

0
 
 SalvatoreMio 24. Oktober 2020 
 

+ Pater José Manuel de Jesús Ferreira

Du Gott über Lebende und Tote!
Nimm den ermordeten Priester auf in Dein ewiges Licht; stärke seine Gemeinde in diesen bitteren Tagen, und steh' dem venezolanischen Volk bei, dass so viel Leid erfahren muss! Herr, erbarme Dich!


9

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche in Not

  1. „Kirche in Not“ begrüßt Ernennung des neuen EU-Sonderbeauftragten für Religionsfreiheit
  2. „Bericht über Religionsfreiheit ist Quelle der Hoffnung für viele Menschen“
  3. „Kirche in Not“ unterstützt „Josefsprojekte“ weltweit
  4. In dubio pro reo
  5. "Die Schilderung war glaubhaft, auch wenn die Schuldfrage nicht mehr geklärt werden konnte"
  6. Demokratische Republik Kongo: „Massaker folgt auf Massaker“
  7. Viel Schatten und einige Lichtblicke: „Kirche in Not“ Bilanz für 2020

Venezuela

  1. Venezuela: Flüchtlingskatastrophe vor Weihnachten
  2. Venezuela: „Entweder tötet uns Covid-19 oder der Hunger“
  3. Venezuela: „Wir leisten quasi Sterbebegleitung“
  4. Venezuela: Kirchenkritik an Zerstörung von Hilfsgütern
  5. Delegation aus Venezuela in Rom erwartet
  6. Venezuela: Polizei griff bei Randalen während Messfeier nicht ein
  7. Venezolanischer Kardinal Urosa fordert Rückzug Maduros







Top-15

meist-gelesen

  1. "Statt den Geruch der Schafe anzunehmen, schlägt der Hirte hier mit seinem Stab kräftig auf sie ein"
  2. Bizarr, cool oder empörend?
  3. "Ein Motu Proprio und bischöfliche Tollwut"
  4. Kann defekte Gesetzgebung verbindlich sein?
  5. Heftige Kritik eines französischen Atheisten an der Liturgieentscheidung von Papst Franziskus
  6. Kein Aprilscherz - Ab August Covid-Impfungen im Wiener Stephansdom
  7. Mit Verwunderung aufgenommen!
  8. Wie weiter nach «Traditionis custodes»?
  9. Die erste Frucht des Dokuments war Chaos!
  10. Bitte helfen Sie kath.net - Die Stimme der Diaspora-Katholiken im deutschen Sprachraum!
  11. Traditionis Custodes - Erschütternd, wie man mit uns treuen Gläubigen umspringt!
  12. Kardinal Zen und das Leid bringende Ärgernis von ‘Traditionis custodes’
  13. Ab Donnerstag: Keine Maskenpflicht mehr in Kirchen
  14. ‚Traditionis custodes’ – der Begleitbrief
  15. "Hüter der Tradition" klingt leider zynisch in vielen Ohren...

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz