Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus verurteilt Traditionalismus in der Kirche
  2. Barmherzigkeit gegenüber „LGBTQ-Katholiken", Unbarmherzigkeit gegenüber Anhängern der "Alten Messe"?
  3. Damit verläßt die Dame eindeutig den Boden der Lehre der katholischen Kirche
  4. Kardinal Cupich ODER wie man 500 Gläubige vertreibt
  5. Nach orthodoxer Heiligsprechung Spannungen zwischen serbisch-orthodoxer und katholischer Kirche
  6. Luxemburgs Forderungen an die Universalkirche, oder: der deutsche Sonderweg färbt ab
  7. Das bundesdeutsche Bermuda-Dreieck der Großideologen
  8. „Eine Gesellschaft ohne Gott ist nicht denkbar, weil sie im Chaos versinken wird“
  9. Zwei Drittel der Deutschen sind für die sofortige Abschaffung der Kirchensteuer!
  10. „Gott ist mein Bräutigam“
  11. Opfer von „Nackt-Selfie-Bischof“ Zanchetta sind über Kloster-Hausarrest empört
  12. Pater Kraschl: Warum die gültige Taufformel verwendet werden muss
  13. Kirche muss reich an Glauben sein, nicht reich an Geld
  14. Gendern ist ideologisch, missachte gültige Regeln und produziere „sozialen Unfrieden“.
  15. Zahl der Abtreibungen sinkt in Polen auf 107

Regensburger Domspatzen kehren zurück auf die Konzertbühne

3. Oktober 2020 in Kultur, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach mehr als einem halben Jahr Unterbrechung aufgrund der Corona-Bestimmungen sind die Domspatzen wieder in einem Konzert zu hören, und das gleich in der Hamburger Elbphilharmonie.


Regensburg (kath.net/pr)

Die Regensburger Domspatzen, der wohl älteste Knabenchor der Welt, kehren am 11. Oktober 2020 zurück auf die Konzertbühne. In der Elbphilharmonie Hamburg präsentieren sie in zwei Matineen, um 10.30 und um 13.00 Uhr, je eine Stunde lang A-Cappella-Musik vom Feinsten. Spitzenchor trifft Spitzenkonzerthaus! Nach sechs Monaten Auftrittspause infolge der Corona-Beschränkungen nicht nur ein Lichtblick für die Domspatzen selbst.    

In zwei Sonntags-Matineen präsentiert der Chor Kompositionen und Psalm-Vertonungen quer durch alle Epochen, z.B. von Palestrina, Schütz, Bruckner, Rheinberger, Nystedt, Planyavsky. „Unsere DNA besteht aus Singen und Musizieren im Chor, es wurde Zeit, dass wir wieder mit einer etwas größeren Besetzung auch auf die Bühne dürfen und das tun können, was unsere eigentliche Aufgabe ist“, sagt Domkapellmeister Christian Heiß, Leiter und Dirigent der Domspatzen. Natürlich blicke man weiterhin auf die Gesundheit aller Sänger und Chorleiter. „Wir halten uns an sämtliche Vorgaben der zuständigen Behörden“, so Heiß. Dafür wurde vom Chormanagement ein detailliertes Schutzkonzept ausgearbeitet. Die Besetzung des Chores muss wegen der gebotenen Abstände wesentlich kleiner als sonst sein. Alle Chormitglieder werden vorab zweimal auf Corona getestet und es gelten für alle strenge Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Zusätzlich begleitet ein Ärztepaar den Chor auf seiner ersten Konzertreise nach sechs Monaten. „Wir haben im Vorfeld alles Menschen Mögliche unternommen, um die Sicherheit der Sänger und der Konzertbesucher zu gewährleisten“, sagt Heiß. Das Konzert seiner Domspatzen sei wohl das erste größere A-Cappella-Chorkonzert in der Elbphilharmonie seit dem Lockdown. Für die Domspatzen ist es nach 2018 schon der zweite Auftritt in Hamburgs großem Konzerthaus.  

Matineeprogramm mit dem Titel „Erschaffen“

„Erschaffen“, so lautet das Motto der Konzerte. Von Anfang an und durch alle Jahrhunderte hindurch loben die Menschen den, „der Himmel und Erde erschaffen hat“. Psalmen laden uns ein, den Schöpfer zu preisen, „der die Erde über den Wassern gegründet hat, denn seine Huld währt ewig“ (Palm 136,6). Die Bewahrung der Schöpfung und unserer Gesundheit sowie der Respekt vor der Vielfalt der Natur sind in diesen Tagen aktueller denn je. Gesundheits- und Umweltschutz sind unverzichtbar für die Zukunft unserer Erde. Vielen Menschen fällt ein solcher Glaube heute schwer: der Glaube an ein ewiges Leben, wo wir miteinander staunen, wo jedes Geschöpf, erlöst von den Beschwerden der irdischen Welt, seinen Platz einnehmen wird. Ein solcher Glaube kann aber auch Hoffnung machen und Trost spenden. Wo Musik erklingt, da berühren sich Himmel und Erde. Musik gibt also dem Klang der Ewigkeit ihren Ausdruck. Im Bewusstsein, dass viele Komponisten durch ihre geniale Kreativität musikalische Kunstwerke geschaffen haben, lässt sie der weltberühmte Knabenchor erklingen.

Premiere für den Domkapellmeister

Die musikalische Leitung hat Domkapellmeister Christian Heiß.  Er ist erst seit einem Jahr Domkapellmeister in Regensburg. Er kommt zum ersten Mal in dieses spektakuläre Konzerthaus. Heiß ist selbst ehemaliger Domspatz und studierte nach dem Abitur die Hauptfächer Kirchenmusik und Orgel bei Professor Franz Lehrndorfer an der Musikhochschule München. Seine Studien beendete er mit dem Kirchenmusik-A-Diplom und dem Meisterklassendiplom in Orgel. Ab 1999 war er Domorganist in Eichstätt und wechselte 2002 in das Amt des Eichstätter Domkapellmeisters. In dieser Funktion leitete er mehrere Chöre der Eichstätter Dommusik (Domchor, Schola Gregoriana und Jugendkantorei). Christian Heiß spielt auch regelmäßig Orgelkonzerte und komponiert Chorwerke, die bei renommierten Musikverlagen erscheinen.

 

Fotos (c) Vogl/Domspatzen


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Franziskus verurteilt Traditionalismus in der Kirche
  2. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  3. DRINGEND - Bitte um Ihre Sommerspende für kath.net - DANKE!
  4. Barmherzigkeit gegenüber „LGBTQ-Katholiken", Unbarmherzigkeit gegenüber Anhängern der "Alten Messe"?
  5. Das bundesdeutsche Bermuda-Dreieck der Großideologen
  6. Damit verläßt die Dame eindeutig den Boden der Lehre der katholischen Kirche
  7. Kardinal Cupich ODER wie man 500 Gläubige vertreibt
  8. „Gott ist mein Bräutigam“
  9. Opfer von „Nackt-Selfie-Bischof“ Zanchetta sind über Kloster-Hausarrest empört
  10. Der Pfarrer von Ars und der Teufel
  11. Zwei Drittel der Deutschen sind für die sofortige Abschaffung der Kirchensteuer!
  12. „Gender widerspricht sich selbst“
  13. Im Anfang war nicht das "Bischofswort"
  14. Ein Blick auf kirchliche Zahlen und Daten zeigt den Grad der Entfremdung
  15. Regens: Steigendes Interesse am katholischen Priesterberuf

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz