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Bischof Voderholzer: „Ich protestiere gegen dieses Vorgehen!“

3. September 2020 in Deutschland, 52 Lesermeinungen
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Der Offene Brief des Regensburger Bischofs mit seinem Protest gegen den Textvorschlag des Synodalforums III für die Regionenkonferenzen des Synodalen Weges am 4. September 2020 in voller Länge!


Regensburg-Bonn (kath.net/pbr) kath.net dokumentiert den Offenen Brief von Bischof Rudolf Voderholzer/Regensburg in voller Länge:

An alle Mitglieder der
Deutschen Bischofskonferenz,
das Präsidium des Synodalen Weges
und die Vorsitzenden des Synodalforums III
Kaiserstraße 161
53113 Bonn
– zusätzlich per E-Mail –

Regensburg, 2. September 2020

Offener Brief: Protest gegen den Textvorschlag des Synodalforums III für die Regionenkonferenzen des Synodalen Weges am 4. September 2020

Liebe Mitbrüder in der Deutschen Bischofskonferenz,    
sehr geehrte Damen und Herren des Präsidiums des Synodalen Weges,    
sehr geehrte Vorsitzende des Forums III,    

am vergangenen Mittwoch haben wir die Unterlagen für die bevorstehenden Regionenkonferenzen des Synodalen Weges zugesandt bekommen, darunter auch den Textentwurf des Synodalforums III „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“. Genauer gesagt handelt es sich um den Textentwurf der Arbeitsgruppe 1 („Partizipation von Frauen in Leitungsdiensten unter den gegenwärtigen Bedingungen des Kirchenrechts“) des Forums III, der in einem nächsten Schritt mit den Entwürfen der beiden anderen Arbeitsgruppen den Gesamttextentwurf des Forums III für die Synodalversammlung bilden soll.


Zu meiner großen Überraschung musste ich feststellen, dass dieser Text eine biblische Grundlegung der Thematik Frauen und Ämter enthält, obwohl in der letzten Sitzung des Forums III am 30. Juni 2020, bei der der Text zeilenweise besprochen wurde, vereinbart worden war, dass diese biblische Grundlegung erst im Zusammenhang mit dem Gesamttext beraten werden soll (vgl. das Protokoll, S. 3 f.). Nachdem aus „zeitlichen Gründen“ die vereinbarte erneute Abstimmungsrunde nach der Einarbeitung der Änderungen durch die Redaktionsgruppe ausfiel, hatte ich als Mitglied des Forums III keinerlei Möglichkeit, mich zu diesem Textteil zu verhalten. Ich protestiere gegen dieses Vorgehen!

Noch größer war die Überraschung, als ich dann im Text lesen musste: „Jesus hat Jüngerinnen und Jünger, weiht niemanden.“ Was soll eine solche Aussage? Genauso gut müsste man auf dieser Ebene dann sagen: „Jesus tauft auch niemanden, er firmt niemanden, geht auch sonntags nicht zur Messe, usw.“ Dass die Sakramente der Zeit der nachösterlichen Kirche zugehören, wird verschleiert. Dass es in der Theologie aber eine sehr differenzierte Reflexion auf die Frage der Einsetzung der Sakramente gibt, wird ignoriert.

Um dies nur kurz anzudeuten: Der Markusevangelist benutzt Schöpfungsterminologie, wenn er von der Konstitution des Zwölferkreises spricht! In einer für die biblische Grundlegung des Weihesakramentes ganz entscheidenden Stelle heißt es im Zusammenhang des Wirkens des vorösterlichen Jesus in Mk 3,13 f.: „Jesus stieg auf einen Berg und rief die zu sich, die er selbst wollte, und sie kamen zu ihm. Und er setzte zwölf ein (epoiêsen dôdeka), damit sie mit ihm seien und damit er sie aussende …“ Dann folgt eine Liste mit den Namen der zwölf, die der Lukas-Evangelist dann bekanntlich mit den Aposteln im engeren Sinne identifiziert. Ihnen gilt auch die Zusage: „Wer euch hört, der hört mich“ (Lk 10,16). Mit diesen Zwölf wird er auch das Letzte Abendmahl begehen, in dessen Rahmen er in den Zeichenhandlungen des Brotbrechens und des Erhebens des Kelches sein Kreuzesopfer unblutig vorwegnimmt und für die Zeit der Kirche die Feier der Eucharistie als Vergegenwärtigung seines Todes und seiner Auferstehung einsetzt. Papst Franziskus hat erst jüngst in Übereinstimmung mit der gesamten Lehrtradition der Kirche in Nr. 101 des nachsynodalen Schreibens „Querida Amazonia“ festgestellt: „Jesus Christus zeigt sich als der Bräutigam der Eucharistie feiernden Gemeinschaft in der Gestalt eines Mannes, der ihr vorsteht als Zeichen des einen Priesters. Dieser Dialog zwischen Bräutigam und Braut, der sich in der Anbetung vollzieht und die Gemeinschaft heiligt, sollte nicht auf einseitige Fragestellungen hinsichtlich der Macht in der Kirche verengt werden“ (QA Nr. 101).

So protestiere ich gegen den Bruch der Vereinbarung im Forum III, die bibeltheologische Grundlegung gemeinsam zu erarbeiten. Ich hoffe nicht, dass hiermit versucht wird, mit einer einseitig verfälschten Bibeltheologie die Teilnehmer der Regionalkonferenzen in eine bestimmte Richtung zu lenken, bzw. sie in falscher Sicherheit zu wiegen. Ich muss zugeben, dass mich ein solches Verhalten sehr enttäuschen und ratlos machen würde. Welcher Geist würde hier dahinter stecken? Wollen wir nicht alle „Mitarbeiter der Wahrheit“ (3 Joh 8) sein, besonders in den Beratungen des Synodalen Weges?

Mehr noch verwahre ich mich inhaltlich gegen den in der oben zitierten Formulierung zum Ausdruck kommenden Argumentationsstil, der jedes theologische Niveau vermissen lässt.

Im Gebet verbunden grüßt herzlich
Bischof Dr. Rudolf Voderholzer

Archivfoto Bischof Voderholzer (c) Bistum Regensburg


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Lesermeinungen

 phillip 6. September 2020 
 

Lesa meint, die Dummheit regiere!

Oh nein, nicht die Dummheit regiert, sondern das diabolische Kalkül; aber keine Sorge, die Tempelreinigung hat Jesus nicht nur getan, sondern auch versprochen!


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 SalvatoreMio 4. September 2020 
 

WAS GEHT EIGENTLICH VOR?

Ich denke, bei der Deutschen Bischofskonferenz gibt es eine klare Vorstellung, nämlich: sich möglichst der Welt anpassen, um modern zu erscheinen:
1) Frauenquote ist ein Muss; sexuelles Leben wie's beliebt, denn Liebe ist etwas Gutes.
2 Bzgl. evangelischer Kirche: "Einheit in der Vielfalt", also ganz nach Belieben sein Christentum gestalten: mit oder ohne Papst; Sonntagspflicht unnötig; Moralvorstellungen nach Belieben usw.; Dogmen bejahen, wenn's passt, ansonsten: "nicht wichtig" oder "sowieso alter Schmarren".
3) Dann ist der Weg frei für Priesterinnen, und die "Personalfrage" wird gelöst.
4)Was dann kommt? Besser wird es nicht! ---
Wenn die Bischöfe anders gewollt hätten, würden sie der kfd usw. nicht huldigen und Frauen nicht ermutigen zu Sonntagspredigten.- Es gibt unter uns Priester mit unverzeihlichem FEHLER: sie sind dem Glauben treu ohne Wenn und Aber. Sie sprechen von Ehrfurcht, die wir Gott schuldig sind: man hat sie ins Abseits geschoben.


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 lesa 4. September 2020 

Wehret den Anfängen - nicht in die Falle tappen!

@Hartmut8948: Danke für Ihren Erfahrungsbericht! Hoffentlich hört die Kirchenführung Ihren Warnruf. Die Situation ist schon schwierig genug. Wenn die Kirchenführung jetzt nicht klar einschreitet, kommt sie in ein immer noch schlimmeres Fangnetz hinein, verliert ihre Freiheit, wird zur salz-und lichtlosen Öde, ind der - Entschuldigung - die Dummheit regiert.


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 Hartmut8948 4. September 2020 
 

Der Synodale Weg - ist Rückschritt, kein Fortschritt

Als ehemaliger Konvertit aus einer vevang.-luth. Landeskirche kommend und dort zum Pfarrdienst auch ordiniert und tätg gewesen, weiss ich sehr wohl, was synodal bedeuten kann. Meinem damaligen Landesbischof Dietzfelbinger setzte die Landessynode das Pfarrerinnengesetz als zukünftiges Faktum vor seine Amtsführung und er konnte nichts dagegen unternehmen.
Was S.E. Bischof Voderholzer bemängelt, ist im Vorfeld das gleiche Vorgehen: Wider besseres Wissen einfach behaupten - und dann kommt solch ein untheologischer Blödsinn heraus. Wehret den Anfängen und ich kann es nicht oft genug wiederholen!!!
Ich bin mir sicher, das Ergebnis wird schlimmer sein, als die Altkatholische Kirche jetzt schon darstellt!


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 Smaragdos 3. September 2020 
 

Morgen, Freitag, Gebets- und Fasttag - göttliche Fügung!

Dass Papst Franziskus für morgen, Freitag, zum Beten und Fasten aufgerufen hat, ist ja wirklich Vorsehung. Wobei es die Kirche in Deutschland mit ihrem Suizidalen Weg sicher noch mehr nötig hat als der Libanon.

Vielleicht könnten die Teilnehmer des Synodalen Weges ja sogar selber beten und fasten statt Zeit mit unnötigen Diskussionen und Reformwünschen zu verlieren? DAS wäre ein Segen für die Kirche in Deutschland!

Von daher ich schlage eine kurzfristige Programmänderung für die morgigen fünf Foren vor: fasten, beten und büssen statt unnötig diskutieren! Kreuzweg beten!


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 AlbMag 3. September 2020 
 

Nur keine Panik: Unterscheidung der Geister anwenden hilft!

Die röm.-kath. Kirche lehrt seit jeher die Unterscheidung der Geister (vgl. Kirchenväter, Grosse Exerzitien nach Ignatius von Loyola)! Und wer in Gemeinschaft mit dem Hl. Geist Gottes Wort hört und es mit Seiner Hilfe befolgt, unterscheidet unaufhaltsam, bis Christus kommt in Herrlichkeit. Komm, Herr Jesus! Unsere rechtmäßigen Päpste taten und tun es immerfort bis heute. Fehlt einfach noch zur besseren Orientierung des heiligen Volkes Gottes, daß irgendein Papst "Ex cathedra" die (drei) schlimmsten Verseuchungen der reinen (keuschen) röm.-kath. Lehre offiziell als Irrlehren erklärt: (1) den Kommunismus (Sozialismus), (2) den Relativismus und (3) den Feminismus. Diese drei haben nichts mit der Lehre der einen, heiligen und apostolischen Kirche Jesu Christi gemein. Oder moderner ausgedrückt: Die Schnittmenge der röm. kath. Lehre sollte mit diesen Verseuchungen nicht „l-e-h-r“ sondern „l-e-e-r“ sein (oder mathematisch: 1 + 0 = 1)!


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 Federico R. 3. September 2020 
 

Scusi. Das "saudumm" bezieht sich natürlich nur auf jenen Teil der "modernen" Theologie, die weite Teile des Glaubensbekenntnisses nicht nur ignoriert, sondern es als Ganzes abgeschafft haben möchte.
Aber natürlich will man in diesen Kreisen weiterhin kirchlich "respektiert", gefördert und alimentiert werden.


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 Federico R. 3. September 2020 
 

@Lilia - Meine ausdrückliche Zustimmung zu Ihrem Posting!!!

Nachtrag zu meinem ersten Posting auf dieser Seite: Die Oberzeller Schwestern mit ihrer Generaloberin Frau Ganz an der Spitze bezeichnen sich, wie gesagt, auch heute noch als franziskanische Gemeinschaft, berufen sich also auf den hl. Franz von Assisi. Aber gerade eben der hl. Franziskus hatte nie die Priesterweihe angestrebt und sie auch nie erhalten. Er ist zeitlebens Bruder Francesco geblieben und hatte meines Wissens auch nie die Machtfrage im Sinne von Maria 2.0 und ihren theologischen und bischöflichen Hintermännern gestellt. Nun ja, hatte auch noch keine Ahnung von heutiger Theologie, die ja so gescheit daherkommen will - und im Grunde "saudumm" ist


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 Lilia 3. September 2020 
 

Damit ist die Frauenweihe aber auch endgültig vom Tisch!

Wenn Jesus nicht geweiht haben soll, wieso streben diese 2.0. Synodalweg-Frauen dann eine Diakoninnen- und Priesterinnenweihe an?!

Mit dieser Aussage haben sie sich endgültig ins Abseits katapultiert. Dümmer geht wirklich nimmer!


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 fenstergucker 3. September 2020 
 

Marx und Bätzing

Die Beiden reiben sich die Bäuche vor Lachen.
Alles läuft wie sie es geplant und voran treiben.
Wenn P.F. nicht das endgültige Machtwort spricht,
hinterlassen die Beiden mit ihren Nachläufern einen einzigen Trümmerhaufen


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 lesa 3. September 2020 

Die handfeste Häresie ist nun offen zutage getreten

Theologisch unbedarft - und handfeste Häresie. Es wäre wohl besser gewesen, Irrlehrer, die sich nicht an den Glauben der Kirche halten, rechtzeitig als solche zu behandeln zum Schutz der Studierenden und des Volkes. Das dies immer schwieriger geworden ist, ist auch einsehbar. Fragt sich aber, ob das Gewährenlassen dieses häretischen Weges, der eine Frucht wildwuchernder Zeitgeistirrtümer innerhalb de Kirche ist, nicht schleunigst gestoppt werden sollte (wie auch Frau Susanne Wenzel in ihrem Artikel zur Frauenagenda vorschlägt. Ob nicht diese Schlammlawine sonst immer noch mehr Menschen mit sich reißt? Wir können nur beten, dass die Kirchenführung den rechten Moment erkennt und nicht verpasst.


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 Dottrina 3. September 2020 
 

Dank an Bf. Voderholzer!

Bischof Voderholzer ein ganz großes Dankeschön! Ein guter Hirte, der seine Schafe recht hütet. Er sollte aus dem Synodalen Irrweg gänzlich austreten. Das wäre konsequent. Die Bischöfe, die gegen diesen Schwachsinnsweg sind, sind leider in der Minderzahl. Liebe Regensburger, ihr habt einen wunderbaren Hirten.


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 scientia humana 3. September 2020 
 

Verschwörungstheorie? Schlechte Wissenschaft?

Die Aussage, Jesus weihte nicht klingt, wie eine Verschörungstheorie, sie zeigt allemal schlechte Wissenschaft:

Jesu Worte klingen nämlich sehr stark nach Weihe:

"Tut dies zu meinem Gedächtnis ..."

oder

"... er hauchte sie an und sprach, empfanget den heiligen Geist, wem ihr die Sünden nachlasst ...."


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 Federico R. 3. September 2020 
 

Beim „Synodalen Weg“ geht es vorrangig nur um eines: um Macht.

Aber nicht die Macht Gottes ist gemeint, wie Christen sie im Credo bekennen - „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen ...“. Es geht einzig um menschliche Macht!

Dazwischen steht allerdings noch die Macht der Engel, die näherhin in der Engellehre definiert ist. Doch zu diesem Komplex gehört auch der biblische Engelsturz. Hatte nicht der vormalige Erzengel Luzifer - der Lichtträger - mit seiner Gefolgschaft die Machtfrage gestellt und dabei Schiffbruch erlitten? So wird es sicherlich auch den heutigen luziferischen Gefolgsleuten ergehen, wenn sie die Machtfrage in der wahren Kirche Jesu Christi in ihrem Sinn stellen.

Diese Gedanken drängten sich mir auf, als ich soeben ein groß aufgezogenes Interview in einer mainfränkischen Zeitung las. Frau Dr. Katharina Ganz, Generaloberin einer schrumpfenden, einstens franziskanisch geprägten Frauengemeinschaft, hat sich darin zum „Syn.Weg“ geäußert und die sog. Machtfrage zur Hauptsache erklärt. Luzifer lässt grüßen!


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 Freude an Gott 3. September 2020 
 

Großartig!!!

Danke, danke, danke Herr Bischof Voderholzer. Zumindest Sie haben den Mut und das Niveau, angemessen auf die Verlautbarungen des Synodalen Weges zu antworten. Gott segne Sie!


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 lesa 3. September 2020 

Sakramente bewirken Neuschöpfung von Gott her - "Bis er kommt in Herrlichkeit2

@Lilia und andere: Danke! Im Glauben zu erfassen, dass Gott durch die Sakramente die Schöpfung erneuert aus der Kraft Jesu Christi, aus Seinem Tod und Seiner Auferstehung und dass er die Zwölf "schuf", um durch sie sein heiligendes Mittleramt, das die priesterliche Hingabe des ganzen Volkes mit Gott zu verbinden, gegenwärtig zu setzen, ist eine Gnade. Man sieht wiedereinmal, was passieren würde, wenn Christus der Kurzsichtigkeit und Beliebigkeit Einzelner die Auslegung Seines Wortes überlassen hätte!


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 SalvatoreMio 3. September 2020 
 

Jesus "schuf" die 12 Apostel!

Vielen Dank, @naiverkatholik, @ Lidia und @Zsupan für die spannende Aufklärung. Bischof Voderholzer hatte ja schon den Zusammenhang zwischen Schöpfungsterminologie und Einsetzung der Zwölf erwähnt, aber ich hatte das nicht begriffen. Dabei ist es so wichtig und wertvoll zu wissen!


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 Lilia 3. September 2020 
 

@naiverkatholik

Sie haben vollkommen Recht: Jesus wählte nicht nur die 12 Apostel aus, Er "schuf" sie. Es handelt sich dabei um eine völlige Neuschöpfung, wird an dieser Stelle des NT doch dasselbe Wort verwendet wie in der Genesis bei der Erschaffung der Welt.

Zudem hat Jesus das Priesteramt aber auch durch eine Weihe eingesetzt. Viele Mystiker beschreiben (u.a. auch die sel. Anna Katharina Emmerich) wie Jesus seine drei "engsten" Freunde, Petrus, Jakobus und Johannes, die immer bei ihm waren, im Abendmahlsaal zu Priestern und Bischöfen geweiht hat. Diese drei haben dann später auch den anderen die Weihe gespendet.

Das erschreckende Ausmaß an fehlen Glaubenswissen heute, ist auf eine völlig desolate Glaubensunterweisung zurückzuführen. Das fängt beim Religionsunterricht an und hört bei r belanglosen, nichtssagenden Predigten auf.
Hier müssten die Bischöfe ansetzen und endlich ihrer Aufsichtspflicht über das Lehramt der Kirche nachkommen! Aber dafür sind die meisten von ihnen selbst nicht gerüstet.


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 Zsupan 3. September 2020 
 

@naiverkatholik

Wo haben Sie das Zitat her? Wenn das so stimmt, kann man nur sagen, dass diese Leute keine Ahnung von ihrem Gegenstand haben. "Schaffen" und "machen" findet man im Griechischen und Syrischen sehr häufig als simple Vokabel für "weihen".


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 JP2B16 3. September 2020 
 

Vor dieser intellektuellen Unredlichkeit darf es einen schon grausen!

Intellektuelle Unredlichkeit grassiert in nahezu allen Teilen unserer Gesellschaft teils völlig unbemerkt gleich einem heimtückichen Virus. Auch vor der bisherigen, scheinbar nicht einnehmbaren "Festung" der "Römischen Kirche" macht sie inzwischen nicht mehr halt.


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 hape 3. September 2020 

@Lilia: wider die Versuchung der Schwarzseherei.

Das sehe ich anders: wenn es Bf. Voderholzer schafft, Sie und mich hinter sich zu versammeln, wäre schon viel gewonnen. Wir können getrost davon ausgehen, dass wir nicht die einzigen bleiben. Das ist das eine.

Ein zweites: jeder muss für sich selbst tapfer gegen die Versuchung ankämpfen, in irdischen Mehrheitsverhältnissen zu denken. Würden wir dem nachgeben, stellten wir uns auf dieselbe schiefe Ebene wie die Synodalen und wir würden genauso auf einen Irrweg abrutschen wie sie.

Viele andere historische Kirchenkrisen können uns Mut machen. Soviel ich weiß, gab es z.B. in der großen arianischen Krise auch nur noch eine Handvoll gläubiger Bischöfe, die aber, trotzdem sie von außen betrachtet hoffnungslos in der Minderheit waren, das Überleben der Kirche bewirkt haben. Freilich nur mit Hilfe der Gnade.

Auch in der heutigen Krise sollten wir die Gegenwart der Hl. Geistes nicht unterschätzen.


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 naiverkatholik 3. September 2020 
 

Trickser und Flachtheologen

".. nein, Jesus weihte nicht. Dass der ewige Gottessohn die Zwölf "schuf", "machte", das hat mit dem Neuschaffen in der Weihe gar nichts zu tun." Einige Synodale haben eine äußerst flache und dürftige Theologie und sind zudem billige Synodalordnungs-Trickser.


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 Lilia 3. September 2020 
 

@hape

Ein Bischof Voderholzer kann gegen einen Haufen Abtrünniger - und das sind leider nicht nur die vielen LaiInnen bei diesem synodalen Wanderzirkus - überhaupt nichts ausrichten!
Wohin "die deutschen Spitzbuben" (Zitat der sel. Anna Katharina Emmerich) die Kirche führen wollen steht doch längst fest und die letzten 5 Mohikaner, sprich konservative Bischöfe, lassen sich völlig naiv vor ihren Karren spannen.
Diese unselige Weg-Zusammenkünfte sind doch totale Zeitverschwendung. - Da hätt' ich als Bischof wirklich Besseres zu tun!!


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 SalvatoreMio 3. September 2020 
 

Niemand kann solchen Irrsinn noch ernst nehmen?

@wedlerg: wenn Sie sich da nur nicht täuschen! ich fürchte, dass diejenigen, die den Synodalen Weg ablehnen, für irrsinnig gehalten werden. -Die Mehrheit vieler ist längst verblendet worden! Darum müssen wir beten zum Heiligen Geist und vor allem für die Bischöfe wie Herrn B. Voderholzer und vielleicht noch ein paar, die sich bemühen, den "Karren umzuwenden". Das kostet viel körperliche und vor allem seelische Kraft.


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 wedlerg 3. September 2020 
 

Das Niveau spricht für sich

Der synodale Weg ist offenbar eine infantile Gemeinschaft anomer und v.a. anti-rationaler Pseudoexperten. Ich meine, dass es langsam extrem peinlich wird für die Protagonisten.

Niemand kann solchen Irrsinn noch ernst nehmen. Genausogut könnte man sagen bzw hat man schon gesagt, die Urkirche war eine Ansammlung von Sozialisten, weil sie "alles gemeinsam hatten" (Apg 4,32). Dass die APg eine GÜtergemeinschaft beschreibt und keinen Sozialismus, wird gerne vergessen. Ausgeblendet wird gerne, dass die Apostel Wunder taten und alle Kranken heilten (Apg 5,16) und dass Leute in der Gemeinde, die Gott betrogen haben, auf der Stelle starben (Apg 5,5 bzw 5,10).

Ergo: selektive infantile Wahrnehmung mag Leute ohne Sinn und Verstand begeistern, nach außen wirkt das alles peinlich. Man kann sich nur dafür schämen, dass der Zirkus "synodaler Weg" noch immer weiter geht.


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 lesa 3. September 2020 

Die Eucharistie kann man nicht beliebig umfunktionieren 1

@salvatoreMio: Genau darum geht es. Der Glaubenssinn der Getauften hat 2000 Jahre hindurch immer verstanden: Dass Jesus das Wort „Priester“ nicht ausdrücklich erwähnt, kann aus katholischer Sicht nicht bedeuten, dass gegebenenfalls auch Laien einer Eucharistiefeier vorstehen dürfen. Die Heilige Schrift ist nicht isoliert zu verstehen, sondern als Selbstoffenbarung Gottes innerhalb seines Volkes nur zusammen mit der lebendigen Überlieferung. Jesus Christus, das menschgewordene Wort Gottes (Dei Verbum) spricht fortwährend in der Gemeinschaft der Kirche. Ihr ist die vom Heiligen Geist gewirkte, verbindliche Auslegung seines Wortes durch das Lehramt anvertraut. Quelle und Höhepunkt kirchlichen Lebens ist die Eucharistie. (Vatikanum II). Jesus redet nicht vom Priestertum. Er vollzieht es und führt sein Erlösungswerk in der Gegenwärtigsetzung von Kreuzestod und Auferstehung weiter. Jesus hat der Kirche eine Gestalt gegeben.


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 lesa 3. September 2020 

Die Eucharistie kann man nicht beliebig umfunktionieren 2

Gemäß seinem Auftrag „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ haben in der Nachfolge der Apostel Bischöfe und Priester durch das Weiheamt Anteil an seinem Hohepriestertum (vgl Hebr 8), um die Gegenwart Jesu in Brot und Wein zu vermitteln. Aus gegebenem Anlass unterstrich sogar Bischof Erwin Kräutler in einem VN-Interview die Bedeutung der Eucharistie und betonte, dass zu ihrer gültigen Feier diese kirchliche Beauftragung gehört. So schützt die Kirche ihre kostbarste Gabe, Jesus selber, der sich für das Leben der Welt hingibt (vgl Joh 6). Weder die Eucharistiefeier noch die Kirche können Menschen beliebig umfunktionieren. Sie entspringt dem Herzen Christi und ist Sein Werk. "Ich habe euch überliefert, was ich VOM HERRN EMPFANGEN habe." (Korinther)


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 hape 3. September 2020 

Ein guter Bischof.

Ich weiß nicht, wieviele Bischöfe der DBK angehören. Das ist auch nicht wichtig. Wichtig ist aber, dass darunter einige wenige vom Kaliber des Bf. Voderholzer sind. Solange es solche Bf. gibt, sind die vielen bischöflichen Mitläufer zu ertragen.


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 Stefan Fleischer 3. September 2020 

Wenn ich daran denke

wie hoch und heilig man uns damals, vor der Abstimmung zur Fritenlösung, versprochen hat, diese sei nur für Notlagen gedacht und werde streng kontrolliert werden. Und heute?
Es wäre vielleicht einmal eine Doktorarbeit, die Entwicklung und ihre Hintergründen aufzuzeigen.
Im Übrigen aber denke ich: Wo Gott nicht mehr herrschen darf, da herrschen die Lüge und das Chaos!


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 Smaragdos 2. September 2020 
 

Bischof Voderholzer: Das ist doch ein Synodaler W-EXIT aus der Weltkirche!

Mir ist es schleierhaft, wie ein intelligenter Bischof wie Voderholzer an solch einem Synodalen Holzweg überhaupt teilnehmen kann. Für jeden gläubigen Katholiken ist es doch vollkommen klar, dass dieser Synodale Weg sich schon längst von der Weltkirche verabschiedet hat und kaum verhohlen ins Schisma abgleitet!

Für mich ist ganz klar: Wer der Weltkirche und somit der Kirche Christi treu bleiben will, MUSS diesen Zug des Synodalen Wegs verlassen (bzw. hätte nie in diesen einsteigen dürfen). Man kann nicht zwei Herren dienen: dem Synodalen Irrweg und der (Ortskirche in Einheit mit der) Weltkirche! Es ist nur ein Entweder - Oder möglich.


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 SalvatoreMio 2. September 2020 
 

DER ZWECK HEILIGT DIE MITTEL - so nenne ich die synodalen Vorgänge!

Man will nach 2000 Jahren die Lehre und das Wirken der Kirche ummodeln. Weil das schwierig ist, wird sogar die Hl. Schrift umgemodelt. JÜNGERINNEN werden gern an erster Stelle genannt. Und mehr noch: Es gibt längst kath. Kinderbibeln, in denen selbstverständlich APOSTELINNEN mit Jesus unterwegs sind. So wird Gehirnwäsche betrieben! Dass Jesus aber die ZWÖLF namentlich bekannten Männer erwählt hat, bezeugen Mt, Mk und Lukas einmütig. IHNEN hat er gesagt: "Tut dies zu meinem Gedächtnis"; IHNEN hat er gesagt: Wem ihr die Sünden nachlasst ..." IHNEN hat er gesagt: "Macht alle Menschen zu meinen Jüngern!" Jesus hat "NICHT GEWEIHT?" Aber in seiner Kirche hat er weitergewirkt, und zunächst wurden Männer für jede Gemeinde als "Älteste" erwählt durch Handauflegung, Gebet und Fasten (Apostelgeschichte 14,23). Wenn das alles heute infrage gestellt und verdreht wird, müssten unsere bischöflichen Hirten sich selbst infrage stellen und Konsequenzen ziehen!


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 agora 2. September 2020 
 

@Matityahu und Chris2

Da soll ein rechtgläubiger Bischof, der in einem Boot mit Schismatikern (und Häretikern) sitzt, nicht aussteigen, damit er nicht schismatisch wird?!
In bezug auf den Synodalen Weg gibt es nur klare Kante. Alles andere ist von Übel.


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 Veritatis Splendor 2. September 2020 

Wayne train

Ich denke man sollte von diesem Zug/Weg nach "whateverest" so schnell wie möglich abspringen. Die guten Bischöfe werden doch nur vorgeführt, abgelenkt und mit Bedeutungslosigkeiten beschäftigt.

Schluss mit diesem Synodalen Zirkus! Müssen erst die Kollekten + Kirchensteuereinnahmen komplett wegbrechen, bis dieser Vollzeit-Unsinn in sich kollabiert?


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 Herbstlicht 2. September 2020 
 

was tun, wie entscheiden?

Würde Bischof Dr. Rudolf Voderholzer aussteigen, würde er einerseits ein starkes, nicht zu übersehendes Zeichen setzen, andererseits sich aber auch der Möglichkeit berauben, Einfluss zu nehmen.

Beide Möglichkeiten -das Aussteigen, aber auch sein Verbleiben mit dem Versuch einer Korrektur- sollten andere Bischöfe zum Nachdenken und zum Hinterfragen der Synode ermutigen.
Wie auch immer - Bischof Voderholzer trägt eine große Last und ist nicht zu beneiden.


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 Eselchen 2. September 2020 
 

Es gibt kein Ringen um die Wahrheit der Schrift

Das ist leider alles Fassade.
Es geht nur um die Macht und um diese zu erringen, sind alle Hinterlistigkeiten gerechtfertigt.
S.E.Bischof Vorderholzer hat jetzt begriffen um was es geht. Es geht um nichts weniger als den Bestand der Kirche!


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 Diadochus 2. September 2020 
 

@Matityahu

Für Überzeugungsarbeit ist es längst zu spät. Die Marschrichtung und das Ergebnis des Synodalen Weges stehen längst fest. Es wird nur eine Synode benötigt, in welcher die Häresien kirchlich fest zementiert werden können. In der Kirche haben die Freimaurer das sagen. Da sollte sich Bischof Voderholzer lieber aus dem Staub machen und wenigstens sein Bistum retten, für das er allein die Verantwortung trägt. Der Protest ist löblich, bringt aber nichts, ein Ausstieg aus dem Affentheater aber sehr wohl.


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 Sagittarius 2. September 2020 
 

"Zu meiner großen Überraschung musste ich feststellen.."

"Noch größer war die Überraschung, als ich dann im Text lesen musste: „Jesus hat Jüngerinnen und Jünger, weiht niemanden.“"

Also, ehrlich gesagt, überrascht es mich, dass Bischof Vorderholzer so überrascht ist. Die Macher des Synodalen Weges haben doch von Anfang an mit offenen Karten gespielt. Etwas anderes als solche Texte war doch gar nicht zu erwarten.


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 lesa 2. September 2020 

Wunschpositionen und Öde oder Leben in Fülle durch das Wort Gottes

Danke Bischof Voderholzer! Diese Leute haben keine Ahnung vom Wesen der Kirche, wie sie der Herr gestiftet hat. Dabei haben sie in Bischof Voderholzer einen überdurchschnittlich mit der Gabe heiliger Wissenschaft begabten Hirten, der ihnen alles so gut erklären kann. Nicht selbstverständlich! Welche Chance hätten die, sich theologisch weiterzubilden!
"Und so ist Gehorsam gegenüber Gott ein Gehorsamsverhältnis zu seinem Wort. Wir müssen zur Bibel wieder in ein Verhältnis der Ehrfurcht und des Gehorsams treten, das neuerdings vielfach verloren zu gehen droht. Wenn sich mithilfe von Quellenscheidungen und Traditionskritik immer mehr jeder Einzelne oder die verschiedenen Gruppen ihre eigene Bibel schaffen, die sie der Ganzheit der Schrift und der Kirche entgegenstellen, dann ist dies nicht mehr Gehorsam gegen Gottes Wort, sondern Apotheose der eigenen Position mit Hilfe einer Textmontage, deren Auswahl und Auslassungen letztlich aauf eigene Wunschpositionen beruhen"
(Joseph Ratzinger)


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1
 
 Chris2 2. September 2020 
 

@agora

Schwierig. Eines ist klar: Bischof Voderholzer wird keinem Synodalen Irrweg in Häresie und Schisma folgen. Steigt er jetzt gleich aus, setzt er kurzzeitig ein klares Signal, wird aber auch nicht mehr gehört. Bleibt er, legt den Finger in die Wunden und ruft, wenn es ans Eingemachte geht, alle zur Umkehr und zum Ausstieg aus dem Ausstieg auf, kann er innerhalb der Bischofskonferenz mehr erreichen. Denn am Ende wird um jedes einzelne Bistum gerungen werden. Natürlich wird es überall Spaltungen geben, es ist aber ein Unterschied, ob mit dem Bischof große Teile der verfassten Struktur eines Bistums abfallen oder nur Einzelpersonen und längst zerrüttete Pfarreien oder jene hinlänglich bekannten Verbände, die in der Kirche an den Fleischtöpfen sitzen und gleichzeitig seit Jahrzehnten an den Ecksteinen rütteln...


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 Salvian 2. September 2020 

Quo usque tandem?

"Jesus hat Jüngerinnen und Jünger, weiht niemanden": Die Drahtzieher*innen des Synodalen Wegs sagen jetzt ganz offen, dass sie an ein sakramentales Priestertum nicht mehr glauben. Das ist eigentlich nur konsequent. Sie werden niemals begreifen, dass es der Kirche das Genick bricht, wenn sie auch nur eines ihrer Sakramente an den Zeitgeist verrät. Wie lange wollen glaubenstreue Bischöfe, zu denen Voderholzer eindeutig gehört, sich von diesen Totengräbern unseres Glaubens eigentlich noch auf der Nase herumtanzen lassen? Sie müssten endlich realisieren, dass Kardinal Müller recht hat mit seiner Einschätzung, der Synodale Weg sei ein Suizidaler Weg, und die Konsequenzen ziehen.


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 Winrod 2. September 2020 
 

Was wird aus dem Protest?


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 ThomasR 2. September 2020 
 

ausgerechnet schwangere Frauen in Not*

* die möglicherweise auch heute sich für eine Abtreibung entschieden haben oder auch morgen sich für eine Abtreibung entscheiden werden (es ist insgesamt um 100 TSD Abtreibungen im Jahr in Deutschland)
brauchen dringendst Hilfe von der Kirche
Auch die Gelder die für die Organisation und Durchführung des synodalen Weges noch nicht ausgegeben sind, investiert in die Einrichtung der Plätze in den Frauenhäusern für schwangere Frauen in Not können das menschliche Leben retten und bringen mit sich Zukunft für die Kirche und für die Gesellschaft.
Wenden wir uns an die Gottesmutter, die das Geschehen in der Kirche Ihres Sohnes als Mutter der Kirche seit Ihrer Gründung leitet.


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 Matityahu 2. September 2020 
 

@agora

Aussteigen, hieße Spaltung. Es gilt aber zu kämpfen und die Befürworter des Synodalen Weges davon zu überzeugen, dass sie auf einem Holzweg sind. Umso mehr heißt es jetzt, Überzeugungsarbeit zu leisten und die Kirche in ruhigere Gewässer zu führen.


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 Matityahu 2. September 2020 
 

Wahre Worte eines noch bei alle Sinnen befindlichen Bischofs.
Vergelt´s Gott für diese mahnenden und hoffentlich abschreckenden Worte.


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 agora 2. September 2020 
 

Aussteigen, Herr Bischof!

Aussteigen, sonst fahren Sie zusammen mit dem Synodalen Weg an die Wand.


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 Chris2 2. September 2020 
 

Es gibt noch wahre Hirten.

Sehr erfreut hat mich auch die klare Definition des Priestertums durch Papst Franziskus in "Querida Amazonia", in der auch der 266. Papst keine Zweifel hinsichtlich der "Nichtpriesterweihefähigkeit" von Frauen erkennen lässt.


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 Lilia 2. September 2020 
 

Hwst. Hr. Bischof Voderholzer,

wenn ich Ihnen einen guten Rat geben darf: Ärgern Sie sich nicht länger über den synodalen Etikettenschwindel, sondern machen Sie es wie WB Schwaderlapp aus Köln und steigen Sie einfach aus dem schwindelerregenden (im wahrsten Sinne des Wortes) Synodal-Klamauk-Karussel aus!


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 ottokar 2. September 2020 
 

Hier wird mit List und Tücke am Untergang der Una Sancta Catholica gearbeitet

Anscheinend in voller Unkenntnis oder aber bewusster Ignoranz des Inhaltes und der Botschaft der Heiligen Schrift wird gerade der neue deutsch-nationale Katholizismus von Gnaden des ZDK und vieler Mitglieder der DBK konstruiert. Unangenehme Kritiker werden als erzkonservativ und reformunfähig in die Ecke gestellt und besprochene Informationspolitik wird nicht eingehalten.Ist es nicht Lug und Trug womit unsere gnadenreiche Kirche vom Zeitgeist zerstört wird? Aber es ist ja Gott sei Dank nicht die Weltkirche, sondern nur ein entzündeter,stark eitriger Appendix, der dabei ist sich nekrotisch abzusetzen.Der Heilige Geist stärke und unterweise unseren Papst Franziskus bei der Korrektur dieser Enrwicklung.Oremus!


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 lakota 2. September 2020 
 

Gott segne Sie, Bischof Voderholzer!

Es wird immer deutlicher, wie falsch und hinterhältig dieser Synodale Weg ist. Mit welchen miesen Tricks hier gearbeitet wird.

Welche Bischöfe wollen ausser Bischof Voderholzer noch „Mitarbeiter der Wahrheit“ (3 Joh 8) sein"?


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 serafina 2. September 2020 
 

Mutig

Danke Exzellenz für diese klaren Worte.
Ich hoffe, dass er nicht alleine im Regen stehen muß sondern sich aus den Reihen der DBK Mitstreiter finden, die ihn unterstützen und mit ihm am gleichen Strang ziehen.
Gottes Schutz und Segen für ihn.


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 entweltlichung 2. September 2020 
 

Ein Rufer in der Wüste!

Wie ermutigend ist dieser Protest und wie aufbauend in der Begründung! Das ist wahre, katholische Katechese auf höchstem Niveau! Gott segne und schütze Bischof Voderholzer!


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 laudeturJC 2. September 2020 

Ihm ist verständlicherweise

der Kragen geplatzt, und das ist ja nur ein winziges Detail. Mit seiner Antwort erhalten wir einen Einblick in den Zustand der kirchlichen Strukturen. Freier Fall, Selbstzerstörung, Verwüstung...Man kann es sich schönreden. Pfeifen im Wald. Oder jammern. Schöne Sätze zusammenschrauben von wegen „Besinnung“ oder „Bündelung der Kräfte“...Besser wäre eine gründliche Analyse. Zurückgehen bis zu dem Punkt, an dem das Unheil begann. Und dann die richtigen Schlussfolgerungen ziehen. Schmerzhaft wird es so oder so, aber besser auf dem richtigen Weg.


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