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"Was soll ein ‚gesunder Generalverdacht gegen Priester‘?"

18. August 2020 in Deutschland, 27 Lesermeinungen
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Regensburger Generalvikar Fuchs übt deutliche Kritik an Aussagen des Essener Generalvikars Pfeffer, der sich einen „gesunden Generalverdacht“ wünscht - Von Petra Lorleberg


Regensburg (kath.net/pl) „Was soll ein ‚gesunder Generalverdacht gegen Priester‘? Man glaubt, sich zu verlesen.“ So kritisiert auf Facebook der Generalvikar des Bistums Regensburg, Michael Fuchs, Aussagen des Generalvikars des Bistums Essen, Klaus Pfeffer. „Jeglicher Generalverdacht ist gegen unser bewährtes Rechtsverständnis, gegen unser christliches Menschenbild, gegen den gesunden Menschenverstand und daher ungesund“, schreibt Fuchs weiter. „Vernünftig, christlich und auch statistisch gestützt wäre eine ‚gesunde Unschuldsvermutung‘, die nicht blind ist für schreckliche Wirklichkeiten, aber im Wesentlichen von der Hoffnung lebt, dass jeder Mensch – hier: der Priester – das Licht im Herzen als einen ‚Schatz in zerbrechlichen Gefäßen‘ (2 Kor 4,7) trägt. Nur mit diesem realistisch-positiven Ansatz kann eine gute und nachhaltige Präventionsarbeit ebenso wie eine Erneuerung unseres Glaubens gelingen.“

 

Zuvor hatte sich der Essener Generalvikar Pfeffer gegenüber dem „offiziell nicht offiziellen“ Internetportal der Deutschen Bischofskonferenz geäußert. Das umstrittene DBK-Portal präsentierte die Aussagen Pfeffers unter dem Titel: „Priesteramt und Sexualmoral neu in den Blick nehmen – Missbrauch: Essener Generalvikar für ‚gesunden Generalverdacht‘“ und lenkte damit die Lesermeinung von vornherein so, dass man nolens volens bei einem „gesunden Generalverdacht gegen Priester“ landen musste. Allerdings decken die restlichen Aussagen Pfeffers im Beitrag die Schärfe der Überschrift nicht vollständig ab, denn Pfeffer wirbt beim Thema „kirchlicher Missbrauch“ zunächst für einem gesunden Generalverdacht gegen alle und für eine „Kultur der Achtsamkeit“. „Jede und jeder einzelne könnte Täterin oder Täter sein“, vertrittt Pfeffer zunächst. Gleichzeitig muss man aber auch einräumen, dass Pfeffer die Aufforderung zum Generalverdacht bezüglich innerkirchlichem sexuellen Missbrauch dann doch auch selbst engführt in die Kritik an Idealbildern des priesterlichen Amtes. So fordert Pfeffer eine „Atmosphäre der Offenheit, damit Priester sich den Fragen ihrer persönlichen Entwicklung und vor allem auch ihren Krisen ehrlich stellen“ könnten. Weiter fordert Pfeffer die Überwindung einer Sexualmoral, die er als „rigide, einengende und mit negativen Werturteilen behaftete“ bewertet. In diesem Zusammenhang plädiert Pfeffer für eine Neu-Interpretation und -Gestaltung des Weiheamts und schiebt dazu auch die Frage nach, „wie eine Geschlechtergerechtigkeit gelingt, die Frauen die gleiche Teilhabe wie Männern an der verantwortlichen Mitgestaltung der katholischen Kirche eröffnet“. Nach Einschätzung von Pfeffer werde ein beharrliches Festhalten an einer Struktur mit männlich dominierten Machtgefällen den Vertrauensverlust der Kirche weiter beschleunigen.


 

Der Bonner katholische Buchautor und Journalist Martin Lohmann schreibt auf Facebook unter den Beitrag von Generalvikar Fuchs: „Ob der Mann in Zivilkleidung und offenem Hemd mit dem so offenen Blick vielleicht insgeheim dafür wirbt, gegenüber manchem Generalvikar einen ‚gesunden Generalverdacht‘ zu pflegen!?!? Klingt fasst so.“

 

Eine Frau notiert: „Muss frau das verstehen? ‚Jederzeit und überall‘ .... Am besten geht man jedem ersichtlichen Priester aus dem Weg und deswegen zeigt sich der Essener Generalvikar als Normalmann oder wie? Das versaut mir jetzt echt den Feiertag!“

 

Ein Ordenspriester stellt fest: „Danke, lieber Herr Generalvikar Fuchs für diese klaren Worte und Ihre Mitbrüderlichkeit!“

 

Letztlich ist dazu zu sagen: Das Thema „Missbrauch durch Priester“ sowie weitreichende innerkirchliche Vertuschung etwa im Fall des inzwischen endlich laisierten US-amerikanischen Kardinals Theodore McCarrick gehört mit zu den wohl schmerzlichsten Themen der katholischen Kirche in der Gegenwart, vielleicht an Schmerzlichkeit nur noch überholt durch die eklatante Christen- und Katholikenverfolgungen weltweit. Es gibt hier nichts – aber auch gar nichts! – kleinzureden. Trotzdem ist ein Generalverdacht nicht zielführend und man mag es als keineswegs zufällig einstufen, dass das Thema „sexueller Missbrauch“ bei Pfeffer sehr schnell instrumentalisiert wird, um eigene kirchenpolitische Vorstellungen zu bewerben. Eine Instrumentalisierung von Verbrechen, die Folgen bis hin zum Selbstmord von Opfern nach sich ziehen können, ist aber eine höchst unlautere Sache. Missbrauch kommt, wie wir alle wissen, in allen Gesellschaftsschichten und bei unterschiedlichsten Menschen vor, auch Sportvereine, Schulen und Kindergärten eröffnen versehentlich offenbar subtile oder direkte Möglichkeiten des Missbrauchs und seiner Vertuschung, wie man Presseberichten entnehmen kann, außerdem sind auch die evangelischen Landeskirchen sowie die Freikirchen betroffen, Missbrauch findet sich außerdem in allen anderen Weltreligionen. Am häufigsten sind die Täter offenbar in den Reihen der eigenen Familien und Verwandtschaft zu finden. Die katholische Kirche versucht sich immerhin spürbar an der Aufarbeitung und der Prävention  - und man darf aktuell die Hoffnung haben, dass die Katholiken hier als erfolgreiche Vorreiter unterwegs sind.

 

Zurück zum „gesunden Generalverdacht gegen Priester“: Man sollte sich vor jeder Form eines „clerical profiling“ hüten, also eines auf Stereotypen und äußerlichen Merkmalen basierendes Agierens. Denn blindes Misstrauen ist im Leben bekanntermaßen ebenso wenig zielführend wie blindes Vertrauen. Und eine Instrumentalisierung dieser furchtbaren Themen für den binnenkirchlichen Richtungskampf sollte sich sowohl diesseits wie jenseits des innerkirchlichen Meinungsgrabens komplett verbieten, davon sollten sich auch offizielle katholische Presseportale wie "katholisch.de" usw. nicht vorschnell freisprechen.

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Lesermeinungen

 Christa.marga 21. August 2020 
 

Klaus Pfeffer

...geh da hin, wo der Pfeffer wächst!

Das was Sie da machen ist Ehrabschneidung gegenüber dem Stand des Priesters, zudem unmoralisch und zutiefst verachtenswert.


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 Andrzej123 20. August 2020 
 

Pfeffers Dystopia

"Mit sexuellem Missbrauch sei daher „jederzeit und überall zu rechnen. Jede u. jeder einzelne könnte Täterin oder Täter sein–oder durch Mitwisserschaft u. Wegsehen mitbeteiligt sein“,
"Gerade weil sex. Gewalt überall gegenwärtig ist u. sich geschickt verbergen kann, braucht es eine ,Kultur d. Achtsamkeit‘, d. potentiellen Tätern unmissverständlich signalisiert: ‚Ihr habt keine Chance bei uns!‘"

"Potentielle Täter" ist eine besonders hübsche "Freudsche Fehlleistung":
"Potentielle Täter" sind alle außer den tatsächlichen Tätern.
Tatsächliche (homosexuell) "Übergriffige" bleiben, wenn man dem Brief des Anzeigeerstatters gegen einen früheren "leitenden Pfarrer" im Bistum Münster glaubt, in vollem Wissen des Bistums jahrelang unbehelligt. (Jetzt und nicht vor 30 Jahren).
Wer hat Lust auf solches Dystopia?
Welcher normale Mann mag dort Priester werden?
Welche Familie möchte unter diesen Argusaugen der Misanthropie Gemeinschaft suchen ?


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 discipulus 20. August 2020 
 

@chris2

Stimmen die Zahlen, die Sie nennen? Das ist ja entsetzlich. Bei rund 200000 Asylsuchenden und 80 Millionen deutschen Bürgern heißt das ja, daß die Wahrscheinlichkeit, als Asylsuchender Opfer von Übergriffen von Deutschen zu wernden, 10 mal höher ist, als die Wahrscheinlichkeit, als Deutscher von einem Asylsuchenden angegriffen zu werden. Angesichts der Tatsache, daß 95% der Asylsuchenden unschuldige, hilfsbedürftige Flüchtlinge sind, finde ich das beschämend. Danke, daß Sie auf diesen Mißstand aufmerksam machen.


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 Chris2 19. August 2020 
 

Bilde weitere Beispiele:

- Generalverdacht gegen Muslime nach Berlin = böse
- Generalverdacht gegen katholische Priester = gut
- Rassismus gegen Nichtweisse = böse
- Rassismus gegen Weisse = gut ("positiver R.")
- "Black lives matter" = gut
- "White / all lives matter" = böse
- Schutz von Asylbewerbern vor Deutschen* = gut
- Schutz von Deutschen vor Asylbewerbern** = böse
- Diskriminierung von Minderheiten = böse
- Diskriminierung der Mehrheit = gut
- Diskriminierung von Frauen = böse
- Diskriminierung von Männern = gut ("positive D.")
Bilde weitere Beispiele, kombiniere einzelne Bausteine und diskutiere hinter vorgehaltener Hand mit Deinem Sitznachbarn darüber...

* 89 sexuelle Gewalttaten 2018
** 3261 sexuelle Gewalttaten 2018


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 Chris2 19. August 2020 
 

Freimaurer?

Keine Sorge, lieber @Maxim: Die paar Millionen Akademiker (Juristen, Ärzte...), die diesem Männer-Geheimbund mit okkulten Aufnahmeriten (Särge, "normalerweise nicht geladene" Pistolen etc.), geheimen Treffen und Zielen angehören: Was können die schon ausrichten? Lassen Sie sich nicht von Verschwörungstheorien verwirren, die die weit über 10.000 Mitglieder des Opus Sei verbreiten und damit unser aller Freiheit bedrohen!
(Kleine sarkastische Replik auf die Hetzkampagne gegen das Opus Dei vor etwa 10 Jahren)


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 Maxim 19. August 2020 
 

Generalverdacht

wir wissen: Rauch in der Kirche....
Aber habe ich nicht gehört, dass die Freimaurer sich vorgenommen haben, die Kirche von innen zu zerstören, indem sie versuchen, in der Kirche Ämter zu erreichen…..diesbezüglich
nicht mehr..
Wegen des Missbrauchs nur ein Zahlenvergleich: 420000 kath. Priester auf der ganzen Welt. Wie viele Missbräuche durch Priester? Die Zahlen stehen auf jeden Fall nicht in einem vergleichbaren Verhältnis zu anderen Missbrauchsfällen. Was sagte die Mutter Gottes in so vielen Erscheinungen über den Satan und seine Zielstrebung. Jeder kath.net Leser kennt die Details und kann somit weiter denken.


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 Chris2 19. August 2020 
 

@Paul-Lukas

Ja, das ist unglaublich, aber eine Exkommunikation kann und darf man deswegen nicht aussprechen, denn er hat weder einen schwerwiegenden Rechtsakt gemäß kirchlichem Recht gesetzt (z.B. eine Priesterinnenweihesimaulation vorgenommen, an einer Abtreibung mitgewirkt), noch eine Glaubenswahrheit geleugnet. Aber sein Bischof könnte einen anderen Generalvikar berufen, der für die ihm anvertrauten Priester die Unschuldsvermutung ernstnimmt, ohne den Schutz möglicher Opfer zu vernachlässigen. Aber nur weiter so. Die Spaltung wird auf allen Ebenen und in allen Bereichen immer offensichtlicher und alle Katholiken können sich bereits jetzt überlegen, ob sie denen, die eine "andere Kirche" wollen, später ins Schisma Folgen wollen.


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 Paul-Lukas 19. August 2020 
 

Wölfe

Sowas kann nie und nimmer gut gemeint sein. Das sind Wölfe im Schafspelz. Sie wollen die Kirche von innen her zerstören und komplett auf den Kopf stellen. Ob sie bewusst oder unebwusst dem Teufel dienen, weiß nur der allmächtige.

Wenn hochrangige geistliche sowas fordern, müsste Rom sowas sofort exkommunizieren.
Generell sollten aus ROM die Exkommunikation strikt und öfter praktiziert werden, damit endlich Ruhe herrscht


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 Winrod 19. August 2020 
 

@Der Gärtner

Sie warten wahrscheinlich umsonst.


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 Der Gärtner 19. August 2020 

Klarstellung

Ich warte auf unverzügliche Klarstellung dieser Aussage durch Herrn Bischof Overbeck.
Danken möchte ich Herrn Generalvikar Fuchs für seine passende Entgegnung zu diesen Aussagen.


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 Diadochus 18. August 2020 
 

Ehre und Achtung

Ich möchte nicht wissen, welchen Umgang Generalvikar Pfeffer pflegt. Gesund kann der nicht sein, bei der kranken Ansicht. Der Generalverdacht ist unbegründet, denn die Kirche bietet alle Möglichkeiten für ein gesundes ausgeglichenes Leben. Die kirchliche Sexualmoral ist nicht "rigide-einengend", sondern befreiend. Sie befreit von dem gesellschaftlichen Druck, der Generalvikar Pfeffer völlig vereinnahmt hat. Die Keuschheit und die Reinheit sind die beste Medizin gegen die Ausschweifungen dieser Tage. Der Priester ist der gesunde himmlische Gegenentwurf gegen die kranke irdische Unmoral. Die Priester verdienen Ehre und Achtung.


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 Passero 18. August 2020 
 

Unerhört!

Herr Generalvikar Pfeffer!
* Sie wollen also, dass die kirchliche Morallehre verändert wird. Somit wollen Sie eine andere „Kirche”. Wir aber wollen die wahre, katholische Kirche und damit auch die katholische Morallehre!

*Ein „gesunder Generalverdacht” widerspricht christlichem Denken und jedem wahren Rechtsempfinden!Wenn Sie sagen: „Jede und jeder einzelne könnte Täterin oder Täter sein”, so schließen Sie sich da also auch selbst mit ein! Welchen Generalverdacht sollen wir also gegen einen solchen Generalvikar haben?


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 Walahfrid Strabo 18. August 2020 

Was für eine Unverschämtheit!

In Anbetracht der Fallzahlen, die auf Priester als Mißbrauchstäter im Vergleich zur Gesamtzahl fallen (auch wenn jeder einzelne für sich zuviel und ein Skandal ist!), könnte man ja auch gleich sagen, daß man pauschal beispielsweise jeden Familienvater als Mißbrauchstäter vorverurteilt! Pardon, einem "gesunden Generalverdacht" aussetzt! Ich bin grad stinkwütend. Anstatt daß man mal der Sache nachgeht, warum grade so auffallend viele Mißbrauchstäter im Priesterrock ausgesprochen homoerotische Neigungen haben und ob es da womöglich einen Zusammenhang geben könnte, kehrt man das lieber unter den Tisch und fällt stattdessen pauschal ein paar tausend - und darunter mit Sicherheit viele anständige und aufrichtige! - Männern in den Rücken. Pfui! Als wäre es nicht schon schlimm genug, daß die weltlichen Medien Priester schon ständig ungestraft verunglimpfen dürfen. (Stichwort: Kinderf***sekte).
Und wie soll sowas erst auf einen jungen Mann wirken, der sich auf eine Priesterberufung prüft?


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 Chris2 18. August 2020 
 

Schluss mit dem Missbrauch des Missbrauchs,

um weitere Taten zu "legalisieren". Zerschlagt endlich die knabenliebenden Netzwerke, dann hört auch der Spuk weitgehend auf, denn 80% Buben als Opfer kann man nicht schönreden. Nur ignorieren und instrumentalisieren. Es reicht!


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 Gerome 18. August 2020 
 

Generalverdacht - Generalvikar

Wie wäre es mit einem
"gesunden Generalvikar"
für das Bistum Essen?


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 lesa 18. August 2020 

Betet für die Priester

In der Heiligen Schrift steht, man soll sie ehren und nicht im Stich lassen.
Die Mutter Gottes sagte bei (auch anerkannten) Marienerschenungen viee Male: "Betet für die Hirten". Von einem Generaverdacht hat sie nichts gesagt.


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 Andrzej123 18. August 2020 
 

Mein "Generalverdacht"

Bzgl "Missbrauchs" hege ich keinerlei Generalverdacht, habe dazu aus meinen persönlichen Erfahrungen auch nicht den geringsten Anlass.
Allerdings hat sich bei mir inzwischen ein gewisser Generalverdacht bzgl Homosexualität in der Kirche eingenistet.
"Weibisch" wirkende Bischöfe und Priester haben signifikant zugenommen und den ausführlichen Schilderungen von David Berger bin ich geneigt zu glauben.
Ich möchte einfach Geistliche sehen, die mich, meine Familie und die Welt mit ähnlichen Augen wie ich selbst ansehen.
Ich möchte sicher sein, dass Worte eines Geistlichen an mich nicht von dieser andersartigen "Orientierung" beeinflusst sind.
Das Gleiche gilt für weibliche Verantwortliche in der Kirche.


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 Lilia 18. August 2020 
 

Pfeffer sollte hingehen wo der Pfeffer wächst,

aber die Priester in Ruhe lassen!

Diese Angriffe auf das Priestertum aus dem Innern der Kirche sind inzwischen Legion und haben Methode. Es ist wohl nicht schwer zu erkennen, welcher Geist hier dahintersteckt!

Da der Mensch ja bekanntlich immer von sich selber ausgeht, wäre GV Pfeffer gut beraten, sich schnellst möglich in Untersuchungshaft zu begeben.


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 Aschermittwoch 18. August 2020 
 

Aus dem Pfefferland...

Es scheint, als ob ein gesunder Generalverdacht gegenüber diesem Generalvikar Pfeffer durchaus berechtigt wäre....Ich weiss nicht,ob.....


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 Gaston 18. August 2020 

Der Riß durch die Kirche in Deutschland...

... wird immer offensichtlicher.

Den großen Spalter freut's.


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 Marianus 18. August 2020 

sorry: das sollte Teil 1 meiner Stellungnahme sein:

die Maske wollte wieder einmal nicht wie ich.
Ungeheuerlich!
Ich bin sprachlos! Mit der Einladung, den Priestern mit einem "gesunden" Misstrauen in Fragen sexuellen Verhaltens zu begegnen, soll die Spaltung zwischen unseren Hirten und den Gläubigen pseudo-ethisch verankert werden.
Hier äußert sich ein Ungeist, der Verleumdung und Hetze, Spaltung und Verfolgung in der Kirche Tür und Tor öffnet. Und damit der Verweltlichung der Kirche einen fatalen Schub gibt. Nachdem säkulare kirchenfeindliche Medien u. a. Akteure Priester bereits in der Vergangenheit tendenziell als potentielle Täter betrachtet haben, sollen sich unsere Hirten dies nun auch innerhalb der Kirche gefallen lassen?!!
Das erinnert doch sehr an die gegenwärtige Hetze gegen unsere Polizei, die von Politik & Medien unter Generalverdacht des Rassismus gestellt und damit öffentlich zum Abschuss freigegeben wird.


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 ThomasMoore 18. August 2020 

"clerical profiling"

Das führt garantiert in die Irre. Wenn man sich die sechs in der MHG-Studie nachgezeichneten Fälle durchliest, dann ist allen Tätern gemeinsam, daß sie ihre Taten nicht durch klerikal-autoritäres Pfarrherrngebaren angebahnt haben, sondern durch den allzu kumpelhaften Umgang mit Jugendlichen, der üblicherweise mit "gute Jugendarbeit" von den Pfarreien und Vorgesetzten der Priester wohlwollend betrachtet wurde.


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 Marianus 18. August 2020 

Im Namen eines Generalverdachts "gegen Rechts",

der sich als solcher generell gegen abweichende Meinungen und Kritik an den Regierenden in zentralen Fragen der Politik richtet, ist unser Land in den letzten Jahren tief gespalten worden - in der zutiefst zynischen Absicht des Machterhalts.
Dem verantwortlichen Generalvikar ist das Rechtsgut der Unschuldsvermutung offensichtlich ebenso unbekannt wie seine Fürsorgepflicht für die ihm anvertrauten Priester seiner Diözese..
Das ganze wird sich als riesiges Eigentor gegen die Kirche wenden, wird die Neigung zum Kirchenaustritt verstärken und auch dem letzten Aspiranten den Wunsch zum Priestertum austreiben.
Das mindeste, das zu fordern ist, ist eine umgehende Richtigstellung seitens des Autors sowie eine Ehrenerklärung der DBK für alle Priester. Von dienstrechtlichen Konsequenzen für den Herrn Pfeffer ganz zu schweigen.


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 laudeturJC 18. August 2020 

Eine unglaubliche Provokation

Ich las diese Aussage gestern an anderer Stelle und wollte diesem Herrn eigentlich schreiben, zumal ich mich dem Bistum Kardinal Hengsbachs noch immer verbunden fühle. - Pfeffer fiel bereits früher durch Schmähungen dieses heiligmässigen Kardinals auf, dem er im übrigen seine Karriere verdankt. Abgesehen vom billigen Blechkreuz am Revers ist vom Priestertum Pfeffers nicht mehr viel erkennbar. Er soll am besten zurücktreten!! - Gibts dann auch „Pfefferschen gesunden Generalverdacht“ gegen andre Gruppen, Religionen oder Berufe der Gesellschaft? Unglaublich!!!


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 ThomasMoore 18. August 2020 

Mc Carrick ist ein gutes Stichwort

denn der Untersuchungsbericht, der seit geraumer Zeit auf dem Tisch des Papstes liegt, ist immer noch nicht der Öffentlichkeit vorgestellt worden, obwohl dies versprochen wurde.
Es stellt sich auch die Frage warum man Bischof Zanchetta weiterhin im Vatikan arbeiten läßt https://www.kath.net/news/71957. Aber Kardinal Pell nicht?
Ebenso ist zu fragen warum das twittern von nackten Kindern bei Bischof Paglia offensichtlich folgenlos bleibt. http://www.kath.net/news/72354

Wo bleibt da der "gesunde Generalverdacht"?
Bestraft werden offensichtlich nur diejenigen, die es wagen eine abweichende Meinung zu äußern, wie z.B. die Kardinäle Müller, Sarah oder Burke.


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 hape 18. August 2020 

Synodale Filterblase.

Das kommt dabei raus, wenn man sich zu lange der spitituell verunreinigten Luft in der synodalen Filterblase aussetzt. Irgendwann geht dabei das gesunde katholische Gewissen verloren. Dann ist man isoliert gegenüber Informationen, die nicht dem eigenen synodalen Standpunkt entsprechen.


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 zeitundewigkeit 18. August 2020 
 

Hochw. Herr Generalvikar,

man sollte nie von sich auf andere schließen....


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