Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  13. Zeitliche und ewige Zukunft
  14. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  15. Pro-Life-Aktivistin soll vor Gericht gestellt werden - USA üben scharfe Kritik an Großbritannien

Corona-Requiem: Barcelonas Erzbischof widersetzt sich Regierung

27. Juli 2020 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Omella: Beschränkung auf zehn Gottesdienst-Teilnehmer ungerecht, wenn zugleich bis zu 1.000 Menschen die Basilika besichtigen dürfen


Madrid (kath.net/KAP) Zu Konfrontationen zwischen der katholischen Kirche und der Regierung Kataloniens hat eine Gedenkmesse für die an Covid-19 Verstorbenen am Sonntagabend in Barcelonas Kirche "Sagrada Familia" geführt. Kardinal Juan Jose Omella, Erzbischof der Hauptstadt der autonomen Provinz und neuer Vorsitzender der spanischen Bischofskonferenz, entschied sich für die Durchführung des Gottesdienstes, obwohl die Behörden diesen untersagt hatten. Stunden zuvor hatte seine Erzdiözese rechtliche Schritte für die "einseitige Beschneidung" der Religionsfreiheit angekündigt.

Katalonien derzeit der Hotspot von Spaniens zweiter Corona-Welle, gab es doch hier zuletzt die Hälfte aller täglich rund 300 bestätigten Covid19-Neuinfektionen. Auch wenn die Regionalregierung am Wochenende die Schließung sämtlicher Diskotheken und Konzertsäle mit Tanzflächen sowie für Bars, Restaurants, Spielhallen und Kasinos eine Sperrstunde anordnete, dürfen sich in der Sagrada Familia weiterhin bis zu 1.000 Besucher aufhalten. Dass zugleich Gottesdienste seit einer Verfügung der Regionalregierung vom 17. Juli nur mit zehn Personen stattfinden dürfen, bezeichnete Kardinal Omella laut dem Portal cruxnow.com (Montag) als "ungerecht und diskriminierend".


Die Einladungen zum Gedenkgottesdienst waren an Familienangehörige der Verstorbenen und an vorderster Corona-Front stehendes medizinisches Personal ergangen, und zwar laut Omella bereits vor der behördlichen Beschränkung. Selbst wenn alle 500 Eingeladenen erschienen wären, wäre die von Stararchitekt Antonio Gaudi entworfene Basilika nur zu 23 Prozent ihrer Kapazität ausgelastet gewesen, sagte er, zudem halte man sich sehr genau an die für Innenräume geltenden Corona-Vorsichtsmaßnahmen. Ursprünglich hatte sich auch Barcelonas Bürgermeisterin Ada Colau zum Requiem angekündigt, ihre Teilnahme dann aber zwei Stunden vor Beginn wieder abgesagt.

Beim Gottesdienst selbst betonte Omella, die Kirche wolle nicht auf Konfrontationskurs gehen, sondern biete ihre Hilfe bei der Krisenbewältigung und am Dienst "besonders an den am meisten Leidenden" an. Der Kardinal ging auch auf zu Beginn der Pandemie geäußerte Vorbehalte von Menschen ein, die danach gefragt hätten, wo die Kirche sei. "Ihr wart hier: Ärzte, Ordensleute, Priester, die Gesundheitsbediensteten - alle, die sich auf verschiedenste Weisen für andere einsetzen. Als Getaufte sind wir alle Kinder Gottes, die ihren Glauben mit anderen teilen. Wir alle sind Kirche", so der Erzbischof.
Fertigbau bis 2026 durch Corona ungewiss

Die Sagrada Familia war an den ersten beiden Juliwochenende nach monatelanger Schließung für Berufsgruppen im Dienst an Covid-19-Patienten und am 18. Juli für die Allgemeinheit geöffnet worden - und zwar bei kostenlosem Zutritt. Im Rahmen der bis Dezember andauernden Aktion "Hora Barcelona" will die katalanische Regierung alle Bewohner der Stadt würdigen, die sich während der ersten Hauptphase der Pandemie an die verordnete Selbstisolation gehalten haben. Wie es zuletzt hieß, ist der Zeitplan für die Vollendung der Basilika bis zum Jahr 2026 angesichts des nahezu kompletten Ausfalls von Touristen und somit auch der Eintritts-Einnahmen ungewiss.


Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  2. Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
  3. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  4. ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
  5. Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung
  6. Virologe Streeck vergleicht Corona-Ungeimpfte mit Juden während der Pest
  7. Evangelischer Bischof bittet um Entschuldigung für Ausgrenzung während Covid-Pandemie
  8. Krach in der Ampel-Regierung: Kubicki fordert Lauterbach zum Rücktritt auf
  9. Covid-19-Pandemie: Ehemalige Proberichterin wegen Rechtsbeugung verurteilt
  10. AstraZeneca räumt schwere Nebenwirkungen bei Covid-Impfstoff ein






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  9. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  14. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  15. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz