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US-Priester: Wahl im November ist Richtungsentscheidung

1. Juli 2020 in Prolife, 4 Lesermeinungen
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Es stehe ‚alles wofür wir stehen und wofür wir gekämpft haben’ auf dem Spiel, schreibt Frank Pavone von ‚Priests for Life’. Die Kirche müsse hier klar Stellung beziehen können, schreibt er an die US-Bischöfe.


Washington D.C. (kath.net/lifesitenews/jg)

Frank Pavone, der Nationaldirektor der Lebensschutzorganisation „Priests for Life“, hat in einem offenen Brief an die katholische Bischofskonferenz der USA darum gebeten, dass die Priester deutlich sagen dürfen, welche Partei sich für Lebensschutz und Religionsfreiheit einsetzt und welche nicht.

 

Nach den derzeit geltenden Richtlinien der US-Bischofskonferenz ist es Klerikern untersagt, sich parteipolitisch zu äußern. Sie dürfen sich an keiner politischen Aktivität beteiligen, die eine politische Partei oder einen Kandidaten unterstützt oder bekämpft.


 

Pavone stellt in Frage, ob diese Bestimmungen der gegenwärtigen politischen Situation angemessen seien, da die Kirche gleichzeitig die Aufgabe habe, ihr moralisches Urteil in politischen Belangen zu verkünden. Die Republikanische Partei stehe für den Lebensschutz, während die Demokratische Partei für möglichst unbeschränkte Abtreibungen eintrete. Es sei für die Kirche unmöglich, ihre Lehre zu verkünden, ohne – implizit oder explizit – die Partei zu verurteilen, welche dagegen Politik macht.

 

Er verweist auf die „noch nie dagewesene Entscheidung“, vor welcher die Wähler der USA stehen würden. Die Wahl sei eine Richtungsentscheidung Die Unterschiede zwischen den beiden Parteien seien noch nie wesentlicher oder folgenreicher gewesen, fügt er hinzu. Noch nie sei es so wichtig gewesen, dass die Kirche ihre Stimme erhebe und klar und deutlich sagen könne, dass „alles wofür wir stehen und wofür wir gekämpft haben“ auf dem Spiel stehe, schreibt er.

 


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