Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  2. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Kirche im Verfall
  6. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  9. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  12. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  13. THESE: Warum die UNO weg muss!
  14. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  15. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“

Vatikan fordert Medienstandards für Religions- und Meinungsfreiheit

24. Juni 2020 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vatikan bei OSZE-Menschenrechtskonferenz/Schutzmaßnahmen gegen Intoleranz bei Internet-Dienstleistern und soziale Netzwerken – Es brauche "einen Raum, in dem beide Seiten ihre jeweiligen, auch kontroversen Ansichten mit Respekt vertreten können"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Um Meinungs- und Religionsfreiheit zu gewährleisten, brauchen Medien nach Ansicht des Vatikan einerseits genügend Freiraum, andererseits müsse er verantwortungsvoll eingesetzt werden. Daher bräuchten Internet-Dienstleister und soziale Netzwerke "klare, transparente und nicht diskriminierende Standards". Diese sollten helfen, um "jede von Intoleranz geprägte Ausdrucks- oder Verhaltensweise zu verhindern", heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung der vatikanischen Delegation bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).


 

"Die Freiheit der Religion oder des Bekenntnisses schließt kritische Debatten oder ernsthafte Diskussionen über Religion nicht aus", heißt es weiter. Gleichwohl sei es nicht hinnehmbar, dass "Meinungsfreiheit als Rechtfertigung für Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt gegen eine Religion oder ihre Mitglieder" diene. Um den jeweiligen Interessen gerecht zu werden, braucht es nach Ansicht des Vatikan "einen Raum, in dem beide Seiten ihre jeweiligen, auch kontroversen Ansichten mit Respekt und ohne Furcht voreinander vertreten können".

 

Anlass der Einlassung ist das derzeitige "Implementierungstreffen zur menschlichen Dimension". Dieses gilt als größte jährliche Menschenrechtskonferenz Europas.

 

Zur Dokumentation - kath.net kritisiert auf Twitter die Berichterstattung der katholischen Portale KNA und kathpress über ein EWTN-Interview

        

 

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hilfslegionär 24. Juni 2020 
 

Bei mir hat es heute Nachmittag an der Tür geklingelt,

ein weißes Auto, der Fahrer ein arabisch-südländischer Typ, französisches Kennzeichen. Mit einem Vorwand wollte er sich Zugang zum Haus verschaffen, die Tür blieb zu.

Die Aufzeichnungen der Überwachungskammera müssen erst von der Polizei ausgewertet werden...

Gott sei dank ist nichts passiert.

Ich werde bis auf Weiteres nichts mehr kommentieren @ chorbisch


1
 
 chorbisch 24. Juni 2020 
 

@ Hilfslegionär

Nach meinem Eindruck haben die ersten Medien den Begriff "Partyszene" bereits am späteren Montag in Anführungszeichen gesetzt und auch deutlich kommentiert, daß der Ausdruck völlig falsch und verharmlosend ist. Das haben ab Dienstag immer mehr Medien übernommen und ich wüßte heute keine Zeitung, die die Ausschreitungen noch kleinredet.

Auch der Migrationshintergrund der Täter wird nicht verschwiegen, auch wenn die üblichen Verdächtigen von "Vorverurteilung" warnen.

Bitte nennen Sie noch die Quelle für Ihre Behauptung, daß in Deutschland "öffentliche Berichterstattung bei bürgerkriegsänlichen Zuständen von "Partyszene" zu schreiben hat."

Nach Möglichkeit eine seriöse Quelle und nicht irgendeinen Blogger. Vielen Dank.


4
 
 Hilfslegionär 24. Juni 2020 
 

Ich meine, dass die derzeitige gesetzliche Lage in Österreich ausreicht.

Mit § 283 StGB (Verhetzung) ist der wesetnlichste Strafbestandsbestand abgedeckt es braucht keinen "Neusprechpagragraphen" im Sinne des deutschen Netzwerkdurchsetzungsgesetz.

Die Glaubensgemeinschaften haben darüber hinaus noch den § 188 StGB "Herabwürdigung religiöser Lehren" als juristischen Joker.

Dennoch möchte Zadic der Meinungsäußerungsfreiheit einen Maulkorb anlegen, mit dem juristisch nicht klar definierten Begriff "hate speech" sollen unliebsame Meinungen mundtot gemacht werden. Zadic holt sich dafür eine Anleitung von Deutschland. Deutschland, jenes Land, indem die öffentliche Berichterstattung bei bürgerkriegsänlichen Zuständen von "Partyszene" zu schreiben hat.

www.derstandard.at/story/2000118265006/zadic-sucht-nach-einem-mittel-gegen-digitale-hetze


3
 
 Pellegrino 24. Juni 2020 
 

Medien

und dabei hat der Vatikan sicher in erster Linie nicht die sozialen Medien gemeint, sondern die Journalistischen Medien, die durch Ihre Satiere-Tarnung immer mehr diskriminierende Elemente hoffähig machen. Dort sind diskriminierende Standards in erster linie gefragt!


1
 
 Andrzej123 24. Juni 2020 
 

"nicht diskriminierende Standards"

bedeutet im Klartext, dass ein Habermasscher Diskurs von oben gewollt ist, bei dem Konservative höchstens noch am Katzentisch gedulded werden.
(Aber diese werden wie immer erstmal bis es zu spät ist so tun, als verständen sie das Böse im angeblich "Gutgemeinten" nicht.)


4
 
 Hilfslegionär 24. Juni 2020 
 

Damit ist der Vatikan auf einer Linie mit Justizministerin Zadic/Grüne


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsfreiheit

  1. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  2. Telegram-Gründer Pavel Durov: "Bleib wachsam, Spanien"
  3. Meinungsfreiheit auf katholisch
  4. Meinungsfreiheit in Gefahr
  5. „Vermeintliche Förderung der Meinungsfreiheit durch Einschränkung der Meinungsfreiheit“
  6. Katholischer Philosoph ausgeladen – ‚Erschießen werden wir ihn nicht ‘
  7. Asyl in den USA - Eine AfD-Influencerin fühlt sich in Deutschland verfolgt
  8. Frankreich: Gericht von Marseille gibt katholischen Filmemachern recht
  9. Kein Hassverbrechen: spanisches Gericht spricht zwei Priester und einen Journalisten frei
  10. Google gibt Zensur unter Biden zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz