Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  4. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  9. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  10. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  11. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  12. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  13. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  14. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  15. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit

Vatikan fordert Medienstandards für Religions- und Meinungsfreiheit

24. Juni 2020 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vatikan bei OSZE-Menschenrechtskonferenz/Schutzmaßnahmen gegen Intoleranz bei Internet-Dienstleistern und soziale Netzwerken – Es brauche "einen Raum, in dem beide Seiten ihre jeweiligen, auch kontroversen Ansichten mit Respekt vertreten können"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Um Meinungs- und Religionsfreiheit zu gewährleisten, brauchen Medien nach Ansicht des Vatikan einerseits genügend Freiraum, andererseits müsse er verantwortungsvoll eingesetzt werden. Daher bräuchten Internet-Dienstleister und soziale Netzwerke "klare, transparente und nicht diskriminierende Standards". Diese sollten helfen, um "jede von Intoleranz geprägte Ausdrucks- oder Verhaltensweise zu verhindern", heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung der vatikanischen Delegation bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).


 

"Die Freiheit der Religion oder des Bekenntnisses schließt kritische Debatten oder ernsthafte Diskussionen über Religion nicht aus", heißt es weiter. Gleichwohl sei es nicht hinnehmbar, dass "Meinungsfreiheit als Rechtfertigung für Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt gegen eine Religion oder ihre Mitglieder" diene. Um den jeweiligen Interessen gerecht zu werden, braucht es nach Ansicht des Vatikan "einen Raum, in dem beide Seiten ihre jeweiligen, auch kontroversen Ansichten mit Respekt und ohne Furcht voreinander vertreten können".

 

Anlass der Einlassung ist das derzeitige "Implementierungstreffen zur menschlichen Dimension". Dieses gilt als größte jährliche Menschenrechtskonferenz Europas.

 

Zur Dokumentation - kath.net kritisiert auf Twitter die Berichterstattung der katholischen Portale KNA und kathpress über ein EWTN-Interview

        

 

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsfreiheit

  1. Ehemalige finnische Innenministerin Räsänen: „Was haben SIE in den letzten Jahren geschrieben?“
  2. „Meldestellen? … Diese Einrichtungen sind so komplett überflüssig!“
  3. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  4. Christliche Organisation ADF unterstützt X bei Berufung gegen DSA-Strafe
  5. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  6. Telegram-Gründer Pavel Durov: "Bleib wachsam, Spanien"
  7. Meinungsfreiheit auf katholisch
  8. Meinungsfreiheit in Gefahr
  9. „Vermeintliche Förderung der Meinungsfreiheit durch Einschränkung der Meinungsfreiheit“
  10. Katholischer Philosoph ausgeladen – ‚Erschießen werden wir ihn nicht ‘







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  6. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  7. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  10. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  11. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  12. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  13. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  14. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  15. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz