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Selbstrechtfertigung seiner sündhaften Leidenschaften

20. Mai 2020 in Interview, 35 Lesermeinungen
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Wie Luther die deutsche Philosophie beeinflusste und die Krise der Kirche bewirkte - Interview mit der am 4. Mai 2020 verstorbenen großen katholischen Philosophin Frau Prof. Dr. Alma von Stockhausen - Von Michael Hesemann


Düsseldorf (kath.net)

Frau von Stockhausen, Papst Benedikt hat gerade wieder erklärt, dass die Krise der Kirche eine Krise des Glaubens sei. Welche Rolle hat dabei Luther gespielt?

Eine entscheidende! Die Krise der heutigen Theologie ist bedingt durch die Philosophie, das sagte auch Kardinal Ratzinger, der spätere Papst Benedikt. Eine falsche Philosophie liegt der Theologie zugrunde. Und was ist diese falsche Philosophie? Das ist die deutsche Philosophie. Und die deutsche Philosophie ist von Luther nicht nur beeinflusst, sondern hat bei ihm ihren Ursprung. Das sagt Heidegger von sich selbst: Ich mache nichts anderes, als Luther auf den Begriff zu bringen. Hegel versteht sich auch so.

Die Grundthese Ihres neuen Buches („Der Glaube allein - Luthers Theologie – eine Autobiografie“, Gustav-Siewerth-Akademie, Weilheim-Bierbronnen 2016)  lautet, dass Luthers Theologie ein Derivat seiner Biographie ist. Ich möchte aber mit Ihrer Biografie beginnen. Wie Sind Sie dazu gekommen, sich mit Luther zu beschäftigen?

Wir hörten als Kinder von unserer Mutter, dass unsere Großmutter katholisch geworden sei, obwohl ihre Familie, die Grafen Bernsdorff betont evangelisch waren. Mein Großvater machte die Politik für den König von Hannover, einen überzeugten Protestanten. Eine Tages sagte meine Großmutter: „Jetzt will ich doch einmal unseren Vater im Glauben kennenlernen, Martin Luther. Ich werde mir seine Schriften kommen lassen und sie lesen.“ Das tat sie. Und dann sagte sie zu ihrem Mann: „Was für einen Wahnsinn glauben wir? Ich muss sofort katholisch werden“. Großvater hat darauf geantwortet: „Dann lasse ich mich scheiden. Wenn die Religion nicht das Verbindende zwischen uns ist, wie soll dann ein gemeinsames Leben möglich sein?“ Großmutter antwortete: „Die Wahrheit ist die Wahrheit, ich werde katholisch.“ Großvater ließ sich nicht scheiden und Großmutter wurde katholisch.

Was hat Ihre Großmutter denn damals überzeugt, dass sie zum katholischen Glauben konvertierte?

Das Entscheidende war sicher, dass Gott böse sein soll. Luther überträgt ja das Böse auf Gott. Und das ist natürlich der Wahnsinn, von dem meine Großmutter gesprochen hat.

Was hat Ihnen in Sachen Luther die Augen geöffnet?

Ich habe mich mit Luther nicht nur aufgrund meiner Familienherkunft beschäftigt, sondern vor allem,  weil sich die deutsche Philosophie immer wieder auf Luther bezieht. Mein wichtigster Lehrer war zunächst Martin Heidegger, der sich stets auf Luther berief und sagte: Ich habe in meiner Philosophie keinen Schritt gemacht ohne Martin Luther. Heidegger war Sohn eines katholischen Küsters und ist später evangelisch geworden.

War Luther der Grund, weshalb Sie Philosophie studiert haben?

Meine Eltern waren beide Philosophen. Meine Mutter sagte mir immer, mein Philosophie-Unterricht habe mit zwei Jahren begonnen bei meinem Vater. So war das Studium praktisch vorprogrammiert.

Sie haben in Münster, München, Göttingen und Freiburg studiert. In Freiburg lehrten Sie dann auch – und machten gleich Ihre Erfahrungen mit der linken Studentenrevolte in den 1970er Jahren.

Als ich Dozentin in Freiburg war, war es für mich das Wichtigste, Karl Marx zu widerlegen. Das habe ich getan und dann passierte folgendes. Im Hörsaal waren 300 Studenten. Philosophie mussten alle hören, die auch Lehramtskandidaten waren; jeder Gymnasiallehrer musste ein Philosophicum nachweisen. Ich habe Marx dann an seinen Texten widerlegt, aber die Studenten ließen sich das nicht gefallen. Als erstes wurde mein Mikrofon heruntergetrampelt und dann wurde ich mit dem Lasso abgeführt. Sie riefen: „Die muss gebubackt werden!“ Buback war der Generalbundesanwalt, der damals von der „Roten Armee Fraktion“, einer linken Terrorzelle, ermordet worden war. Mein Assistent sprang mir zur Seite mit dem Regenschirm und hat das Lasso immer von meinem Hals abgehalten. Ich wurde dann zum Rektor geschleppt und der Rektor war nicht bereit, mich zu verteidigen. Zum Glück kam es nicht zu meiner Erschießung, sie ließen mich wieder gehen, aber eine Vorlesung konnte ich danach nicht mehr halten, das war ausgeschlossen. Da blieb mir nur noch übrig, eine private Universität zu gründen, und so habe ich dann die Gustav-Siewerth-Akademie in meinen Häusern im Schwarzwald gegründet. Dort kam ich mit den großen Luther-Kennern Dietrich Emme und Theobald Beer in Kontakt, deren Studien mir die Augen öffneten. Ich begriff, dass Luthers Theologie nur eine Antwort auf seine Biografie war: sein Versuch, die Verantwortung für sein Vorleben und seine fatalen Leidenschaften auf Gott zu schieben.

Als Schlüssel zum Verständnis der lutherschen Lehre erwies sich dabei seine Korrespondenz mit dem Humanisten Erasmus von Rotterdam. Worum geht es darin?

Es geht um den unfreien Willen. Luther schrieb ihm: „Du, Erasmus, hast mich allein richtig verstanden. Es geht mir nicht um Ablasshandel, Fegefeuer und Papsttum, sondern allein und in der Hauptsache um den geknechteten Willen. Nicht der arme Mensch ist schuldig, sondern der ungerechte Gott.“ Luther weiter: „Gott hat Adam lassen fallen, Gott hat Judas zum Verräter bestimmt, Gott ist böse und hat uns zur Perseität des Bösen geschaffen. Gott muss erst Teufel werden, bevor er Gott werden kann“, d.h. er muss seine Bosheit erst aus sich heraussetzen, zum Teufel machen, dann kann er Gott werden.

Also ist nicht der Mensch böse, sondern Gott?

Luther sagte: Nicht der arme Mensch ist schuldig, sondern der ungerechte Gott. Gott ist grausam und böse. Er hat seine Bosheit erst auf Christus abgewälzt und dann auf uns, so dass unser einziger Name, wie er sagt, die Sünde ist. Wir sind gewissermaßen zu Gottes Lasttier geworden, wir müssen böse sein. Ich verstehe Luther so, dass er immerzu beweisen will, dass er unschuldig böse ist. Er persönlich kann nichts dafür, er muss die Last der Bosheit Gottes tragen und deshalb immerzu „huren und morden“, wie er selber sagt. Wörtlich: „Selbst wenn ich am Tag tausend Mal hure und tausend Mal morde, das kann mich nicht von Christus trennen. Der Glaube allein rettet mich.“ Durch Christi Tod und Auferstehung sind wir erlöst. Er hat auch bei Luther die Funktion, die Welt vom Bösen zu erlösen.

Welche Rolle spielt bei Luther der Satan, der Widersacher?

Eine ganz zentrale. Er sagt ja, wir sind die Sklaven des Teufels und müssen jederzeit tun, was er uns sagt. In seinen Schriften hat man gezählt, dass der Teufel Tausende Male vorkommt, dass er sich immer wieder auf den Teufel beruft.

Welche Konsequenz hat es, wenn der Mensch keinen freien Willen hat?

Das ist der entscheidende Punkt der lutherschen Theologie. Mit dem freien Willen kann ich mich für oder gegen Gott entscheiden. Wenn ich jedoch, wie Luther glaubt, keine Freiheit habe, dann muss das Böse in der Welt von Gott kommen, dann bin ich prädestiniert zum Bösen. Für Luther wäre Gott ein Götze, wenn er uns die Freiheit schenken würde, denn dann könnte er nicht in weiser Voraussicht alles allein bestimmen, sondern müsste Rücksicht nehmen auf unsere Entscheidungen.

Welche Rolle spielt dann das Böse, wenn der Mensch sich nicht dafür oder dagegen entscheiden kann?

Das Böse ist die Eigenschaft Gottes, erklärt Luther. Und das ist konsequent, wenn er sich freisprechen will von seiner eigenen Schuld. Da kommt das biographische Element zum Tragen. Luther hat als Student, sicher ohne Absicht, einen Kommilitonen erstochen und ist daraufhin ins Kloster geflohen. Wenn er sagen will, dass er unschuldig ist, dann muss er eben sagen, dass das Böse durch die Prädestination, durch Gott, geschehen sei. Gott prädestiniert zum Bösen. Das wiederholt er oft.

Wie sind dann Reue, Vergebung und Gnade möglich?

Nach Luther sind sie unnötig, völlig unnötig. Reue und Vergebung sind Einsprechungen des Teufels, die gar keinen Sinn haben. Denn der Glaube allein, nicht unsere Werke machen uns laut Luther Christus ähnlich und schenken uns das ewige Leben. Gleich, was man tut, ob man mordet oder hurt oder immerzu flucht – nichts kann uns von Christus trennen, behauptet Luther.

Wenn der Mensch keinen freien Willen hat und darum auch keine Verantwortung für seine Sünden trägt, wofür ist dann Christus nach Luther am Kreuz gestorben?

Für die Sünde des Vaters. Luther sagt es so: Der Vater ist böse, er ist nicht unser Vater, er ist nicht nur unser Gegner, sondern auch der Gegner Christi, denn er hat Christus zum ersten Mal im Himmel getötet und dann noch einmal vor aller Augen auf Golgatha.

Wenn der Glaube an Christus allein genügt und der Mensch keinen freien Willen hat - heißt das nicht in letzter Konsequenz, dass ein gläubiger Mörder eher in den Himmel kommt als ein zweifelnder Samariter, dass dem Gläubigen praktisch alles erlaubt ist?

Er glaubt, dass die Hure eher in den Himmel kommt als ein Heiliger, denn die Hure ist nicht scheinheilig. Die Heiligen sind für ihn nur scheinheilig. Der Mensch kann ja gar nicht anders als zu huren, das ist ja seine Natur, glaubte Luther. Er muss es ja auch, Gott zwingt ihn dazu.

Offenbar hat er mit Huren mehr Erfahrung gehabt als mit Heiligen!

Er sagt ja, er würde in Gedanken tausend Mal am Tag huren. Und er sagt auch: Neben meiner Käthe habe ich drei andere im Arm. Und will das „Fraule“ heute nicht, nehme ich die Magd.

Luther lehrte die Rechtfertigung „allein aus dem Glauben" (sola fide) und lässt damit auch die Sakramente in den Hintergrund treten; sie sind bei ihm nicht mehr unbedingt notwendig zur Erlösung. Wird damit nicht auch die Kirche als Spenderin der Sakramente überflüssig?

Natürlich! Der Papst ist ja der größte Antichrist für Luther.

Aber auch die evangelische Kirche ist dann überflüssig!

Natürlich, es gibt ja nur das allgemeine Priestertum. ‚Wir sind ja aus der Taufe alle schon als Mann und Frau, als Priester, als Bischof, als Kardinal, als Papst gekrochen‘, lehrte Luther. Dann braucht man die Kirche nur noch, damit der Glaube vermittelt wird, aber nicht mehr für die Sakramente.

Im Endeffekt wollte er also eine rein theologische, keine sakramentale Kirche.

Eine sakramentale Kirche gibt es für Luther nicht mehr und die hierarchisch gegliederte Kirche auch nicht. Es gibt im Grund nur die Laien, das allgemeine Priestertum, wie er das nennt. Die können sich dann versammeln und sich gegenseitig die Sünden vergeben. Das Messopfer war für Luther „das größte Gräuel“. Mit der Aufhebung der Messe hat Luther wiederum das Papsttum aufgehoben. Wegen des „Gräuels der Messe“ würde es das Papsttum geben, das es überwacht, die Priesterweihe veranlasst usw., aber das brauche er alles nicht. Luther propagierte die vollkommene Auflösung der kirchlichen Hierarchie und des kirchlichen Priestertums.

Ist der Schlüssel zur heutigen Krise der Theologie, dem Verlust von Kultur und Moral, der Auflösung der Familie als Grundpfeiler der Gesellschaft nicht die Preisgabe der sakramentalen Kirche?

Ja, ganz sicher, denn auch die Ehe ist für Luther ein „weltlich Ding“, das nicht vor Gott geschlossen wird. Seine eigene Ehe hat Luther in der Weise geschlossen, dass er beim Abendessen den Ringwechsel vollzog und seinen Freunden sagte: Hiermit heirate ich Katharina von Bora. Von jetzt an, bin ich gebunden, gefangen an meine Käthe. Aber wenn „Fraule“ nicht will, kommt die Magd, tröstete er sich.

Welche Konsequenzen hat es für eine Gesellschaft, wenn die Sünde zur Unvermeidbarkeit erklärt wird?

Die Auflösung der Familie und damit den Untergang der Gesellschaft.

Wie hat Hegel die Gedanken Luthers weiterentwickelt und wie hat Luther die Hegelsche Philosophie geprägt?

Hegel sagt: „Wenn die Theologen zu der Verzweiflung kommen, in Gott selbst das Böse zu sehen, dann bleibt nur noch die Flucht in die Philosophie“. Luther sieht in Gott selbst das Böse. Hegel will nun philosophisch zeigen, dass das Böse in Gott nur das „sogenannte Böse“ ist; an sich ist Gott gut. Wenn Gott böse sein soll als das umfassende höchste Sein, dann ist dieses Sein auch durch das Nicht-Sein charakterisiert, denn das Nicht-Sein ist die Weise, wie das Böse zu bestimmen ist. Das Böse ist immer das Zerstörerische, das nicht Gute. Also ist Gott nicht mehr nur die Einfachheit des unteilbaren Seins, sondern muss als eine Ganzheit von Teilen vorgestellt werden. Wenn Gott aber die Ganzheit von Teilen ist, dann muss Gott selbst sehen, wie er diese seine Teile erkennt. Und wie macht er das? Indem er seine Teile vor sich hinsetzt, evolviert. Gott setzt seine Teile vor sich hin und hebt sie im nächstfolgenden Schritt wieder auf. Es kommt also durch Negation der Negation zur Position, d.h. Entwicklung.

Wieweit ist Darwin mit seiner Evolutionstheorie von Hegel beeinflusst worden?

Nietzsche reflektiert darauf und sagt: „Ohne Hegel kein Darwin“, völlig zu Recht! Nietzsche weiter: „Aber der alte Mose hatte doch gesagt, du darfst nicht töten. Darwin aber sagt, du musst töten.“ Das ist, was Hegel mit seinem „durch Negation der Negation zur Position“ meint. Nietzsche bemerkt dazu: „Krieg ist das Geheimnis der Geschichte.“ Hitler hat sich auf Nietzsche berufen, als er den Zweiten Weltkrieg begann. Karl Marx zieht die letzte Konsequenz aus der Geschichte der Höherentwicklung durch Selektion. Wenn die Evolution die Weise ist, wie das Göttliche sich entwickelt, dann heißt das eben, dass die Natur Geist wird. Und wenn die Natur nun Geist geworden ist mit dem Menschen als Endglied der Entwicklung, dann kann der Mensch die Reproduktion der Evolution vollziehen.

Aber wird damit der Einfluss Luthers nicht überbewertet? Macht diese Interpretation nicht aus Luther ein fatales Genie, den Vater der Moderne?

Der Vater der Moderne ist er sicher. Er ist nicht ein Genie, aber er ist eben doch der, der das Böse auf Gott übertragen hat und damit in meinen Augen die potenzierte Wiederholung der Urschuld vollzieht: sie wollten sein wie Gott – oder, wie Guardini das übersetzt: „sie wollten sich an die Stelle Gottes setzen“. Wir haben uns mit der Evolutionstheorie an die Stelle Gottes gesetzt. Wird der Menschensohn noch Glauben finden, wenn er wiederkommt? Das ist wirklich unsere Situation.

Wie können wir diese unheilvolle Entwicklung aufhalten? Wie kann Luther in der Theologie und Philosophie überwunden werden?

Es muss gezeigt werden, dass Luthers Theologie nur seine Autobiografie ist, die Selbstrechtfertigung seiner sündhaften Leidenschaften durch Übertragung des Bösen auf Gott.

Danke, Frau Professor von Stockhausen.

 

Foto: (c) Michael Hesemann


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Lesermeinungen

 Ulrich Motte vor 3 Tagen 
 

Rolando

Bei rund 1,3 Milliarden Katholiken und Hunderttausenden von Priestern werden noch genug für Ihre Theorie überbleiben. Im übrigen ist ja das Ende der Welt eine "heiß diskutierte" Frage unter Christen. Hoffen wir auf die baldige Wiederkunft Christi- und das Ende der Welt dadurch.


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 UnivProf vor 3 Tagen 
 

Belege

Viele einschlägige Zitate finden sie unter:
Lutherlob und Lutherlügen - ein Jubiläum? (Theologisches 41 (2011) Nr. 9/10, 493-506).
http://www.teol.de/Lutherlob%20und%20Lutherl%FCgen.doc


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 Rolando vor 4 Tagen 
 

Ulrich Motte

Die Wiedergeburt im Hl. Geist schenkt Gott, das ist bekannt. Doch ohne Hl. Meßopfer, welches die in apostolischer Sukzession geweihten Priester täglich darbringen, ist keine Erlösung möglich. Lutheraner, Freikirchen, sowie alle Denominationen, welche kein nach göttlicher Ordnung gelebtes Weihepriestertum haben, können das Erlösungsgeschehen Jesu NICHT gegenwärtig setzen, sie hängen an der stellvertretenden Zuwendung der Kirche Jesu Christi, die es gegenwärtig setzt. Das heißt im Klartext, wenn alle protestantisch oder freikirchlich würden, wenn kein Hl. Meßopfer mehr dargebracht würde, gingen auf der Erde die Lichter aus, ganz wie es Satan anstrebt, aber nicht schaffen wird.


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 Ulrich Motte vor 4 Tagen 
 

Montfort

Der natürliche Mensch stößt Gott ständig weg. Um erlöst zu werden, braucht es, wie Christus selbst sagt, von neuem geboren zu werden. Diese geistliche Wiedergeburt wird durch Gott so bewirkt, wie unsere natürliche Geburt durch unsere Eltern. Gott bewirkt durch den Heiligen Geist, daß Christen ihn annehmen. Nach beiden Arten von Geburt bleibt dem Menschen dann ja unendlich viel zu tun. Im übrigen ging es mir nicht um eine Diskussion um Rechtfertigung, sondern um die Darlegung von Luthers Position dazu. Zur Rechtfertigung lese man von neueren Büchern die dazu von Wolfgang Nestvogel und Bernhard Kaiser, wie ich keine Lutheraner, die etwa 10 % der Evangelischen ausmachen. Luther ist im übrigen auch für Lutheraner nur dann verbindlich, wenn seine Worte als Auslegung der Bibel (oberste Norm) in die Bekenntnisse (Konkordienbuch) eingingen. Luther ist schlimm fehlbar wie Petrus und Paulus und Päpste und im Luthertum weit weniger Autorität als Päpste und Konzilien bei "Rom".


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 Montfort vor 4 Tagen 

@Ulrich Motte – Na dann wäre ja nichts mehr zu tun...

„Luhers Kernthese ist, daß der Mensch sich nicht selbst rechtfertigen könne, sondern daß das allein Gott tun könne durch das Bewirken des Glaubens im Menschen aus reiner Gnade.“

Damit, dass alle Rechtfertigung Gnade ist, haben Sie ja Recht.

Aber: Ist der Mensch denn nur eine willenlose MARIONETTE des in der Gnade wirksamen Heilwillens - ohne eigene Kraft, ohne persönliches freiwilliges Wirken? Oder kann er doch aus menschlich-freiem Willen und eigenem Entschluss die Gnade annehmen oder abweisen und darin im Einsatz seiner ganzen Person das ihm von Gott als Geschenk angebotene Heil „erlangen“ oder „vertun“?


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 Montfort vor 4 Tagen 

@Lutheraner - Ja, welch eine vorsätzliche Entstellung der Wahrheit durch Martin Luther!

Behauptete er doch:

„Tyrannisch handelt Gott, kein Vater ist er, sondern Gegner.“ (Weimarer Ausgabe WA 56, 368, 26.29)

„Nicht der arme Mensch, sondern der ungerechte Gott ist schuldig.“ (WA 18, 785)

„Sowohl das Licht der Natur wie das Licht der Gnade lehren, dass nicht der arme Mensch, sondern der ungerechte Gott schuldig ist an der Verurteilung und Verdammung des Menschen.“ (WA 18, 785)

„Weil ja Gott alles in allem schafft und wirkt, schafft er notwendiger Weise auch im Satan und im Gottlosen.“ (WA 18, 709)

„Wenn dir gefällt, dass Gott die, welche kein Verdienst haben, krönt, so darf dir auch nicht mißfallen, dass er die, welche es nicht verdient haben, verdammt.“ (WA 18, 731)

Vielleicht beginnen Sie Luthers Schriften - die deutschen wie die lateinischen! - ja mit neuen Augen zu lesen, wenn Sie sich genauer mit seinem biographischen Hintergrund beschäftigen.

Eine gute erste Hinführung dazu gibt Prof. Dr. Alma von Stockhausens Vortrag "Luthers Theologie – eine Autobiographie":

werwarluther.de/luthers-theologie-eine-autobiographie/


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 Rolando vor 5 Tagen 
 

Lutheraner

Zur geistigen Blindheit, ich empfehle diese Vorträge zu hören,
https://my.hidrive.com/share/um5dj.vdw6#$/
da kommt auch Josef Lortz vor, alles mit Quellen belegt.
Empfehle ich auch Ulrich Motte.
Da wird alles klar.


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 Ulrich Motte vor 5 Tagen 
 

Luthers 1. These (von 95)

ist die Aufforderung, daß das ganze Leben Buße (Reue) sei. Luhers Kernthese ist, daß der Mensch sich nicht selbst rechtfertigen könne, sondern daß das allein Gott tun könne durch das Bewirken des Glaubens im Menschen aus reiner Gnade.


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 Lutheraner vor 5 Tagen 
 

Welch eine vorsätzliche Entstellung der Wahrheit

Nur wer mit geistlicher Blindheit geschlagen ist, kann diese Behauptungen über Luther aufstellen. Selbst der römisch-katholische Kirchenhistoriker Josef Lortz hat ihn ganz anders dargestellt. Luther hat NIE Gott für das Böse verantwortlich gemacht, das ist ein völliges Missverständnis. Luther hat immer ganz klar gemacht, dass Gott das Böse nicht will, dass er es aber verwendet, um Gutes zu erreichen (siehe Josephsgeschichte). Luther hat allerdings die Souveränität Gottes, Gottes Gottheit,klar betont, deshalb auch die geistliche Unfreiheit des unbekehrten Sünders, wie es auch Paulus Epheser 2,1-3 macht. Gerade dadurch aber bekommt die Gnade, also Gottes Barmherzigkeit, Freundlichkeit und Leutseligkeit zum Sünder in Jesus Christus, wieder ihren Platz. Denn der Sünder, der das, was Christus durch seinen Gehorsam, Leiden und Sterben in Kreuz und Auferstehen erworben hat, im Glauben empfängt, hat Heilsgewissheit, weil sie allein auf Christus, nicht ihm selbst, beruht, auch nicht seiner Reue


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 Montfort vor 6 Tagen 

Danke, lieber @Zeitzeuge, für die Hinweise

auf die Bücher von Paul Hacker!

Gesegnetes Wochenende!

PS: Habe schon länger nichts mehr von @Bernard Josef gelesen. Weiß jemand, wie es ihm geht?


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 Zeitzeuge vor 7 Tagen 
 

Wichtig für eine Auseinandersetzung mit Martin Luther

ist das 1966 bei Styria, Graz, erschienene und

kurz darauf aus dem Handel genommene Buch des

Konvertiten und Indologen Prof.Dr.

Paul Hacker:

Das ICH im Glauben bei Martin Luther
Der Ursprung der anthropozentrischen Religion

Neudruck lieferbar, siehe Link!

Für eine ernsthafte Beschäftigung mit Luther sind

natürlich die Dekrete und Dogmen des Konzils von

Trient unverzichtbar!

Exkurs:

Wichtig für das geistige Klima der Nachkonzilszeit

ist das im Patrimonium-Verlag, Aachen, erschienene

Buch von:

Paul Hacker: Greuel der Verwüstung an heiliger
Stätte

www.novaetvetera.de/nova/nova_7.html


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 Frank V5 22. Mai 2020 
 

ein Suchender

Danke für die schnellen Hinweise auf Quellen für dieses Thema.


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 FranzX 22. Mai 2020 

Sehr spannender und interessanter Artikel! Besonders für @Frank_V5

Ich bin ja sehr interessiert an der Zusammenarbeit von uns Katholiken mit den verschiedenen kirchlichen Gemeinschaften der Reformation und werde das auch weiterhin bleiben, aber diese Infos über Luther haben mich jetzt sehr bewegt. Ich habe dann etwas recherchiert und in einem evangelischen Blatt, der Sonntagszeitung den unten verlinkten Artikel gefunden. In vielerlei Hinsicht eine Bestätigung der Aussagen von Frau Prof. Dr. Alma von Stockhausen!!!

www.sonntagsblatt.de/artikel/glaube/martin-luthers-gewagte-rede-vom-verborgenen-und-offenbaren-gott


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 Montfort 21. Mai 2020 

Werter @Frank V5 - Viel an Informationen und Literaturhinweisen

finden Sie auf der Seite "Wer war Luther?"

werwarluther.de/


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 Montfort 21. Mai 2020 

Werter @hape - Natürlich wäre es eine "Sünde wider den Hl. Geist",

daran festzuhalten, dass Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist) nicht nur gut, sondern (zeitweise) auch böse wäre. Es wäre auch "Sünde wider den Hl. Geist", an der eigenen Sünde (für die Luther aber Gott verantwortlich machen will) bis in Verzweiflung und Selbstmord festzuhalten.

All das trifft auf Luther - von außen betrachtet - zu. Doch Gott allein kennt die Herzen und Gott allein ist Richter. Doch wenn es aufgrund der Taten Luthers zu befürchten ist, dass er wider den Heiligen Geist gesündigt haben könnte, so wäre es unklug, sich sein Leben und Denken zum Vorbild zu nehmen und ihm zu folgen.

Wer um den Lebenswandel Luthers weiß und seine Schriften liest (vor allem auch die in Latein verfassten, die kaum ein Protestant liest, aber ein Katholik wie Theobald Beer eingehenst studiert und analysiert hat), wird von den Hauptprinzipien und -botschaften des Protestantismus entschieden Abstand nehmen und auf die Tradition der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche vertrauen.


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 hape 21. Mai 2020 

@Lectio

Herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung zum Thema "Sünde wider den Hl. Geist". Ich werde das zum Anlaß nehmen, dieses Thema an Hand des KKK zu vertiefen.

Es ist klar, dass das Urteil darüber, was Sünde wider den Hl. Geist ist und was nicht, allein dem Herrn zusteht. Aber es ist wichtig zu wissen, was Katholiken von Luther trennt. Seit dem 2VK gilt in der Kirche das unausgesproche Dogma des Ökumenismus. Mit der Folge, dass das vermeintl. Verbindende derart einseitig betont wird, dass katholisches vom dem was kirchenähnliche Gemeinschaften lehren, kaum noch unterschieden werden kann.

Alma von Stockhausen deckt den großen Irr­weg des fal­schen Öku­me­nis­mus nüchtern auf. Eine ökum. Eini­gung der Kirche mit den getrennten Gemeinschaften wäre nur dadurch mög­lich, daß ent­we­der die Pro­tes­tan­ten ihre Ansicht auf­ge­ben oder die Katho­li­ken auf die unfehl­ba­ren Lehr­aus­sa­gen aller Kon­zi­lien, vor allem des tri­den­t. Kon­zils, verzichten.


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 Frank V5 21. Mai 2020 
 

Stimmt das wirklich?

Ich kann es nicht glauben, was ich hier lese. Wo kann man die Aussagen Luthers dazu finden?
Wenn es so ist, wären das schwere Anschuldigungen gegen Luther.


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 Montfort 21. Mai 2020 

"Wer war Luther?" - Teil 2

Schließlich floh er (vor sich selbst?) aus dem Kloster und ließ eine Zisterziensernonne in der Osternacht aus ihrem Kloster "entführen", um sie zu seiner Frau "zu machen", die ihm diente.
Die Aggressionen gegen sich selbst wurden zur Aggression gegen Gott, die Kirche, alle anders eingestellten Gläubigen (Katholiken, Wiedertäufer, Juden) - und er empfahl das Morden.
Sein Lebensstil (regelmäßige Fress-und Sauforgien) machten ihn zum kranken Mann, der sich wohl am Ende in Verzweiflung an den Pfosten seines Himmelbetts erhängte - was von seinen Genossen sofort vertuscht wurde.

All das ist nicht neu - durch die Jahrhunderte hindurch wusste man darum... Doch man versteht ein wenig besser, woher das "Verquere" in Luthers Theologie und in protestantischen Prinzipien kommt.

Höchst interessant und aufschlussreich dazu ein Buch, geschrieben Ende des 19. Jahrhunderts, hier auch als PDF:

kath-zdw.ch/maria/texte/luthers.lebensende.htm


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 Montfort 21. Mai 2020 

"Wer war Luther?" - Teil 1

Die bereits von @Buwasa angegebene Seite enthält einiges an Literatur zu Luthers Biographie.

All das ist nichts Neues:
Luther war der Sohn eines Mörders (sein Vater erschlug den Hofknecht und verlor daher den Erbhof, kam in der Stadt zu Geld, der Sohn Martin sollte Jurist werden). Er tötete einen Duellgegner (obwohl Waffentragen für Studenten verboten war) und wohl im Affekt auch noch einen Studienkollegen, der bei einer Studienabschnittsprüfung die Auszeichnung als Bester bekommen hatte. Er ging nach Hause, bei der Ruckkehr an den Studienort geriet er in ein Gewitter und hatte Angst, vom Blitz (des Zornes Gottes) getroffen zu werden. Er begann das Jurastudium, flüchtete aber ins Kloster, weil die Tötung bekannt wurde. Im Kloster war er selbstmordgefährdet, schrieb seine erste Abhandlung über das kirchliche Asylwesen. "Kebsweib und Kebskinder" aus der Studienzeit wünschte er zum Teufel. Gegen Interventionen seines Vaters wurde er Priester - vor der Primiz von Skrupeln gequält.


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 Veritatis Splendor 21. Mai 2020 

Beeindruckend...

...wenn Frau Professor über Luther gesprochen hat.

Zusammen mit Theobald Beer hat sie ein ganzes Bibliotheks-Zimmer mit Literatur von und über Luther gepflegt...


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 Konrad Georg 20. Mai 2020 
 

Warum entsetzt?

Jede Ideologie ist unbelehrbar, nur bekehrbar.
Das große Beispiel ist Saulus vor Damaskus. Der ist für mich der aufgeklärteste Mensch, weil von Jesus direkt in allem Wesentlichen.
Luther hat selbst mit dem Teufel verhandelt und ist von diesem hereingelegt worden.
Jede Ideologie beruht hauptsächlich auf auf einer Teil-"Wahrheit".


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 Lectio 20. Mai 2020 
 

@hape - Sünde gegen den hl. Geist

Der Katechismus unterscheidet sechs Sünden gegen den Heiligen Geist, insofern diese entweder direkt mit der Unbußfertigkeit bis zum Tod gleichzusetzen sind oder die innere Tendenz haben, diese herbeizuführen:
• Verzweiflung am Heil
• Vermessen auf Gottes Barmherzigkeit sündigen
• Die erkannte Wahrheit zurückweisen
• Neid auf die Gnadengabe eines anderen
• Verstockung in den Sünden
• Unbußfertig bleiben bis zum Tod
Die Sünde gegen den Heiligen Geist ist als solche nicht identisch mit der Todsünde. Wird diese jedoch bis zum Tod nicht bereut (in Unbußfertigkeit), wird sie zur Sünde gegen den Heiligen Geist. Das Urteil darüber steht nur Gott zu, der die Herzen der Menschen kennt und ihr Richter ist.


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 Diadochus 20. Mai 2020 
 

Verpfuschtes Leben

Martin Luther ist das Paradebeispiel eines verpfuschten lasterhaften Lebens. Vieles wusste ich schon von anderen Quellen und finde es in dem Interview bestätigt und autorisiert. Danke. Luthers Gott war sein Bauch und seine Libido, wahrlich kein Vorbild.


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 Buwasa 20. Mai 2020 
 

Ausführlichste Informationen

über Luther findet man unter

http://werwarluther.de/


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 mhesemann 20. Mai 2020 
 

Wer mehr wissen will...

Natürlich ist ein Interview keine wissenschaftliche Abhandlung mit Fußnoten und Quellenverweisen, sondern kann nur einen Überblick geben. Umso mehr empfehle ich Prof. Alma von Stockhausens Werk über Luther: "Der Glaube allein. Luthers Theologie - eine Autobiografie", das 2016 von der Gustav-Siewerth-Akademie herausgegeben wurde.


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 thysus 20. Mai 2020 
 

Entsetzt?

Wieso sind denn alle hier so entsetzt?
Luthers Lehre ist seit 500 Jahren bestens bekannt - er selber hat sie deutlich genug ausgerufen und auf vielfältige Weise vertreten, diskutiert und veröffentlicht.
(Dasselbe gilt übrigens für den Koran. Auch dessen Lehre ist der ganzen Welt frei zugänglich.)
Das Problem ist dieses: Niemand will diese, der katholischen Lehre völlig entgegengesetzten Theologien ernsthaft zur Kenntnis nehmen und darüber nachdenken, aus welchen Gründen auch immer. Und niemand mehr unterrichtet unseren Nachwuchs ernsthaft und konsequent über diese in ihren Folgen schrecklichen Welt- und Gottesanschauungen.
Von daher kommen auch die gegenwärtigen, immer ärger werdenden Verwirrungen und Glaubensprobleme unter Gläubigen wie auch unter Priestern und Bischöfen. Wo bleibt die aktive Umsetzung des Auftrags an die Hirten unserer Kirche, zu Lehren, zu Leiten und zu Heiligen?


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 Winrod 20. Mai 2020 
 

Hoffentlich

gehen vielen die Augen auf, die das lesen.


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 Rolando 20. Mai 2020 
 

Hier nochmal Klarheit,

zum Irrtum und zur Wahrheit
https://my.hidrive.com/share/um5dj.vdw6#$/


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 Rolando 20. Mai 2020 
 

Stephaninus

Die Quellen sind die 12 Bände Luthers, er schrieb sie in altlateinischer Schrift. Luther hat seine wirren Thesen aufgeschrieben. Näheres bei der Gustav-Siewerth Akademie. Man kann den Irrtum als Katholik erkennen, ein Protestant erkennt das nicht, er kommt aber drauf, wenn er betend die Hl. Schrift betrachtet und von Herzen nach der Wahrheit sucht. Hinderlich sind die Lügen, die zuungunsten der kath. Kirche und zugunsten der protest. Gemeinschaften in den Medien gebracht werden. Leider hat der Protestantismus schon die kath. Kirche stark infiziert, was schlimmer als Corona ist. Eben gerade in der Coronakrise zeigen sich die Auswirkungen des protestantischen Virusses. Beten wir um Genesung von diesem Virus.
https://barbara-weigand.de/Download/Wo%20bleibe%20ICH%20nun%20euer%20HERR%20und%20GOTT.pdf
besonders Seite 46-56.


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 Stephaninus 20. Mai 2020 
 

Quellenbelege

Ich habe diese Argumentation auch schon gehört und bin ziemlich bestürzt.

Ich fände es aber sehr wichtig, dass die entsprechenden Quellenbeleg aus den Schriften Luthers vorliegen, um mir ein Urteil bilden zu können.


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 Rolando 20. Mai 2020 
 

Größter Betrug an der Christenheit

Der Protestantismus ist der größte Betrug an der Christenheit. Selbst das Erlösungsgeschehen Jesu, welches in der Hl. Messe gegenwärtig gesetzt wird ist nicht mehr vorhanden. Der Protestantismus ist priesterlos. Es ist auch keine Lossprechung von den Sünden möglich. Es blieb nur ein Sakrament übrig, alles andere brach weg. Das Trügerische ist, das eine schöne bequeme Verkleidung darüberliegt, die Protestanten an sich betrogen sind. Mögen sie zur wahren Kirche zurückfinden, beten wir darum.


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 Hubert_2 20. Mai 2020 
 

Sola scriptura

Wie kann man sich positiv auf die Bibel berufen, und so häßliche Sachen über Gott schreiben? Christus sagt doch einmal, nur allein Gott ist gut. Soziologisch hoch interessant, dass ein solcher Irrglaube über Jahrhunderte bestehen kann.


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 lakota 20. Mai 2020 
 

Ich bin jetzt schockiert!

Ehrlich gesagt hat mich Luther nie sonderlich interessiert. Ich bin keine Theologin oder Philosophin, dafür erzkatholisch.

Was ich jetzt hier gelesen habe ist grauenvoll.
Wie kann man so einem Menschen, mit solchen Ansichten und so einem Charakter folgen? In einer "Kirche" sein, die auf ihm gründet?
Gott ist der Böse, damit er in aller Ruhe herumhuren kann??
Wie kann jemand, der das alles über Luther weiß, noch Protestant sein?


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 Karlmaria 20. Mai 2020 

Der Freie Wille ist ganz wichtig

Es genügt dass wir wissen dass es den Freien Willen gibt mit dem wir uns dafür entscheiden dem Willen Gottes kennen zu lernen und zu tun. Der Freie Wille genügt auch um Luther zu widerlegen. Erasmus von Rotterdam war einer der Großen dieser Zeit und hat es auch nicht geschafft. Es ist doch ganz eindeutig dass es auf das Tun des Willen Gottes ankommt. In seiner Gerichts Rede sagt Jesus Christus das habt ihr Mir getan. Das habt ihr Mir nicht getan. Eine Falle dabei ist wenn wir nicht im gegenwärtigen Augenblick leben. Werder in der Vergangenheit noch in der Zukunft können wir Gottes Willen tun. Das ist im gegenwärtigen Augenblick dass wir Gottes Willen tun sollen. Also irgendwelche Träume zu haben ist gefährlich und lenkt uns vom gegenwärtigen Augenblick ab. Jetzt Jetzt Jetzt ist der Augenblick wo wir das tun können was zu unserem Heil dient!


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 hape 20. Mai 2020 

Um Himmels willen!

Luther behauptet tatsächlich, dass Gott böse sei! Entsetzlich! Ich frage mich, ob das nicht die Sünde wider den Hl. Geist ist? Die Trennung von der Kirche könnte nicht krasser, entschlossener und endgültiger sein.

Diese fundamentale Entstellung Gottes ist der Grund für die absolute Unvereinbarkeit der unzähligen kirchenähnlichen Gemeinschaften mit der einen und einzigen Kirche, die von Jesus gestiftet wurde. Unverständlich, dass sich ein Bf. Bätzing heute hinstellt und sagt: „Ich schließe mich dem Votum für die wechselseitige Teilhabe an den Feiern von Abendmahl/Eucharistie … voll und ganz an.“ –

Hat der Mann überhaupt begriffen, worum es geht? Steht er damit nicht eher außerhalb als innerhalb der Kirche? Ökumenismus und Interreligiöser Dialog sind die äußeren Merkmale des inneren Zerfalls der modernen Kirche, der mit Martin Luther seinen unheiligen Anfang hatte.

Quelle: https://bistumlimburg.de/fileadmin/user_upload/PK_11092019_Ba__tzing.pdf


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