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Die zwei Stimmen – des Guten und des Feindes

3. Mai 2020 in Aktuelles, 20 Lesermeinungen
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Franziskus: heraus aus den Gehegen des Egoismus, hin zu den Weiden der wahren Freiheit. Interreligiöse Gebetsinitiative gegen die Pandemie. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört“: Regina Caeli am vierten Sonntag der Osterzeit, Sonntag des Guten Hirten. In seiner Ansprache aus der Bibliothek der ehemaligen Papstwohnung im Apostolischen Palast vor dem traditionellen Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus das Tagesevangelium nach Johannes (10,1-10).

Das Evangelium sage: „er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus“ (Joh 10,3). Der Herr rufe uns beim Namen, er rufe uns, „weil er uns liebt“. Aber, das Evangelium sagt es noch einmal, es gebe noch andere Stimmen, denen man nicht folgen sollte: die von Fremden, Dieben und Räubern, die das Böse der Schafe wollten.

Diese verschiedenen Stimmen erklängen in uns. Es gebe die Stimme Gottes, die freundlich zum Gewissen spreche, und es gebe die verführerische Stimme, die zum Bösen führe. „Wie können wir die Stimme des guten Hirten von der des Diebes erkennen, wie können wir die Inspiration Gottes von der Suggestion des Bösen unterscheiden?“, fragte sich der Papst.


Man könne lernen, diese beiden Stimmen zu unterscheiden: „sie sprechen zwei verschiedene Sprachen, sie haben entgegengesetzte Arten, an unser Herz zu klopfen“. Die Stimme Gottes zwinge uns nie: Gott schlage sich selbst vor, er dränge sich nicht auf. Stattdessen verführe, stürme, zwinge die böse Stimme. Sie erwecke schillernde Illusionen, verlockende Emotionen. Zuerst schmeichle sie und lasse uns glauben, dass wir allmächtig seien, aber dann lasse sie uns innerlich leer und beschuldige uns: „Ihr seid nichts wert“. Die Stimme Gottes hingegen korrigiere uns mit Geduld, aber sie ermutige uns immer, sie tröste uns.

Ein weiterer Unterschied: die Stimme des Feindes lenke uns von der Gegenwart ab und möchte, dass wir uns auf die Ängste vor der Zukunft oder die Traurigkeit der Vergangenheit konzentrieren. Sie bringe die Bitterkeit, die Erinnerungen an das erlittene Unrecht, an diejenigen, die uns verletzt haben, an die Oberfläche. Stattdessen spreche die Stimme Gottes zur Gegenwart.

Weiter: die beiden Stimmen „werfen in uns unterschiedliche Fragen auf“. Die von Gott kommende sei: „Was ist gut für mich?“. Stattdessen werde der Versucher auf einer anderen Frage bestehen: „Was möchte ich tun?“. Die böse Stimme drehe sich immer um das Ich, seine Impulse, seine Bedürfnisse, alles und sofort. Stattdessen verheiße die Stimme Gottes niemals Freude zu einem niedrigen Preis. Sie lädt uns ein, über unser Ich hinauszugehen, um das wahre Gut, den Frieden, zu finden: „das Böse gibt uns niemals Frieden, es verursacht vorher Raserei und hinterlässt nachher Bitterkeit“.

Die Stimme Gottes und die des Versuchers schließlich „sprechen in unterschiedlichen ‚Umgebungen’: der Feind bevorzugt Dunkelheit, Falschheit, Klatsch. Der Herr liebt Sonnenlicht, Wahrheit, aufrichtige Transparenz“. Der Feind werde zu uns sagen: „Sperr dich in dich selbst ein, denn niemand versteht und hört dir zu, traue dir nicht!“. Der Gute lade uns im Gegenteil dazu ein, uns zu öffnen, klar zu sein und auf Gott und die anderen zu vertrauen:

„Liebe Brüder und Schwestern, in dieser Zeit führen uns so viele Gedanken und Sorgen dazu, wieder in uns selbst einzutreten. Achten wir auf die Stimmen, die unsere Herzen erreichen. Wir sollten uns fragen, woher sie kommen. Bitten wir um die Gnade, die Stimme des guten Hirten zu erkennen und ihr zu folgen, der uns aus den Gehegen des Egoismus herausführt und uns zu den Weiden der wahren Freiheit führt“.

Nach dem Regina Caeli erinnerte der Papst an eine Gebetsinitiative, die für den 14. Mai geplant ist:

„Weil das Gebet ein universeller Wert ist, habe ich den Vorschlag des Hohen Ausschusses für die Brüderlichkeit der Menschen angenommen, dass sich am kommenden 14. Mai Gläubige aller Religionen an einem Tag des Gebets und des Fastens spirituell vereinen sollten, um Gott anzuflehen, der Menschheit bei der Überwindung der Coronavirus-Pandemie zu helfen“.


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Lesermeinungen

 lesa 4. Mai 2020 

2 Thess 2, 3: Lasst euch durch niemand und auf keine Weise täuschen

[email protected]: Es ist tatsächlich dringend notwendig, dass Sie und die von Ihnen genannten poster und andere die Gefahr benennen, auch wenn es sich um einen geistigen Kampf handelt, der viel, viel Gebet erfordert. Danke für die Mühen! 2 Thess 2!


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 lesa 4. Mai 2020 

Eph 6

[email protected]: Sie schreiben "der Papst läuft wieder in die falsche Richtung".
Es heißt, wieder fest antauchen im Gebet für Papst Franziskus - wie vor dem Erscheinen des Schreibens
"Querida Amazonia"
Rosenkranzgebet! Da spielt sich eine Auseinandersetzung ab, die nur mit Hilfe der mit der Sonne umkleidete Frau (Offb. 12)im Sinne Gottes entschieden werden kann.


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 Zeitzeuge 4. Mai 2020 
 

Lieber Montfort,

eine kleine Berichtigung meines Beitrages:

da steht versehentlich "nPapst", wobei

das "n" ein Tippfehler ist und sonst

keine Bedeutung hat!

Im Link noch ein Bericht von einer

anscheinend "dbk-islamischen" Internet-

seite!

cibedo.de/2020/02/06/papst-schickt-videobotschaft-zu-gedenkfeier-nach-abu-dhabi/


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 Montfort 4. Mai 2020 

Ja, lieber @Zeitzeuge, die Verdrehung der Weihnachtsansprache 2018 durch die Freimaurer...

"Alle Freimaurer der Welt schließen sich dem Aufruf von Papst Franziskus für eine ‚Brüderlichkeit zwischen Menschen verschiedener Religionen‘ an", erklärte die Großloge von Spanien — Spanischer Großorient 1889.

Also volle Zustimmung der "Großloge" für die von der "Zentralloggia des Petersdomes" im Vatikan verkündete Botschaft, auch wenn die "Brüderlichkeit", von der Papst Franziskus sprach, wohl christliche Wurzeln hat. Allerdings kommt dazu die ideologische Verfärbung durch die Befreiungstheologie...

Falsche "Brüder" wissen alles zu verwenden und zu verdrehen... :-(

Die Weihnachtsansprache findet man hier:

www.vatican.va/content/francesco/de/messages/urbi/documents/papa-francesco_20181225_urbi-et-orbi-natale.html


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 Montfort 4. Mai 2020 

Lieber @hape, @wedlerg und @Zeitzeuge

Danke für Ihre Beiträge.

Es ist derzeit so, dass ich manchmal den Eindruck habe, mit den warnenden Hinweisen auf das, was da so offensichtlich betrieben wird, alleine zu stehen. Der Papst propagiert die "weltweite Brüderlichkeit", einen angeblichen "interreligiösen Dialog", der die Religionen zu einer unkenntlichen "religiösen" Masse zusammenschmelzen und damit auflösen will, die "Friemaurer der ganzen Welt" jubeln dem Papst seit seiner Wahl im März 2013 zu, er schließt einen "Bildungspakt" zur (Um-)Erziehung der Menschheit...

Papst Franziskus wird das alles einmal verantworten müssen.

Aber: Wir Katholiken dürfen ihm in solchen Unternehmungen nicht "wie die Lemminge" in den Untergang folgen, denn als Bischof von Rom und Papst repräsentiert er Christus nur, dem ALLEIN wir nachfolgen dürfen!

"Wer Augen hat zu sehen, der sehe, und wer Ohren hat zu hören, der höhre"!

Christe, eleison!


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 Zeitzeuge 4. Mai 2020 
 

Lieber Monfort!

Falls Sie die spanische Sprache beherrschen, anbei im Link der
Text des Buches

Die Mysterien der Freimaurerei

des in Chile berühmten Kardinals

Caro (1866-1958).

Die Diktatur des Relativismus ist m.E.

eine der Hauptursachen der unbestreitbaren

Kirchenkrise, die vor über 50 Jahren

begonnen hat!

Daß dieser verderbliche Relativismus

auch eine Grundoption fm-Denkens ist,

bestreiten die Brüder ja selber nicht!



Kyrie Elesion! Christe Eleison!

cruxetlibris.blogspot.com/2008/01/el-misterio-de-la-masoneria.html


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 Zeitzeuge 4. Mai 2020 
 

Herzlichen Dank, lieber Montfort,

für die ausführliche Berichterstattung!

An anderer Stelle hier, unter unter dem

neuen Artikel "Der nPapst ruft zum

Gebetstag..., habe ich auch kurz kommen-

tiert mit weiterf. Links, u.a. vom

"Großorient von Spanien", im Link noch

ein Artikel aus CNA zum Thema.

Allein den Betern kann es noch gelingen!

Täter(innen) werden n i e den Himmel
zwingen!

Gottes Segen wünscht von Herzen

Ihr

Zeitzeuge!

de.catholicnewsagency.com/story/ein-jahr-nach-gemeinsamer-erklarung-von-abu-dhabi-papst-sendet-videobotschaft-5726


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 hape 4. Mai 2020 

Lieber @Montfort, 1 - Nachtrag

In der gestrigen Lesung aus dem 1. Petrusbrief 2,12 hieß es: „Führt unter den Heiden ein rechtschaffenes Leben, damit sie, die euch jetzt als Übeltäter verleumden, durch eure guten Taten, die sie sehen, Gott verherrlichen am Tag der Heimsuchung.“ –

Papst Franziskus möge mir verzeihen, dass ich in der Frage des religiösen Pluralismus lieber dem ersten Papst folge. Danach sind alle Nicht-Christen Heiden. Mit Heiden aber beten Christen nicht gemeinsam zum dreifaltigen Gott. Schon garnicht mit Heiden, deren erklärtes Ziel die Vernichtung der Christen ist. Christen sollen stattdessen bei ihrem Glauben bleiben, der klare Konturen hat, damit er von den Heiden wahrgenommen werden kann. Christen sollen Heiden dadurch überzeugen, dass sie Launen der Obrigkeit als Sühne mannhaft ertragen und trotzdem Gutes tun. Warum? Damit die Heiden spätestes am Tag der Heimsuchung den dreifaltigen Gott doch noch verherrlichen. Sonst sind sie verloren.

hape, zu seiner Freude in Kürze eine Speise der Würmer.


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 hape 4. Mai 2020 

@Wedlerg

Zustimmung. Dass das quantitativ nur einige wenige säkulare Europäer und Befreiungstheologen sind, ist wohl aber gar nicht so schlimm. Richtig schlimm wird es erst dadurdch, dass sich diese Wenigen an die Schalthebel der kurialen Macht vorgearbeitet haben. Dadurch und durch die damit verbundene Medienpräsenz können auch wenige Leute großen Schaden anrichten. Diesen Wenigen ist es ohne weiteres möglich, sich wie Pfaue aufzuplustern und größer zu wirken, als sie in Wirklichkeit sind. Da ist wirklich die Unterscheidung der Geister gefragt, von der Papst Franziskus als Jesuit so gerne spricht.


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 wedlerg 4. Mai 2020 
 

@Montfort: völlig treffend

Sie bringen sehr detailtreues MAterial dar. Dafür besten DAnk!

Ich geb allerdings zu bedenken: dieser Murx von PF stößt auf keine Resonanz.

Kein Muslim, kein ANturreligiöser und kein Evangelikaler wird diesen Unsionn mitmachen. Es sind einzig ein paar säkulare Europäer und Befreiungstheologen, die von der einen Welt-Religion träumen. UNd eigentlich sind sie alle für die Umdeutung der katholischen Lehre. Niemand von denen würde auch nr einen lutheranischen Standpnkt aufgeben. UNd die normalen Gläubigen interessiert das - zumal jetzt - ohnehin nicht.

Pachamama 2.0 - und PF läuft wieder in die falsche Richtung.


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 lakota 4. Mai 2020 
 

Ja, ich kenne die Stimme meines Hirten

"Weil das Gebet ein universeller Wert ist, habe ich den Vorschlag des Hohen Ausschusses für die Brüderlichkeit der Menschen angenommen, dass sich am kommenden 14. Mai Gläubige aller Religionen an einem Tag des Gebets und des Fastens spirituell vereinen sollten"..
Jesus hat gesagt: "So sollt ihr beten: Vater unser im Himmel....."


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 hape 4. Mai 2020 

Lieber @Montfort 2

Nach dem Verständnis der Religionspluralisten ist Jesus Begründer einer spezifisch abendlischen Ausprägung der allgemeinmenschlichen religiösen Veranlagung. Mit dieser Reduktion Jesu auf ein religiöses Genie will man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die Offenbarung Gottes in Christus steht dann nämlich weder der ‚großen Ökumene‘, das heißt der Einheit aller religiösen Menschen in einer gemeinsamen Weltreligion, im Weg, noch der ‚kleinen Ökumene‘, der Gemeinschaft aller Christen.“ –

Quelle: Gerhard Ludwig Müller, in „Die Tagespost“, am 9.9.2000, S. 3.

–––
Fort.


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 hape 4. Mai 2020 

Lieber @Montfort, 1

Die Schafe kennen die Stimme des Guten Hirten. „Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen.“ (Joh 10, 5) –

„Die sog. ‚pluralistische Religionstheologie‘ ist nichts anderes ist als die Zerstörung des Christentums von seinen Wurzeln her. Ihre Vertreter behaupten, dass Frieden zwischen den Religionen nur möglich sei, wenn sich  alle als gleichberechtigter Ausdruck einer allgemeinen Erfahrung des göttlichen Weltgrundes anerkennen. Um dafür den Weg frei zu machen, müssten Christen nur aufgeben, was zum Wesen ihres Glaubens gehört: das Bekenntnis  zur Selbstoffenbarung des dreifaltigen Gottes, den Glauben an die Fleischwerdung des ewigen Wortes Gottes in Jesus von Nazaret, und, daraus  folgend, die Einzigkeit und Universalität der Heilsmittlerschaft Christi.

–––
Forts.


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 Montfort 4. Mai 2020 

Corona-Krise: Ein interreligiöses Gebet für die Menschheit

"Der „Hohe Ausschuss für die menschliche Geschwisterlichkeit“ ruft angesichts der Corona-Pandemie alle Menschen gleich welcher Religion zum Gebet und zur Unterstützung von Betroffenen auf. Für den 14. Mai bittet das Gremium zu einem gemeinsamen, interreligiösen Gebettag.

Der Gebetsappell des Hohen Ausschusses ordnet sich in die enger werdende Zusammenarbeit zwischen Heiligem Stuhl und Vertretern der islamischen Welt ein. Eine wichtige Etappe dabei war das christlich-muslimische Grundlagendokument, das Papst Franziskus bei einer Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate 2019 unterzeichnete. Beauftragt mit der Umsetzung des Dokumentes ist der sogenannte „Hohe Ausschuss für menschliche Geschwisterlichkeit“. Die Arbeitsgruppe, die aus Vertretern des Christentums, Islams und Judentums besteht, steht unter Federführung der Vereinigten Arabischen Emirate..."

www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2020-05/hoher-ausschuss-fuer-geschwisterlichkeit-gebetstag-14-mai-corona.html


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 Montfort 3. Mai 2020 

"Bildungspakt" erinnert fatal an die "Umerziehung" des "Volkes", die in gewissen Ideologien

lange Tradition hat.

Wenn nun für die Umerziehung v.a. der jungen Menschen im "Geist von Abu Dabhi" nicht nur ein Bildungspakt geschlossen, sondern sogar das Gebet zur Beendigung der Corona-Krise für die "weltweite Brüderlichkeit" umfunktionalisiert wird, so tritt "des Pudels Kern" immer klarer hervor - denn: nur der Teufel schließt einen "Pakt" - Gott aber bietet dem Menschen seinen Bund an, den er in Freiheit annehmen kann, und hat es nicht nötig, zu "paktieren", das sollte ja auch einem Papst klar sein.

Die "Pakt-Botschaft" von Papst Franziskus, die in der Sprache eher an andere "Brüder" erinnert, ist in 10 Sprachen hier nachzulesen:

www.vatican.va/content/francesco/de/messages/pont-messages/2019/documents/papa-francesco_20190912_messaggio-patto-educativo.html


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 Montfort 3. Mai 2020 

Abu Dabhi in Neuauflage...

"Im Dienen erfahren wir, dass Geben seliger ist als Nehmen (vgl. Apg 20,35). Vor diesem Hintergrund müssen sich alle Institutionen nach den Zielen und Methoden fragen lassen, mit denen sie ihrem Bildungsauftrag nachkommen."

"Ich lade Sie ein,...durch einen gemeinsamen Bildungspakt diejenigen Dynamiken zu fördern und zu aktivieren, die der Geschichte einen Sinn geben und sie in eine positive Richtung lenken."

"Und ich appelliere auch an Euch, junge Menschen, an dem Treffen teilzunehmen und Euch verantwortlich zu fühlen für den Aufbau einer besseren Welt."

"Lasst uns gemeinsam Lösungen finden, ohne Angst Transformationsprozesse starten und mit Hoffnung in die Zukunft blicken. Ich lade einen jeden und eine jede ein, ein Protagonist dieses Bündnisses zu sein und sich persönlich und gemeinschaftlich dafür einzusetzen, zusammen den Traum von einem solidarischen Humanismus zu verwirklichen, der den Hoffnungen des Menschen und dem Willen Gottes entspricht."

Heiliger Erzengel Michael...!

kath.net/news/69096


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 Montfort 3. Mai 2020 

Abu Dabhi die Zweite....

"Zunächst muss durch die Ausbreitung der Geschwisterlichkeit der Boden bereitet und von der Ungleichbehandlung befreit werden, wie ich in dem Dokument bekräftigt habe, das ich am vergangenen 4. Februar mit dem Großimam von Al-Azhar in Abu Dhabi unterzeichnet habe."

"Sie dürfen nicht verkennen, dass alles in der Welt eng miteinander verbunden ist und dass es – entsprechend einer gesunden Anthropologie – notwendig ist, alternative Wege der Definition von Wirtschaft, Politik, Wachstum und Fortschritt zu finden."

"Das proaktive und zuversichtliche Handeln öffnet die Bildung für eine langfristige Planung... Auf diese Weise werden wir Menschen haben, die offen und verantwortungsbewusst sind und bereit, Zeit zum Zuhören, zum Dialog und zur Reflexion zu finden, und die in der Lage sind, ein Geflecht von Beziehungen zu Familien, zwischen Generationen und zu den verschiedenen Ausdrucksformen der Zivilgesellschaft aufzubauen, um so einen neuen Humanismus zu bilden."

kath.net/news/69096


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 Montfort 3. Mai 2020 

Für den 14. Mai 2020 war doch eine "internationale Veranstaltung" in Rom geplant,

"die unter dem Thema „Wiederherstellung des globalen Bildungspakts“ steht: ein Treffen zur Wiederbelebung des Engagements für und mit den jungen Menschen, bei dem die Begeisterung für eine offenere und integrativere Bildung, die fähig ist, geduldig zuzuhören, einen konstruktiven Dialog und gegenseitiges Verständnis zu fördern, erneuert wird. Noch nie zuvor war es so notwendig, die Bemühungen in einem breiten Bildungsbündnis zu vereinen, um reife Menschen zu formen, die in der Lage sind, Spaltungen und Gegensätze zu überwinden und das Gefüge der Beziehungen für eine geschwisterlichere Menschheit wiederherzustellen.

Die heutige Welt befindet sich in einem ständigen Wandel und ist vielfach krisengeschüttelt. Wir erleben einen epochalen Wandel: eine Metamorphose nicht nur kultureller, sondern auch anthropologischer Art, die neue Sprachen hervorbringt und Paradigmen, die uns die Geschichte überliefert hat, unterscheidungslos verwirft."

kath.net/news/69096


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 Montfort 3. Mai 2020 

O NEIN, nicht schon wieder... :-( :-( :-(

"Nach dem Regina Caeli erinnerte der Papst an eine Gebetsinitiative, die für den 14. Mai geplant ist:
„Weil das Gebet ein universeller Wert ist, habe ich den Vorschlag des Hohen Ausschusses für die Brüderlichkeit der Menschen angenommen, dass sich am kommenden 14. Mai Gläubige aller Religionen an einem Tag des Gebets und des Fastens spirituell vereinen sollten, um Gott anzuflehen, der Menschheit bei der Überwindung der Coronavirus-Pandemie zu helfen“."

Der "Höhere Ausschuss der menschlichen Brüderlichkeit" (Higher Committee of Human Fraternity) "bietet eine Aktualisierung seiner Strategie, um die Ziele des Dokuments zur menschlichen Brüderlichkeit zu verwirklichen".

Der "Geist von ABU DABHI" ist am Werk! Jetzt wird das Gebet in der Corona-Krise instrumentalisiert!

https://www.presseportal.de/pm/136236/4513729

Brüderlichkeit, Brüderlichkeit, Brüderlichkeit... "Logenbrüder aller Länder, vereinigt euch"???

Die Webseite des "Höheren Ausschusses der menschlichen Brüderlichkeit":

www.forhumanfraternity.org/


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 Karlmaria 3. Mai 2020 

Das mit der Gegenwart ist ganz wichtig

Es ist eine weit verbereitete Falle in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu leben. Die Zukunft indem alles besser werden muss. Oder je nach Natur des Menschen auch Ängste über die Zukunft. Und die Vergangenheit indem über alte Verletzungen nachgedacht wird. Gerade in weniger guten Zeiten ist das schon eine Herausforderung weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft sondern in der Gegenwart zu leben. Aber wer sagt denn dass immer alles einfach sein muss. Herausforderungen sind dazu da damit wir daran wachsen und zu mehr Liebe zu Gott und den Nächsten kommen. Das mit dem Leben in der Gegenwart ist so ein Punkt der in der Bibel nicht so ausführlich vorkommt. Aber bei guten geistlichen Lehrern ist das ein ganz wichtiges Thema das sehr ausführlich behandelt wird weil es auch so wichtig ist. Der gegenwärtige Augenblick ist es wo wir mit dem Freien Willen für oder gegen Gott entscheiden. Für oder gegen die Liebe zu Gott und dem Nächsten. Als das geschieht im gegenwärtigen Auenblick!


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