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Werden wegen des #Corona-Lockdowns andere Krankheiten verschleppt?23. April 2020 in Aktuelles, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Welt: Diagnosen wie Schlaganfallverdacht, Herzinfarkt, Blinddarmentzündung, Krebs haben im März zahlenmäßig nachweisbar nachgelassen.
Berlin (kath.net) Vermutlich aus Sorge, sich mit Corona zu infizieren, kommen Patienten mit akutem Behandlungsbedarf weniger in die Kliniken. Das berichtete die Welt. Diagnosen wie Schlaganfallverdacht, Herzinfarkt oder Blinddarmentzündung haben im März zahlenmäßig nachweisbar nachgelassen, auch bei Krebsdiagnosen beobachtet man diese Tendenz, sogar die Krankentransporte seien zurückgegangen. Fachleute sorgen sich, dass der unerwartete Rückgang von Patienten mit akuten Symptomen bedeute, dass auch schwere Erkrankungen verschleppt werden könnten. Beispielsweise sei bei Verdacht auf Tumorerkrankungen die Frage, ob eine Diagnose drei Monate früher oder später gestellt werde, möglicherweise lebensentscheidend.
Unerwartete Corona-Folgen
30 Prozent weniger Patienten in der Kardiologie Ärzte werden stutzig

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