Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Zeitliche und ewige Zukunft
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  13. Neuer Papst erweist sich als Publikumsmagnet
  14. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

Gepriesen sei Gott!

23. April 2020 in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Aufruf zum gemeinsamen Gebet für das Ende des Gottesdienstverbots - Ein Gastkommentar von Therese Dichgans


Linz (kath.net)
In den letzten Wochen haben viele Gläubige mangels Möglichkeit, die Heilige Messe zu besuchen, zu Hause die vielfältigsten Arten von Andachten und persönlichem Gebet praktiziert. Viele haben die Fastenzeit daher besonders intensiv erlebt und der heilige Geist hat das gemeinsame Gebet in der Familie wieder neu gestärkt und belebt. Nun sind wir bereits seit einer Woche in der heiligen Osterzeit und noch immer sind im deutschsprachigen Raum - mit Ausnahme Sachsens - sämtliche öffentlichen Gottesdienste verboten.

Zwar erklärt die Politik nun zunehmend öffentlich, man wolle Versammlungen in Gotteshäusern zeitnah wieder ermöglichen. Auch die Bischöfe werden aktiver und bereiten konkrete Maßnahmen vor.

Erste Daten im Mai werden genannt. Gleichzeitig wird betont, man müsse über Details sprechen, einzelne Bischöfe mahnen vor zu schneller Wiederzulassung der gemeinsamen Eucharistiefeier.

In dieser Zeit des Debattierens, des Frustes und der Hoffnung ist es wichtig, sich an den zu wenden, der allein die Macht hat, alles zum Guten zu wenden. "Bittet, so werdet Ihr empfangen", heißt es im Johannesevangelium (Joh 16, 24). Beten wir daher gemeinsam zu unserem himmlischen Vater, dass wir rasch wieder die Möglichkeit erhalten, in der Teilnahme am eucharistischen Opfer, der Quelle und dem Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens, das göttliche Opferlamm Jesus Christus und uns selbst mit ihm Gott darzubringen (vgl. 2. Vatikanisches Konzil, Lumen Gentium, Nr. 11.).

Aus verschiedenen Überlegungen in meinem Freundeskreis hat sich die Idee entwickelt, nun täglich die Lobpreisungen (Laudes Divinae) für das Ende des Gottesdienstverbots zu beten. Diese Initiative möchte ich mit dem untenstehenden Gebetsaufruf noch weiter bekannt machen. Vereinigen wir uns täglich in unserem sehnsuchtsvollen Gebet um die Heilige Messe!

Die Lobpreisungen, die in vielen Ländern auch bei der eucharistischen Anbetung verbreitet sind, wurden 1897 von dem italienischen Jesuiten Luigi Felici geschrieben und seit dieser Zeit von vielen Päpsten empfohlen und mit besonderen Ablässen versehen. Zuletzt fügte Papst Paul VI. im Jahre 1964 die Anrufung zum Lob des Heiligen Geistes ein. Der Heilige Vater, Papst Franziskus, hat dieses Gebet im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie bereits während der eucharistischen Anbetung im Petersdom gebetet, kurz bevor er den außerordentlichen Urbi-et-Orbi-Segen spendete. Verbinden wir uns daher im täglichen Gebet der Lobpreisungen auch mit dem dringlichen Wunsch unseres heiligen Vaters nach der gemeinsamen Eucharistiefeier in der Kirche vor Ort. Beten wir für unsere Politiker und Bischöfe sowie auch für die Richter, die über die Verhältnismäßigkeit der Gottesdienstverbote zu entscheiden haben.

Aufruf zum gemeinsamen Gebet für das Ende des Gottesdienstverbots

Bittet und ihr werdet empfangen, heißt es im Johannesevangelium. So gut es auch ist, angesichts des nur noch schwer verständlichen Totalverbots öffentlicher Gottesdienste nach Politik und Bischöfen zu rufen, so sehr müssen wir auch unseren himmlischen Vater darum bitten, dass wir ihn wieder öffentlich in der Eucharistie empfangen, loben und preisen dürfen. Daher rufen wir alle Gläubigen dazu auf, täglich mit uns die Lobpreisungen (Laudes Divinae) für das Ende des Gottesdienstverbots zu beten.

Gott sei gepriesen!
Gepriesen sei Sein heiliger Name!
Gepriesen sei Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch!
Gepriesen sei der Name Jesu!
Gepriesen sei sein heiligstes Herz!
Gepriesen sei sein kostbares Blut!
Gepriesen sei Jesus im allerheiligsten Sakrament des Altares!
Gepriesen sei der Heilige Geist, der Tröster!
Gepriesen sei die erhabene Gottesmutter, die allerseligste Jungfrau Maria!
Gepriesen sei ihre heilige und unbefleckte Empfängnis!
Gepriesen sei ihre wunderbare Himmelfahrt!
Gepriesen sei der Name der Jungfrau und Mutter Maria!
Gepriesen sei der heilige Joseph, ihr reinster Bräutigam!
Gepriesen sei Gott in seinen Engeln und Heiligen!
Amen.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eucharistie

  1. Tausende bei Eucharistie-Prozession in New York City
  2. Theologin: Eucharistie vereint, heilt und verwandelt
  3. Weihbischof Hofer bei "Adoratio" über die tiefste Form des Gebets
  4. Anselmianum distanziert sich vom Hauptautor von ‚Traditionis Custodes‘
  5. Erzbischof Cordileone unterstützt Kommunionempfang auf den Knien
  6. Satanist sagt unter Eid: Wir haben keine Eucharistie für ‚schwarze Messe‘
  7. Erzbischof Naumann klagt gegen Satanisten: Fordert Herausgabe der Eucharistie
  8. Christus am verkehrsreichsten Flughafen der Welt begegnen
  9. Wirre Anordnung von Kardinal Cupich: Gläubige sollen Kommunion nur im Stehen empfangen
  10. 'Ich bin bei euch bis zum Ende der Zeiten'






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  9. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  14. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  15. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz