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Junge Katholiken fordern: Bitte gebt uns unsere Heilige Messe zurück!

21. April 2020 in Jugend, 37 Lesermeinungen
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Die österreichischen Bischöfe möchten mit der Regierung einen "Stufenplan" ausarbeiten, um wieder öffentliche Gottesdienste zu ermöglichen. Inzwischen wächst in Österreich das "Untergrundkirchendasein" - EB Lackner spricht von "lästigen Briefen"


Wien (kath.net/rn)
"Wir werden wieder gemeinsam Gottesdienst feiern dürfen, aber wir brauchen noch Geduld." Dies meinte Kardinal Christoph Schönborn am vergangene Samstag in einer Predigt bei der Morgenmesse in Wien. Laut Ankündigungen der Bischofskonferenz vom vergangenen Freitag möchte man jetzt doch mit der österreichischen Regierung einen "Stufenplan" ausarbeiten. Wann was wirklich passieren soll, steht aber derzeit noch nicht fest. In einem Interview mit dem ORF bremst der steirische Bischof Wilhelm Krautwaschl allerdings und meint: "Da gibts sehr viele Probleme, wenn man in einem Raum zusammen ist mit mehreren Leuten, länger bleibt, nebeneinander ist, vielleicht noch singt und betet nebeneinander – dann ist das eine andere Qualität des Risikos."

Inzwischen mehrt sich der Unmut der Gläubigen und auch bei den Priestern selbst, in den Ordinariaten sollen sich die Protestanrufe mehren. Der Salzburger Erzbischof Lackner sprach am Sonntag bei einer Messe von "lästigen Briefen", die er bekommt und von Unmut bei den Gläubigen.

Zu Ostern dürften laut kath.net vorliegenden Rückmeldungen nicht wenige Priester die umstrittene Anordnung der Bischöfe, genau während der Osterliturgie die Kirchen zu schließen, de facto ignoriert haben. So standen laut kath.net vorliegenden Rückmeldungen dutzende Kirchen offen, auch hatten Priester kein Problem damit, wenn sich Gläubige während den Osterfeiern in den Kirchen zum Gebet einfanden, ganz im Gegenteil, sie freuten sich sogar darüber.

Auch gibt es seit Wochen vermehrt Hausbesuche von Priestern, die Familien besuchen, um dort die Hl. Eucharistie zu spenden oder auch um die Heilige Messe in Häusern zu feiern. Klar ist, dass das "Untergrundkirchendasein" weiter anwachsen dürfte, je länger die Bischöfe hier keine Erlaubnis für öffentliche Messfeiern geben.

Ungeduldig zeigen sich inzwischen auch junge Katholiken aus ganz Österreich, die in einem YouTube-Hit fordern "Bitte gebt uns unsere Heilige Messe zurück!"

MUST SEE VIDEO: Wir wollen unser Messe zurück!






Erzbischof Lackner. Ich bekomme lästige Briefe






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Lesermeinungen

 Bessi 28. April 2020 
 

Also mir fehlen die Gottesdienste auch sehr in der Gemeinschaft eine Gemeinde. Vor allem vermisste ich zu Ostern dieses.
Wenn es mitte Mai wieder möglich wird, wird aber auch nurin kleinen rahmen geben wo nur je nachdem wie gross die Kirche ist 50 gläubige reingelassen und ohne Mundschutz wird man wohl nicht reinkommen dürfen. Da gehe ich liebe nicht rein und feiere ich dieses per übetragung im internet oder TV Ich kann in denn Masken nciht atmen. Es ist nicht daselbe ist mir klar aber unter diese begebenheit nichts zu ändern da man nicht weiss a ob man noch reinkommt und vor allem nicht ohne Mundschutz


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 lesa 22. April 2020 

Anbetung und Nachfolge anstatt Gerede und Manipulation

@Ehrmann: Die Bischöfe wissen nicht aus noch ein, es ist auch heikel genug. Aber sie scheinen auch sonst verunsichert und haben sich teilweise längst daran gewöhnt, sich ängstlich der Welt anzupassen, anstatt für Gottes Botschaft gradezustehen auch unter Widerständen.
Unser Gebet muss ihnen Festigkeit
erbitten, damit es nicht heißt: "Ihr seid wie Füchse in den Ruinen. Ihr seid nicht in die Bresche getreten, habt keine Mauer gebaut um das Haus Israel, damit es bestehe am Tage Jahwes." (Ez 13, 4f)Der GLAUBE!
Könnte nicht Corona ein Neuanfang sein im Sinne des erfrischenden Klartextes v. Pfr. Winfried Abel in der Tagespost vom 2. April 2020?
Bischöfe sollen sich hinter Jesus stellen: "Hinter mich … du denkst nicht was Gott will, sondern was die Menschen Wollen" (vgl Mt 16,23)
Erneuerung durch Umkehr, Hinwendung zur Wirklichkeit Gottes, zum Sakrament, zum Heiligen Geist, der im Wirken besteht, nicht im Reden. Verharren in der "Lehre d. Apostel" anstatt eigenem Gutdünken(vg.Ez.13).


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 Ehrmann 22. April 2020 

15.Mai - auch kein überwältigendes Resultat kirchlicher Bemühungen,

aber zumindest Öffnung noch vor Pfingsten. Was diese zögerliche Aktion zu bedeuten hat ist weiterhin unverständlich.


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 lesa 21. April 2020 

Ist von zehn Geheilten nur einer umgekehrt, um zu danken? fragt Jesus

[email protected]: Danke für Ihr klärendes Wort und für den Link zu der Ansprache von Benedikt XVI." Und es ist auch der Gedenktag des Hl. Konrad von Parzham!
@Stefan Fleischer dürfte gemeint haben, dass es eine breite Akzeptanz des Übergehens der Sonntagspflicht auch durch Christen gibt, gegen die kaum einmal ein Widerspruch zu hören ist. Aber was heißt hier "Pflicht"? Es wäre DIE Chance!
"Wir werden dem Herrn nie genug für das Geschenk danken, das er uns mit der Eucharistie gemacht hat! Es ist ein so großes Geschenk, und deshalb ist es wichtig, am Sonntag zur Messe zugehen, dies nicht nur um zu beten, sondern auch um die Kommunion zu empfangen, dieses Brot, das der Leib Jesu Christi ist und das uns rettet, vergibt, mit dem Vater vereint. Es ist schön, das zu tun.(P.Franziskus)
"Ohne den, der unser Leben trägt, ist das Leben selbst leer. Diese Mitte auszulassen oder zu verraten, würde dem Leben selbst seinen Grund nehmen, seine innere Würde und seine Schönheit." (Benedikt XVI.)


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 Zeitzeuge 21. April 2020 
 

Werter Jurist,

danke für Ihre Replik.

Ich habe mich persönlich nicht von

Herrn Fleischer angegriffen gefühlt.

Inzwischen hat dieser ja hier m.E.

abschliessend hinsichtlich seines Bei-

trages geantwortet.

Ich wünsche Ihnen und allen hier einen

gesegneten, besinnlichen Abend und er-

laube mir, zur Betrachtung ein kurze

Vita des hl. Anselm von Canterbury,

dessen Gedenktag wir heute feiern,

von Papst Benedikt XVI. beizufügen.

Laudetur Jesus Christus!

w2.vatican.va/content/benedict-xvi/de/audiences/2009/documents/hf_ben-xvi_aud_20090923.html


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 Fatima 1713 21. April 2020 
 

Werter @Stefan Fleischer!

Ich habe mich auch etwas im Ton vergriffen und bitte dafür um Entschuldigung!
Ich fand es sozusagen etwas ungerecht, dass Sie in der Wir-Form sprachen, obwohl Sie ja nicht wissen können, wie sich die einzelnen Personen in ihrem täglichen Leben verhalten.
Aber noch einmal: meine Reaktion war überzogen und unhöflich und das tut mir leid! Ihre Beiträge sind immer sehr wichtig und wertvoll!


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 lakota 21. April 2020 
 

@Jurist

Bin ich, außer dem werten @Zeitzeugen die Einzige, die wirklich liest was @Stefan Fleischer schreibt?
Sein Vorwurf der Feigheit galt doch nicht der Sonntagspflicht.

"Wenn es dann aber um die Feigheit von uns allen geht, dort, wo wir als gefirmte «Streiter Gottes», wie man uns damals bei meiner Firmung nannte, den Glauben der Kirche verkünden und vereidigen sollten, den ganzen, umfassenden, ungeschönte und unverfälschten Glauben, ihre Gebote und Vorschriften, ob man es hören will oder nicht, (2.Tim 4,2) da herrscht das grosse Schweigen."

Da hat er doch völlig recht! Wie ist es denn mit unserem Zeugnis bei der Arbeit, beim Sport, unter Bekannten?
Sagen wir z.Bsp. einer Bekannten, deren Kind zur Erstkommunion kommt, daß es eine Sonntagspflicht gibt? Sagen wir ihr, daß es eine Sünde ist, wenn man nicht geht? - Das ist nur EIN Beispiel. Treten wir wirklich immer und überall für unseren Glauben ein? Oder fürchten wir manchmal, ausgelacht zu werden uns sind lieber still?


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 Stefan Fleischer 21. April 2020 

@ Zeitzeuge

Ein herzliches "Vergelt's Gott" für Ihre Verteidigung.
Die Angriffe auf mich haben mich zwar getroffen. Ich will mich aber bemühen, niemanden deswegen anzuklagen. Schliesslich wusste ich bei meinen letzten Posts sehr genau, dass die Gefahr besteht, dass sie missverstanden werden, wenn das Grundanliegen dahinter nicht gesehen wird, was jetzt geschehen ist. Eine solche Diskussion stösst eben schnell an ihre Grenzen und wird deshalb auch schnell einmal emotional.
Also noch einmal: Wenn ich jemanden hier angegriffen oder beleidigt habe, so tut es mir leid. Es war nicht meine Absicht. Ich will mir überlegen, wie ich solches inskünftig vermeiden kann.
In der Liebe Christi, unseres Erlösers, verbunden
Stefan Fleischer


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 lakota 21. April 2020 
 

@gloria:olivae

Lesen Sie eigentlich die Kommentare im Ganzen? Dann könnten Sie andere User nicht so oft mißverstehen.

Sie unterstellen @Stefan Fleischer:
"Außerdem sollten Sie keine Unwahrheiten behaupten, sondern machen Sie sich zuerst kundig! Z.B. haben Bischöfe von der Sonntagspflicht dispensiert bzw. deren Erfüllung an die Teilnahme an einem von den Medien übertragenen Gottesdienst gebunden."

Er hat gesagt:" Dabei wäre doch jetzt die Gelegenheit, wieder einmal die Sonntagspflicht zur Sprache zu bringen."

Wann und wo haben SIE einen unserer Bischöfe mal darüber predigen hören, daß es überhaupt eine SonntagsPFLICHT gibt?
Ich seit mindestens 30 Jahren nicht mehr und vielleicht gehen auch darum nur noch ca.10% der Katholiken Sonntags in die Hl. Messe.


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 Jurist 21. April 2020 
 

Werter @Zeitzeuge

Vielen Dank für Ihren Kommentar, dem ich inhaltlich voll zustimme!

Allerdings richtete sich der Vorwurf von Herrn Fleischer nicht an die Bischöfe, sondern an uns alle und das kann ich - ebenso wie einige andere hier - nicht nachvollziehen.

Denn wie kann man mehr für die Sonntagspflicht kämpfen, als sie einzuhalten? Und gerade das tun ja viele hier. Vor allem die, die gegen das Verbot der Gottesdienste sind.


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 Zeitzeuge 21. April 2020 
 

Ich bitte dringend hier um eine gemäßigte

Ausdrucksweisen

"Selbstgerechtigkeit" oder "Unwahrheit"

ist z.B. nicht gerechtfertigt unserem

ehrenwerten Herrn Fleischer gegenüber!

Meine vorkonziliare, kath. Sozialisation

verbietet es mir, adäquat zu antworten!

Bzgl. Sonntagspflicht hat User Fleischer

nur sein Erstaunen darüber ausgedrückt,

daß bei den Dispensen nicht von den

Bischöfen das entsprechende Kirchen-

gebot erläutert bzw. in Erinnerung

gerufen wurde!

Welcher Bischof hat die Erfüllung

der Sonntagspflicht an die Teilnahme

an einen von den Medien übertragenen

Gottesdienst gebunden, bitte um

Quellenangaben!

Bei uns gibt es die Dispens

und eine "Einladung", u.a.

"die Gottesdienste, die über die Medien

übertragen werden, mitzufeiern und in

dieser Weise auch geistlich zu kommu-

nizieren" (ohne Hinweis a.d. dafür er-

forderliche geistl. Dispostion!).



Daß unsere Bischöfe öfter zumindest feige

sind ist Fakt seit "Königstein" vgl. auch den

seltenden Entzuug der Missio canonica

bei Lehrabweichlern.


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 SalvatoreMio 21. April 2020 
 

Da ärgern wir uns grün und blau ...

Ich auch! In meiner deutschen Stadt sind seit 2 Wochen Gartencenter und Baumärkte offen - ich war dort: "gefährlicher" als Kirchen, wo man problemlose Möglichkeiten gehabt hätte, geordnet die Gläubigen an der Messfeier teilnehmen zu lassen (und meinetwegen zu 'überwachen'). Gute Vorschläge dazu gab es zuhauf, z. B. bei kath.net. Aber nichts da: wir müssen aus Verständnis für die Kranken und jetzt Arbeitslosen Abstinenz halten, wie mancher Bischo meint. Als Kirche bestätigen wir somit den Eindruc, den die Mehrheit sowieso schon hat: Besuch der Eucharistiefeier ist ein FREIZEITVERGNÜGEN - und das muss jetzt an letzter Stelle stehen. Was Christus uns wohl dazu sagen wird? ---
Weshalb ist eigentlich die Messfeier, die Eucharistie - zum GOTTESDIENST mutiert? Jede private Andacht kann Gottesdienst sein - oder nicht?


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 gloria:olivae 21. April 2020 
 

@Stefan Fleischer

"Da ärgern wir uns grün und blau über unsere Bischöfe, ihre Feigheit gegenüber den Behörden", schreiben Sie.

Ich halte den Vorwurf der Feigheit, den Sie hier aufstellen, für unangemessen. Man könnte ja meinen, die Kirche in unseren Ländern würde verfolgt werden. Dabei geht es um vernünftiges Handeln angesichts einer beispielslosen Epidemie. Am sicheren PC Vorwürfe in die Welt zu blasen und anderen "schlaue Ratschläge" zu erteilen, ist einfach, in Epidemiezeiten verantwortungsvolle Enscheidungen zu treffen, ist schwer.
Also mäßigen Sie sich in Ihrer Wortwahl!

Außerdem sollten Sie keine Unwahrheiten behaupten, sondern machen Sie sich zuerst kundig! Z.B. haben Bischöfe von der Sonntagspflicht dispensiert bzw. deren Erfüllung an die Teilnahme an einem von den Medien übertragenen Gottesdienst gebunden.

Es sind solche selbstgerechten Pauschalvorwürfe, wie Sie sie an den Tag legen, über die ich mich "grün und blau" ärgere.


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 lesa 21. April 2020 

Artikelempfehlung

[email protected]: Lesen Sie, wenn möglich, den Artikel von Pfr. Winfried Abel vom 2.April in der Tagespost. "Prophetischer Ruf zur Umkehr gefragt". Man kann dort, wenn es Ihnen online nicht möglich ist, die Zeitung nachbestellen.
Sie werden sich sehr freuen über den prophetischen Klartext, der die Dinge unmissverständlich beim Namen nennt.


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 gloria:olivae 21. April 2020 
 

@Einsiedlerin

Messen, die die Priester unter Ausschluss der Öffentlichkeit feiern bezeichnen sie als "eine Privatveranstaltung der Priester".

Ich halte diese Aussagen für unverenbar mit dem Glauben der katholischen Kirche die lehrt: „Im Mysterium des eucharistischen Opfers, dessen Darbringung die vornehmliche Aufgabe des Priesters ist, wird beständig das Werk unserer Erlösung vollzogen; darum wird seine tägliche Feier dringend empfohlen; sie ist auch dann, wenn keine Gläubigen dabei sein können, ein Akt Christi und der Kirche“ (PRESBYTERORUM ORDINIS 13).


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 Einsiedlerin 21. April 2020 
 

gloria:olivae

Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt: Es gibt natürlich keine "geheimen" Messen, aber wenn Priester unter Ausschluss der Öffentlichkeit zelebrieren - und selbstverständlich stellvertretend - ist das eine Privatveranstaltung der Priester. Ja, unsere Priester zelebrieren auch zu den gewohnten Gottesdienstzeiten - allein, und niemand darf dabei sein! Weil das könnten die Vernaderer ja gleich wieder als "Versammlung" betrachten, die bei der Polizei angezeigt werden muss.
Auch ich habe die Livestreaming-Gottesdienste sehr genossen und tue es noch immer, wenn ich auf dem Weg zur Arbeit bin. Unsere Bischöfe sind sehr feig. Leider. Wenn das so weitergeht, werden wir auch eine Untergrundkirche haben und eine staatstreue Kirche wie in China.


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 Fatima 1713 21. April 2020 
 

@Stefan Fleischer

Meine Reaktion war sicher etwas überspitzt, aber ich habe einfach nicht ganz verstanden, worauf Sie hinaus wollen. Ich habe in der Ich-Form reagiert, weil ich ja nur für mich sprechen kann, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass alle hier - Sie eingeschlossen - um eine Verkündigung des Glaubens in irgendeiner Form bemüht sind. Wenn es um eine Erlaubnis der öffentlichen Feier der hl. Messe geht, sind wir Laien aber machtlos. Das können nur die Bischöfe entscheiden. Wir Laien können nur "lästige Briefe" schreiben, diesbezüglich bekenne ich mich auch schuldig (aggressiv war ich allerdings nicht).


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 Stefan Fleischer 21. April 2020 

@ Fatima 1713

Wenn ich Sie persönlich anegriffen habe, dann bitte ich um Entschuldigung. Das war nicht meine Absicht. Es geht mir um ein ganz grundsätzliches Problem. Es ist mir offensichtlich nicht gelungen, dieses richtig hinüber zu bringen.


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 elisabetta 21. April 2020 
 

@Stefan Fleischer

Sie haben schon recht mit dem Hinweis, dass auch wir als Gefirmte dazu aufgerufen sind, den Glauben ohne Abstriche zu verkünden. Im gegenständlichen Fall geht es aber um die Lockerung bzw. Aufhebung der strengen Corona-Maßnahmen und da ist das engagierte Eingreifen der Bischöfe gefragt.


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 Biblos 21. April 2020 
 

Versprechen

Die jungen Menschen sollten vorsichtig sein mit Versprechen, die schwer einzuhalten sind - "wir desinfizieren die Kirchen". Es ist gut gemeint und in der Sache haben sie recht und doch können sie nicht halten, was sie versprechen...


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 ThomasAquinas 21. April 2020 

Ein sehr schönes Zeugnis von jungen Menschen die den Wert der Hl. Messe scheinbar erkannt haben! Das macht Mut.


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 Stefan Fleischer 21. April 2020 

Irgendwie bin ich traurig

Da ärgern wir uns grün und blau über unsere Bischöfe, ihre Feigheit gegenüber den Behörden. Wenn es dann aber um die Feigheit von uns allen geht, dort, wo wir als gefirmte «Streiter Gottes», wie man uns damals bei meiner Firmung nannte, den Glauben der Kirche verkünden und vereidigen sollten, den ganzen, umfassenden, ungeschönte und unverfälschten Glauben, ihre Gebote und Vorschriften, ob man es hören will oder nicht, (2.Tim 4,2) da herrscht das grosse Schweigen. Dabei wäre doch jetzt die Gelegenheit, wieder einmal die Sonntagspflicht zur Sprache zu bringen. Oder wurden diese inzwischen abgeschafft? Dann hätten doch nicht unsere Bischöfe diesbezüglich Dispensen verkünden müssen!


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 Steve Acker 21. April 2020 
 

Beichte to go - Kreative Wege in Pfarrei München-Trudering

Wenn man will, gibt es Wege die Menschen zu erreichen.

https://www.youtube.com/watch?v=nWwJVyS9XGI


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 elisabetta 21. April 2020 
 

@norbertus52, @Einsiedlerin

Bei einigem guten Willen könnte man die Lockerung auch so gestalten, dass sie an die örtlichen Gegebenheiten angepasst wird, z.B. Aufstockung der Hl. Messen. Mir ist schon klar, dass es in der Millionenstadt Wien und auch anderswo noch es einige Kirchen gibt, die gut besucht sind und für diese Fälle eben ein maßgeschneidertes Konzept nötig wäre. In anderen Gebieten stellt sich diese Frage nicht, wenn eine Kirche über 500 Plätze verfügt und vieleicht 50 Messbesucher dort anwesend sind. Mehr Flexibilität wäre angebracht, aber das ist wohl zu viel verlangt.


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 Einsiedlerin 21. April 2020 
 

@gloria:olivae

Also wenn man im Geheimen Hl. Messe feiern muss und dabei noch befürchten muss, von anderen - vornehmlich kirchenfernen - Personen verpfiffen zu werden, kann man das wohl als Untergrundkirche bezeichnen. Ich habe auch einen Priester angerufen um in der Kirche zu beichten und zumindest am Sonntag die Eucharistie zu empfangen, denn öffentlich ist ja verboten!
Ein paar Freundinnen und ich haben uns sogar erlaubt am Ostersonntag in der Kirche laut Lieder zu singen!


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 Einsiedlerin 21. April 2020 
 

@elisabetta

Bischof Krautwaschl leitet eine Diözese wo besonders in der Oststeiermark die Kirchen tatsächlich fast voll waren! Und wenn der Bischof auf Besuch kam, dann sowieso!
In der Weststeiermark sieht die Sache schon ganz anders aus, wie ich weiß.


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 JuergenPb 21. April 2020 

Lästige Briefe?

Gläubige wenden sich an ihren Hirten und der bezeichnet das als lästig?
Dann ist es vielleicht das Beste, die Gläubigen lassen ihren Bischof in Ruhe und er lässt umgekehrt die Gläubigen machen, was sie wollen.
So wird niemand dem anderen lästig.


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 norbertus52 21. April 2020 
 

@elisabetta

Ich verstehe Ihren Unmut, auch ich bin alles andere als glücklich. Aber Sie dürfen auch nicht ungerecht werden. Sie sehen vielleicht nur Ihre Kirche und einige andere, der Bischof - so hoffe ich zumindest - hat einen größeren Überblick. Wenn ich an meine Pfarrkirche denke, an Festtagen ist sie tatsächlich übervoll. An Sonntagen auch gut besucht. Und ich denke ist wird mehrere gut besuchte Kirchen geben. Nichts testo trotz wünsche ich mir, genauso wie Sie eine rasche Änderung. Im übrigen habe ich meine Pläne für kommende Gottesdienste vorbereitet ( wenn notwendig mit einer zusätzlichen Sonntagsmesse). Ich wünsche Ihnen alles Gute, Gottes Segen aus Wien.


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 Fatima 1713 21. April 2020 
 

Einfach nur armselig!

Handel, Sport, Kultur, Wirtschaft, Tourismus- alle KÄMPFEN für ihre Interessen, und zwar vom ersten Tag an. Nur die Kirche schafft das nicht, nein, die Bischöfe schaffen es nicht. Gläubige, die es versuchen, sind aggressiv und lästig (s. Video). "Die ganze Nacht gefischt"????? (EB Lackner) - Von wegen! Was haben die Bischöfe in den letzten fünf Wochen eigentlich gemacht - was???


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 Lucia123 21. April 2020 
 

Schwimmbäder erarbeiten Pläne, wie eine Öffnung der Bäder vonstatten gehen könnte, der ORF macht sich Sorgen um die Bordelle und Prostituierten,...

Gestern bei einem OBI: Der gesamte Parkplatz war voll, aber keine Schlangen vor dem Eingang! Vermutlich alle drin, es war auch sehr windig, da muss das wohl erlaubt sein!!!


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 elisabetta 21. April 2020 
 

An Bischof Wilhelm Krautwaschl!

Wo haben Sie vor CORONA gelebt? Es kann Ihnen doch nicht entgangen sein, dass die Kirchen in Österreich bei Heiligen Messen nur schütter bevölkert sind und dies in der gegenwärtigen Situation sicher nicht anders sein würde. Von einem dicht nebeneinander Beten und Singen kann schon lange keine Rede mehr sein – auch nicht zu kirchlichen Festtagen. Dass Sie uns Katholiken für so unfähig halten, den nötigen Abstand zu beachten, ist eine Beleidigung sondergleichen und das von Ihnen genannte Risiko eine faule Ausrede die uns zeigt, wie realitätsfern Sie und Ihre bischöflichen Kollegen sind.


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 gloria:olivae 21. April 2020 
 

"Unsere Messe"? "Untergrundkirchendasein"?

Ich leide auch darunter, dass ich nur über Medien an der Messe teilnehmen kann.

Aber die Forderung nach "unserer Messe" finde ich schon ein wenig eigenartig. Die Messe ist nicht "unser" Besitz!!!

Das Reden von "Untergrundkirchendasein" halte ich für unangemessen. Das beschreibt die Situation in Zeiten von Christenverfolgung etc. Davon kann bei uns keine Rede sein.


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 Lämmchen 21. April 2020 
 

Diese Weicheier

sorry, aber ich kann nicht anders. Diese HIrten sollten mal (zusammen mir ihren ganzen Apparatschikis, bei denen ich mich frage, was die die vergangenen 6 Wochen gemacht haben, wenn JETZT begonnen wird, Pläne auszuarbeiten....) einem normalen Arbeitsleben nachgehen, einen Tag im Krankenhaus arbeiten oder in einem Discounter, wegen mir auch in einem Produktionsbetrieb......... mir kommt es langsam so vor, als würden Kirchens sich in Hochsicherheitstrakten verbarrikadieren und die Gläubigen sich selbst überlassen (und ihrer Arbeit)


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 Gandalf 21. April 2020 

Meine Helden der Woche :-)


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 Einsiedlerin 21. April 2020 
 

Lästige Briefe

Ja, das Lästigsein haben wir aus dem Evangelium gelernt von der armen Witwe, die den Richter so lange belästigte bis er ihr Recht verschaffte.
Was soll das heißen: "möchte man jetzt doch mit der Regierung..."? Was wäre die Alternative gewesen?
Ich erwarte endlich Eigenverantwortung tragen zu dürfen und nicht ständig wie ein Kleinkind bevormundet zu werden. Es wäre so einfach: die Bischöfe sollten Gottesdienste erlauben und wer Angst hat, wird einfach nicht kommen!


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 elisabetta 21. April 2020 
 

Jetzt schon???

Alle Sparten in der Wirtschaft haben sich längst um eine Öffnung bemüht und ihre Bemühungen sind durchwegs von Erfolg gekrönt oder zumindest sind konkrete Termine in Aussicht gestellt. Die Chefetage unserer Kirche in Österreich hat alles verschlafen und jetzt, nachdem die Ungeduld der gläubigen Bevölkerung immer größer wird, „möchten“ die Bischöfe nun mit der Regierung einen Stufenplan ausarbeiten. Diese bischöfliche Unterwürfigkeit würde ich mir gegenüber Gott wünschen aber nicht gegenüber der staatlichen Führung. Man kann das kirchliche Management nur mehr als „erbärmlich“ bezeichnen.


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 Stefan Fleischer 21. April 2020 

Lassen wir uns anstecken

von der Begeisterung dieser Jugendlichen für das Heilige Messopfer und verpflichten wir uns wieder neu, getreu dem ersten Kirchengebot, mindestens jeden Sonn- und gebotenen Feiertag die Heilige Eucharistie andächtig mitzufeiern. Fassen wir den Vorsatz, inskünftig nie mehr ohne absolut zwingenden Grund unsere Sonntagspflicht zu verletzen. Machen wir uns wieder bewusst, dass die Verletzung dieser Pflicht eine schwerwiegende Sünde ist und bei der nächstmöglichen Gelegenheit gebeichtet werden muss. Und tolerieren wir es auf der anderen Seite auch nicht mehr, wenn uns diese Pflicht verharmlost und als unverbindliche Empfehlung dargestellt wird, oder wenn sich gar TheologInnen erlauben, uns mit einem Wortgottesdienst abzuspeisen, wo eine Heilige Messe bei etwas gutem Willen durchaus möglich wäre. Nehmen wir auch unsere Bischöfe in die Pflicht, energisch einzugreifen, wo sich (nicht nur) diesbezüglich Missbräuche und Eigenwilligkeiten eingeschlichen haben.


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