Login




oder neu registrieren?

Ein Hinweis: Die mobile Version von kath.net startet in einigen Tagen. Bitte noch um etwas Geduld!

Aktuelles Chronik Deutschland Österreich Schweiz Kommentar Interview Weltkirche
Prolife Familie Jugend Spirituelles Kultur Buchtipp Reise English

Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Kommt Corona-Impfpflicht?
  2. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  3. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  4. Selbstrechtfertigung seiner sündhaften Leidenschaften
  5. Weihwasser aus der Spritzpistole
  6. Kirche hat Hunderttausende Menschen alleingelassen
  7. Schweiz: Eine Frau als 'Bischofsvikar'?
  8. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  9. Priester – 'Onlinefreak' in persona Christ?
  10. Coronakrise hat gezeigt: Kirche sind nicht systemrelevant

Krankenschwester: Ihr Weg von der Abtreibungsklinik zum Lebensschutz

22. Februar 2020 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Julie Wilkinson war Krankenschwester in einer Klinik, in der Spätabtreibungen durchgeführt werden. Im Lauf der Zeit änderte sich ihre Einstellung.


Boulder (kath.net/LifeNews/jg)
Die Krankenschwester Julie Wilkinson hat auf dem 40 Days for Life Podcast davon berichtet, wie sich ihre Einstellung zur Abtreibung geändert und sie sich zur Lebensschützerin gewandelt hat. Gott habe ihr Herz langsam bewegt, sagt sie heute.

In den 1980er-Jahren hat Wilkinson als junge Krankenschwester für Dr. Warren Hern in einer der wenigen Abtreibungskliniken gearbeitet, die Spätabtreibungen durchführen. Sie sei damals naiv gewesen, gibt sie zu. Hern habe Abtreibungen als achtbare Hilfe für Frauen dargestellt. Hern ist mit seiner Klinik immer noch im Geschäft.

Sie habe damals viele verstörende Vorgänge gesehen, diese aber verdrängt. Sie habe mit niemand über ihre Arbeit sprechen wollen, erinnert sie sich.

Ein einschneidendes Erlebnis war die Begegnung mit einem beruflich erfolgreichen Paar, das seine Zwillinge abtreiben ließ, weil sie nicht in ihren Lebensstil passten. Sowohl die Mutter als auch die Babys seien gesund gewesen, die Eltern hätten keine finanziellen Probleme gehabt. Sie und die anderen Krankenschwestern hätten angesichts der Entscheidung den Kopf geschüttelt, sagt Wilkinson.

Ihre Einstellung zur Abtreibung habe sich nicht von einem Moment auf den anderen geändert, sondern langsam. Sie habe ihre Stelle bei Dr. Hern aufgegeben, weil die Tätigkeit emotional zu belastend geworden sei.

Später habe sie innere Heilung bei Abby Johnsons Hilfsorganisation „And Then There Were None“ gefunden. Dort habe sie offen mit Menschen sprechen können, die ähnliche Erfahrungen gemacht hätten. Sie habe immer noch mit Schuldgefühlen zu kämpfen. Ihr Glaube sei in dieser Situation eine große Hilfe. „Ich weiß, dass Gott mir vergeben hat, aber es ist schwer, die Last abzulegen“, sagt sie wörtlich. Erst vor kurzem hat sie begonnen, öffentlich über ihre Geschichte zu sprechen und sich für das Lebensrecht der Ungeborenen einzusetzen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Diadochus 22. Februar 2020 
 

Ansprechpartner

Das ist eine wunderbare Bekehrungsgeschichte. Sie zeigt, wie Gott auch auf krummen Zeilen gerade schreiben kann. Danke für das Zeugnis. Das Zeugnis ist auch ein Aufruf an uns Christen, nämlich als Ansprechpartner gerade für solche hilfesuchende Personen zur Verfügung zu stehen und zu bleiben. Gott freut sich über jeden, der umkehrt. Jesus ist der Heiland, der heilt.


8

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Dokumentation: Norma McCorvey von der Lebensschutzbewegung gekauft?
  2. Gesetzlich verbrieftes Recht“, ein Menschenleben zu beenden?
  3. USA: Kein Geld für Planned Parenthood aus Corona-Hilfspaket
  4. „Lebensschutz ist immer aktuell!“
  5. „Heißt es beim DRK schon ‚Beratung zum Schwangerschaftsabbruch‘?“
  6. Abtreibung: Eine von sieben Frauen treibt gegen ihren Willen ab
  7. Rechtsbruch nicht ignorieren, Lebensrecht der Ungeborenen verteidigen
  8. US-Gouverneurin: Abtreibung ist ‚lebenserhaltend’
  9. US-Bischof: Gouverneur Cuomo nicht in der Gemeinschaft der Kirche
  10. „Sprechen wir doch einmal über ungewollte Abtreibungen“







Top-10

meist-gelesen

  1. Kirche hat Hunderttausende Menschen alleingelassen
  2. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  3. Selbstrechtfertigung seiner sündhaften Leidenschaften
  4. Schweiz: Eine Frau als 'Bischofsvikar'?
  5. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  6. Vom Lehramt längst beantwortet
  7. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  8. Weihwasser aus der Spritzpistole
  9. Es gibt Tragödien, die durch keine Ethik zu vermeiden sind
  10. Noch eine letzte Messe

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz | US