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Kurienkardinal Ouellet: Einer von drei Bischofskandidaten lehnt ab

11. Dezember 2019 in Weltkirche, 24 Lesermeinungen
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Leiter der vatikanischen Bischofskongregation: "Als ich vor fast einem Jahrzehnt hierher kam, nahm jeder Zehnte den Ruf nicht an, aus persönlichen oder anderen Gründen. Jetzt sind es drei von zehn".


Rom-Madrid (kath.net/KAP) Etwa ein Drittel aller vom Papst ausgewählten Bischofskandidaten lehnt die Übernahme des Bischofsamtes ab. Das hat der Leiter der vatikanischen Bischofskongregation, Kardinal Marc Ouellet, verraten. Die Zahl sei dabei im vergangenen Jahrzehnt deutlich gewachsen, schilderte der seit 2010 als Kardinalpräfekt amtierende Ouellet in einem online in Auszügen veröffentlichten Interview des spanischen Magazins "Vida Nueva". "Als ich vor fast einem Jahrzehnt hierher kam, nahm jeder Zehnte den Ruf nicht an, aus persönlichen oder anderen Gründen. Jetzt sind es drei von zehn", so der Kurienkardinal, dessen Vatikanbehörde eine zentrale Rolle bei der Auswahl neuer Bischöfe durch den Papst einnimmt.


Viele Kandidaten begründeten demnach ihre Absage mit persönlichen Gründen, weil sie sich selbst nicht für ausreichend geeignet erachteten, oder damit, dass sie nicht das Risiko eingehen wollten, "der Kirche Schaden zuzufügen". Es gebe verschiedene Gründe, die "respektiert werden", sagte Ouellet. Die Probleme bei der Suche nach neuen Bischöfen bringt der Kardinal in Verbindung mit einer "generellen Glaubenskrise", die auch in der Ehe, im geweihten Leben oder im Priestertum zum Vorschein trete.

Die Kirche brauche heute "weniger Professoren und mehr Hirten", führte Ouellet in dem Interview zum vom Papst gesuchten Profil von Bischofskandidaten aus. Bischöfe sollten in der Nächstenliebe vorangehen und als Hirten den "Geruch der Schafe" angenommen haben, wiederholte der Kardinal ein oft von Franziskus gebrauchtes Sprachbild. Das bedeute, Empathie zu haben, "für die Leidenden, die Verlassenen, die Armen, die Menschen, die ums Überleben kämpfen", so Ouellet, und weiter: "Es genügt nicht, die Wahrheiten des Glaubens zu betonen, denn die Kultur hat sich in den vergangenen 40 Jahren so sehr verändert, dass man in eine neue Ära des Dialogs eintreten muss."

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 12. Dezember 2019 
 

Erbärmlich

Kard. Ouellet hat hier nichts "verraten":
Vor 10 Jahren verweigerte 10% der Angefragten das Bischofsamt, vor sieben Jahre waren es schon ein auf vier (sic K. Ouellet: "Ich hatte nicht gedacht, daß es soviele waren") und jetzt ist das gestiegen auf 30%.
Ouellet war schon besser, als daß eine Steigerung von 5% absolut (von 25% auf 30%) ihn jetzt plötzlich zu "einer neuen Ära des Dialogs" überzeugt.
Und was Stallgeruch, Schafe und Ärmsten und so betrifft:
viel Empathie hat der französischsprachige Ouellet nun nicht gehabt mit den abscheulich sexuell malträtierten Inuit (Esquimaux) in Igloolik (Bistum Churchill/Hudson Bay), wo der belgische Oblatenmissionar Eric Dejaeg(h)er OMI eine Massenkatastrofe anrichtete: ein Mini-Bistum (1 Bischof, 3 Priester) mit Vertuschung Mithilfe der Oblaten, und alles in dem Vorgarten von Québec.
Und mit Hubschraubereinsatz der RCMP (Mounties).
Ein Schilfrohr im Wind...


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 lesa 12. Dezember 2019 

Ekklatant

@supernussbi: Das Problem ist, dass bei den Äußerungen des Bischofskandidaten wesentliche Inhalte der kirchlichen Verkündigung negiert, bzw. als irrelevant erklärt wird. Da bleibt nur übrig, zu widersprechen, so sehr man geneigt ist, zuerst und vor allem das Gute zu betonen. Da müsste man sich im Tiefschlaf befinden oder selber keine Ahnung haben - weder von Kirche noch von Pastoral ...


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 leibniz 12. Dezember 2019 
 

Mr. Incredibile,
ich finde Ihr Post klasse!
Diesen Leuten ist nur noch mit Satire beizukommen, d. h. fast die ganze Kirche in Deutschland ist eine einzige Realsatire!


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 Mr. Incredible 12. Dezember 2019 
 

@girsberg74: Nein. :-)

Sorry, wenn ich humormäßig etwas über die Stränge geschlagen haben sollte. Angesichts von gebetsmühlenartig vorgetragenen Schafsgeruch-Plattitüden et al bleibt mir oft nur noch die Flucht in den Humor. Wenn dieser dann schal geworden wäre, täte es mir Leid.


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 Ehrmann 11. Dezember 2019 

Ein Bischof, der glaubt, was er bei seiner Weihe sagt ( Credo..)

und sich danach richten will, muß er nicht mit baldigen Anklagen z.B.im Zusammenhang mit Mißbrauchsdelikten rechnen,wobei es ja auf Beweisbarkeit nicht ankommt (siehe päpstliche Anweisungen) - da ist es wohl nur mehr denen vorbehalten, Bischöfe zu werden, die entweder zum Martyrium entschlossen sind oder nicht mit der Verantwortung vor Gott rechnen.-Oder sie durchschauen den Zusammenhang nicht - diese werden aber weniger - wie die Statistik zeigt.


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 supernussbi 11. Dezember 2019 

Die Wahrheit ist das eine - die Vermittlung das andere!

Liebe Kommentarschreiber, wenn wir nur den Teufel an die Wand malen, kommen wir da nicht selber in die Gefahr, ohne zu merken von ihm selbst instrumentalisiert zu werden? Wenn ständig das Negative, das es mit Sicherheit leider auch in der Feigheit mancher Hirten gibt, wiederholen, ist damit etwas gewonnen? Das ist das Leide mancher hier.
Werden wir mal nüchtern.
Wenn Quellet sagt:"Es genügt nicht, die Wahrheiten des Glaubens zu betonen", dann besagt dieser 1. Teil indirekt auch, dass zum ersten diese Wahrheiten betont werden müssen, und nichts anderes. Danach kommt dazu, wie ich diese Wahrheiten in mancher seit 40 Jahren veränderter Unkultur verständlich zu den Menschen bringe. Das hat vorerst nichts mit Verleugnung der Wahrheit zu tun. Schrieb doch Paulus in einem seiner Briefe: "Ihr konntet anfangs keine harte Nahrung ertragen." Trotzdem will doch niemand Paulus vorwerfen, er wäre damit unverantwortlich umgegangen. "Wie sag ich's den Unwissenden?" Das ist die neue Ära!


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 girsberg74 11. Dezember 2019 
 

Kommen Sie aus einer Karnevalshochburg flussaufwärts des Mittelrheins?

@Mr. Incredible „Wenn der Hirte theologisch nicht weiss, wo vorne und hinten ist“


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 wedlerg 11. Dezember 2019 
 

Wahrheit mehr notwendig denn je

In diesen letzten 40 Jahren ist das Schindluder, das mit der Wahrheit getrieben wurde und wird, das große Problem der Menschen geworden. V.a. die leidenden uns einsamen brauchen Zugang zur Wahrheit und keine Sozialtherapie oder ähnliche Dialoge.


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 Smaragdos 11. Dezember 2019 
 

"Die Kirche brauche heute "weniger Professoren und mehr Hirten""

Ach so? Hat Kardinal Ouellet schon mal was von einem gewissen Johannes-Paul II. gehört? War er weniger Hirt, weil er Professor war?? Nein, er wart Professor und Hirt! Bitte keine künstlichen Gegensätze erzeugen und auch keine Seitenhiebe auf BXVI.!


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 Mr. Incredible 11. Dezember 2019 
 

Wenn der Hirte theologisch nicht weiss, wo vorne und hinten ist,

dann kann er noch so nach Schaf riechen, er bleibt ein Hammel.
Empathie ohne Kenntnis der Wahrheit ist einfach Emotionalismus und schadet ausschliesslich. Ausschliesslich!
Wohl war, dass Professor sein nicht unbedingt eine Eignungsgarantie für ein Bischofsamt ist (siehe München usw.)
Aber die Basics in Philosophie und Moraltheologie usw. müssen sitzen.
Sonst wird aus dem Hammel gar auch noch ein Rindvieh.


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 Tonika 11. Dezember 2019 
 

Den Geruch der gläubigen Herde wollen die Hirten nicht annehmen.

Den Geruch der Schafe, die auf Christus hören und ihn gehorchen, wollen weder Papst noch die meisten Hirten annehmen. Diese Schafe werden nicht geweidet und sind voller Hunger und Durst, sind wie Schafe ohne Hirten. Vielmehr wollen die heutigen Bischöfe, Priester lieber den Geruch der Welt annehmen um bei den gottfernen oder mürrischen Schafe zu punkten. Die Hirten sollen Empathie, Nächstenliebe "für die Leidenden, die Verlassenen, die Armen, die Menschen, die ums Überleben kämpfen" haben aber dabei Gott-statt Menschenzentriert sein und dabei das Seelenheil der Menschen nicht aus den Blick verlieren. Es steht geschrieben (5.Mose 8,3): »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.« Wie gesagt, Hirten sollen das eine tun und das andere nicht lassen nämlich kompromisslos das Evangelium verkünden und für die Wahrheit Zeugnis ablegen, wenn sie die Menschen in Not helfen.


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 Tonika 11. Dezember 2019 
 

Die Wahrheit wird nicht betont, sondern für Relativismus und einen falschen Frieden geopfert.

"Es genügt nicht, die Wahrheiten des Glaubens zu betonen, denn die Kultur hat sich in den vergangenen 40 Jahren so sehr verändert, dass man in eine neue Ära des Dialogs eintreten muss." Die Wahrheit des Glaubens wird eben nicht betont, sondern in der Kirche wird die Wahrheit für Relativismus, falscher Frieden geopfert. Es ist irrelevant, dass die Kultur sich geändert hat, wichtig ist, dass Gott u. das Evangelium sich nicht ändern. Die Kirche muss daher das Evangelium kompromisslos verkünden egal wie der Zeitgeist gerade weht. Sie darf nicht die Lehre nach ihrem Gutdünken, menschlichen Bedürfnissen u. wegen Anpassungsdruck verändern. Die Christenheit hat in den letzten 2000 Jahren alle möglichen Krisen durchlebt, u. immer wieder Anker u. Orientierung durch Hinwendung zu Gott, durch den Blick auf den Herrn, gefunden. Ein Dialog um des Dialogs willen, wird kein Glaube produzieren. Quellet galt als konservativer Hoffnungsträger u. papabile, jetzt redet er Franziskus nur nach dem Mund.


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 winthir 11. Dezember 2019 

Priestermangel, Gläubigenmangel, und jetzt auch noch Bischofsmangel.

was übrigens keine neue Sache ist.

"wozu soll ich mir das antun?"

"warum soll ich mich beschimpfen lassen, z. B. im Internet?"

ich verstehe das.


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 Zeitzeuge 11. Dezember 2019 
 

Als Ergänzung meines Beitrages

füge ich im Link noch eine schöne
Ansprache Papst Benedikts XVI.
über das Leben und Wirken des
hl. Papstes Pius X. (1835-1914) bei.

Passend dazu zitiere ich den Introitus
aus der hl. Messe zum Gedenktag dieses
wahrhaft heiligen Vaters wie folgt:

HERR unser GOTT,

DU hast dem hl. Papst Pius dem Zehnten

wahre Frömmigkeit

und apostolischen Eifer geschenkt,

um den Glauben der Kirche zu schützen

und alles in Christus zu erneuern.

Hilf uns,

seiner Weisung und seinem Beispiel

zu folgen

und so den ewigen Lohn zu erlangen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus,

DEINEN SOHN, unseren HERRN und GOTT,

der in der Einheit des HEILGEN GEISTES

mit DIR lebt und herrscht in Ewigkeit.

AMEN!

Laudetur Jesus Christus in aeternum!

AMEN!

kath.net/news/42507


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 lesa 11. Dezember 2019 

Die Lehre ist Ausfluss der Liebe

Man kann sich vorstellen, dass Bischofsernennungen jetzt schwierig sind. "Es genügt nicht, die Wahrheiten des Glaubens zu betonen, denn die Kultur hat sich in den vergangenen 40 Jahren so sehr verändert, dass man in eine neue Ära des Dialogs eintreten muss." Aber wir sind doch längst ins andere Extrem gefallen: Die Lehre und die Wahrheit üübergehen Hirten in großer Zahl ungeniert. Sie tun und verkünden, was gerade gerne gehört wird oder was ihrer Willkür entspricht - und führen das Volk in die Irre. Die Menschen hungern nach Wahrheit. Denn die Wahrheit ist Leben. "Und er lehrte sie lange, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Nein, ein Bischof muss kein "Professor" sein, aber Priester, und Bischöfe, die die Wahrheit und den Katechismus für überflüssig halten, können die Herde nicht ernähren.
Zum Glück gibt es auch gute Verkündigung, und das ist mit Mühe verbunden.
"Wer viel liest u. versteht, dessen Herz wird reich und er kann anderen beschenken." (Hl. Ambrosius)


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 Chris2 11. Dezember 2019 
 

Ich bin dankbar für jeden Kandidaten,

der absagt, weil er weiß, dass er als Hirte ungeeignet oder durch irgendetwas erpressbar ist. Bedauerlich ist nur, wenn auch gute Hirten zurückschrecken, weil sie sich fragen, ob sie den Angriffen von außen wie von innen gewachsen sein können...


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 girsberg74 11. Dezember 2019 
 

„Dialog“ - die zweite Bedeutung:

Unsicherheit im eigenen Standpunkt, verknüpft mit der Bereitschaft, um eines lieben (faulen) Friedens Willen anderen Meinungen Rechnung zu tragen, dabei das Gesicht möglichst wahrend.

Wenn ich die Rede von Ouellet bedenke, so scheint mir das eine beiläufige Erklärung für die Auswahl des designierten Bischofs von Gurk/Klagenfurt zu sein; man hatte keinen Anderen.


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 Zeitzeuge 11. Dezember 2019 
 

Die Übernahme z.B. der Soziologie, einer Disziplin

mit atheistischen Wurzeln (Comté) etc.
hat von der offenbarungsgemäßen
Theozentrik zur Anthropozentrik im
Sinne der "Aufklärungsphilosophie"
geführt.

Mit der daraus folgenden Selbstsäkularisation gibt die Kirche,besser die Verantwortlichen in
der sichtbaren Kirche auf Erden, die
wesentliche Substanz der christlichen
Offenbarung preis (J. Isensee).

Mehr dazu in dem Werk des so früh verst. kath. Sozialethikers Prof.Dr.

Wilhelm Weber:

Wenn aber das Salz schal wird

Der Einfluß sozialwissenschaftlicher
Weltbilder auf theologisches und
kirchliches Sprechen und Handeln,
Würzburg, 1984, antiquarisch verfügbar!

Leider konnte Papst Benedikt XVI. sein
Programm der Entweltlichung der Kirche,
vgl. Joh. 17,16-18, nicht zu Ende bringen, er war auch z.B. offen für eine echte Re-Form des deutschen Kirchensteuersystems, die Gegenkräfte
waren offenbar einfach zu stark.

Hoffen wir auf einen echten Re-form-
papst, der wie hl. Papst Pius X.
als Grundsatz hat:

Instaurare omnia in Christo!

Oremus!

www.katholikenkreis.de/Theologie-Dateien/Entweltlichung.htm


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 benedettino 11. Dezember 2019 
 

"... weil sie sich selbst nicht für geeignet erachten" oder das Risiko, "der Kirche Schaden zuzufügen" Ja, wer bleibt dann noch: die rückständigen liberal-modernistischen Karrieristen. In Deutschland haben wir viele Ungeeignete, die der Kirche großen Schaden zufügen. Die wirklichen Hoffnungsträger für die katholische Kirche in Deutschland werden bei uns eh nichts. Dafür wird der Klüngel schon sorgen. Vieles hätte man aber in Rom auch wissen können! Die Bischofskongregation sollte auch einmal überprüfen, vom wem sie sich da beraten lässt und welche Kandidaten sie dem Papst vorschlägt. Leider wird sich in nächster zeit da auch nicht viel ändern. Wir werden weiter mit blinden Führern und Mietlingen vorlieb nehmen müssen, Hirten, die die Schafe in die Irre führen. Da hilft nur eines: selber treu katholisch bleiben. Dazu helfen dann gute Bücher z.B. von Benedikt XVI., Kard. Müller und Kard. Sarah usw. auch die Lektüre älterer Schriften früherer Päpste, natürlich die Kirchenväter etc.


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 Stefan Fleischer 11. Dezember 2019 

@ Guingamp

Genau. Wir müssen wieder deutlicher werden, leider sogar gegenüber unseren «Hirten».
Apropos Wahrheit: Christus sagt: "Ich bin die Wahrheit". Wenn wir nicht mehr mit der Wahrheit zu den Menschen kommen, gehen wir ohne Christus, sind wir keine Christen.
Apropos Stallgeruch: Petrus hat begriffen, was der "Stallgeruch" des Herrn ist: "Zu wem sollen wir gehen? Du allein hast Worte des ewigen Lebens."


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 Guingamp 11. Dezember 2019 
 

Das sagt alles!

"Es genügt nicht, die Wahrheiten des Glaubens zu betonen, denn die Kultur hat sich in den vergangenen 40 Jahren so sehr verändert, dass man in eine neue Ära des Dialogs eintreten muss." -- Das Gesicht dieser Kirche hat sich so dermaßen gewandelt, daß man fast von verschiedenen Religionen sprechen muß. Die klare Sprache der Enzykliken der früheren Päpste, wird heute als anstößig wahrgenommen, als nicht dialogfördernd. Was hält Ouellet wohl von Ausdrücken wie "Natterngezücht" oder der Feststellung, jemand habe "den Teufel zum Vater"? Das mag vielleicht hier und da etwas unfreundlich herüberkommen, aber ist dergleichen nicht besser als, bürgerlichen Höflichkeitsformen vollkommen unterworfen, den anderen in seinem Unglauben notwendig zu bestätigen? Genau das tut die Kirche mittlerweile. Kein Ungläubiger kann mehr aus offiziellen kirchlichen Verlautbarungen, die Heilsnotwendigkeit der Konversion heraus lesen!


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 griasdigott 11. Dezember 2019 

Werde ich noch Glauben finden?

Werde ich noch Glauben finden, wenn ich wiederkomme ? Lk 18,8

Man müsse in eine neue Ära des Dialogs eintreten - sollte man da aber nicht die Wahrheiten des Glaubens verkünden?! Das wäre die Aufgabe des Hirten!


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 Stefan Fleischer 11. Dezember 2019 

Ich begreife jeden

der dieses Amt heute nicht mehr annehmen will. Er sollte als Bischof der Hüter der Wahrheit und des Glaubens sein. Doch der Stallgeruch des Relativismus und des Egoismus haben sich schon so weit in unsere Kirche hinein gefressen, dass diese eigentliche Aufgabe kaum noch zu bewältigen ist, dass der Betreffende darin zu ersticken droht. Diesen Stall aber auszumisten bräuchte es bereits mehr als nur einen Herkules - oder dann ein Wunder.


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 Klimakos 11. Dezember 2019 

"Es genügt nicht, die Wahrheiten des Glaubens zu betonen, denn die Kultur hat sich in den vergangenen 40 Jahren so sehr verändert, dass man in eine neue Ära des Dialogs eintreten muss."

Dann bekommt ihr auch das was ihr sucht.
Lauwarmen, Feiertag-Hobbygläubigen... die sich selbst aus dem ganzem etwas für passenden Moment herauspicken oder als gewisse Seelenversicherung für den Fall der Fälle, falls es eines oder anderes doch geben sollte. So wie die Hirten so auch die Gläubiger,jeder Topf findet seinen Deckel.


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