Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Faktenverleugnung und Vertuschungen zu homosexuellen Missbrauchsklerikern
  2. Ein „Desaster“ – Die Kirche nach dem Tod Benedikts XVI.
  3. „Kirchenbeitragsstopp“ für Vorarlberg – ein Warnsignal für Bischof Elbs
  4. Sex statt Jesus - Öffnet das Bistum Limburg die Tore für Missbrauch?
  5. Wie sich der österreichische 'Familienbischof' Glettler erneut an die Gay-Bewegung anbiedert
  6. Grüne wollen bestimmte Haustiere verbieten
  7. Papst Benedikt XVI. warnte vor ‚homosexuellen Clubs’ in Priesterseminaren
  8. Diözese Rottenburg-Stuttgart hebt (endlich) alle Corona-Maßnahmen auf
  9. "Das Recht auf Meinungsfreiheit lasse ich mir von niemandem nehmen.
  10. Hauptursache für den Rücktritt Benedikts war seine Schlaflosigkeit gewesen
  11. Auf dem Weg zur Kirchenspaltung
  12. Ein Löwe der Kirche!
  13. Diejenigen, die sich anmaßen, der Synode ein bestimmtes Thema aufzuzwingen....
  14. Das synodale Schisma
  15. Corona-Studie: Hat die Maskenpflicht gar nichts gebracht?

„Red Wednesday“ - Auf Christenverfolgung aufmerksam machen

27. November 2019 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Tausende Kirchen, Monumente und Gebäude werden rot angestrahlt, um weltweit auf das Schicksal der bedrohten und verfolgen Christen aufmerksam zu machen


Wien (kath.net/Kirche in Not) Um auf das Schicksal von Millionen verfolgter und bedrohter Christen weltweit aufmerksam zu machen, wurden im Rahmen der weltweiten Aktion „Red Wednesday“ in den vergangenen Jahren in mehreren Ländern berühmte, öffentliche Gebäude und Kirchen blutrot angestrahlt.

Die Events in diesem Jahr finden auf vier Kontinenten statt. Den Anfang machte Australien mit der Illuminierung von sieben Kathedralen, darunter der Kathedralen von Sydney und Melbourne. Der Höhepunkt wird der 27. November sein, wenn Tausende Gebäude in London, Amsterdam, Lissabon, Prag und Washington D.C. am sogenannten Red Wednesday (Roten Mittwoch) teilnehmen.

An diesem Tag werden 120 Gebäude im Vereinigten Königreich rot angestrahlt, darunter dreizehn Kathedralen. Auf den Philippinen werden mehr als 2050 Pfarrkirchen in 68 Diözesen illuminiert. Dieses Jahr wird diese Initiative erstmalig auch Budapest erreichen, wo die Kettenbrücke und die Statue des heiligen Gerhard (ung. Gellért), des ersten Märtyrers Ungarns, rot beleuchtet werden.


In den vergangenen Jahren waren das Kolosseum in Rom, die Westminster Abbey in London, die Christusstatue „Cristo Redentor“ in Rio de Janeiro, die Sagrada Familia in Barcelona und viele weitere Sehenswürdigkeiten Protagonisten der Initiative.

Erstmals wird diese Aktion auch in Österreich von "Kirche in Not" durchgeführt. So wird am 27. November 2019 die Süd-Seite des Stephansdomes angestrahlt. Zusätzlich haben sich schon dutzende Kirchen österreichweit angemeldet.

Rund 200 Millionen Christen in aller Welt leben in einem Umfeld, in dem sie gewaltsam verfolgt, diskriminiert oder an der freien Ausübung ihres Glaubens gehindert werden.

Bei der Pressekonferenz am 26. November 2019 berichteten führende Vertreter aus Politik und Kirche über diese Aktion.

Dr. Gudrun Kugler, Nationalabgeordnete und Menschrechtssprecherin des ÖVP-Klubs

betonte in ihrem Statement: „Übergriffe auf Christen gehören tragischerweise in vielen Ländern bereits zum Tagesgeschehen – von Diskriminierung bis zur Vertreibung und Ermordung. Dennoch sprechen wir kaum bis gar nicht darüber. Wir brauchen ein deutliches Aufstehen der Öffentlichkeit, damit die Gewalt gegen Christen endlich ein Ende hat. Europa darf nicht länger tatenlos zusehen.“

Prof. Dr. Ikenna Okafor, ein Priester aus Nigeria, Seelsorger in der Pfarre Lassee und Professor für Interkulturelle Theologie an der Kath. Theolog. Fakultät in Wien berichtete u.a. dass „die Christenverfolgung in Nigeria schon sehr früh begonnen hat, noch bevor die islamistische Sekte ´Boko Haram´ im Land war“.

Dr. Thomas Heine-Geldern, geschäftsführender Präsident von „Kirche in Not-International“ stellte klar, dass „allen Glaubensgemeinschaften regelmäßig Gewalt widerfährt. Doch internationale Berichte zur Religionsfreiheit bestätigen leider immer wieder, dass Christen am stärksten verfolgt werden. Eine wesentliche Aufgabe von KIRCHE IN NOT ist es, der schweigenden und zum Schweigen gebrachten Kirche eine Stimme zu verleihen“.

Foto Cristo Rei-Statue Lissabon (c) Kirche in Not


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Indien: Kritik an Behörden wegen anhaltender Gewalt gegen Christen
  2. "Wenn die Demokraten die Macht haben, schauen sie bei der Ermordung der Christen in Nigeria weg"
  3. Iran: Für eine Verhaftung reicht es ein Christ zu sein
  4. "Kirche in Not": Mord an Priestern auch in "katholischen Ländern"
  5. 100 Tote bei Islamisten-Angriff auf katholische Kirche im Süden Nigerias
  6. Nigeria: IS veröffentlicht Mordvideo und warnt Christen
  7. US-Regierung nimmt Nigeria von Liste der Länder mit eingeschränkter Religionsfreiheit
  8. Chinesisches Regime verhaftet katholischen Bischof
  9. „Christenverfolgung aus dem toten Winkel holen“
  10. Irak: Erzbischof befürchtet „schwerwiegende Folgen“






Top-15

meist-gelesen

  1. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  2. Hauptursache für den Rücktritt Benedikts war seine Schlaflosigkeit gewesen
  3. Ein „Desaster“ – Die Kirche nach dem Tod Benedikts XVI.
  4. Papst Benedikt XVI. warnte vor ‚homosexuellen Clubs’ in Priesterseminaren
  5. "Das Recht auf Meinungsfreiheit lasse ich mir von niemandem nehmen.
  6. Sex statt Jesus - Öffnet das Bistum Limburg die Tore für Missbrauch?
  7. Ein Jahr „Out in Church“ – ein Symptom unserer Zeit
  8. Das synodale Schisma
  9. Faktenverleugnung und Vertuschungen zu homosexuellen Missbrauchsklerikern
  10. Wie queer ist das denn?
  11. "Papa Benedetto, was tröstet Sie?“ - „Dass Gott alles in der Hand behält.“
  12. „Kirchenbeitragsstopp“ für Vorarlberg – ein Warnsignal für Bischof Elbs
  13. Einsam sterben, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit
  14. Diejenigen, die sich anmaßen, der Synode ein bestimmtes Thema aufzuzwingen....
  15. Grüne wollen bestimmte Haustiere verbieten

© 2023 kath.net | Impressum | Datenschutz