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Gänswein: Bischofsbehauptung über Benedikt XVI. „völlig absurd“

27. Oktober 2019 in Aktuelles, 12 Lesermeinungen
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Privatsekretär von Papst em. Benedikt XVI. lehnt die Behauptung des Amazonas-Synodenvaters Bischof Spengler, wonach ein Dekret von Benedikt XVI. 2009 den Weg für Diakoninnen geebnet habe, entschieden ab.


Vatikan (kath.net/pl) Erzbischof Georg Gänswein, der langjährige Privatsekretär von Papst em. Benedikt XVI., lehnt die Behauptung des Amazonas-Synodenvaters Bischof Spengler, wonach ein Dekret von Benedikt XVI. 2009 den Weg für Diakoninnen geebnet habe, entschieden ab. Das berichtet der britische Vatikanist Edward Pentin auf seinem „National Catholic Register“-Blog bei Bischof Evaristo Pascoal Spengler aus Marajó (Brasilien) hatte am Freitag gegenüber Journalisten behauptet, Benedikt XVI. habe das kanonische Gesetz 2009 überarbeitet, um die Weihe von Frauen zu Diakonen zu ermöglichen.


Spengler hatte wörtlich vertreten: „Der Papst [Benedikt] hat 2009 das kanonische Recht geändert, wonach der Bischof, der Priester und der Diakon ihre Sendung und die Befugnis erhalten, im Namen Christi zu handeln… Dies wurde jedoch von Papst Benedikt geändert, der in diesem Absatz feststellte, dass Diakone von diesem Moment an nicht mehr mit Christus repräsentieren, sondern imstande sind, dem Volk Gottes im Diakonat in der Liturgie des Wortes und in der Liturgie des Wortes und in der Nächstenliebe zu dienen.“ Damit habe, so Spengler, Benedikt XVI. den Diakonat von Christus abgekoppelt und einen Weg eröffnet, „der für die Ordination von Frauen offen ist“.


Der Angriff auf Angriff auf den Zölibat durch die Amazonas-Synode from kath.net on Vimeo.


Archivfoto Erzbischof Gänswein



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Lesermeinungen

 lesa 29. Oktober 2019 

Fastfood ist ungesund und manchmal sogar giftig

[email protected] Joseph: Danke für die sachlich dringend notwendige Klä[email protected]: Danke für den Link! (und für die vielen anderen Links, die wahre Schätze bereitstellen!) Dieser Artikel von Kardinal Müller liefert die wesentlichen Argumente zum Thema! Bildungswilligen, die sich nicht nur mit Redeweisen und Schlagwörtern begnügen wollen sei das Buch empfohlen: "Priestertum und Diakonat".
von Kardinal Müller.
Ein Teil der Ursachen der derzeitigen Kirchenkrise, Verwässerung und schließlich Verdunstung des Glaubens besteht auch in der irrigen Meinung, man könne auf solide Auseinandersetzung mit den lehrmäßigen Grundlagen des Glaubens verzichten. Man begnügt sich mit der "Nahrung" der Schlagzeilen dessen, was "Lehrer, die den Ohren schmeicheln", so präsentieren. Wie dringend bräuchten wir Bischöfe, Priester, Seelsorger, Christen, die sich die Mühe nehmen zu gründlichem Studium! Clicken ist zu wenig. Allerdings liefert kath.net sehr viel Substantielles, gerade im Forum.


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 winthir 29. Oktober 2019 

In dem einen Punkt hat Bichof Spengler recht,

wenn er meint, dass das Ganze etwas mit der Diakonatsweihe der Frau zu tun habe, allerdings genau umgekehrt:

Wenn man den CIC nicht geändert hätte, wäre nach der Einführung des Frauendiakonats (was ja nach wie vor im Raume steht) von der Logik her eine Priesterweihe und Bischofsweihe der Frau nicht zu verhindern gewesen.

Es handelt sich hier also eher um eine "Sperrklausel" - um die Priesterweihe der Frau auszuschließen.

Die Schlußfolgerung, die Bischof Spengler zieht, ist zwar höchst originell, aber absurd.


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 winthir 29. Oktober 2019 

Interessant finde ich die Begründung

Für die damalige Änderung des CIC:

Damit das Kirchenrecht dem Katechismus angepasst werde.

Seitdem steht also der Katechismus über dem Kirchenrecht.

Sollte sich jemand wundern über meine Behauptung:

Das ist lediglich die zwingende Schlussfolgerung.


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 Bernhard Joseph 27. Oktober 2019 
 

Lieber Zeitzeuge!

Die Änderung steht meines Erachtens im Zusammenhang mit der Zulassung verheirateter Männer zum Amt des Diakon.

Hier war eine klare lehramtliche Abgrenzung zu den anderen beiden Ämtern notwendig geworden.

Damit aber eine Zulassung von Frauen zum Amt des Diakon zu behaupten, ist schlicht eine vorsätzliche Fälschung, ja aus meiner Sicht beabsichtigte LÜGE!


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 Zeitzeuge 27. Oktober 2019 
 

Der CIC wurde tatsächlich 2009 geändert, gem. § 1009,3

handeln die Diakone im Unterschied zu
den Bischöfen und Priestern nicht
in persona Christi capitis!

Es wäre schön, wenn Erzbischof Gänswein
uns die Beweggründe des damaligen Papstes f.d. Änderung und die daraus resultierenden Rechtsfolgen erläutern
würde.

Aus meiner laienhaften Sicht könnte tatsächlich versucht werden, diese Änderung für ein "Diakoninnenamt" zu
missbrauchen, was aber sakramententheologisch unmöglich ist,
da der dreistufige Ordo eine Einheit
bildet.
Im Link ein entsprechendes Interview
mit dem jetzigen Kardinal Müller von 2001.
Darin ist zwar die Änderung des CIC
(1009,3) noch nicht berücksichtigt,
aber die sakramentstheologischen Aus-
führungen sind eindeutig und natürlich
weiterhin gültig und verbindlich!

stjosef.at/dokumente/diakonat_theologenkommission_interview_mueller.htm


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 richrose 27. Oktober 2019 
 

Und wer ist der Vater der Lüge?


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 Bernhard Joseph 27. Oktober 2019 
 

Lügner und Fälscher?

Sollten etwa die Macher der Amazonas-Synode Lügner und Fälscher sein?

Erzbischof Gänswein ist ein völlig integrer Mann und über jeden Verdacht der Verfälschung erhaben.

Wenn nun Erzbischof Gänswein als dezidierter Kenner der theologischen Schriften Ratzingers und noch dazu als Privatsekretär von Papst Benedikt die Behauptung des "Synodenvaters" als absurd zurückweist, dann bleibt für mich nur der Schluss, dass da mit klarem Vorsatz gelogen und gefälscht wird.

Und auf solche Hirten baut sich dann die neue pantheistische Kirche auf?


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 Chris2 27. Oktober 2019 
 

Unmögliches möglich machen?

Schon Christus selbst hat das Thema "Frauenweihe" endgültig entschieden. Da hilft es auch nichts, wenn der Papst das Forschergremium dazu - wie angskündigt -personell [so lange] neu besetzt, bis dieses das gewünschtes Ergebnis liefert.


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 winthir 27. Oktober 2019 

Gänswein hat recht.

Der CIC wurde ergänzt, wonach Diakone nun nicht mehr Christus repräsentieren.

wozu wurde der CIC ergänzt?

Bischof Spengler meint, um den Weg zu öffnen zum Diakonat der Frau. da bin ich mit Erzbischof Georg Gänswein einer Meinung: nein, so war das nicht gemeint.

Der Rest ist meine Spekulation: Der CIC wurde deshalb geändert, um - wenn schon die Diakonatsweihe der Frau nicht mehr zu verhindern sei - wenigstens man verhindern könne das "Durchweihen".


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 Rolando 27. Oktober 2019 
 

Es geht ums Verständnis

Wer begreift, was in der Hl, Eucharistie geschieht, der kann gar nicht auf den Gedanken kommen, Frauen am Altar, das ist unmöglich. Wer die Hl. Eucharistie nicht begreift, der denkt selbstverständlich das können Frauen auch.


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 Einfach 27. Oktober 2019 
 

Frauen Diakone

Diejenigen, die so gerne Frauen am Altar sehen möchten, suchen und suchen. Da man aber nichts finden kann, wird kurzerhand ein Dekret von em. Benedikt XVI. umgedeutet. Ganz schön dreist. Und unerträglich.


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 Chris2 27. Oktober 2019 
 

Ein Tollhaus.

Was sind schon glatte Lügen irgendwelcher Bischöfe, wenn sogar der Papst höchstselbst lächelnd zusieht, wie im Rahmen einer Andacht in den vatikanischen Gärten die (wie er selbst zugab!) "Pachamama", also Götzenfiguren aus den Anden, angebetet werden - und er diese auch noch beim Abschlussgottesdienst der "Amazonas-Synode" im Petersdom dabeihaben möchte.
Da fällt einem nur noch der "Greuel an Heiliger Stätte" ein.
Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe...


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