Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Kirchen verfehlen die Lebensrealität vieler Christen in Deutschland
  2. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  3. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  4. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  5. Lobpreis, die Beziehung zum Vater, Ruhe in Jesus
  6. Kritik: „Gewissensfreiheit durch die Hintertür eines faktischen Teilberufsverbots aushebeln“
  7. Diözese Linz verlinkt umstrittenes Bekenntnis zur LGBT-Propaganda
  8. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“
  9. Grüne wollen Ärzte zur Abtreibung zwingen!
  10. Umwandlung der Hagia Sophia löst Proteste in Ost und West aus
  11. R.I.P. Ennio Morricone
  12. Der synodale Weg funktioniert nicht
  13. Türkisches Gericht annulliert Museumsstatus der Hagia Sophia
  14. Der Glaube ist „verdunstet, verdampft, verflüchtigt“, auch an den katholischen Schulen
  15. Überraschende Wende: Macron will identischen Nachbau des Notre-Dame-Vierungsturms

Kaum Raum für offene Debatten, kaum Respekt für abweichende Stimmen

12. August 2019 in Deutschland, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der bekannte chinesischer Künstler Ai Weiwei, der in China unter Hausarrest stand, möchte Deutschland wieder verlassen


Berlin (kath.net)
Der bekannte chinesischer Künstler Ai Weiwei möchte Deutschland und Berlin wieder verlassen und wirft in einem Interview mit der "Welt" Deutschland vor eine geschlossene Gesellschaft zu sein. "Es ist eine Gesellschaft, die offen sein möchte, aber vor allem sich selbst beschützt. Die deutsche Kultur ist so stark, dass sie nicht wirklich andere Ideen und Argumente akzeptiert.", meinte der Künstler, der in China jahrelang unter Hausarrest stand. Es gebe kaum Raum für offene Debatten, kaum Respekt für abweichende Stimmen, sagte Ai Weiwei.



Foto: (c) Von Jindřich Nosek (NoJin) - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=57259005


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Anna Lea 14. August 2019 
 

Wo er recht hat, hat er recht.

die Deutschen inkl ihrer Priester & Politiker trauen sich ihre ehrliche aber von MMM abweichenden Meinungen z.B zum Fluchtlingskrise, Abtreibung, LGBT Bewegung usw. nur unter Freunde und in anonymen Leserbriefe zu äüßern. Wenn sie offer darüber reden, müssen sie Racheakten von den linken Antifa Terroristen in Form von Beschädigung ihrer privat Besitz,Farbbeutelanschläge und auch schlimme körperliche Verletzungen befürchten.(Derzeit überlegt sich Donald Trump zu recht Antifa als terroristische Organisation einzustufen) Schon 2008 hat mir einen asiatische Priester in Bayern erzählt wie verwundert er sei, dass die deutschen in so viel Angst leben. Ai Weiwei ist Künstler und kann sich nicht mal leisten im engeren Kreis seine Meinungen zu äüßern ohne dass es sofort veröffentlicht wird. Einer meinen Fashiondesigner Bekannter zB gibt sich als Schwul aus, weil er als glücklich verheiratete Familienvater, was er eigentlich ist, sonst null Chancen haben wird in dieser Branche, behauptet er!!


1

0
 
 Ph?nix 12. August 2019 

"...kaum Raum für offene Debatten, kaum Respekt für abweichende Stimmen" Wenn er den in Kirchen, Medien, Gewerkschaften und Parteien von Merkelistischer Union bis zur Linken herrschenden linksgrünen Mainstream meint, hat er recht. Aber gehört er mit seiner Kritik an den "Nazi-Deutschen" nicht selbst dazu? Im übrigen wird mir bei Ai Weiwei immer die Differenz zwischen Kunst und Kaspern deutlich...


9

0
 
 Rechner 12. August 2019 
 

Solche Aussagen könnte Herr Ai Weiwei in seiner alten Heimat China öffentlich nicht machen.
Klar, Deutschland ist kein Musterknabe, aber nicht ganz grundlos wollen viele aus Afrika und aus Nahost hierher.


5

0
 
 wedlerg 12. August 2019 
 

Der Willhelmismus bleibt

Da hat er Recht. Ansonsten hat antonius25 alles gesagt.


8

0
 
 mirjamvonabelin 12. August 2019 
 

Eine pauschale Aussage

Wenn der gute Mann meint
Deutschland sei eine geschlossene Gesellschaft
dann hat er einen Knick in der Optik.

Wir diskutieren über Themen die absolut indiskutabel sind, Mord in der Form der Abtreibung, Sterbehilfe...und vieles mehr.
Wir kritisieren und beschimpfen Politiker und unseren Nächsten...
Kaum jemand wird deswegen eigesperrt....


14

0
 
 Paddel 12. August 2019 

Ich wünschte es wäre so,

dass wir unsere Kultur schützen würden. Ich erlebe das Gegenteil und zwar der Ausverkauf derselben zugunsten irgendwelcher Ideologien. "Wir sind Islam" oder "Wir sind Regenbogen" oder...
Alles nur nicht "Wir sind christliches Abendland". Das geht gar nicht mehr, es wäre schön, wenn diese kulturellen Wurzeln so geschützt würden, wie uns dies dieser Chinese vorwirft.
Abgesehen von allem ist China selbst ein Paradebeispiel für den Verkauf seiner eigenen Identität zugunsten eines totalitären Kommunismuses. Würde doch China selbst seine Wurzeln und Kultur gegen dieses Unrechtsregime schützen.


22

0
 
 antonius25 12. August 2019 
 

Ai Weiwei ist kein Künstler, sondern Selbstdarsteller.

Er geht angeblich, weil ihm hier als Ausländer nicht der rote Teppich ausgerollt wird, was angesichts der Tatsache (er wurde aufgenommen, bekommt riesige Publicity in den Medien und eine Professur mit weit überdurchschnittlichem Gehalt) schlicht dreist ist. Das mit den angeblich rechtsradikalen Deutschen stand in einem anderen Artikel über den Herrn. Dass er mit der Debattenverweigerung trotzdem recht hat, ist nur Zufall und nicht sein Verdienst.


23

0
 
 Rolando 12. August 2019 
 

Wie recht er hat


8

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kulturkampf

  1. "Mainstream-Bischöfe sind das Letzte, was wir brauchen!"
  2. Nach der Synode laufen die Angriffe auf Kardinal Woelki
  3. Synodaltheater zweiter Akt
  4. Relativismus und Intoleranz. Das Ende der Bemühung um Objektivität.
  5. 'Je leerer die Kirchen, umso größer die Friday for Future Umzüge'
  6. Peter Hahne: "Der wahre 'Friday for Future' ist der Karfreitag"
  7. Deutsche trauen sich nicht, offen ihre Meinung zu sagen!
  8. "Ich bin ein Klimaaktivist wider Willen"
  9. Evangelischer Theologe: 'Fuck you Greta!'
  10. Kaum Raum für offene Debatten, kaum Respekt für abweichende Stimmen








Top-15

meist-gelesen

  1. Benedikt XVI.: „Vergelt’s Gott, lieber Georg, für alles“
  2. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  3. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  4. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“
  5. Grüne wollen Ärzte zur Abtreibung zwingen!
  6. Der synodale Weg funktioniert nicht
  7. Kirchen verfehlen die Lebensrealität vieler Christen in Deutschland
  8. „Herr, ich bin da!“ – Georg Ratzinger über seine Primiz
  9. Wir knien nur vor dem allmächtigen Gott nieder!
  10. „Unser aller aufrichtige Anteilnahme gilt dem Papa emerito Benedikt XVI.“
  11. „Das Bekenntnis zur Wahrheit betrachtete Kardinal Meisner als heilige Pflicht“
  12. „Black Lives Matter“ fordert Auflösung der Kernfamilie
  13. „Der nächste Papst“: Welchen Herausforderungen muss er sich stellen?
  14. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  15. Trondheim bekommt nach elf Jahren wieder eigenen Bischof

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz