Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  5. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  6. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  7. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  8. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  9. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  10. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  11. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  12. Viel Lärm um nichts?
  13. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  14. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  15. "Derselbe Polarstern"

Ismail Tipi: Ängste der Bürger ernst nehmen

31. Juli 2019 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hessischer CDU-Integrationsexperte: Extremisten und Verbrecher müssen die Härte des Rechtsstaates spüren


Wiesbaden (kath.net/pm) „Eine grausame Tat hat nicht nur Frankfurt oder Hessen, sondern ganz Deutschland erschüttert. Dieser feige Anschlag gestern auf dem Frankfurter Hauptbahnhof, bei dem ein achtjähriger Junge starb, bestürzt mich zutiefst. Der Junge wurde ohne Grund brutal aus seinem noch so jungen Leben gerissen. Der Täter, der für diese schreckliche Tat verantwortlich ist, muss nun mit allen uns zur Verfügung stehenden rechtsstaatlichen Mitteln zur Rechenschaft gezogen und hart verurteilt werden. Dabei ist es vollkommen unerheblich, welche Nationalität, Hautfarbe, Religion oder kulturellen Hintergrund dieser Mensch hatte. So eine Tat, bei der ein unschuldiger Junge angegriffen und getötet wurde, ist durch nichts zu rechtfertigen. Verbrecher bleiben Verbrecher“, so der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und Integrationsexperte Ismail Tipi.


Nach dem Vorfall hat nun die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den 40-jährigen Eritreer aufgenommen, der zuletzt in der Schweiz lebte. „Niemand hat das Recht, über Leben und Tod zu entscheiden. Wer so handelt, stellt sich gegen alles, wofür wir in unserer freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft und mit unserer Menschlichkeit stehen. Es macht mich fassungslos und wütend, wenn man nicht einmal mehr ruhig und sicher am Bahngleis stehen kann. Daher ist es für mich jetzt wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger sich frei von Angst auch an Bahnhöfen bewegen können. Deshalb müssen wir jetzt auch darüber diskutieren, wie wir solche Verbrechen künftig verhindern können, denn gerade große Bahnhöfe sind sicherheitsrelevante Knotenpunkte“, so der CDU-Politiker.

„Heute ist nicht der richtige Zeitpunkt, weiterhin einen Keil in die Gesellschaft zu treiben und mit Vorurteilen die Schuldigen und die Verbrecher nur in einer Ecke zu suchen. Nichtsdestotrotz dürfen wir Extremisten jeglicher Art, Schwerkriminelle und auch Verbrecher nicht ignorieren. Gerade in Zeiten wie diesen vermisse ich eine gesellschaftliche Solidarität gegen Verbrechen und Extremismus jeglicher Art. Ich vermisse aber auch die Lichter- und Menschenketten gegen verbrecherische Taten wie diese, bei der ein kleiner Junge aus dem Leben gerissen wurde. Wir müssen mit allen rechtsstaatlichen Mitteln für die Sicherheit der Bürger sorgen und auch technische Vorkehrungen treffen. Die Anzahl der sichtbaren und uniformierten Polizeibeamten müssen an sicherheitsrelevanten Orten, wie Flughäfen, Bahnhöfen oder Fußgängerzonen, erhöht werden. Wenn das Sicherheitsgefühl der Menschen nicht steigt und die Ängste nicht ernst genommen werden, wird sich in Zukunft allein durch Vorurteile noch mehr Unmut und Wut zwischen die Menschen stellen“, so der Landtagsabgeordnete abschließend.

Archivfoto: Der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und Integrationsexperte Ismail Tipi


Foto MdL Tipi (c) Ismail Tipi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Diadochus 31. Juli 2019 
 

Instrumentalisierung

Bundesinnenminister Seehofer sagte gestern bei der Pressekonferenz, die Tat dürfe nicht instrumentalisiert werden. Das heißt, es bleibt, wie es ist. Für so einen Bullshit hätte er nicht seinen Urlaub abbrechen müssen. Das ärgert mich jetzt nur noch mehr. Das Statement von BI Seehofer scheint Ismail Tipi entgangen zu sein.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  4. "Derselbe Polarstern"
  5. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  8. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  9. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  10. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  11. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  14. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  15. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz