Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  7. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  10. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  11. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  12. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  13. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  14. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  15. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf

Ismail Tipi: Ängste der Bürger ernst nehmen

31. Juli 2019 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hessischer CDU-Integrationsexperte: Extremisten und Verbrecher müssen die Härte des Rechtsstaates spüren


Wiesbaden (kath.net/pm) „Eine grausame Tat hat nicht nur Frankfurt oder Hessen, sondern ganz Deutschland erschüttert. Dieser feige Anschlag gestern auf dem Frankfurter Hauptbahnhof, bei dem ein achtjähriger Junge starb, bestürzt mich zutiefst. Der Junge wurde ohne Grund brutal aus seinem noch so jungen Leben gerissen. Der Täter, der für diese schreckliche Tat verantwortlich ist, muss nun mit allen uns zur Verfügung stehenden rechtsstaatlichen Mitteln zur Rechenschaft gezogen und hart verurteilt werden. Dabei ist es vollkommen unerheblich, welche Nationalität, Hautfarbe, Religion oder kulturellen Hintergrund dieser Mensch hatte. So eine Tat, bei der ein unschuldiger Junge angegriffen und getötet wurde, ist durch nichts zu rechtfertigen. Verbrecher bleiben Verbrecher“, so der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und Integrationsexperte Ismail Tipi.


Nach dem Vorfall hat nun die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den 40-jährigen Eritreer aufgenommen, der zuletzt in der Schweiz lebte. „Niemand hat das Recht, über Leben und Tod zu entscheiden. Wer so handelt, stellt sich gegen alles, wofür wir in unserer freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft und mit unserer Menschlichkeit stehen. Es macht mich fassungslos und wütend, wenn man nicht einmal mehr ruhig und sicher am Bahngleis stehen kann. Daher ist es für mich jetzt wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger sich frei von Angst auch an Bahnhöfen bewegen können. Deshalb müssen wir jetzt auch darüber diskutieren, wie wir solche Verbrechen künftig verhindern können, denn gerade große Bahnhöfe sind sicherheitsrelevante Knotenpunkte“, so der CDU-Politiker.

„Heute ist nicht der richtige Zeitpunkt, weiterhin einen Keil in die Gesellschaft zu treiben und mit Vorurteilen die Schuldigen und die Verbrecher nur in einer Ecke zu suchen. Nichtsdestotrotz dürfen wir Extremisten jeglicher Art, Schwerkriminelle und auch Verbrecher nicht ignorieren. Gerade in Zeiten wie diesen vermisse ich eine gesellschaftliche Solidarität gegen Verbrechen und Extremismus jeglicher Art. Ich vermisse aber auch die Lichter- und Menschenketten gegen verbrecherische Taten wie diese, bei der ein kleiner Junge aus dem Leben gerissen wurde. Wir müssen mit allen rechtsstaatlichen Mitteln für die Sicherheit der Bürger sorgen und auch technische Vorkehrungen treffen. Die Anzahl der sichtbaren und uniformierten Polizeibeamten müssen an sicherheitsrelevanten Orten, wie Flughäfen, Bahnhöfen oder Fußgängerzonen, erhöht werden. Wenn das Sicherheitsgefühl der Menschen nicht steigt und die Ängste nicht ernst genommen werden, wird sich in Zukunft allein durch Vorurteile noch mehr Unmut und Wut zwischen die Menschen stellen“, so der Landtagsabgeordnete abschließend.

Archivfoto: Der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und Integrationsexperte Ismail Tipi


Foto MdL Tipi (c) Ismail Tipi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Diadochus 31. Juli 2019 
 

Instrumentalisierung

Bundesinnenminister Seehofer sagte gestern bei der Pressekonferenz, die Tat dürfe nicht instrumentalisiert werden. Das heißt, es bleibt, wie es ist. Für so einen Bullshit hätte er nicht seinen Urlaub abbrechen müssen. Das ärgert mich jetzt nur noch mehr. Das Statement von BI Seehofer scheint Ismail Tipi entgangen zu sein.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt






Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  5. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  6. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  9. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  10. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  13. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  14. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  15. Irrtümer über den Jakobsweg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz