Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  5. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  6. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  7. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  8. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  9. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  10. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  11. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  12. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

„Kunst“ in katholischer Kirche: Jesus-Korpus als Uhrzeiger

27. März 2019 in Österreich, 53 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Diözese Innsbruck: Künstler Erjautz, ein Bekannter des Bischofs Glettler, zerlegte Corpus in drei Teile, „Rumpf und Beine zeigen die Stunden an, die Arme Minuten und Sekunden“ – Bischof Glettler und Bischofsvikar Bürgler sind des Lobes voll


Innsbruck (kath.net) In der Innsbrucker Spitalskirche ist das Werk „Your personal Jesus“ des Künstlers Manfred Erjautz zu sehen. Für die Installation hat Erjautz eine alte Christusfigur zur Uhr umgestaltet, erläutert die Diözese Innsbruck auf ihrer Homepage. Wörtlich beschreibt die Diözese Innsbruck: „Den Corpus hat der Künstler vor Jahren aus dem Müll gerettet. Er hat den Corpus in drei Teile zerlegt. Rumpf und Beine zeigen die Stunden an, die Arme Minuten und Sekunden. Den Titel des Werkes hat Erjautz von einem Lied der Popgruppe Depeche Mode entlehnt. Bischof Hermann Glettler, der den Künstler persönlich kennt, hat bei der Präsentation der Installation auf die Herausforderung hingewiesen, die das Symbol des Kreuzes ausmacht: ‚Das Kreuz ist weder ein beliebiges Dekor, noch ein Herrschaftszeichen. Es muss neu geschaut und erschlossen werden.‘ Manfred Erjautz provoziere mit seines Jesus-Uhr im barocken Kirchenraum nicht nur ein neues Nachdenken über das Kreuz, so Glettler. ‚Er konfrontiert uns mit ernsthaften Fragen, die das Wesentliche des Lebens betreffen: Sind wir Getriebene der Zeit und der vielen Ansprüche, oder schaffen wir Unterbrechung?‘ Jesus gebe der Lebenszeit eine neue Qualität: ‚In jedem Moment ist es möglich, Vergebung anzunehmen, neu zu beginnen und dem Leben eine Wende zum Guten zu geben‘, so Glettler. Bischofsvikar Kirchenrektor Jakob Bürgler zeigt sich erfreut über die Christus-Uhr in der Spitalskirche. ‚Wir wollen die Kirche als Ort etablieren, in dem Glaube auf neue und überraschende Art erlebbar werden soll‘, so Bürgler.“


Das kanadische katholische Internetportal „LifeSiteNews“ stufte die Jesus-Uhr bereits als blasphemisch ein.

Auch die in derselben Pressemeldung der Diözese Innsbruck angepriesenen Skulpturen des Südtiroler Bildhauers Lois Anvidalfarei in und vor der Stadtpfarrkirche Hall-St. Nikolaus lassen erheblichen Raum für Fragen offen. Wer seine Kinder nicht mit dem Anblick einer stilisierten lebensgroßen Figur mit Penis in einer Kirche konfrontieren möchte und wer seinen Kindern den Anblick eines an einem Galgen aufgehängten stilisierten Menschen mit getrennt aufgehängten unförmigen Armen ersparen möchte, die direkt vor einem Kirchenportal „zu bewundern“ sind, sollte die nächste Zeit diese Stadtpfarrkirche besser nicht aufsuchen.

Link zur Pressemeldung der Diözese Innsbruck– Mit Fotostrecke! Zeitgenössische Kunst in drei Kirchen in Innsbruck und Hall.

Zur Dokumentation - Diözese Innsbruck: Skulptur des Bildhauers Lois Anvidalfarei direkt im Eingangsbereich zur Stadtpfarrkirche Hall-St. Nikolaus


Foto (c) Diözese Innsbruck


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diözese Innsbruck

  1. Kirche in Tirol verwüstet – Polizei sucht Zeugen
  2. Laienseelsorger der Diözese Innsbruck führen ‚tröstende Salbung‘ durch
  3. LGBT-Popup Fenster auf der Internetseite der Katholischen Jugend Innsbruck
  4. Diözese Innsbruck: Seelsorgeräume statt Groß-Pfarren
  5. Innsbrucker Kirche soll in Zukunft auch als Kletterhalle genutzt werden
  6. Wieder Unmut über Fastentücher in Tirol und Wien
  7. ‚Bloody Mary’ – Frauenreferat der Diözese Innsbruck lädt zum ‚Zyklusstammtisch’ ein
  8. Regenbogenpastoral in der Diözese Innsbruck
  9. Drastische Nacktzeichnungen in katholischer Kapelle in Tirol ausgestellt
  10. Bischof Glettler schweigt über Kosten für Kunstaktionen zur Fastenzeit






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  3. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  6. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  7. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  8. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  9. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  10. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  11. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  12. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu
  13. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  14. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
  15. Fünf Mythen über den Heiligen Geist

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz