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Anglikanische Kirchen müssen keinen Sonntagsgottesdienst mehr anbieten

22. Februar 2019 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Großbritannien: Generalsynode reagiert auf rapide sinkende Gläubigenzahlen


London (kath.net/pl) Die Generalsynode der britischen „Kirche von England“ schafft ein auf 1603 zurückgehendes Gesetz ab, das bisher die Priester dazu verpflichtete, in jeder Kirche, die ihrer Verantwortung untersteht, einen Sonntagsgottesdienst abzuhalten. Das berichtete die BBC. Durch den seit Jahrzehnten sich verschlimmernden Gläubigenmangel sind Priester inzwischen teilweise für bis zu 20 Kirchen verantwortlich. Bisher musste für den Ausfall des Sonntagsgottesdienstes eine Dispens des Bischofs vorliegen, die Neuregelung soll den bürokratischen Aufwand verringern.



Inka Hammond: Schluss mit geistlicher Low-Carb-Diät! from kath.net on Vimeo.


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Lesermeinungen

 Tisserant 22. Februar 2019 

Inzwischen fast schon bei uns Realität. Alle drei Wochen in der Heimatpfarrei ein Gottesdienst. Nach nun drei Jahren sind die Rückgänge bei Ministranten, Gottesdienstbesucher, Kirchenchor Mitgliedern und engagierten Laien drastisch zu spüren! Das nur als Hinweis aus der Praxis. Und ich glaube nicht, dass es mit den Monster Pfarreien alles Besser wird!


9
 
 st.michael 22. Februar 2019 
 

@Thomas R - kommt bald

Die Zeit wird es richten, es werden bald so viele Pfarren leergefegt sein, das wir mehr Personal als Gläubige haben.


9
 
 Ulrich Motte 22. Februar 2019 
 

Gluteus Maxismus- Ihre pauschale Aussage

Ich kenne viele evangelische Gemeinden in der BRD, in der jeden Sonntag die Besucherzahl zwischen 80 und 120 % der Mitgliederzahl (und deren Kindern) beträgt... Darf ich Sie fragen, in welchem Land sie leben?


3
 
 gluteus maximus 22. Februar 2019 
 

Eigentlich die falsche Richtung...

...aber wenn sie tatsächlich Priestermangel haben, wie schaut's dann mit Priesterinnen aus? Die richten's sicherlich... (bin ich böse?).

Eine Dispens verteilen wie bisher, weil kein Priester kommen kann, wäre m.E. der bessere Weg. Aber Sonntagspflicht an sich abschaffen, das geht nicht lange gut. Wir Katholiken haben es schwer genug, aber man schaue nur zu unseren anderen Protestantischen Brüdern und wie es dort mit Besuch des Sonntagsgottesdienst ausschaut. Also tendenziell der falsche Weg, da müßte man imho "einen Glauben dafür" haben. Und viel, viel, viel mehr beten um gscheide Priester.


5
 
 ThomasR 22. Februar 2019 
 

auch in England und in Wales sind am Sonntag zur Sonntagsmesse diese Kirchen voll

überall dort wo die Heiligen Messen für ethnischen Minderheiten gelesen werden und überall dort, wo die alte Messe gelesen wird.

Für das Anbieten der alten Messe z.B. einmal in der Woche in jeder Pfarrerei ist die Amtskirche in Ihrem Streben nach dem Untergang keinesfalls bereit.

Ich kenne in Deutschland keine Pfarreiei, wo die Gläubigen von Ihrem Pfarrer z.B. im Pfarrbrief informiert wurden, daß auch ihnen nach Motu Proptrio Summorum POntificium zusteht die Zelebration der alten Messe in der eigener Heimatpfarrerei (z.B. einmal in der Woche) zu beantragen.


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