
Spanischer Kardinal warnt vor Gender-Ideologie13. Februar 2019 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die spanische Regierung wolle die Gender-Ideologie auf diktatorische Weise dem Bildungswesen des Landes aufzwingen, sagte Kardinal Cañizares.
Valencia (kath.net/LSN/jg) Kardinal Antonio Cañizares Llovera hat die Gender-Ideologie als die größte Bedrohung für die Menschheit bezeichnet. Cañizares wandte sich bei einer Protestveranstaltung für die Freiheit des Schulwesens gegen die von der Provinz Valencia erlassenen Gesetze zum Schutz für LGBTQ-Personen. Er bezeichnete diese als Anschlag auf die Freiheit. Die Gesetze würden die Gender-Ideologie auf diktatorische Weise allen Bereichen der Bildung aufzwingen. Das reiche bis in die Familien hinein, sagte der Erzbischof von Valencia. 
Die Gender-Gesetze und die Gender-Ideologie würden zu einem Verfall der Menschheit führen. Die Religionsfreiheit sei grundlegend für eine Gesellschaft, die in Frieden und Freiheit leben wolle. Die Pläne der Provinz Valencia und des spanischen Staates bedrohten die Freiheit der Bildung und insbesondere die Freiheit katholischer Bildungseinrichtungen. Cañizares rief die Teilnehmer der Veranstaltung auf, die Freiheit zu verteidigen. Die Bewegung Yoelijo (Ich wähle), der sich der Kardinal angeschlossen hat, vertritt 150.000 Familien und 700 Schulen in der Provinz Valencia. Die Gender-Politik der spanischen Regierung würde gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und die spanische Verfassung verstoßen, kritisiert sie.
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