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Studie zeigt Zusammenhang von Missbrauch und Homosexualität

8. November 2018 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Der Bericht zeigt eine starke statistische Korrelation zwischen der Zunahme homosexueller Männer im Klerus und der Zahl von Missbrauchsfällen.


Lake Charles (kath.net/LSN/jg)
Ein Bericht des amerikanischen Ruth Institute hat eine starke Korrelation zwischen der Zunahme homosexueller Priester und der Zunahme von Missbrauchsfällen im Klerus der USA festgestellt.

Die Studie wurde von Paul Sullins, einem katholischen Priester und emeritierten Professor für Soziologie an der Catholic University of America in Washington D.C. für das Ruth Institute erstellt.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studien sind folgende:

- Klerikaler Missbrauch ist immer noch ein Problem. Seit dem Höhepunkt der Krise in der Mitte der 1980er Jahre sei die Zahl der Missbrauchsfälle zwar zurück gegangen, aber weniger stark als angenommen. Die Entwicklung entspreche dem Rückgang von sexuellem Missbrauch in der Gesamtgesellschaft der USA.


- Seit 2002 hätten die Missbrauchsfälle sogar wieder zugenommen, heute seien sie auf dem Niveau der frühen 1970er Jahre.

- Der Anteil homosexueller Männer unter Priestern sei in den 1950er Jahren doppelt so hoch gewesen wie in der Gesamtgesellschaft, in den 1980er Jahren acht Mal so hoch. Diese Entwicklung korreliere stark mit der Zunahme sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen.

- Ein Viertel der Priester, die in den späten 1960er Jahren geweiht worden sind, berichteten von einer homosexuellen Subkultur in ihrem Seminar. In den 1980er Jahren war es mehr als die Hälfte. Auch dieser Trend korreliere stark mit der Zunahme sexuellen Missbrauchs.

- Vier von fünf Opfern, die älter als sieben Jahre waren, waren Jungen, nur eines von fünf war ein Mädchen. Der leichtere Zugang zu Jungen sei nur für ein Fünftel dieses Unterschiedes verantwortlich. Minderjährige Opfer sexuellen Missbrauchs sind zu zwei Dritteln weiblich.

Auf Grundlage seiner Studie kommt Sullins zu der Einschätzung, dass es möglicherweise 12.000 Opfer weniger gegeben hätte, wenn der Anteil homosexueller Kleriker auf dem Stand der 1950er Jahre geblieben wäre.

Sullins hat die Daten über sexuellen Missbrauch durch Kleriker, vor allem aus dem zweiten Berichten des John Jay College of Criminal Justice aus dem Jahr 2011 und den Bericht der Pennsylvania Grand Jury mit den verfügbaren Daten über die sexuelle Orientierung von Klerikern verglichen. Eine wesentliche Quelle für letzteres war eine Langzeitstudie der Cornell University über katholische Priester in den Vereinigten Staaten aus dem Jahr 2002, durchgeführt im Auftrag der Los Angeles Times.


Link zur Studie von Paul Sullins (englisch):

Is Catholic clergy sex abuse related to homosexual priests?


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Lesermeinungen

 mirjamvonabelin 10. November 2018 
 

Logisch

Das Ausleben der Homosexualität ist nicht erfüllend, darum treibt es immer wildere Taten.
Es macht immer unersättlicher und verschlingt alles was über den Weg läuft.


1
 
  9. November 2018 
 

Päpstliches Geheimnis? Kann dies die Deckung übler Machenschaften meinen?

Der Vatikan will das Märchen, dass der böse Klerikalismus Ursache für sexuellen Mißbrauch in der Kirche sei, mit aller Macht verteidigen.
Maulkorberlässe, Diffamierung katholischer Websites etc.

Das ohrenbetäubende Schweigen der offiziellen Kirchenmedien und der weltlichen Medien zu den vorliegenden Beweisen, dass homosexuelle Triebtäter im Klerus das eigentliche Problem sind, wächst zunehmend zu einem Vulkan vor der Explosion heran.
Das machtvolle Bersten würde selbst die Kirchenfeinde erschüttern.


3
 
 girsberg74 8. November 2018 
 

Da lachten doch die Hühner!

@doda „Der Überbringer der sehr schlechten Nachricht ist zwar emeritierter Professor
jedoch katholischer Priester. ...“

Was soll dessen Bischof wollen? Viganò hat die Begründung für einen „Bruch“ des "päpstlichen Geheimnisses" geliefert, indem er den Zweck dieses Geheimnisses analysierte und als Folge dessen Grenzen aufwies. Viganò‘s Begründung gilt in gleicher Sache auch gegenüber einem Bischof.


3
 
 doda 8. November 2018 

Der Überbringer der sehr schlechten Nachricht ist zwar emeritierter Professor

jedoch katholischer Priester.
Einige Sanktionen stehen dem zuständigen Bischof gegen diesen couragierten Aufklärer daher noch zur Verfügung.


8
 

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