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Papst empfing US-Bischöfe zu Gespräch über Missbrauchskrise

13. September 2018 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen
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Bischofskonferenz-Vorsitzender DiNardo: Diskussion mit Franziskus "lang, fruchtbar und gut" - Nähere Inhalte der Beratungen wurden vorerst nicht bekannt


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat am Donnerstag mit einer Delegation von US-Bischöfen über den Missbrauchsskandal in der US-Kirche beraten. Nähere Inhalte der Gespräche wurden vorerst nicht bekannt.

Der Delegationsleiter und Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, Kardinal Daniel DiNardo von Galveston-Houston, sagte im Anschluss, die Bischöfe seien dankbar für den Empfang durch den Papst. Franziskus habe "sehr tief von Herzen zugehört". Di Nardo beschrieb die Diskussion als "lang, fruchtbar und gut". Er betonte, man werde weiter daran arbeiten, die Wunden der Opfer zu heilen, nachdem die Kirche "durch das Böse des sexuellen Missbrauchs zerrissen" worden sei.


Der Erzbischof der Hauptstadtdiözese Washington, Kardinal Donald Wuerl, war bei dem Gespräch in Rom nicht dabei. Der 77-Jährige war bereits Ende August in den Vatikan gereist, um mit dem Papst über die Vertuschungsvorwürfe gegen ihn zu sprechen. Formal, wie vom Kirchenrecht vorgesehen, hatte er seinen Amtsverzicht bereits mit Erreichen der Altersgrenze von 75 Jahren im November 2015 angeboten. Bislang hatte Franziskus ihn aber noch nicht angenommen, sondern Wuerl - wie häufig bei Leitern wichtiger Diözesen - weiter im Amt belassen.

Rome Reports - Papst Franziskus empfängt Vertreter der US-amerikanischen Bischofskonferenz zum Missbrauchsskandal (engl.)


Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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