Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  8. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  9. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  14. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  15. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft

Ist Vielfalt in der CDU neuerdings unerwünscht?

28. August 2018 in Prolife, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Es fragt sich, welche Motive diesem Coup der CDU-Parteiführung zu Grund liegen.“ Gastkommentar von Cornelia Kaminski


Berlin (kath.net) Am Montag traf das Präsidium und der Bundesvorstand der CDU überraschend und ohne Vorankündigung die Entscheidung, dass man die Zahl der Vereinigungen oder Gruppierungen der CDU limitieren und keine weiteren offiziell anerkennen wolle. Nicht mehr als Sonderorganisationen geführt werden auch der traditions- und einflussreiche Wirtschaftsrat der CDU, die neu gegründete und in bereits 16 Bundesländern aktive Werteunion und die seit über 30 Jahren für den Schutz des Lebens und der Familie sehr aktive CDL. Offensichtlich wurde keine der Organisationen vorher informiert, was angesichts der Dialog- und Charmeoffensive der Parteiführung höchst erstaunlich ist. Während die Kanzlerin und die Generalsekretärin noch in Dialogforen vor ausgewähltem Publikum das Gespräch mit den Bürgern, Wählern und Mitgliedern zu suchen vorgeben, soll auf der anderen Seite ohne jeden Dialog einigen in der Partei neu oder schon länger aktiven Organisationen der CDU ganz offensichtlich das Vertrauen entzogen werden. Es fragt sich, welche Motive diesem Coup der Parteiführung zu Grund liegen. Warum eine Volkspartei nicht mehr wie bisher ein vielfältiges Spektrum an Positionen unter ihrem Dach vereinen und miteinander in Dialog bringen kann ist nicht nachvollziehbar.


Wenig Dialogfähigkeit zeigte auch die Entscheidung der hessischen CDU Spitze, ohne Ankündigung und ohne Gespräche die Landesvorsitzende der CDL nicht länger kooptieren zu wollen.

Sowohl ich selbst als auch meine Vorgängerin im Amt, Veronica Fabricius, wurden bisher als kooptierte Mitglieder im Landesvorstand auf der Webseite der CDU geführt, das wurde nun geändert. Bisher haben wir mit der CDU in Hessen regelmäßig zusammenarbeiten können, und bei mir selbst war der Eindruck entstanden, dass dies auch durchaus von CDU Vertretern in Wiesbaden für die Zukunft erwünscht ist. Selbstverständlich erhoffen wir uns von der CDU entsprechend deutliche Signale, und wir werden keinesfalls hinnehmen, dass die CDU sich zu einer Partei entwickelt, in der das Lebensrecht der ungeborenen Kinder nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.

In der Pragmatik der CDU hat das Recht auf Leben eines jeden Menschen seinen unverrückbaren Platz, wenn dem auch in der Vergangenheit viel zu wenig Rechnung getragen wurde. Zahlreiche Mitglieder der CDU sind jedoch nicht bereit, sich damit abzufinden. Die CDL steht daher nach wie vor mit ihren steigenden Mitgliederzahlen als eigenständige Initiative in der CDU/CSU und gemeinnütziger Verein für den von der Verfassung gebotenen Schutz des menschlichen Lebens, und in diesem Sinn werden wir uns auch weiterhin engagiert und kompromisslos für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder einsetzen. Wenn diese Signale für den Schutz des Lebens nun nicht aus dem Landesvorstand der CDU kommen, so werden wir unsere Zusammenarbeit mit den einzelnen Abgeordneten intensivieren.



Foto (c) Petra Lorleberg/kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Lebensschutz

  1. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  2. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  3. Dezidiert pro-Life: Papst erhebt Leiter der Päpstlichen Akademie für das Leben zum Bischof
  4. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  5. Linksradikaler Anschlag auf Veranstaltungsort eines Lebensschutz-Treffens
  6. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  7. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
  8. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  9. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  10. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. So nicht, Mr. Präsident!
  4. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  7. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  8. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  9. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  10. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  11. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  12. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  13. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  14. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  15. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz