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Jung lädt konfessionsverbindende Ehejubelpaare zur Eucharistie ein

5. Juli 2018 in Deutschland, 192 Lesermeinungen
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Würzburger Bischof lädt alle evangelischen Eheparter ohne Vorbedingung zur Eucharistie ein - Das Gerede vom "Einzelfall" war gestern


Würzburg (kath.net) Eine allgemeine Einladung zum Eucharistieempfang für evangelische Ehepartner bei den beiden Pontifikalmessen für Ehe-Jubelpaare sprach der Würzburger Bischof Franz Jung aus. „Für heute aber, den Tag der Ehejubiläen, möchte ich für konfessionsverbindende Ehen, in denen die beiden Partner einander solange die Treue gehalten haben, die Einladung zur Eucharistie aussprechen“, sagte der vor kurzem frisch geweihte Bischof gemäß Aussendung der Pressestelle seines Bistums. In der Pressemeldung fand sich keinerlei Hinweis darauf, dass selbst in der – vom Papst nicht freigegebenen – DBK-Orientierungshilfe kein allgemeiner Zugang unterschiedslos jedes mit einem katholischen Ehepartner verheirateten Protestanten vorgesehen ist. Es sei, so Jung in seiner Predigt, lange intensiv darum gerungen worden, wie ein geistlicher Weg aussehen könnte, an dessen Ende eine Zulassung im Einzelfall des evangelischen Partners zur Kommunion aussehen könnte. Er werde „in der kommenden Zeit diese Empfehlung der Deutschen Bischofskonferenz mit den diözesanen Räten noch einmal intensiv diskutieren.“ Die deutschen Bischöfe wollen aber die „gelebte Treue in der Hauskirche der Ehe“ „gerade auch in konfessionsverbindenden Ehen noch einmal besonders gewürdigt wissen“, vertrat er weiter in seiner Predigt.


Einzige Zugangsvoraussetzung für einen mit einem Katholiken verheirateten evangelischen Christen zur katholischen Eucharistie scheint demnach in diesen Messfeiern mit Bischof Jung eine angemessen lange Ehedauer zu sein. Die in der Diskussion sonst so stark betonte Zulassung von evangelischen Christen „im Einzelfall“ scheint hiermit obsolet zu sein, zumindest aber taucht sie in der Pressemeldung nicht mehr auf. Bischof Jung könnte damit der erste katholische Bischof in Deutschland zu sein, der eine derart allgemeine Einladung an evangelische Ehepartner öffentlich vertritt und auch durch die Diözesanmedien verbreiten lässt.

Zu diesen Gottesdiensten im Kiliansdom sind im Vorfeld der Kiliani-Wallfahrtswoche 2018 Paare eingeladen, die 25, 50, 60 oder 65 Jahre verheiratet sind.

Zur Dokumentation - Bistum Würzburg - Bischof Franz Jung lädt konfessionsverschiedene Paare zur gemeinsamen Kommunion



Grafik (c) Bistum Würzburg


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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 16. Juli 2018 
 

Glaubwürdigkeit von Postern

Damit schließt sich also der Kreis.
Leibniz mauert, wenn's um ihr eigenes persönliches Zeugnis geht, wie sie ihren Glauben praktisch lebt.
Und lakota hat offenbar ein nur begrenztes Eigenwahrnehmungsvermögen, wenn ich Ihre eigenen Posts hier wörtlich zitiere. Lakota spielt dann lieber "beleidigte Leberwurst".

Erst den Kirchenaustritt hier öffentlich verharmlosen und dann aber nicht mehr zu den eigenen - nachprüfbaren - Aussagen stehen - echt super.

Jeder Leser kann daraus seine eigenen Schlüsse ziehen.


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 leibniz 16. Juli 2018 
 

"Ich werde auf Ihre posts nicht mehr antworten und möchte auch von Ihnen nicht mehr angesprochen werden."
Dem kann ich mich nur anschließen!


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 lakota 16. Juli 2018 
 

@Diasporakatholik

Sie kneifen! Sie beantworten nicht meine Fragen!
"Sie suggerierten hier nach meinem Urteil, Kirchenaustritt sei nicht schlimm." Nach IHREM URTEIL! Sie sind nicht fähig, zuzugeben, daß Sie sich verrannt haben, schade.
Zitat."Ich jedenfalls habe nichts zu verbergen und kann ruhigen Gewissens meine Auffassungen hier für jedermann nachlesbar darlegen."
Ja, jeder kann hier lesen, daß Sie mit Unterstellungen und Unwahrheiten Poster hier verunglimpfen. Sie sprechen von Vertrauenswürdigkeit...Was mich angeht, haben Sie Ihre verspielt. Es dauert lange, bis ich sauer werde, Sie haben es geschafft. - Ich werde auf Ihre Posts nicht mehr antworten und möchte auch von Ihnen nicht mehr angesprochen werden.


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 Diasporakatholik 16. Juli 2018 
 

@lakota

Auszug aus einem Ihrer Postings an mich:

"[...] Würde ich aus der "Kirchensteuer" austreten, hätte ich dann weniger Recht auf die Sakramente als ein Protestant oder WvG? Was ist denn mit der hochgepriesenen Gewissensentscheidung und der Barmherzigkeit für alle?
Und was meinen Sie mit Verantwortung vor Gott? Glauben Sie ER macht mein Seelenheil am Mammon fest wie unsere Bischöfe? Und was die Lüge und Heuchelei angeht, das besorgen schon unsere Oberhirten, wenn man einerseits exkommuniziert wird, weil man formal aus der Kirche austritt, andrerseits aber Protestanten die nicht zur RKK gehören einlädt."

Sie suggerierten hier nach meinem Urteil, Kirchenaustritt sei nicht schlimm.

Später allerdings räumten Sie ein, dass Sie in der RKK bleiben, damit doch wenigstens noch jemand den Herrn im Tabernakel anbete.

Darauf beruhen meine Erwähnungen Ihres Namens in meinen jüngsten Postings an leibniz.

(Mein Kontingent dürfte für heute übrigens verbraucht sein.)


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 Diasporakatholik 16. Juli 2018 
 

@leibniz

Tja, Sie kneifen ein ums andere Mal, wenn ich Sie nach Ihrem persönlichen Zeugnis frage, wie Sie denn konkret den Glauben leben.
Ich erinnere Sie an Ihr folgendes Posting (auszugsweise):
leibniz am 6.7.2018
"Liebe Mariat, 
aus der Kirche davon laufen geht gar nicht. Wir sind durch die Taufe Glieder der Kirche und können daher gar nicht austreten. Der sog. "Kirchenaustritt" ist ebenso wie die Behauptung, dass der "Ausgetretene" ein vom Glauben abgefallener (also ein Apostat) sei und deshalb keine Sakramente mehr empfangen dürfe, eine Erfindung der deutschen Bischöfe, die dem Kirchenrecht widerspricht. [...]"

Gegen solche Pauschal-Verharmlosung bzw. Leugnung des Kirchenaustritts habe ich am 7.7.ff geschrieben.

Allerdings wären wir inzwischen eigentlich weiter, denn Sie haben ja gegenüber benedetto05 den Übertritt in eine mit der RKK unierte katholische Ostkirche als Lösung empfohlen.

Mögen selbst aber nicht offenlegen, ob und inwieweit Sie selbst dies. Schritt gingen.


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 phillip 16. Juli 2018 
 

Diasporakatholik-Leibnitz-Lakota wie ich sie sehe

.. im Lichte Lukas 18,10 und 11. Neben vielen anderen auch, schickten sich diese drei Personen an, zu dem gegenständlichen Thema Postings abzusetzen und davon alle Forumsteilnehmer teilhaben zu lassen. Nach einigen Postings hin und her schrieb der eine intentierend, "Herr und Gott, ich, Diasporakatholik danke dir, dass ich nicht bin wie Leibniz und Lakota". Liebe Leibniz, liebe Lakota, soweit ich mich richtig erinnere, hat schon ein geschätzter Poster vor mir auf die Trolligkeit Diasporakatholik's hingewiesen und ist dem nunmehr auch die Selbstherrlichkeit doch hinreichend deutlich geworden. Auch ich möchte mich dem Rat, nicht mehr auf die trollige, selbstherrlichen Postings zu reagieren, Sie schenken ihm zuviel Aufmerksamkeit. Danke jedenfalls für Ihre Postings, deren Inhalte ich in hohem Maße schätze, wenngleich ich sie nicht immer vollinhaltlich teilen kann.


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 Diasporakatholik 16. Juli 2018 
 

@leibniz - Fortsetzung 2 meines letzten Posts

Ich habe in meine kritische Diskussion Ihres Vorschlags dann wie bereits vorher auch unsere eigenen Erfahrungen einfließen lassen.

Diese beziehen sich nicht etwa auf einen Kirchenaustritt sondern auf das Verlassen der eigenen örtlichen nahen Kirchengemeinde unter Inkaufnehmen weiter Wege und zusätzl. Zeit für dieselben und das über mittlerweile 17 Jahre. Ich weiß aus dieser eigenen Erfahrung, was das für Opfer sind.

Aus Interesse und weil Sie mich dann doch noch mal persönlich in einem Posting ansprachen, habe ich Ihnen die Betreffenden Fragen zu Ihrer petsönlichen Glaubenspraxis gestellt.

Inquisitor sind die nicht gemeint gewesen.

Aber was hindert Sie, leibniz, hier öffentlich wie ich persönlich Zeugnis zu geben, ob Sie selbst zu einer unierten Kirche gewechselt sind, entweder dort an Gottesdiensten etc. teilnehmen, was das für zusätzliche Zeit kostet oder ob Sie wie lakota doch weiter die Messen der von Ihnen so kritisierten RKK besuchen?


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 Diasporakatholik 16. Juli 2018 
 

@leibniz - Fortsetzung 1 meines letzten Posts

Mein erstes Posting war übrigens am 7.7.2018, und jeder aufmerksame und kritische Leser kann sich zur Zeit noch selbst davon überzeugen, ob ich wirklich, wie Sie, leibniz, behaupten, keine sachlichen Argumente gebracht habe.

Nun gut, wie ich ja schrieb, erwarte ich auch gar nicht, Sie oder lakota zu meiner Auffassung zu bekehren.
Mir geht es hier vielmehr darum, dass andere - glaubenstreue - Leser dieses Threads mit den vielen unterschiedlichen Postings nicht durch Sie zu einem falschen Schritt des Verlassen der RKK veranlasst werden. Und das scheint mir doch bei einigen gelungen zu sein, wie ich hoffe.

In einem Posting an benedetto05 haben dann Sie, leibniz, endlich einmal einen durchaus konstruktiven und diskutablen Vorschlag gemacht für einen mit dem Kurs der RKK hierzulande zutiefst unzufriedenen Gläubigen:

Wechsel zu einer mit Rom unierten Ostkirche!

Ich habe den Vorschlag aufgegriffen und kritisch diskutiert.

Fortsetzung folgt


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 Diasporakatholik 14. Juli 2018 
 

Vertrauenswürdigkeit von Postern

Es ist schon sehr bedauerlich, dass leibniz im Gegensatz zu mir nicht zu einem persönlichen Zeugnis darüber, wie sie ihren Glauben in der kirchlichen Praxis lebt, bereit ist.

Natürlich macht man sich mit solcher Offenlegung auch ein Stück angreifbar, wie ich ja hier seitens einiger Poster erleben durfte, die mich nachlesbar mit den verschiedensten Vorwürfen bzw. Beleidigungen überzogen.

Aber ob das Nichtantworten auf meine Fragen an leibniz zu einer größeren Glaub- und Vertrauenswürdigkeit dieser Posterin beiträgt, die stereotyp die Führung der RKK (u.a. in D) angreift, für den Kirchenaus- bzw. -übertritt wirbt und ebenfalls stereotyp einen Kirchenrechtsprofessor und sogar den emeritierten Papst Benedikt XVI. als quasi Kronzeugen ihrer Aufrufe benennt, möge jeder kritische Leser für sich selbst entscheiden.

Ich jedenfalls habe nichts zu verbergen und kann ruhigen Gewissens meine Auffassungen hier für jedermann nachlesbar darlegen.


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 lakota 12. Juli 2018 
 

@Leibniz

Liebe Leibniz, dem was Sie hier an @Phillip geschrieben haben, kann ich nur zustimmen. Ich weiß auch nicht recht, wie ich damit umgehen soll und es wird ja immer schlimmer.
Ansonsten möchte ich Sie an Ihren guten Rat vom 10.07. an mich erinnern :-)


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 Rolando 12. Juli 2018 
 

Bleibt in der RKK

Zahlt eure Kirchensteuer, opfert die Situationen, die durch menschliche Schwäche fehlgeleiteten Gelder entstanden sind und ggf. entstehen dem Herrn auf, betet um Erleuchtung der Verantwortlichen, spendet darüber hinaus an z.B. Kirche in Not, da kann man verschiedene Verwendungszwecke angeben, bestellt Hl. Messen und betet statt Murren. Schwierige Situationen lassen sich durch Gebet, Fasten und Opfer lösen, austreten ist das leichteste und das fruchtloseste, den die hl. apostolische und katholische Kirche ist die Kirche die Jesus selbst gegründet hat.


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 Polykarp_Sm 12. Juli 2018 
 

Beten hilft; leider nicht immer

+Leibnitz,
ja das ist ein hartes Problem, das Verschleiern und Schlängeln quer durch das Kirchenrecht und durch theologische Untiefen. Mit jesuitische Dialektik würde ich das nur bedingt in Verbindng bringen. Papst F. ist in seiner Person in leitender Stellung während der Diktatur geformt worden. Dann hat F. an einem linken theologischen Lehrstuhl in Freiburg B. studiert, der ihn sehr beeindruckt hat und auch geprägt hat. Sein Lavieren ist das Resultat seiner persönlichen Entwicklung. Ich vermute, als Südamerikaner merkt er das selber nicht einmal so genau. Leider ist das in dieser Generation und aus dieser Region der Welt keine Einzelerscheinung - Eine Rosinenkiste, an der sich jeder das herauspickt, was ihm passt. ...Da kann man nur Tee trinken und hoffen, dass der undefinierbare und lauwarme Windhauch auf dem Stuhle Ptri bald vorbei ist.


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 Diasporakatholik 12. Juli 2018 
 

@benedetto05 Fortsetzung

Fortsetzung :
Unsere Erfahrung: NIRGENDS ist es nur ideal, überall "menschelt" es.
Daher:
Wenn jemand erwägt, dem speziellen Vorschlag von leibniz zu folgen und zu einer mit Rom unierten Ostkirche zu wechseln, sollte er sich dieselbe VOR dem Übertritt sehr genau ansehen und mit der RKK kritisch vergleichen - insbesondere die Mitglieder, Priester und Bischöfe sowie die Riten etc.
Konsequent ist es, dann auch mindestens überwiegend, besser ganz an deren Gottesdiensten und Gemeinde leben teilzunehmen.

In Einzelfällen mag das ein gangbare Weg für einige mit der RKK unzufriedene Katholiken sein.
Nach meiner Erfahrung ist es aber für mich wie auch für das Gros der Katholiken derzeit keine Option.


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 phillip 12. Juli 2018 
 

Wie versteht die betreffende Person selbst den Text?

Ad Leibniz. Mit Ihrem eingangs zitierten Satz sprechen Sie eine gute Frage an. Da der Papst selber sich weigert, einerseits die dubia und correctio filialis zu beantworten und andererseits amoris laetitia in bekannter jesuitische Manier bewusst so in sich widersprüchlich und Verwirrung stiftend abgefasst hat, dass jeder für sich etwas herauszulesen vermag, besteht die Notwendigkeit, seine eigene, wahre Haltung aus den Umständen seines Tuns und Unterlassen herzuleiten. Das gewichtigste Indiz, ist die Tatsache, dass er sich beharrlich weigert, die Dubia und correctio filialis in der von Christus dargelegten Weise zu beantworten. Hinzu kommt, dass er seiner Aufgabe zur Wahrung der Einheit seiner Brüder im Bischofsamt nicht nachkommt und zu al eine Klarstellung zum Häresievorwurf vornimmt und er zudem jenen Bischöfen, die den in Sünde Verharrenden die Hl Kommunion spenden und sich dabei auf al stützen, die Richtigkeit ihres Tuns schriftlich und wahrscheinlich auch mündlich bestätigt hat.


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 Diasporakatholik 12. Juli 2018 
 

@benedetto05

In meinen gestriegen Postings "@Montfort -Nachtrag1 und ...2" habe ich meine Vorbehalte gegen einen von leibnitz als Lösung vorgeschlagenen Wechsel zu einer mit Rom unierten Ostkirche dargelegt und begründet, denn "sauber" und konsequent kann man das nur dort durchführen, wo es derartige Kirchengemeinden gibt.
Ich spreche hier aus einer gewissermaßen ähnlichen und vergleichbaren Erfahrung. Wir verließen vor rd. 17 Jahren wg. schwerer Auseinandersetzungen mit damals führenden Mitgliedern unserer naheliegenden Ortskirchengemeinde dieselbe im Streit und fuhren seitdem Sommers wie Winters all die Jahre sonn- und feiertags nacheinander zu verschiedenen anderen zwischen 8 und max. 45km entfernt liegenden Kirchen. Das kostet neben Geld vor allem viel Zeit und erfordert ein hohes persönl. Maß an Disziplin. Wir haben aber dadurch unseren Horizont erweitert und quasi nebenbei viele Gemeinden und alle Priester unserer künftigen Großpfarrei kennengelernt.
Fortsetzung folgt


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 phillip 12. Juli 2018 
 

Haeretiker ist jemand nur dann, wenn...

Ad Leibniz. "Mit dem Vorwurf der Haeresie müssen wir vorsichtig umgehen". Verehrteste, haben Sie schon einmal die Ausführungen der dubia oder correctio filialis gelesen, überdacht und verstanden oder meine Ausführungen zu amoris laetitia, genauer zu Punkt 297 gelesen, insbesondere zum Dogma betreffend das Erfordernis sittliche Dispositionen (Reue, Abscheu wegen der begangenen Sünde, verbunden mit dem Vorsatz, nicht mehr sündigen zu wollen, sowie Erbringung des auferlegten Bußwerkes) zum wirkungsvollen und würdigen Empfang des Sakramentes der Versöhnung und der Hl Kommunion? Wer dieses Erfordernisse bestreitet und anderes lehrt - was der Papst mit al ja auch in qualifizierter Weise mit al auch beharrlich tut - kann ruhigen Gewissens auch als häretischer Geist, ja sogar als Häretiker beurteilt werden. Was denken Sie, weswegen der Papst weder auf die Dubia noch auf die correctio filialis selbst reagiert und nicht im Sinne Jesu mit einem Ja oder Nein beantwortet? Werden Sie antworten?


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 Polykarp_Sm 12. Juli 2018 
 

es geht um das friedliche Wort.

ja,+leibnitz, na klar, sie haben in diesem Sinn sehr recht. Ohne Frage ist der geistliche Zustand in der röm-kath. Kirche von Deutschland auf vielen Ebenen fragwürdig und depressiv. Um diesen Zustand zu ändern, braucht es erwiesenermaßen ein glaubensstarkes Lehramt, echte Bischöfe, ohne Frage.
Bei meinem kurzen Thread ging es mir eher darum, auf kath.net den Ball flach zu halten. Ich empfinde es als furchtbar, wenn Glaubensfragen erbitterte Streitdebatten auslösen. Zumal das schriftliche Wort in mancherlei Hinsicht Interpretationsspielräume und Missverständnisse Tür und Tor eröffnet. Viel besser wäre ein Treffen mit Kaffee oder Tee. Meine Erfahrung: Im Gespräch lösen sich oft vermeintliche Widersprüche in Luftblasen auf.
Danke noch einmal für ihre kenntnisreichen und sachdienlichen Hinweise. Gute Zeit und Gottes Segen.


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 Mariat 12. Juli 2018 

" Prüft alles, und behaltet das Gute!"

@Polykarp_Sm, so ist es!"Es geht bei Glaubenswahrheiten/ Glaubensfragen nicht um Verlierer oder Gewinner!"

Ihre Schilderung "über die zerrissene Kirche in Tschechien", die Sie erlebt haben, erinnert u.U. an die Zeit, als Paulus, Ordnung in das Gemeindeleben von Thessalonich bringen wollte.
Es hatte noch keine erarbeitete Struktur, deshalb war Unfrieden zwischen den Menschen.
Paulus bat darum:“ die Brüder zurechtzuweisen, die ein unordentliches Leben führen, die Ängstlichen zu ermuntern, sich der Schwachen anzunehmen, nicht Böses mit Bösem zu vergelten. Die anzuerkennen, sie hoch zu achten und zu lieben, die die Gemeinde im Namen des Herrn, leiten – und zum Rechten anhalten.
Ohne Unterlass zu beten.
Sich zu jeder Zeit zu freuen. Für alles zu danken; denn dies will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört.
Den Geist nicht auszulöschen!
Prophetisches Reden nicht zu verachten!
Das Böse in jeder Gestalt zu meiden!
Prüft alles, und behaltet das Gute!" (1Thes 5,12-22)


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 leibniz 12. Juli 2018 
 

Verlierer?

lieber Polycarp_Sm
doch die Verlierer gibt es: Es sind die Gläubigen, die keine Hirten mehr haben.
Kirchenrecht, Dogmatik und Pastoral bedingen sich in der katholischen Kirche gegenseitg: Eine schlechte Dogmatik hat eine entsprechende Rechtsprechung zur Folge und eine entsprechende Pastoral. Wie man in Deutschland mit dem Kirchenrecht umgeht, zeigt, auf welchem Niveau sich die Theologie und die Pastoral der Bischöfe hier zu Lande bewegt (von Ausnahmen abgesehen).
Die meisten meiner Schüler kommen aus Osteuropa u. a. aus Kroatien. Viele sind entsetzt über den geistlichen Zustand der deutschen Kirche und sprechen mich auch darauf an. Kann ich ihnen Hoffnung machen, dass es irgendwann wieder besser wird?


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 Polykarp_Sm 12. Juli 2018 
 

es geht um GLAUBEN an den Herrn, nicht um Rechtsfragen - bitte auf der sachlichen Ebene bleiben!

Reichlich traurig, +Diasporakatholik. Legen sie ihr Hirschgeweih ab!
Es geht bei Glaubenswahrheiten/ Glaubensfragen nicht um Verlierer oder Gewinner!
Ich habe zu sozialistischen Zeiten eine zerrissene Kirche in Tschechien erlebt. Die offizielle Staatskirche mit den Pax-Priestern u. die verfolgte u. unterdrückte Untergrundkirche, ähnlich wie in China. Dort zahlte niemand Kirchensteuer. Dort zählte die Taufe als Gemeindemitgliedschaft, mehr nicht. Der sozialistische Staat zahlte den Priestern ein Hartz4 Entgelt. Priester und Kirche waren durch Misstrauen zersetzt, weil niemand wusste, wer für den Sicherheitsdienst arbeitete. Trotz dieser schwierigen Situation für die Kirche standen die Sakramente niemals zur Disposition.
In Zeiten, wo Privatmeinungen (von Bischöfen) die Sakramentenlehre auf die arianische Schiene heben, wo die von unseren Vorvätern erkannten und begründeten Glaubenswahrheiten nicht mehr gelten sollen, ist sehr ratsam über Wege nachzudenken, d. d. eigenen Glauben stärken


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 phillip 12. Juli 2018 
 

Eingriffe in die menschliche Existenz

Werter Kreuz. Auch ich schätze Thomas v. Aquin, bin mir aber gewiss, dass ein einseitiger, souveräner Eingriff Gottes ausschließlich nur im Jüngsten Gericht, und zwar dann als Ausdruck der Gerechtigkeit erfolgen wird, also wenn die Zeit antritt, zu der ein Akt der Barmherzigkeit und ein menschliches Mitwirken als Ausdruck seiner von Gott gegebenen Freiheit nicht mehr möglich sein wird, weil die "finstere" Nacht eingetreten und eine freiwillige Entscheidung und Mitwirkung nicht mehr möglich sein wird. Das (einseitige und souveräne) Eingreifen Gottes wird in der Trennung von Schafen und Böcken zu erwarten sein. Davor hat Gott eine Mitwirkung des Menschen in seiner göttlichen Weisheit vorgesehen, die im Fall eines würdigen und wirksamen Sakramentenempfanges die sittliche Disposition fordert. Im Übrigen handelt es sich um ein Dogma der Katholischen Kirche, und maßt sich der Papst unter anderem dieses zu beseitigen an, weswegen ich - und auch andere - eine Häresie darin erblicken.


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 Diasporakatholik 11. Juli 2018 
 

Als "Verlierer" der Auseinandersetzung sehe ich mich überhaupt nicht

Dazu sind die ins Feld geführten "Argumente" meiner Kontrahenten zu dürftig.
Leibniz hat von Anfang an den direkten Disput mit mir gescheut und nur "über die Bande gespielt" - eine wissenschaftliche Diskussion war das nicht - die sieht anders aus.
Es ist nicht das erste Mal, dass ich mich mit Befürwortern eines Kirchenaustritts aus der RKK streite und ich wusste, dass ich hier in diesem Thread und dem aktuellen Zusammenhang bzgl. der Zustimmung in einer Minderheitenposition sein werde.
Um der Wahrheit willen und damit andere glaubenstreue Katholiken nicht etwa zu unbedachten Schritten durch einseitige Scheinargumentation verführt werden, habe ich u.a. mit einigen (nicht allen) passenden Bibelstellen argumentiert.
Dass leibniz z.B. die Perikope in Apg gänzlich anders als ich auslegt, überrascht mich nicht.
Ich setze hier bewusst auf die Eigeninitiative jedes glaubenstreuen Christen, SELBST die Texte nachzulesen und dann für sich zu entscheiden, wer hier wohl recht hat.


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 lesa 11. Juli 2018 

@leibnitz: Die Äußerungen zur "Regellosigkeit" war nicht auf jene gemünzt, die über Kirchenaustritt nachdenken. Wie Sie bin ich besorgt, um entsetzt, wenn sogar Amtspersonen sich über Lehre und Kirchenrecht in dieser Art hinwegsetzen, wie es da passiert ist (Bischof Jung) und so Dammbruch und Irreführung provozieren. Der Gedanke an der Kirchenaustritt (Beitragsverweigerung) ist nachvollziehbar (und ich kenne glaubwürdige, authentische Christen, auch Amtspersonen, die diesen Weg für richtig halten, bzw. gegangen sind. Aber auch solche, die zurückkehrten) Es stimmt, dass es auf Taufe und Sakramente ankommt. Ob diese Reaktion mit der Nachfolge Christi übereinstimmt, muss jeder für sich entscheiden. Der Schritt hat auch mehr praktische Konsequenzen, als man denkt, Diasporakatholik hat einige praktische Konsequenzen genannt. @Bentheim: Diasporakatholik argumentiert m.E. vielleicht aus einem "klare Rechnung, gute Freundschaft-Denken" heraus, im Sinn von "Gerechtigkeitsdenken".


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 kreuz+ 11. Juli 2018 

lb @philip,

hab e ich undeutlich ausgedrückt.
lt. Thomas v. Aquin lassen sich die sieben sakramentalen Akte als souveräne Eingriffe des Schöpfer- und Erlösergottes in die menschliche Existenz erklären.
mit "DEM" meinte ich unseren Schöpfer- und Erlösergott.


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 Bentheim 11. Juli 2018 
 

qDiasporakatholik, Als schlechter Verlierer können Sie die Wahrheit nicht vertragen.

Sie eröffneten die Debatte mit einem wissenschaftlichen Thema der Theologie,kümmerten sich aber nicht um deren Methoden und schlugen alle wissenschaftlichen Antworten der mitpostenden Theologen in den Wind. Dass dann nichts zu einem Ergebnis führen kann, ist logisch.
Es machte Ihnen nichts, Mitpostern persönlich gehaltene Vorwürfe zu machen. Wenn Sie nun selbst solche entgegennehmen müssen, ist Ihnen das zu "blöd", (obwohl Blödsinn anders aussieht). Ihr hartnäckiges Kaufmannsdenken ist mehrfach nachgewiesen und wurde von Ihnen an keiner Stelle als völlig untheologisch erkannt.
Was fehlt, ist Ihre gründliche Selbsterkenntnis und Umkehr. Andere Poster haben es hier bereits abgelehnt, mit Ihnen weiter zu diskutieren.


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 Diasporakatholik 11. Juli 2018 
 

Auf Bentheim's Unverschämtheiten antworte ich nicht,

weil's mir einfach zu blöd ist.


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 Bentheim 11. Juli 2018 
 

@lesa

"Es ist ein Stück weit Gewissenssache. Aber Ihre Argumentation ist m.E. begründet." So schreiben Sie an Diasporakatholik.
Das Problem ist sein Kaufmannsdenken. Er schreibt ja auch jetzt wieder, wenn es darum gehen könnte, als Ausgetretener die Sakramente ohne Zahlung der Kirchensteuer zu empfangen: "Ich empfände das derzeit für mich persönlich als SCHÄBIG und als einen daher zumindest zur Zeit nicht in Frage kommenden Weg."
Für ihn ist es schäbig, ohne Zahlung die hl.Kommunion zu empfangen(!). Vorher hat er es sogar als "verwerflich" bezeichnet.
Er glaubt keinem der hier mit Argumenten postenden Theologen, sondern nur sich selbst. Er glaubt auch, "warnen" zu müssen. Man fragt sich: woher? und woraufhin?
Dieser Mann braucht ein geistiges Bad der Wiedergeburt. Zu helfen ist ihm sonst nicht.


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 lesa 11. Juli 2018 

Verständliche Überlegungen, aber ...

@Diasporakatholik: Die Überlegungen, keine Kirchensteuer mehr zu bezahlen aufgrund unverantwortbarer Vorkommnisse ist einerseits so logisch, wie das Einschießen von Fahrzeugen, für die keine Verkehrsregeln mehr relevant sind, wie der Gang ins Chaos einer "Einzelfallkirche", in der die subjektive Einschätzung der Hauptmaßstab geworden ist anstatt der geoffenbarten Wahrheit. Es ist ein Stück weit Gewissenssache. Aber Ihre Argumentation ist m.E. begründet. Und es lässt sich auch beobachten, dass Menschen, die aus der Kirche ausgetreten waren, keinen rechten Frieden gefunden haben und die nach ihrem Wiedereintritt froh sind.


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 lesa 11. Juli 2018 

Sämannsarbeit

@leibnitz: Ob man das einfach sagen kann? "Gebracht hat es gar nichts?" Er hat Dinge bewusst gemacht und so manchen aus dem Herzen gesprochen und sie bestärkt. Und Verkündigung ist Sämannsarbeit, deren Wirksamkeit wir nicht mit dem Metermaß feststellen können.


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 Diasporakatholik 11. Juli 2018 
 

@Montfort - Nachtrag2

Ergo würde ich dann als "uniertes Ostkirchenmitglied" doch wieder die Gottesdienste der u.a. bzgl. Kirchensteuer abgelehnten RKK in Deutschland besuchen und deren Dienste umsonst in Anspruch nehmen müssen.

Ich empfände das derzeit für mich persönlich als schäbig und als einen daher zumindest zur Zeit nicht in Frage kommenden Weg.


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 Diasporakatholik 11. Juli 2018 
 

@Montfort - Nachtrag1

@Montfort - Nachtrag
Wenn ich in meinem letzten Satz schrieb, es herrsche Klarheit, so bezog sich das auf die Tatsache, dass es hier in der Frage der Kirchensteuerentrichtung gänzlich unvereinbare Positionen gibt.
Mit einem unterschiedlichen Kirchenverständnis, wie leibniz meint, hat das wenig zu tun.
Sie hat zwar gegenüber benedetto05 immerhin einen konstruktiven Vorschlag gemacht, nämlich:

Zu einer mit der RKK unierten Ostkirche zu wechseln.

Aber erstens müsste man konsequenterweise dann deren sämtliche Eigenheiten und Gepflogenheiten voll bejahen und ebenfalls konsequenterweise nach Möglichkeit auch an deren kirchlichem Leben teilnehmen, sonst wäre man nur eine "Karteileiche" dieser Teilkirche.

In manchen Großstädten wie z.B. München ist das unter noch realistisch zumutbaren Opfern an Zeit wohl möglich - für mich wie wohl das Gros der Katholiken in D aber eben nicht.


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 phillip 11. Juli 2018 
 

"ein Sakrament IST und WIRKT oder es wirkt NICHT, das hängt von DEM ab, der sie gewährt"

Ad Kreuz. Ich schätze, Ihr oa Satz kann nur die halbe Wahrheit sein, zumal zB der Empfang der Absolution und der Hl. Kommunion eine "sittliche Disposition" in Form der Reue, Abscheu verbunden mit dem Vorsatz, fortan nicht wieder zu sündigen und das auferlegte Bußwerk zu verrichten, voraussetzt! FEHLT es auch nur ein Aspekt, kann getrost auch von einer Unwirksamkeit - verschuldet auf der Empfänger Seite - gesprochen werden. Das Erfordernis sittlicher Dispositionen zu leugnen, wie die mit amoris laetitia der Fall ist (siehe 297), kann ebenso getrost als häretischer Ansatz beurteilt werden.


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  11. Juli 2018 
 

Falsches Zeichen, wenn zwei kirchlich verheiratete Menschen nicht den Leib Christi empfangen können?

Sprichwörter 9,13
Frau Torheit fiebert nach Verführung; das ist alles, was sie versteht.
14 Sie sitzt vor der Tür ihres Hauses auf einem Sessel bei der Stadtburg,
15 um die Vorübergehenden einzuladen, die geradeaus ihre Pfade gehen:
16 Wer unerfahren ist, kehre hier ein. Zum Unwissenden sagt sie:
17 Süß ist gestohlenes Wasser, heimlich entwendetes Brot schmeckt lecker.
18 Und er weiß nicht, daß Totengeister dort hausen, daß ihre Gäste in den Tiefen der Unterwelt sind.


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 benedetto05 11. Juli 2018 
 

Beten und Posten allein ist zu wenig Fortsetz.

Bei den Dubiakardinälen und auch bei der brüderlichen Zurechtweisung
war dies der Fall: Gebet hat zu mutigem Handeln geführt. Allein "F."
hat sich nicht drauf eingelassen. Trotzdem: man darf nicht locker lassen,
die Katholiken müssen langen Atem beweisen, vor allem aber Mut, auch
Mut zum Widerspruch, ja bei den Leuten, die z.Z. in der Kirche das
Sagen haben sogar den Mut zum Ungehorsam, sonst können sie nicht katho-
lisch bleiben.

In diesem Zusammenhang hoffe ich, dass kath.net noch mehr als bisher
seine Rolle als VERNETZUNGSKATALYSATOR erkennt und annimmt. Auch auf das
Forum deutscher Katholiken setze ich nach wie vor große Hoffnung, bei
aller menschlichen Schwachheit und Zerbrechlichkeit.

Aber Beten und Posten allein genügt definitiv nicht!!!


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 benedetto05 11. Juli 2018 
 

Beten und Posten allein ist zu wenig

Bei dem Fall "Jung", aber auch beim Agieren von "F.", Marx, Feige,
Becker, Bode etc. haben wir es mit eklatanter Unredlichkeit inner-
halb der Kirche zu tun. Dabei sollten Katholiken nicht mitmachen,
d.h. sie sollten ihrerseits nicht auch unredlich handeln. Ein
formaler Kirchenaustritt bei fortgesetztem, konspirativem Sakramentenempfang hätte aber durchaus den Geschmack der Unred-
lichkeit an sich. Daher rate ich von diesem Schritt ab. Ich billige
aber den Vertretern eines Austrittes durchaus zu, dass ein Verbleib
in der Kirche derzeit genauso mit heftigen Gewissenskonflikten ver-
bunden ist. Aber innerhalb der Kirche ist die Möglichkeit die ak-
tuellen relativistischen Entwicklungen zu stoppen u. zu korrigieren
größer u. besser als außerhalb der Kirche.

Zum Gebet: Ja das Gebet ist auch jetzt für die Katholiken grundle-
gend. Es muss aber irgendwann auch in mutiges Handeln führen, sonst
geht's so schlimm weiter wie seit einigen Jahrzehnten.


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 Diasporakatholik 10. Juli 2018 
 

Verehrter Montfort,

Ich schätze meinerseits Ihre Beiträge hier in kath.net.

Ich habe mich am 7.7. erstmalig in die Diskussion in diesem Thread eingeschaltet mit dem Hinweis auf das 8. Gebot.

Denn vordem wurde hier von einigen Postern unwidersprochen die Möglichkeit eines formalen Austritts aus der Kirche bei gleichzeitig weiterer verdeckter Teilnahme an den Sakramenten - insbesondere der hl. Kommunion - als eine gebotene und vor Gott sogar erlaubte Notstandsoption suggeriert.
Dagegen habe ich mich in meinen Beiträgen entschieden gewandt und das u.a. mit Bibelstellen etc. begründet.
Denn in der Tat halte ich die DBK für berechtigt, ein Verbot der Sakramententeilnahme (=Exkommunikation) für solche Fälle auszusprechen. Es stellt eine schwere Sünde dar, als aus der Kirchengemeinschaft Ausgetretener sich quasi die Sakramente zu erschleichen.

Meine Posts haben dann zu einem heftigen Streit geführt vor allem mit leibniz und lakota.

Die bekehre ich natürlich nicht, aber es herrscht jetzt Klarheit.


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 lakota 10. Juli 2018 
 

@kreuz+

ich versteh jetzt nicht was SIE meinen, denn das mit dem "erschleichen" stammt von @Diasporakatholik.
Damit wünsch ich allen einen schönen Abend und verabschiede mich von dem Thema.


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 Montfort 10. Juli 2018 

@Diasporakatholik, @leibniz, @lakota

Ich fürchte, in Ihrer Diskussion ist irgendetwas durcheinandergeraten - vermutlich durch ein Missverständnis. Ich kann und will aber nicht alles nachlesen. Da ich aber die Beiträge von Ihnen allen nornalerweise mit Interesse lese und sie als Forumsmitglieder sehr schätze, tut mir der derzeitige Mangel an Verständnis für den Grund der Differenzen - auch auf meiner Seite - einfach sehr leid. Damit will ich nicht harmonisieren oder Differenzen verdecken, aber - etwas ratlos - Ihnen dreien sagen, dass ich froh bin über viele Ihrer Beiträge, Überlegungen, Beobachtungen und Ihr jeweiliges Lebenszeugnis, das immer wieder durchscheint. Danke.
Ihr Montfort


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 Bentheim 10. Juli 2018 
 

@ Diasporakatholik, Sie danken @Rolando für seinen freundlichen Zuspruch.In der Tat aber

hat Rolando lediglich seine Sicht zur Zahlung der Kirchensteuer zum Ausdruck gebracht. Er hat mit keinem Wort das von Ihnen pausenlos betonte Junktim zwischen Kirchensteuerzahlung und Sakramentenempfang angesprochen.

Geradezu Abenteuerliches lesen wir in Ihren anschließenden Zeilen: "Ich kann nur vor falschem eigenen Handeln z.B. auf Grund Verführungen durch die von mir benannten Mitposter warnen..."
Können Sie uns erläutern, wie in diesem Portal durch Argumentationen "Verführungen" stattfinden können? Ein angeschlossenes Fernsehen kennt dieses kath-net-Portal nicht. Das Beispiel mit @Lakota ist eine reine Behauptung Ihrerseits ohne Nachweis. Welche stets "warnende" Autorität wollen Sie hier eigentlich darstellen?
Wenn Sie also, so muss man annehmen, Argumentationen und "Verführungen" nicht mehr auseinanderhalten wollen, sondern für dasselbe erklären, dann sind Sie mit Ihrer Argumentation + Thema nun wirklich am Ende. Frau Dr.leibniz hat sich in ähnlichem Sinne bereits geäußert.


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 kreuz+ 10. Juli 2018 

@Iakota

isdas jetzt einfach a Schmarrn den Sie verzapfen, nur damit er gesagt ist, oder qui bono? (außer Ihnen, sich das rhetorische Messer zu schleifen)?
ich versteh`s echt nicht.
"erschleichen"...
ein Sakrament IST und WIRKT oder es wirkt NICHT. das hängt von DEM ab der sie gewährt.
und jetzt schreiben`s amal keinen Schmarrn als Antwort, das ist echt ärgerlich.


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 Michael F. 10. Juli 2018 
 

Erstkommunionvorbereitung obsolet? Kleinkinder?

Wie ist es mit folgenden Fragen an Bischof Jung und ähnliche:
Warum sind nicht auch (getaufte) Kleinkinder zum "Tisch des Herrn" geladen? Warum werden hier gerade Kinder vom grosszügigen Heilmittel Eucharistie "ausgeschlossen"? (Warum erhebt hier kein Jung, kein Marx für die Unmündigen die Stimme?)
Warum noch der ganze Tamtam mit Erstkommunionvorbereitung/-feier? Offenbar braucht es ja keine Vorbereitung(szeit).
(Tatsächlich erlebte ich schon eine Erstkommunionfeier, bei der der Priester alle Anwesenden/Christen zur Kommunion einlud; wie absurd: die Kinder vorne mussten bis zu diesem Tag warten, alle Gäste unten konnten einfach so kommen.)


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 Sonne1980 10. Juli 2018 

@Diasporakatholik

Stimmt. Bestes Beispiel ist der Hl. Augustinus. Seine Mutter musste bestimmt 30 Jahre beten, bis er sich bekehrt hat. Das ist eine sehr lange Zeit, aber sie hat nie im Gebet nachgelassen. Hauptsache wir beten beharrlich weiter.


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 Diasporakatholik 10. Juli 2018 
 

@Rolando und @Fides Mariae

Danke für den freundlichen Zuspruch zu meinen Ausführungen hier im Thread.

Ich kann nur vor falschem eigenen Handeln z.B. auf Grund Verführungen durch die von mir benannten Mitposter warnen und empfehlen, sich die Mühe zu machen und HÖCHSTSELBST sich ein Urteil bzgl. der von mir zitierten Bibelstellen durch Eigenstudium derselben zu bilden.

In der Tat ist nämlich die Bibel auch in unserer gegenwärtigen Zeit hochaktuell und kann uns als Richtschnur für unser künftiges Handeln dienen.

Allerdings muss man "sie mit gläubigem Herzen lesen, sonst verschließt sie sich einem", wie uns vor über 20 Jahren ein alter von uns sehr geschätzter langjähriger Ghana-Missionspater sagte.

Die Richtigkeit solcher auf Erfahrung beruhender Lehre kann ich hier im Thread wieder einmal ganz konkret feststellen.


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 Diasporakatholik 10. Juli 2018 
 

@Kirchental Nachtrag

Worauf als unbedingte Notwendigkeit noch hinzuweisen ist bei Missständen, die man oft selbst allein nur schwer beseitigen kann, ist der geradezu stoisch-sture persönliche Widerstand im Gebet, den ja auch hier in diesem Thread auch einige Poster zutreffend empfehlen.
Schon der Hl. Paulus hält in Röm12,12 die christliche Gemeinde dazu an, zuversichtlich-froh in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis und beharrlich im Gebet zu sein.
Den Wert dieser Mahnungen haben wir wiederholt persönlich erfahren: Es kann manchmal viele, viele Jahre dauern, bis man die Früchte solch unverdrossen-beharrlichen Gebets erntet.
"Beten ist die radikalste Form sich einzumischen" schrieb 2012 der damals 18jährige Katholik Rudolf Gehrig. Dem stimme ich genauso zu, wie dem vom geschätzten Poster Zeitzeuge oftmals ans Ende seiner Beiträge in kath.net gesetzten Zitat Reinhold Schneiders "Allein den Beten kann es noch gelingen..."


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 Fides Mariae 10. Juli 2018 
 

Das denke ich mir schon lange...

@Diasporakatholik am 8.7.2018
"Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun..."
Das denke ich mir schon lange über unsere derzeitigen Kirchenführer, namentlich den Heiligen Vater und viele Bischöfe.
Es steht alles schon in der Bibel, Gott hat es vorausgesehen - also ist das kein Grund zu verzweifeln und sich von Gott verlassen zu fühlen (die Versuchung kommt manchmal auf, auch bei dieser Einladung für alle von Bischof Jung).


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 leibniz 10. Juli 2018 
 

an alle

Gestern Nachmittag war ich in der Arbeit und konnte mich nicht mehr zu Wort melden. Ich habe mich noch einmal sachkundig gemacht, was die Perikope von Hananias und Saphira betrifft:
Es gab in der Urkirche keine Verpflichtung, etwas zu spenden. Alle Abgaben waren freiwillig. Die beiden hatten ihren Acker sehr teuer verkauft und behauptet, alles der Gemeinde zu spenden. Dies war eine Lüge! Und wegen dieser Lüge fielen sie tot um, nicht weil sie irgendwelche Steuern nicht bezahlen wollten.
Wer aus der Kirche austritt, tritt lediglich aus einer Gemeinschaft öffentlichen Rechts aus. Diesen Schritt gehen inzwischen viele gläubige Katholiken. Sie schreiben einen Brief, in dem sie sagen, dass sie weiterhin Glied der geistlichen Gemeinde sein wollen. Diese Leute sind daher keine Lügner oder Heuchler!
Ich verweise noch einmal auf den ausgezeichneten Artikel von Georg Bier: Wer nicht zahlen will, muss büßen? Googeln!


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 lesa 10. Juli 2018 

Klärung erforderlich

@Federico: "Das ist für einen Bischof ein nahezu unerhörter Vorgang, der die gesamte Kirche in Deutschland betrifft und einer sofortigen kirchenrechtlichen Klärung bedarf."
Für einen offenkundigen Delikt mit hohem Spaltungspotential darf dieser Bischof bejubelt werden von den Gläubigen, die er - in ihrer Verirrung bestärkt. "Sie jubeln bei schlimmer Verkehrtheit" steht in der Bibel.
Und die Kirchenleitung schaut milde lächelnd zu.
Man wünscht sich eine Suppe für die Armen in Form eines klaren Wortes!


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 Kirchental 10. Juli 2018 

@Diasporakatholik

Eigentlich ist es doch ein alarmierendes Warnsignal, wenn Menschen, die zutiefst an der katholischen Kirche hängen, darüber nachgeben, welche Wirkung ein Kirchenaustritt entfaltet, weil einzelne Hirten gg die Lehre verstoßen!!

Den Argumenten Ihres letzten Posts kann ich zustimmen.

Folgende zusätzliche Überlegungen:
Der Kirchenaustritt in Deutschland zieht doch bei einem Umzug ins Ausland keinerlei Wirkung nach sich? Weil zB Italien dieses System nicht kennt, kann ich dort ja auch nicht "austreten" - ich wäre also weiter normal Katholik?

Das zeigt dann aber doch, wie wesensfremd dieses System der Kirche eigentlich ist. Ich gehöre ihr durch die Taufe für immer an, die Taufe erlischt nie, kann aber trotzdem staatsrechtlich austreten - mit der Folge, dass ich der Kirche trotz Austritt zwar immer noch angehöre, aber exkommuniziert bin.

Genug der Theorie :
Ich werde weiterhin manchmal zähneknirschend meine Steuern bezahlen und für gute Verwendung beten!


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 KT-GK2018 10. Juli 2018 

Paul spricht/ schreibt hier Klartext auf CNA deutsch

zu diesem Thema.
vielleicht bekommt kath.net den Artikel ja zum Abdrucken?

de.catholicnewsagency.com/article/ut-unum-sint-paul-baddes-antwort-auf-jorg-bremer-0324


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 Federico R. 10. Juli 2018 
 

Mein Resümee

Sein „Einstand“ als neuer Bischof von Würzburg war für mich ganz und gar kein gelungener, auch wenn Dr. Jung den vollen Zuspruch des derzeit noch vorherrschenden antikatholischen Mainstreams finden sollte. Bezeichnenderweise wird ihm von ganz bestimmten Leuten und Gruppen fast schon überschwenglich gehuldigt. Zu denken ist da beispielsweise an den rührigen Schweinfurter „Rebellenpfarrer“ Roland Breitenbach oder an das WisiKi-Zwillingspaar Lux und Weisner. Die würden dem Bischof wohl am liebsten die Füße küssen. Auch ein stark esoterikangehauchter Münsterschwarzacher Benediktiner mit langem Bart dürfte sich besonders freuen. Das Bistum Würzburg hält somit für seinen neuen Bischof einige gewichtige Unterstützer bereit.


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 Diasporakatholik 9. Juli 2018 
 

@Kirchental

Dass Kirchengelder für mir nicht genehme Zwecke verwendet werden, erlebe ich auch gelegentlich.
Ich tröste mich dann oft, dass ich zum Einen nicht das Maß aller Dinge bin, weil dir RKK vielschichtig innerhalb ihrer Mitglieder ist und andere Kirchensteuerzahler vielleicht den mir nicht genehme Zweck bejahen.
Zum Anderen: Ich zahl(t)e max. rd. 1000€ jährlich an Kirchensteuern und kenne genug Personen oder Verwendungen innerhalb der RĶK, denen ich diesen Betrag gerne und aus vollster Überzeugung zukommen lasse.
Bei großen und gravierenden Verfehlungen von Kirchengeldern seitens des Bischofs oder anderer:
Hier besteht die Möglichkeit der Beschwerde, Presseinformation, Anzeige u.a. beim Numerus etc.
Aus der RKK austreten muss ich deshalb keinesfalls, denn das ändert wg. der Geringfügige IT des Einzelaustritts wahrscheinlich relativ wenig.
Der Austritt aus Protest wäre das letzte Mittel, wenn man mit dem Gesamtkurs nicht mehr persönlich übereinstimmt.
Dann aber KONSEQUENT (s.u.)!


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 KT-GK2018 9. Juli 2018 

stimmt @Bentheim

die Praxis der evangelischen Kirchgänger ist veränderungsbedürftig :-)
ist ja keine Parlamentsabstimmung mit 2/3-Mehrheit, wo die Hälfte schläft und ein Drittel gar nicht anwesend ist.


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 Federico R. 9. Juli 2018 
 

Eine echte Notsituation

Da in Würzburg absolut keine Notsituation bestand, evangelische Ehepartner zum bedingungslosen Empfang der hl. Eucharistie einzuladen, hat Dr. Jung eindeutig gegen kirchenrechtliche Bestimmungen verstoßen. Das ist für einen Bischof ein nahezu unerhörter Vorgang, der die gesamte Kirche in Deutschland betrifft und einer sofortigen kirchenrechtlichen Klärung bedarf. Als erstes wäre vielleicht eine DBK-Sondersitzung angebracht – die aber vermutlich auch nichts bringt.
Aber die Frage der Kirchenmitgliedschaft als Voraussetzung für den gültigen Sakramentenempfang könnte schon etwas in Bewegung bringen. Denn da geht’s dann nicht zuletzt um die Kirchensteuer – also schlichtweg ums Geld. Da werden unsere Oberhirten vielleicht etwas hellhöriger werden. Und natürlich auch die vielen bezahlten Laien, u.a. von Frauenbund, Familienbund, BDKJ usw. Also: das Thema möglichst schnell aufs Tapet bringen. Das ist jetzt eine echte Notsituation.


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 Bentheim 9. Juli 2018 
 

Nennen wir es doch bem Namen!

Es darf der evangelische Ehepartner die Kommunion empfangen, der katholische nicht, wenn er ausgetreten sein sollte. Dieser Zustand ist in hohem Maße der Veränderug befürftig.


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 Rolando 9. Juli 2018 
 

Diasporakatholik

Ich sehe es so wie Sie, ich habe kein Problem mit der Kirchensteuer, ist ja eh gering, wenn man die empfohlenen 10 Prozent betrachtet. Beten wir um die rechte Verwendung der Gelder, um die Erleuchtung der dafür Verantwortlichen. Man kann ja die Differenz zu den zehn Prozent und wer kann, darüber hinaus, selbstbestimmend spenden. Unrechtmäßige Verwendung wird es aufgrund menschlicher Schwäche und Sünde immer geben. (Man kann nur praktisch Vergebung üben, darüber reden ist leicht).


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 Diasporakatholik 9. Juli 2018 
 

@Bentheim

Nein, mir ist die Argumentation mit der geistlich-geistigen Zugehörigkeit durch die Taufe nicht entgangen.
Aber wer unwürdig - d.h. z.B. als Kirchenmitglied im Stand der Sünde - z.B. den Leib Christi enpfängt, der isst und trinkt sich das Gericht [Gottes], wie ja der Hl. Paulus lehrt.
Mir ging es darum aufzuzeigen, dass bewusste Kirchensteuer-Hinterziehung bzw. -Verweigerung bei gleichzeitig bewusstem weiteren Empfang der Sakramente kein Kavaliersdelikt oder gar ok ist, sondern eine schwere Verfehlung - früher sagte man dazu: "schwere Sünde" - darstellt.


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 Diasporakatholik 9. Juli 2018 
 

Fortsetzung 2 meines letzten Postings

Lt. Apg 5,4 wertet Petrus die Lüge des Hananias und dessen Frau Saphira als Lüge vor GOTT!

Beide, Hananias und Saphira, sterben vor Schreck und Scham über die Aufdeckung ihrer Missetat.

Sie hatten sich nämlich nicht, wie leibniz fälschlich behauptet, bereichert - nein, denn das Grundstück und dessen Verkaufserlös waren ja eigentl. ihr rechtmäßiger Besitz.

Aber die Heuchelei und Lüge des heimlichen Versuchs einer Hinterziehung eines Teiles der Gemeindeabgaben wird von Petrus so scharf als satanischer(!) Betrug am Heiligen Geist(!) gerügt (Apg 5,3)!

Man mag das alles leichthin abtun wie leibniz oder lakota und behaupten, Kirchensteuerhinterziehung mit gleichzeitiger Sakramentenerschleichung sei noch nicht einmal ein Kavaliersdelikt.

ICH jedenfalls sehe das gänzlich anders:

Der deutsche Episkopat hat genauso wie seinerzeit die Apostel das Recht zu einer Abgabenfestsetzung - sprich Kirchensteuer, an die wir Gläubigen uns - ggf. zähneknirschend - zu halten haben.


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 Bentheim 9. Juli 2018 
 

@ Diasporakatholik, eine Unterscheidung ist wichtig!

Frau @leibniz redet hier keineswegs "rabulistisch",wendet keine "Manier eines Winkeladvokaten" an (der hier seinen Fall sicherlich nicht sähe) und verdreht nicht die Wahrheit. Sie hingegen haben bis jetzt noch nicht gemerkt, dass Frau leibniz von der geistlich-geistigen Kirchengemeinschaft spricht, aus der man wegen der Taufe nicht austreten kann, während Sie von der rechtlichen Kirchengemeinschaft sprechen, aus der man rein rechtlich austreten kann, ohne dass die andere Kirchengemeinschaft tangiert wird.


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 Diasporakatholik 9. Juli 2018 
 

Fortsetzung 1 meines letzten Postings

Natürlich hat der Herr beim letzten Abendmahl bei Einsetzung der Eucharistie nicht explizit mit Worten zu materiellen Abgaben verpflichtet, lakota.
Aber u.a. hat Er lt. Joh20,23 Seinen Aposteln bei der feierlichen Einsetzung des Sakraments der Versöhnung AUCH die Vollmacht zur VERWEIGERUNG der Vergebung erteilt!
Hierin besteht eine erhebliche Machtfülle und Zusprechen von Autorität, die auch seitens der Apostel bereits in der Jerusalemer Urgemeinde wahrgenommen wird:
Lt. Apg 4,32-37 verkauften die dazugehörigen Gläubigen u.a. ihren Grundbesitz und gaben den jeweiligen Erlös den Aposteln, die wiederum jedem Gemeindemitglied nach seinen jeweiligen Bedürfnissen zuteilten.
Hananias behielt jedoch mit Wissen und Einverständnis seiner Frau Saphira etwas von dem Erlös seines Grundstücks zurück und legte nur den übrigen Rest den Aposteln zu Füßen.
Petrus überführt ihn und zeigt ihn der Lüge und des Betrugs, d.h. eigentlich sogar des Diebstahls an der Gemeinde.
Fortsetzung folgt


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 Diasporakatholik 9. Juli 2018 
 

Ich warne vor dem Rabulismus der Posterin leibniz bzgl. Kirchensteuer

Sie versucht hier in Winkeladvokaten-Manier die Wahrheit zu verdrehen und dem widerspreche ich entschieden:
Mag sein, dass es dieselbe Form der Kirchensteuer wie hierzulande so nicht genau 1:1 in anderen Teilen der RKK auf der Welt gibt, aber es gibt dafür andere Formen der Abgabe an die jeweilige Ortskirche wie z.B. das Kirchgeld, eine Kultursteuer (Italien) oder ähnliches. Man kann auch darüber streiten, welches die beste und gerechteste Form der Kirchenunterstützung darstellt. Wem in D das jetzige System nicht zusagt, kann ja dagegen mit legalen Mitteln angehen und versuchen, entsprechende Mehrheiten für eine Änderung im deutschen Episkopat zu organisieren.
Fakt ist jedenfalls, dass im KKK nach Nr.2043 unter RdNr.1351 weltweit festgelegt ist: "Die Gläubigen sind auch verpflichtet, ihren Möglichkeiten entsprechend zu den materiellen Bedürfnissen der Kirche beizutragen [vgl. CIC. can222]."
Im "Neuen Gotteslob" ist das sogar als 5. Kirchengebot aufgeführt.
Fortsetzung folgt


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 freya 9. Juli 2018 
 

Die abgeschlagenen Köpfe der drei hl. Frankenapostel drehen sich im Grab um!

Angesichts solch eines apostatischen Bischofs!
Würzburg war bis vor kurzem noch katholisch - jetzt droht auch hier der Verfall!
Hl. Kilian, Kolonat und Totnan, sel. Liborius Wagner - kommt eilet uns zu helfen!!


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 Federico R. 9. Juli 2018 
 

@Bentheim - Die Ironie in Ihrem Posting ...

... habe ich dummerweise tatsächlich nicht erkannt. Ich dachte, Sie meinten das mit „Drin bleiben und kämpfen, protestieren, demonstrieren etc.“ völlig ernsthaft, auch deshalb schon, weil Ihre Postings sich eigentlich immer durch Besonnenheit auszeichnen. Eben deshalb kam es zu meiner rein rhetorisch formulierten Frage, an der Sie nun Anstoß genommen haben. Also: scusi! Aber wie Sie sehen, nimmt die allgemeine Verwirrung deutlich zu.


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 Sonne1980 9. Juli 2018 

Nur etwas zum Nachdenken aus der Bibel

Neh.1,7-9

"Wir haben sehr schlecht gegen dich gehandelt: Wir haben die Gebote, Gesetze und Rechtsentscheide nicht bewahrt, die du deinem Diener Mose geboten hast. Aber denk an das Wort, das du deinem Diener Mose aufgetragen hast: Wenn ihr mir die Treue brecht, dann werde ich euch unter die Völker zerstreuen; wenn ihr aber zu mir umkehrt, meine Gebote bewahrt und sie ausführt, dann werde ich selbst die von euch, die bis ans Ende des Himmels verschlagen wurden, von dort sammeln; ich bringe sie an den Ort, den ich erwählt habe, um dort meinen Namen wohnen zu lassen."


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 Bentheim 9. Juli 2018 
 

@ Federico R.

Sie haben mein kurzes Posting aus nur zwei Sätzen (+Einleitung) nicht begriffen. Die deutsche Sprache hat ihre grammatischen Möglichkeiten, einen Wunsch zum Ausdruck zu bringen. Obwohl von diesen Möglichkeiten aber nichts in meinen Zeilen erschien, da es nicht um einen Wunsch ging, fragen Sie dennoch: „Das wünschen Sie sich doch nicht etwa ernst?“ Anschließend operieren Sie mit zum Text völlig unpassenden Bemerkungen nach Nadelstreif-Art.
Sie merken nicht einmal, dass Ihr Verständnis meiner Zeilen gar nicht zu meinen sonstigen Postings passt. Denn es folgte meinem kurzen Posting ohne Zeitabstand ein weiteres in längerem Text — und in krassem Gegensatz zu Ihrer Lesart. Das haben Sie nicht in Betracht gezogen, sondern sich ausgesucht, was Ihnen am ehesten zupasskam. So entging es Ihnen völlig, dass die beiden Sätze des kurzen Postings die Begriffe „mediale Aufmerksamkeit“ und „mediale Breitenwirkung“ in der Sprachform der Ironie karikierten. Vivant sequentes!


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 leibniz 9. Juli 2018 
 

"Kirchenaustritt" ist eine Erfindung der deutschen Teilkirche

Es gibt im übrigen keinen Kirchenaustritt, den Glied der Kirche ist man durch die Taufe. Und diese kann nicht rückgängig gemacht werden. So steht es jedenfalls im Codex Juris Canonici.


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 Diasporakatholik 8. Juli 2018 
 

@lakota et al.

Sie, Lakota und einzelne andere Poster, verharmlosten hier in diesem Thread mit den Kirchenaustritt aus der RKK in völlig unzulässiger Weise und verführten andere Mitchristen dadurch, zumindest mit der Möglichkeit für sich zu sympathisieren wenn nicht diesen Schritt zu vollziehen.
Das ist nach meinem Urteil höchst verwerflich, und ich habe deshalb die Glaubensgeschwister davor gewarnt.
Wie haben Sie, lakota, denn bei dem evangelischen Mann Ihrer Bekannten heute reagiert, da Sie sich doch so sehr darüber echauffieren, dass protestantische Ehepartner z.T. zur hl. Kommunion in der kath. Kirche gehen?


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 KT-GK2018 8. Juli 2018 

podcast B5 aktuell

habe im Auto die Vorankündgg zur Reihe "Religion und Orientierung" gehört b. Autofahren, die Sendung aber nicht (10 min?)
die ANkündgg klang recht euphorisch und "ökumenisch".
namentl erwähnt wurde das Thema DIESES kath.net-Artikels.

vielleicht mag sich jemand das mal anhören.
vorher evtl Schmerztabletten nehmen, besser a paar Acherl Ween.

www.br.de/mediathek/podcast/religion-und-orientierung/615


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 Federico R. 8. Juli 2018 
 

Heute, am Fest der Frankenapostel, wurde in allen kath. Kirchen Frankens auch das insgesamt zwölfstrophige St.-Kilians-Lied aus dem Jahr 1625 angestimmt.

Eine Kostprobe daraus:
(1) Wir rufen an den teuren Mann
St. Kilian, St. Kolonat
und St.Totnan.
(3) Du hast erlöst die Franken frei
vom Gräuel der Abgötterei.
(4) Das göttlich Wort hast ausgesät,
von ihm der Franken Heil ersteht.
(7) Die sündlich Eh‘ verboten hat,
wie St. Johann der Täufer tat.
(8) Gailana dann den Gottesmann
aus Rache zu ermorden sann.
(10) Er hat geliebt sein Frankenland,
sein Blut gab er zum Unterpfand.
(11) In Würzburg ruht der heil'ge Mann
mit den Gefährten lobesam.
(12) Lass dir die edlen Franken dein
von Herzen anbefohlen sein!

Zu jeder Strophe der Refrain:
Dich loben, dir danken,
deine Kinder in Franken.
St. Kilian.

In der Diözese Würzburg wird das Bistumspatrozinium heuer zum ersten Mal mit Bischof Dr. Franz Jung gefeiert.


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 Diasporakatholik 8. Juli 2018 
 

Fortsetzung meines letzten Postings

Wenn jemand meint, er müsse wegen Missständen aus der römisch-katholischen Kirchengemeinschaft austreten, dann bitte OFFEN und mit ALLEN Konsequenzen: Konsequenter Übertritt zur Orthodoxie, FSSPX oder ähnliche. Das ist zwar m.E. falsch, aber eine solche Geradlinigkeit nötigt mir immerhin doch einen gewissen Respekt ab.

Aber nicht "heimlich" austreten und scheinheilig weiterhin die Sakramente erschleichen, denn das ist Betrug an der Gemeinde und falsche Zeugnisgabe und damit auch Verführung zu ebenfalls ungestzlichem Tun gegenüber den Nächsten (sowohl Priester als auch Laienchristen).

Das betrügerische Ehepaar Hananias und Saphira aus der Jerusalemer Urgemeinde und seine schicksalhafte Bestrafung (Apg 5,1-11) sollte hier warnendes Beispiel sein.


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 Diasporakatholik 8. Juli 2018 
 

Was der "Vater der Lüge" uns weismachen will:

"Schau doch, Eure Vorbilder halten ja selbst nicht mehr die Gesetze ein.
Darum: Sei dein eigener Gesetzgeber und tue nur noch, was DU selbst willst und für richtig hältst."

Aber vor Gott hat dieser Hinweis auf die Schuld anderer zur eigenen Entschuldigung keinen Bestand. Das mussten schon die biblischen Stammeltern Adam und Eva nach dem Sündenfall durch Satans Verführung erfahren - und die harten Konsequenzen ertragen.

Jesus Christus lehrt seine an den damaligen Religionsführern leidenden Zuhörer anderes (Mt22,3):

"Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun..." und in Mt5,20:

"Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen."

Das sollten wir auch heutzutage beherzigen.

Fortsetzung folgt


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 Alpenglühen 7. Juli 2018 

@francesco46 – Sie müssen hier neu sein – also auch für Sie zum nachlesen:

Lt. Presseamt des hl. Stuhles:
Frère Roger hatte eine Karte erhalten, mit der er einen besonderen Platz im Sektor „San Paolo“ einnehmen konnte. Die Persönlichkeiten mit einer solchen Karte befanden sich unmittelbar hinter jenen katholischen Gläubigen, die ausgewählt waren, die hl. Kommunion aus der Hand des Hauptzelebranten zu empfangen. Aufgrund seiner gesundheitlichen Begrenzungen wurde Frère Roger auf einem Rollstuhl erst knapp vor Meßbeginn auf den Petersplatz gebracht, als alle Plätze im Sektor „San Paolo“ bereits besetzt waren. Um ihm einen angemessenen Platz zu geben, brachte man ihn deshalb in die Nähe des Sektors „Kommunion“. Dort blieb er während der ganzen Feier. Als der Augenblick der Kommunion nahte, meinte ein für den Ablauf der Feier zuständiger Mitarbeiter versehentlich, daß auch Frère Roger zur Gruppe derer gehöre, die man für den Kommunionempfang ausgewählt hatte, und brachte ihn auf seinem Rollstuhl zum Hauptzelebranten.

Es war ein Irrtum – u. nicht bewußt gewollt!


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 KT-GK2018 7. Juli 2018 

@francesco46

"Hören wir doch endlich auf mit dieser Anmassung, genau zu wissen, wer was glaubt und wer im Recht ist!" ihr Satz.

aber WIR sind nicht SIE.
also probieren Sie es nochmal.


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 Rolando 7. Juli 2018 
 

Bentheim

Zum am Boden liegenden Sündenverständnis, ich unterscheide schon zwischen evangelischen Christen und der evangelischen Kirche. Wenn die evang. Kirche an sich mit der Sünde kein Problem hat, eben die Homopaare, dann ist sie ein schlechtes Vorbild ihrer Gläubigen, ja, es gibt gute, die Sünde erkennenden evang. Christen, mir ging es um die, die Sünde gutheißende evang. Kirche, das ist nicht in Ordnung. Im Gegensatz die kath. Kirche, die an sich die Sünde nicht toleriert, wobei das auch oft den Gläubigen nicht interessiert. Ja, mit dem Sonntagsgebot haben sie Recht, das haben die evang. nicht.


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 Diasporakatholik 7. Juli 2018 
 

8.Gebot: Du sollst nicht falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten

Ich warne davor, glaubenstreue Katholiken wieder einmal dazu verführen, formal aus der römisch-katholischen Kirche in D auszutreten, um ihre dadurch eingesparte Kirchensteuer künftig nur noch an 100% genehme Organisationen oder Zwecke abzuführen - z.B. an die FSSPX?
Natürlich kann ich niemanden an solch einem für den Gläubigen VERHÄNGNISVOLLEN Schritt hindern - aber man muss sich über die Konsequenzen im Klaren sein und auch den Mut haben, dieselben zu tragen und öffentlich vor Gott und den Menschen zu verantworten:
Denn dadurch ist man offiziell von den Sakramenten der RKK ausgeschlossen!
Dieses Recht hat die Kirche.
Ein Erschleichen der Sakramente z.B. durch Empfang der hl. Beichte oder der hl. Kommunion in der RKK seitens eines Ausgetretenen ist in meinem Urteil höchst verwerflich und eine Lüge bzw. Heuchelei.

Als Warnung sei an das schlimme Schicksal der betrügerischen Eheleute Hananias und Saphira in der Jerusalemer Urgemeinde (Apg 5,1-11) erinnert.


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 Federico R. 7. Juli 2018 
 

@PBaldauf - Vergelt's Gott fürs vortreffliche Gedicht.


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 PBaldauf 7. Juli 2018 
 

Oh Bischof Jung: Bei Würzburgs Dom
War dieser Schritt nun «autonom»?
Entsprang er «Selbst-bewusstem» Sinn
− Ich les erneut, schau doppelt hin −

Stieg etwa ihm zu Kopf das Amt
Wes Geist hat ihn dazu entflammt?
Wer blickt noch durch, wer sieht noch klar
Was gilt, was ist erlaubt und wahr?

Beim Stein, den Tropfen höhlt, der stet:
Ist «Kirchenrecht» jetzt obsolet
Gilt jetzt nur noch die «Pastoral»:
«Kommt her und tretet hin zum Mahl»?

Einst kam zu uns, aus Frankenland
Ein Mann von «fränkischem» Verstand:
Geradlinig, ordentlich und trocken:
Ich denk, dies musste «Schlembach» schocken

Ruft er bei Jung bald an, entschlossen:
„Ja, saach einmal! Wem ist‘ s entsprossen
Wer hat in Würzburch dich geritten
Was sind denn das für neue Sitten?!“

Ergreift, im Altenheim, er ganz
Ernüchtert, seinen Rosenkranz
Und betet, Geist-bewegt, voll Schwung:
„Nimm’s an, oh Herr: Für Dr. Jung…“?

Man möchte dies vielleicht wohl wissen
Doch wer blickt hinter die Kulissen?


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 Federico R. 7. Juli 2018 
 

@Bentheim - Austritt aus der Kirche?

... Nein. Da würde man u.a. viele gute Priester im Stich lassen. Demonstrationen gegen den Bischof? Nein. - Polizeischutz für Dr. Jung bei Pontifikalämtern - eine abenteuerliche Vorstellung. Das wünschen Sie sich doch nicht etwa ernst? (Sie wollen doch nicht etwa als verkappter „Troll“ verdächtigt werden?) Glaubensstarke, mit ihrer Kirche aufs tiefste verbundene Katholiken sind doch keine Pegida-Leute oder gar rechtsradikalen Schlägertypen, als die sie sofort in den Medien dargestellt und gebrandmarkt würden.


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 francesco46 7. Juli 2018 
 

Ein Bischof im Geist Jesu

Ich bin einmal mehr überrascht und erschüttert, wenn ich die zum Teil gehässigen Kommentare zu unserem neuen Würzburger Bischof lese. Ich empfehle diesen selbsternannten Glaubenswächtern, im Neuen Testament nachzulesen, wie Jesus "voll Zorn und Trauer" auf die Hartherzigkeit und Verstocktheit der Pharisäer reagiert hat (Mk 3,5) - Und hat nicht sogar Kardinal Ratzinger beim Requiem für Papst Johannes Paul II. dem reformierten Prior von Taizé, Roger Schütz, die Kommunion gereicht? Hören wir doch endlich auf mit dieser Anmassung, genau zu wissen, wer was glaubt und wer im Recht ist! Bischof Franz Jung handelt im Geist Jesu, was ich vielen anderen "Oberhirten" auch wünschen möchte.


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 Montfort 7. Juli 2018 

@Bentheim - Ich lasse mich gerne verbessern, um eventueller Zweideutigkeit im Ausdruck vorzubeugen!

Natürlich wollte ich sagen, dass Rom in Zweideutigkeit/Doppelzüngigkeit gesprochen hat - man könnte auch sagen: zuweilen zuviel spricht, zuweilen zuviel schweigt -, weshalb ich "in Zweideutigkeit" wählte. Da Begriffe mehrdeutig sein können, lasse ich gerne Ihren Vorschlag "dupliciter" als den angemesseneren Begriff gelten.


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 fenchel 7. Juli 2018 
 

Zur Frage des Stellenwertes der Eucharistie

Nicht mehr ganz neu, aber immer noch grundlegend und aktuelle -Kardinal Kurt Koch:

https://www.youtube.com/watch?v=m_8jVhtg3Wo


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 Bentheim 7. Juli 2018 
 

@ Montfort

"Roma in duplicitate locuta,
causa infinita!" Diese Formulierung lässt offen, ob Rom in einer zweifachen Weise oder in einem zweifachen Sachverhalt gesprochen hat. Ich denke hier an die zweifache Weise und würde "dupliciter" vorziehen.


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 Alpenglühen 7. Juli 2018 

@MarinaH - Wenn es für den evgl. Ehepartner

nicht die zweite Ehe ist, dürfte !! es die Situation, daß auch die Kinder evangelisch sind, eigentlich gar nicht geben. Denn: N.m.W. ist die Erlaubnis bei konfessionsversch. Brautleuten für die kathol. Eheschließung daran gebunden, daß Kinder im katholischen Glauben zu erziehen sind. U. das ist von den Beiden mit Unterschrift auf dem Protokoll zu bestätigen.
Werden die Kinder also im evgl. Glauben erzogen, sind die Beiden wortbrüchig, u. wo soll dann eigentl. der propagierte „Hunger“ herkommen? Aber das mit dem „Hunger“ ist ja ohnehin nur ein Vorwand, um am Ende das von Anfang an geplante Ziel „Kommunion unterschiedslos für Alle“ zu erreichen. Genauso „geistige Notlage“. Bewirkt „konfess.-versch. Ehe“ eine Notlage, dann darf diese Ehe nicht geschlossen werden, um diese Notlage erst gar nicht entstehen zu lassen. Mal sehen, welche Klimmzüge die DBK sich noch alles einfallen läßt. Uns mag man ja evtl. noch für blöd verkaufen – aber Christus läßt SEINER nicht spotten.


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 Bentheim 7. Juli 2018 
 

@ Lieber Rolando!

Beim Thema "Beichte" können wir die Moraltheologie nicht völlig außer Acht lassen.
"...die Sünden sind gleich, ob evangelisch oder katholisch." Die Sündhaftigkeit ist gleich, aber nicht die Sünde als Factum,z.B. der Besuch des Sonntagsgottesdienstes.

"...dann eben mit dem kath. Beichtspiegel." Aber auch die kath. Gewissenserforschung hat er bis dahin nicht gekannt und kann folglich keine kath. Sündenerkenntnis nach ihr gehabt haben, die Sie selbst, Roland, mit Recht für die Beichte voraussetzen.

Was Sie über die Evangelischen am Schluss Ihres Postings sagen, ist ein Pauschalurteil. Für Ihre Behauptung, dass generell deren Sündenverständnis am Boden liege, genügt nicht eine Handlungsweise gewisser ev. Pfarrer. Ich kenne genügend Evangelische, die ganz anders denken.


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 Federico R. 7. Juli 2018 
 

Um Rat gefragt?

Dr. Franz Jung war ja bekanntlich einstmals Secretarius des Speyerer Bischofs Dr. Anton Schlembach, des gebürtigen Unterfranken und vormaligen Würzburger Generalvikars, also eines Kirchenmannes, der die (reale und mentale) Situation in seinem Heimatbistum ziemlich genau kennt und einzuschätzen vermag. Was mich nun beschäftigt: Hat sich Dr. Jung vor seiner verblüffenden Einladung zur Interkommunion mit seinem früheren Bischof in Verbindung gesetzt und Rat eingeholt? Wenn ja – welchen?


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 Federico R. 7. Juli 2018 
 

@ MarinaH – Genau!

Der nächste Schritt von Herrn Dr. Jung könnte sein: Interkommunion am Weißen Sonntag. Erstkommunion für alle Kinder. Alle sind eingeladen. Ohne Vorbereitung. Gilt ab sofort. Unverzüglich. - Notsituation? Kein Thema mehr.


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 Rolando 6. Juli 2018 
 

Bentheim, Korrektur

„bereitet er dich auf die Beichte vor“,
bereitet er sich auf die Beichte vor:-)


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 Sonne1980 6. Juli 2018 

In einem gewissen Sinn

@Stefan Fleischer

Richtig. Gott ist nicht nur barmherzig, sondern auch gerecht. Was hat nicht schon Pater Pio prophezeit?

"Die Menschen werden sich wundern, wenn sie sehen, dass der unscheinbare Jesus in der kleinen, konsekrierten Hostie, derselbe Jesus ist, der als Richter der Lebenden und der Toten zurückkommen wird." Wäre es nicht richtiger von den Bischöfen und Priestern, wenn sie den Mut haben, Jesus so zu verkünden, wie er nunmal ist?

Barmherzig und gerecht.


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 MarinaH 6. Juli 2018 
 

und wie ist das mit der Familie?

ich stelle mir jetzt eine Familie vor, in der nicht nur der Ehepartner evangelisch ist, sondern auch die Kinder.
Wenn jetzt Papa und Mama gemeinsam zur Kommunion dürfen, warum sollten die jugendlichen Kinder in der Bank bleiben?


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 Montfort 6. Juli 2018 

@petrafel - Roma (nec) locuta?

Roma in duplicitate locuta,
causa infinita!


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 Stefan Fleischer 6. Juli 2018 

In einem gewissen Sinn

sind die Herren Marx & Co. nichts als logisch. Bei der bedingungslosen Liebe und Barmherzigkeit Gottes, so wie sie heute verkündet wird, kann es doch keine Bedingungen für den Zutritt zum Tisch des Herrn geben. Dieser alte Zopf muss dringend abschnitten werden.
.
Die Frage dabei ist nur, stimmt das mit der bedingungslosen Liebe und Barmherzigkeit so überhaupt. Dafür habe wenigstens ich in der Schrift bis jetzt keine Beweise gefunden. Stellen aber, welche z.B. die Demut oder die Gottesfurcht als Voraussetzung erwähnen gibt es einige. Müsste sich die Kirche, müssten nicht wir alle uns fragen, ob wir nicht – vielleicht ganz unbewusst – heute ein allzu einseitiges und deshalb falsches, gefährliches Bild von jenem Gott vermitteln , der uns entgegen tritt mit der Aussage: "Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst …" Müssten wir nicht wieder verkünden, dass seine Liebe zu uns sich gerade auch darin zeigt, dass ihm in unserem Interesse nicht gleichgültig ist, was wir tun und lassen?


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 petrafel 6. Juli 2018 
 

Roma nec locuta

causa finita.


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 per_plex 6. Juli 2018 
 

sehr sehr schwach

+stellamaris
Genau so ist das, sie schreiben es! Diese Handreichung ist unausgegoren und theologisch schwachmatig gewerkelt. Wer braucht denn so etwas? Für einen Gemeindepfarrer in der Pastoral ist dieses Schriftstück gar nicht hilfreich. Genaugenommen ist es in Teilen sinnloses Bonzendeutsch, mehr nicht.


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 lesa 6. Juli 2018 

Die Kirche selber von innen stützen so gut man kann

@urserolu: Das Interesse an sich ist natürlich kein Fehler, im Gegenteil. Aber das Verlassen der Katholischen Kirche bloß weil im Moment teilweise ein Tohuwabohu herrscht, das hielte ich für falsch. Dabei gehe ich natürlich von der eigenen Überzeugung aus, dass die Katholische Kirche jene ist, die Christus gegründet hat. Und jene, die ebenfalls davon überzeugt waren, sollten m. E. durchhalten. Die Kirche kann nur erneuert werden, wenn ihre Glieder von innen her ihren eigenen Beitrag leisten, der ihnen möglich ist


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 Walahfrid Strabo 6. Juli 2018 

Noch sind es nur die mit einem Katholiken verheirateten evangelischen Christen

Warum nur die verheirateten? Ist das nicht "diskriminierend" ? Warum nicht auch nur die, wo nur mit einem Katholiken "verpartnert" sind? Oder die, wo einfach so in die katholische Kirche, weil vielleicht da so eine schöne Orchestermesse aufgeführt wird an den Hochfesten....

In einer Zeit, wo so viel Verunsicherung herrscht, wissen unsere Hirten nichts besseres, als das bißchen Glauben, wo noch da ist, komplett zu verwässern und alles zu relativieren. Was kommt als nächstes?? Es wird einem ganz anders...


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 stellamaris 6. Juli 2018 
 

Die mit einem katholischen Ehepartner verheirateten Protestanten

Nirgends habe ich gelesen, dass die Eheschließung näher definiert ist. Können somit auch alle Ehepartner, die evangelisch geheiratet haben oder nur standesamtlich, auch zur Kommunion gegen? Die Interpretation ließe dies , da nicht näher ausgeführt,durchaus zu. Handelt es sich doch in allen Fällen um "konfessionsverbindende Ehepaare". Wie unausgegoren und wie wenig zu Ende gedacht diese ganzen Handreichungen sind, sieht man an diesem Beispiel, und man könnte noch genug andere finden.


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 Katholik 6. Juli 2018 

Kann als Inspiration dienen...

Diese "Aktion" kann gut als Inspiration für die weltkirchliche Interpretation von can. 844 des Kirchenrechts dienen, die Papst Franziskus angekündigt hat. Dann kann man bei der verbindlichen Interpretation nämlich anführen, was nicht erlaubt ist und in keiner Weise interpretiert werden darf.

Wen aber das verbindliche Kirchenrecht nicht kümmert, den kümmert eben auch die Orientierungshilfe der DBK nicht, wo von Einzelfall, Gespräch mit einem Seelsorger, den katholischen Glauben an die Eucharistie teilen, etc. die Rede ist.


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 Bentheim 6. Juli 2018 
 

@ Die Frage nach der Beichte des evang.Ehepartners

sehe ich etwas anders als einige Mitforisten. Beichten kann er nur nach kath."Beichtspiegel". Unter einem solchen hat er aber bisher gar nicht gelebt, weil er ihn nicht kennen konnte.Was soll er nun beichten?


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 Bentheim 6. Juli 2018 
 

Ein Austritt der Würzburger aus der Kirche

wird nicht viel bringen. Drin bleiben und kämpfen, protestieren, demonstrieren etc. bringt größere Aufmerksamkeit. Wenn Jung dann die Polizei um Schutz für seine Pontifikalämter bitten muss, hat das mediale Breitenwirkung.


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 wawuri 6. Juli 2018 
 

Mögliche Folgen

Sind sich unsere ehrwürdigen Bischöfe auch der möglichen Folgen bewußt?
Wenn nun evangelische Christen ohne Vorbereitung und ohne sakramentale Beichte zur Kommunion zugelassen sind, welchen Sinn macht dann noch die Vorbereitung der Erstkommunionkinder auf die Sakramente der Eucharistie und der Beichte? Wenn das für Nichtkatholiken nicht nötig ist, frage ich mich, warum denn dann bitteschön für Katholiken?
Wohin führt Ihr verehrte Bischöfe?
Ihr seid beteiligt wer "unwürdig von dem Brot ißt und aus dem Kelch des Herrn trinkt" und unsere evangelischen Mitchristen sich deswegen das Gericht zuziehen. Könnt Ihr diese Verantwortung tragen?
Geschrieben aus schmerzlicher Sorge!


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 Mariat 6. Juli 2018 

@leibniz

vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, als ich auf @benedetto05 geantwortet habe.
Es ging dabei um die Überlegung in ein anderes Bistum zu wechseln.
Vielen Dank aber, dass Sie aufgeklärt haben.


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 Rosenzweig 6. Juli 2018 

PETRUS weinte nach seiner VERLEUMDUNG ...

-
Danke werter @Montfort– Ihr wertvoller Hinweis!
Petrus verleugnete sogar Dreimal JESUS–
erst DANN, als JESUS ihm noch einmal begegnet u. PETRUS nur AN!schaut, “ERKANNTE” Petrus zu tiefst seinen Verrat-
ging hin u.weinte bitterlich!

DIESE persl.JESUS-Begegnung, den BLICK JESU spürbar auf SICH gerichtet- wörtlich: AUG in AUG!-

Da gäbe es wohl NIEMANDEN- der dann NICHT in reuevoll. Umkehr bitterlich zu weinen beginnt?!

DAS aber muss EROPFERT bis hin ER-SÜHNT werden-
wie auch die Gottesmutter in all Ihren Botschft. Uns bittet u.ermahnt!
-
In diesen verg. Wochen/ Monaten– mit z.T. verstörenden Botschaften-
haben auch wir HIER u. sicher vielerorts jetzt intensiver auf den HERRN Seiner Kirche geschaut-
u.wie Sie,lb. @ Monfort- IHN angerufen für unsere Bischöfe/ Hirten + Priester!
-
Immer aufrüttelnder rückt das Hl. Messopfer/ Anbetung/ Gebet,Rkrz. u. UNSER eigen Bemühen um ein Geheiligt Leben in den Mittelpunkt!

Flehen wir zum Hl.GEIST: KOMM u.fange bei Mir/Uns an- so verbund.


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 Federico R. 6. Juli 2018 
 

Es geht ums „Eingemachte“

Was der neue Bischof von Würzburg hier offensiv unternimmt, geht sogar deutlich über die von der Glaubenskongregation ausdrücklich zurückgestellte DBK-Handreichung hinaus und folgt eigenen, eigentlich privaten und den bisherigen kirchlichen Vorgaben eindeutig widersprechenden Bestimmungen. Interessant wäre zu erfahren, wie die vier anderen derzeit in Würzburg lebenden Bischöfe – zwei emeritierte Diözesanleiter sowie ein amtierender und ein emeritierter Weihbischof, das Spiel beurteilen. Keiner war/ist so weit gegangen wie jetzt Dr. Jung.

Ein ähnliches Spiel wird allerdings schon seit geraumer Zeit von einem bärtigen Münsterschwarzacher Benediktiner, P. Anselm Grün, praktiziert. Bei eventuell doch auftretenden Gewissensbissen könnte man sich ja gegenseitig bestärken und sich notfalls sogar wechselseitig die Absolution erteilen.

Alles in allem: ein recht bedrückendes Spiel – mit für die Zuschauer ungewissem Ausgang. Es geht nun mal ums „Eingemachte“ und nicht um Rechthaberei.


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 Herbstlicht 6. Juli 2018 
 

soeben geschrieben

Soeben habe ich an das Bistum Würzburg geschrieben und meine Traurigkeit über die Entscheidung des Bischofs zum Ausdruck gebracht.
Ob meine Worte gelesen werden, gar beantwortet, liegt nicht in meiner Hand.


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 urserolu 6. Juli 2018 
 

@Roxana

ja, das würden orthodoxe Bischöfe nicht gut heissen!


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 urserolu 6. Juli 2018 
 

@lesa

Inwiefern bitte sollte das Interesse für die Orthodoxie ein Fehler sein?


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 roxana 6. Juli 2018 
 

Affront gegen orthodoxe Kirche

Die evangelische Kirche wird darüber hocherfreut sein, aber von orthodoxer Seite gesehen geht das gar nicht, dass ein katholischer Bischof ihre Gläubigen einfach so zum Kommunionempfang einlädt.


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 Stefan Fleischer 6. Juli 2018 

Je länger ich darüber nachdenke

desto mehr jenem zustimmen, der kürzlich schrieb:
"Vom lieben Gott unserer Jugendzeit ist in den Köpfen der Gläubigen (inkl. Theologen) nur noch die Liebe übrig geblieben.


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 je suis 6. Juli 2018 

QUOD ERAT DEMONSTRANDUM

Der Herr Kardinal Marx weiss genau, wen er in Deutschland zum Bischof berufen lässt.


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 Mumma 6. Juli 2018 

Katholisch werden

Warum lädt Jung diese protestantischen Ehepartner nicht einfach ein, katholisch zu werden? Das würde mehr Sinn machen, statt sie zu einem "konfessionellen Seitensprung" zu motivieren ...


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 Mariat 6. Juli 2018 

"Wird der Herr wenn er wiederkommt, noch Glauben vorfinden"?

@benedetto05, ich verstehe Ihren Gewissenskonflikt, geht es doch vielen so.
"... denn hier in Deutschland wird es
für treue Katholiken doch immer schwerer mit dem Gewissen vereinbar,
noch in dieser Kirche zu bleiben."

Davonlaufen bringt nichts! Gott weis, wie es in uns aussieht.Wir sollen bleiben! Dort, wo Er uns hingestellt hat. Dort, können wir IHM alles sofort übergeben - alles, was wir Falsch finden.
Wir leiden, ja. Tragen unser Kreuz.
Dennoch sind wir, jeder in der Kirche, in die er geht, die Hl. Messe mitfeiert, von Gott hingestellt worden.

Er hat uns die Gnade geschenkt, dass wir erkennen, unterscheiden können.
Auch wenn wir dies nicht dem Priester oder anderen Gläubigen, die zu dieser Gemeinschaft gehören, persönlich mitteilen können, damit sich etwas ändert, so ist es wichtig, dass wir geistig arbeiten.
Alles mit Gott, Jesus besprechen. Ständigen Kontakt mit IHM halten.

Dies ist ein Gottesdienst, der IHM gefällt.
So wird er sagen: Wenigstens Einer, der mir treu bleibt.


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 Reformaufkatholisch 6. Juli 2018 

Schreiben sie ihre Bischöfe und Priester an

Kann nur jeden einladen, diesem Bischof einen freundlichen Brief zu schreiben und seine Traurigkeit in Worte zu fassen. Die gehen alle von einem falschen Bild aus, da sie um sich nur ZdK-Schranzen haben oder wie in Speyer die BdKJ-Linken um Carsten Leinhäuser, deren Kirchenbild jeder in Facebook nachprüfen kann und dabei erschrecken wird.
Bischof Dr. Franz Jung
Domerschulstraße 2
97070 Würzburg


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 encense 6. Juli 2018 

Wozu wird dann eigentlich noch die erste heilige Kommunion gefeiert, wenn es auch ohne geht? oder gibt es vielleicht doch einen Unterschied?
War es doch Jesus Christus selber, der das Kommunionkind geheiligt hat, um seinen Leib aufzunehmen. Oder glaubt man, dass das alles Firlefanz ist?


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 per_plex 6. Juli 2018 
 

Richtigstellung

@benedetto05
stimmt! ich habe in meiner Erinnerung rechtskatholisch mit rechtsradikal verwechselt, bedauerlich. Bei Zitaten muss man (ich) genau sein. Aber genau das meinte Frau Florin aber: Rechts bzw. rechtsextrem ist in Deutschland ein und dasselbe Synonym für Nazis. Frau Florin charakterisiert diese Seiten sehr geschickt "rechts", um sie zu diffamieren....
und der Ton macht die Musik, so wie sie es sagte, meinte sie offensichtlich gaaanz schlimme Menschen, eben Nazis - das ist doch bei den totalitaristischen Linken die gängige Titulierung um unliebsame Argumente auszuschalten.


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 kreuz+ 6. Juli 2018 

@ottokar

nur meine Meinung:
ich denk inzw schon daß das typisch deutsche Hybris ist.
sie haben eigentlich gar keine, die Deutschen, seit Adolf, und vorher auch schon wenig.
sie kennen nur das "Alles oder Nichts".

die größten Dichter und Denker - die größten Richter und Henker.

die größten Religionsspalter des Abendlandes (1471).

und so weiter.

für meine Wahrnehmung ist es in Alemania viel viel dunkler als in Rom. empfehle also, öfter mal über die Grenzen zu fahren und zu er-leben, daß wir nicht der Nabel der Welt sind - und auch nicht ihr Untergang.

wir sind einfach nicht so wichtig wie wir glauben, das ist alles. die Erde dreht sich auch ohne uns Schlauhaferln.


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 benedetto05 6. Juli 2018 
 

Glied der deutsch-katholischen Nationalkirche zu sein ist heutzutage ein echter Gewissenskonflikt

@Fragezeichen?!
Ja ist das denn möglich, seine Kirchensteuer an ein anderes Bistum zu entrichten? Ich lebe im Bistum Hildesheim, dessen Kathedra z.Z. nicht besetzt ist. Der neue Bischof ist aber schon ernannt und ich befürchte, dass es hier so wellness-katholisch weitergeht, wie unter dem alten Bischof Nobert Trelle, auch was die Eucharistie betrifft.

Dann wäre es aus meiner Sicht ein gerechter Schritt, wenn ich meine
Kirchensteuer z.B. an das Bistum Regensburg zahlen dürfte oder vielleicht
sogar an das Bistum der Allerheiligsten Jungfrau Maria zu Astana in Ka-
sachstan, wo Dr. Athanasius Schneider Weihbischof ist. Am liebsten würde
ich ganz und gar dort Mitglied sein, denn hier in Deutschland wird es
für treue Katholiken doch immer schwerer mit dem Gewissen vereinbar,
noch in dieser Kirche zu bleiben.


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 ThomasR 6. Juli 2018 
 

Versuch kirchenrechtliche Regelungen umzugehen?

Normaleweise musste auf Ebene eines Bistums selbst ein kirchenrechtswidriges Edictum vom Ordinarius erlassen und im Amtsblatt der Diözese publiziert werden.

Dann konnte gegen so ein Edictum auch ein Rekurs von jedem Laien bzw. von jedem Priester eingelegt werden.
Ein Rekurs auf mündliche Einladung geht leider nicht. Hier könnte eventuell ein Antrag auf Entsendung einer Untersuchungskomission nach Würzburg erstmal bei der Bischofskongregation in Rom gestellt werden.
Eines ist sicher die Einladung von Bischofs Jung bzw. Aussagen von Erzbischof Beckers betreffen Kommunionspendung während der Hlg. Messe in forma ordinaria.
Regelungen zur Kommunionspendung während der Hlg. Messe in forma extraordinaria (sog. tridnetinischer Ritus) bleiben dagegen durch Aussagen von beiden Bischöfen unberührt


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 Fragezeichen?! 6. Juli 2018 
 

Mit brennender Sorge !

Wenn jetzt kein „Aufschrei“ bzw. Klarstellung der anderen deutschen Bischöfe kommt, dann können wir hier sehr bald einpacken, denn es geht um die unermessliche Heiligkeit der Eucharistie, d.h. es geht um Jesus und sein Opfer selbst. Andernfalls geht es um die Bagatellisierung der hl. Euchristie und damit um deren Abschaffung. Hier kann niemand mehr unbeteiligt bleiben und sich raushalten; hier muss jeder für sich Stellung beziehen und auch öffentlich dafür eintreten. Ich könnte hier glaube nicht meine Kirchensteuer entrichten, das wäre mit meinem Gewissen nicht vereinbar. Ich würde sie an ein andres Bistum zahlen. Nein, wie schade - Gott steh uns bei!


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 vk 5. Juli 2018 

Wer weiss schon was er tut - oder sie wissen nicht was sie tun ?

Bei den theologischen Diskussionen in letzter Zeit wird immer deutlicher wie wichtig eine grundlegende theologische Ausbildung ist. Erfreulich dabei ist, dass die viele "sogenannten Laien" ein gesundes Gespür und grundlegende Kenntnis von katholischen Gepflogenheiten und Wahrheiten haben. Alles jedem zu erlauben ist ein Weg den offensichtlich manche gehen wollen, andererseits liegt es an jedem selbst das Erlaubte nicht zu tun, da etwas was ein Mensch erlaubt vielleicht gar nicht dem Willen Gottes entspricht. Vielleicht fällt es manchen Evangelischen Christen noch leichter zu konvertieren, wenn man ehrlich zu ihnen ist und für die Wahrheit Zeugnis ablegt.


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 vk 5. Juli 2018 

Wer weis schon wa er tut


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 ottokar 5. Juli 2018 
 

Frage: Ist das eine rein deutsche Verwirrung?

Oder hört man Ähnliches auch aus Nachbarstaaten? Deutschland ist zwar nicht der Nabel der Welt, allerdings war das zu Luthers Zeiten ähnlich. Also grösste Vorsicht und geordnete Opposition. Auch kann man hier nicht mit der Unterstützung der sogenannten Öffentlichkeit rechnen und auch nicht von gewichtigen Anteilen unserer Kirche.Fast scheint es mir bei diesen täglich neuen üblen Nachrichten, dass der Zug längst abgefahren ist.Abgefahren, weil wohl die entscheidenden Kirchenfürsten längst nicht mehr an die Inkarnisation glauben. So müssen wir es unserem Herrn überlassen über den Einzelfall zu entscheiden.Zunächst aber schmerzt mich diese ungeheure Schande, dass der Leib Christi einem solchen willkürlichen Trauerspiel unterworfen ist. Wir müssen und werden dieses Wirrwarr überstehen, das sagt auch die Schrift.


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 kreuz+ 5. Juli 2018 

kann es sein, daß auf der DBK-Seite sowas wie eine

"Betriebsanleitung" zu lesen ist?
das klingt ja alles ganz euphorisch.

https://www.dbk.de/nc/presse/aktuelles/meldung/pastorale-handreichung-zur-frage-konfessionsverbindender-ehen-und-gemeinsamer-teilnahme-an-der-eucha/detail/


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 chronotech 5. Juli 2018 

Er ist der nächste Beweis, dass...

...dass ein Generalvikar (ein Bürokrat) kein Bischof werden soll. Typischer deutscher Fehler...


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 Messdiener 5. Juli 2018 
 

Geistlicher Weg

Eher geistlos als geistlich.


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 Montfort 5. Juli 2018 

Von "Einzelfällen" kann keine Rede sein...

... bei der Häufung von solchen Bischöfen ...!

Petrus weinte nach seiner Verleugnung und bekehrte sich - erst dann wurde er der Hirt... Wie viele maßen sich heute das Hirtenamt an, ohne sich bekehrt zu haben, und verleugnen immer aufs Neue den Herrn!

Herr, steh deiner Kirche bei, denn es sind die bezahlten Knechte, die deine Herde in die Irre führen!


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 Federico R. 5. Juli 2018 
 

@cosserat – Entschuldigen Sie bitte, ...

... aber kirchlich verheiratete Ehepaare dürfen doch jederzeit den Leib Christi empfangen, wenn sie entsprechend vorbereitet sind, den katholischen Glauben bejahen und in voller Gemeinschaft mit der Kirche stehen. Das muss ein Bischof doch wissen und offen und ehrlich verkünden.

Übrigens: auch die kirchlich geschlossene Ehe ist ein Sakrament (für Martin Luther allerdings nur „ein weltlich Ding“), so wie die Taufe, die Beichte, die Eucharistie, die Firmung, die Priesterweihe, die Krankensalbung Sakramente der katholischen Kirche sind. Die sieben Sakramente gehören zu ihrer Grundausstattung, quasi zu ihrer DNA. Wird das denn nicht mehr gelehrt? Ohne die sieben Sakramente wäre die katholische Kirche nicht mehr die "una, sancta, catholica e apostolica ecclesia".


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 borromeo 5. Juli 2018 

Hier ist die Sachlage klar:

Bischof Jung verstößt mit seiner "Einladung" eindeutig und ohne jeden Zweifel gegen die theologisch wohlbegründeten Regeln und Gesetze der Kirche. C. 844 CIC scheint für ihn keine Geltung mehr zu haben. Er spielt angebliche Pastoral gegen Dogmatik und Kirchenrecht aus, obwohl Pastoral und Kirchenrecht Hand in Hand gehen sollten und auch ohne weiteres könnten.

Katholiken des Bistums Würzburg sollten zunächst freundlich aber bestimmt ihren Bischof auf diesen klaren Fehler hinweisen. Wenn das nichts fruchtet, darf sich jeder betroffene Katholik (und das sind m.E. auf jeden Fall alle Diözesanen im Bistum Würzburg) direkt mit einer Eingabe und Beschwerde an den Heiligen Stuhl wenden. Ich bitte alle mitlesenden "Würzburger" herzlich wie dringend, das zu tun!


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 Alpenglühen 5. Juli 2018 

@Federico R. - Ich denke, das „Jubiläums-Manöver“ ist nicht nur mit Kard. Marx abgesprochen,

sondern Bf. Jung setzt genau die! Intention um, die tatsächl.! in der zur Orientierungshilfe umbenannten Handreichung v. Kard. Marx steckt. „Einzelfall-Entscheidung“, war doch nur – Entschuldigung – Gesülze, um Sand ins Hirn zu streuen. M.E. war u. ist das Ziel von Anfang an ‚Kommunion unterschiedslos für Alle’!, so, wie es lt. einem Foristen bei einem anderen Thread, im Bistum Hamburg bereits jetzt Standard ist. U. damit nicht auffallen soll, daß seit Monaten ein nur zwischen P. Franziskus u. Kard. Marx abgekartetes Spiel vorliegt – ich denke, die anderen Bfe. wußten nichts - wurde ein solches Schmierentheater aufgeführt. Von P. Franziskus brauchen wir uns nichts zu erhoffen, geschweige erwarten. U. der Präfekt d. Glaubenskongregation, Kard. Ladaria, wird sich wohl mehrfach überlegen, ob er genauso geschaßt werden will, wie Kard. Müller. Beten wir, daß es für die Sakramente nicht noch schlimmer kommt. Schließlich stehen noch 2 weitere Synoden vor der Tür.


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 benedetto05 5. Juli 2018 
 

Rekurs - Subito! Avanti!

Hier ist ein Rekurs nach Rom absolut geboten, auch wenn
"F." nichts macht. Ich denke aber, dort gibt's noch
treue Katholiken, die ihr Möglichstes tun, den Schaden
für die Kirche wenigstens zu begrenzen. Außerdem sind
die treuen Katholiken solch einen Antrag (also auf ein Rekursverfahren) ihrer Kirche schuldig.


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 Philipp Neri 5. Juli 2018 

Lernen Sie vom Heiligen Philipp Neri!

Und vor allem, lernen Sie vom Heiligen Philipp Neri, der sich nicht entmutigen ließ.
Er hat in einer schwierigen Zeit in Rom mit seiner Art viele für Jesus begeistert. Lassen wir uns von ihm anstecken und scheuen wir uns nicht, von dem Geheimnis unseres Glaubens anderen zu erzählen!
Seien wir Zeugen der Eucharistie, dem Geheimnis der Liebe!


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 rosenkranzbeter 5. Juli 2018 
 

Marx hat jetzt einen Verbündeten

Jetzt hat Kardinal Marx einen Gefolgsmann in der Bayerischen Bischofskonferenz.
Es scheint so, als ob Marx obsiegt hat.

Mal sehen, wer am Ende siegt. Diese Beleidigungen und Verunehrungen des allerheiligsten Altarsakramentes war seinerzeit Anlass für den Himmel, Maria zu 3 Hirtenkindern in Fatima zu senden.

"Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist! Ich bete dich in tiefster Ehrfurcht an. Ich opfere dir auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus, gegenwärtig in allen Tabernakeln der Welt, zur Sühne für alle Lästerungen, Entweihungen und Gleichgültigkeiten, durch die Er selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzen Mariens erflehe ich von dir die Bekehrung der armen Sünder. Amen" Gebet des Engels, das er die Hirtenkinder lehrte.


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 Philipp Neri 5. Juli 2018 

"Nerven" Sie Ihre Bischöfe und Priester,

indem Sie Sie immer wieder zum gemeinsamen und ausdauernden Gebet einladen. Denn das haben die Jünger ja auch getan, erinnern Sie sich?
"Herr, lehre uns beten ..." und Jesus hat mit Ihnen gemeinsam gebetet.
"Herr, wo wohnst Du ..." und Jesus hat von seinem Vater erzählt.
"Herr, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erlangen ...?" und Jesus zeigte Ihnen, mit was für einem Leben sie gottgefällig werden!
"Her, zeige uns Dein Reich ..." und Jesus erzählte Ihnen in Gleichnissen vom Himmelreich!
Ja, sie haben ihn tatsächlich persönlich erlebt.
Erleben Sie auch Ihre Hirten, die Bischöfe und Priester, indem sie mit Ihnen zusammen Jesus und Gott loben und preisen und bitten Sie sie um eine gute Katechese! Das haben die Jünger doch auch gemacht!
Nicht das die Priester immer wegen der Verwaltung "klagen" müssen, sondern dass sie sich freuen können, weil sie seelsorgerisch so gefordert werden!
Tun Sie mehr, beten Sie mehr für Ihre Hirten und es werden Wunder passieren!


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 benedetto05 5. Juli 2018 
 

zu DDR-Feige

@per plex
Ich bin gewiss kein Anhänger von DDR-Feige, aber in dem besagten
Interview, ich hab es mir gerade durchgelesen, hat er kath.net
nicht als rechtsradikal bezeichnet, da sollten wir schon korrekt
sein. Lediglich Christiane Florin (die Interviewerin), deren linkskatholische Einstellung ich natürlich rundweg ablehne,
sprach in Zusammenhang mit kath.net von der "rechtskatholischer
Seite", die Feige als DDR-Bischof diffamiert habe.

Wenn die Bezeichnung "rechts" in Deutschland und auch in Austria
nicht so eine ideologische Schlagseite hätte, könnte ich mit
der Bezeichnung rechtskatholisch (auch für mich persönlich)
durchaus leben. Aber unter dem historischen Blickwinkel ist es
eben doch problematisch. Deshalb sehe ich kath.net und auch mich
selbst schlicht u. ergreifend als katholisch und die anderen sind
schwer erträgliche Linkskatholiken und eigentlich gar keine
Katholiken mehr und da schließe ich Dr. Feige u.a. ausdrücklich
ein.


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 siebenschlaefer 5. Juli 2018 
 

@Paddel: "Nur wegen der Kommunion"?

Erschreckend, was hier einige Foristen von sich geben. Die heilige Kommunion ist Seele und Herz der römischen Kirche. Entsetzlich, das mit Sex zu vergleichen!!


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 Philipp Neri 5. Juli 2018 

Laden Sie Ihre Bischöfe

doch auch zu Ihren regelmäßigen Anbetungszeiten in Ihren Pfarrgemeinden ein, damit er merkt, dass es noch viele Menschen in seinem Bistum gibt, denen die Eucharistische Anbetung wichtig und wertvoll ist.
Kritisieren Sie ihn nicht, sondern laden Sie ihn konkret zur Anbetung ein!
Geben Sie ihm geistige und tiefe Unterstützung im Gebet!
Laden Sie über die Tagespresse jeden dazu ein, die Eucharistische Anbetung doch einmal kennenzulernen. Werden Sie als Katholiken authentisch und geben Sie Zeugnis vom Geheimnis unseres Glaubens!
Die Eucharistie ist das Zentrum unseres Glaubens uns deshalb gehört sie in das Zentrum unseres Lebens!
Wir sollen das Licht nicht unter den Scheffel stellen, sondern wir sollen begeisterte Christen sein.
Informieren Sie sich in Ihrem Umkreis, wo es Anbetungen gibt und unterstützen Sie die dort Betenden!
Werden Sie zu Gebetspaten für Ihre Erstkommunionkinder vor Ort, für Ihre Firmlinge vor Ort, für Ihren Pfarrer und für Ihren Bischof!


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 ThomasR 5. Juli 2018 
 

das Bild von einer zerstörten Stadt (3.Fatimageheimnis)

scheint sich in Würzburg zu verwirklichen

Eine mündliche Einladung ist leider keine Vorschrift - hier gibt es leider auch kein Rekurs nach Rom.

Trotzdem besteht die Möglichkeit einer unabhängigen Überprüfung der Rechtmäßigkeit durch römische Bischofskongregation bzw. einer Intervention beim Nuntius in Berlin.

Dazu kann man Gläubigen&Priester aus Würzburg nur ermuntern. Antrag ist schriftlich direkt/oder über Nuntius an die Bischofskongregation zu stellen.


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 Philipp Neri 5. Juli 2018 

Bitten Sie Ihre Bischöfe

doch einmal, dass in den Pfarrgemeinden des jeweiligen Bistums die Priester gebeten werden, dass die Gemeinschaft von Nightfever einmal eingeladen wird, um dort die Eucharistische Anbetung durchzuführen und Menschen dazu einzuladen, sich mit dem Geheimnis unseres Glaubens auseinanderzusetzen!
In jedem Bistum gibt es mittlerweile diese Gemeinschaft und diese würden sich bestimmt freuen, wenn ihre Bischöfe sie konkret dazu ermutigen würden, in den vielen Pfarrgemeinden der Diözesen das große Geheimnis der Eucharistie den Menschen zu zeigen und Katechesen anzubieten.
Wir Katholiken müssen selbst wieder das Geheimnis unseres Glaubens kennenlernen, um es auch wieder schätzen zu können!
Denken Sie auch daran, dass die Apostel erst drei Jahre mit Jesus durch dick und dünn gehen mussten, bevor sie das große Geheimnis des Brotbrechens kennenlernen durften. Erst die intensive Katechese Jesu hat sie dazu befähigt, mit Jesus zusammen die Eucharistie zu feiern!


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 per_plex 5. Juli 2018 
 

im Gebet nicht nachlassen! und ein Rosenkranz für verirrte Seelen hinterher!

+fatima
MERKE: Unser Glaubensbekenntnis und unser Glaubensinhalt - die Sakramente - sind nicht verhandelbar!
Über Glaubenswahrheiten entscheidet nicht die Mehrheit.
Anbei Handreichung zum Lesen!

https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/dossiers_2018/08-Orientierungshilfe-Kommunion.pdf

http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/kommunionstreit-bischofe-veroffentlichen-handreichung

Interessant: Vor zwei Tagen hat Bischof Feige dem Deutschlandfunk ein Interview gegeben: mein Resümee - ein Dampfplauderer vor dem Herrn. Nichts zu theologischen Grundlagen, nichts dazu, dass bereits vor 20 Jahren bei Pappst J.P. II eine Regelung für Ehepartner vereinbart worden ist.
Und: Das Portal, auf dem ich gerade kommentiere ist rechtsradikal....da war bei mir natürlich sofort alles klar.
Rechtsradikal ist man dann, wenn man einfach nur als Katholik den Wunsch hat, die Sakramente nicht zu verschleudern, na so was aber auch.


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 Philipp Neri 5. Juli 2018 

Fragen Sie doch bitte

einmal Ihre Bischöfe, warum die Anbetungszeiten in den katholischen Pfarrgemeinden so rapide abgenommen haben und warum sie die Gläubigen, aber auch immer die evangelischen Ehepartner, nicht zu regelmäßigen Anbetungszeiten in ihre Bischofskirchen einladen?
Wenn das bisher nicht passiert ist, wie will man denn dann konfessionsverschiedene Ehepartner das große Geheimnis unseres Glaubens näherbringen?
Gerade die Anbetung ist ein geeignetes Mittel, um die Bedeutung der Eucharistie zu vermitteln und zu erkennen!
Wir beten nach jeder Wandlung das "Geheimnis des Glaubens".
Dieses Geheimnis unseres Glaubens ist die zentrale Botschaft, die von jeder Eucharistiefeier ausgeht. Dieses Geheimnis führt uns tief in die Liebe Jesu ein, die er für uns hat!
Beten wir dafür, dass viele Evangelische dieses Geheimnis erkennen können, aber nicht durch eine bedingungslose Einladung zum Empfangen der Eucharistie, sondern zu einer bedingungslosen Einladung zur Eucharistischen Anbetung!


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 Paddel 5. Juli 2018 

Nur wegen der Kommunion?

Also ich werde aus Überzeugung Katholik!
Nur wegen dem Sex? Also ich heirate aus Liebe...


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 lesa 5. Juli 2018 

Verwischung der Identität

@Fatima: Das nützt, wie zu fürchten ist, nicht viel, die noch so positiven Aspekte der Handreichung zu studieren. Was zählt, ist die Realität der Handhabung, wie sie bereits nach wenigen Tagen durch die Vorgangsweise einiger Bischöfe sichtbar ist. Nicht alle können und wollen differenzieren und nachdenken. Horuckeinebnung, Verwirrung und Mischmasch steht ins Haus. Die Eucharistie begründet aber die Kirche. Bis jetzt hat die Katholische Kirche diese ihre Identität bewahrt. Es ist der Kern unseres Glaubens, und der gehört von der Kirchenleitung eindeutig gewahrt. Für Ökumene und gemeinsames Zugehen auf die Einheit hin, gibt es andere, nicht neue Spaltungen verursachende Möglichkeiten.


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 Philipp Neri 5. Juli 2018 

Bitten Sie die Parrer Ihrer Gemeinden

um die regelmäßige Einführung einer Eucharistischen Anbetung, zu der dann auch immer die evangelischen Ehepartner ausdrücklich mit eingeladen werden. Bitten Sie diese Pfarrer dann auch um regelmäßige Katechesen, damit viele die geistige Bedeutung der Eucharistie erkennen können.
Bitten Sie in Ihren Gemeinden die Pfarrer, dass die Tage der Ewigen Anbetung wirklich Tage der Ewigen Anbetung genannt werden können, nämlich 24-stündige Anbetungen. Bei uns waren es in den letzten Jahren wirklich immer 24-stündige Anbetungen! In viele Gemeinden ist der Tag der Ewigen Anbetung leider auf 2-3 Stunden verkürzt worden. Warum eigentlich?
Ist uns die Bedeutung der Eucharistie eigentlich noch bewusst?


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 Mmh 5. Juli 2018 
 

Der ausgewiesene Alois-Irlmaier-Kenner

Stephan Berndt hat sich mit den Vorwürfen sehr fundiert, gut dokumentiert und stichhaltig auseinandergesetzt. Einfach mal nach den beiden Namen suchen.


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 siebenschlaefer 5. Juli 2018 
 

Viele Bischöfe und Priester sind Häretiker, bitte begreift das doch endlich!

Es wird nicht besser, wenn ihr Euch das schönredet. Jetzt ist die Zeit für Taten. Das Schisma ist doch längst da, tatsächlich eine zweite "Reformation". Hat nicht PF Luther letztes Jahr die Ehre erboten? Leute, wacht auf. Die kleine Schar der Treugläubigen muss nun zusammenhalten. Bekenntnisse sind jetzt gefordert, jeden Tag wieder und wieder: "nicht in meinem Namen geschieht das". Sagt es ihnen: "Ihr seid Frevler und Heuchler". So wie unser Herr es den Pharisäern gesagt hat. Die Häretiker nehmen die römische Kirche in Geiselhaft, dabei stehen sie längst außerhalb der Kirche!


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 Philipp Neri 5. Juli 2018 

Herr Bischof,

warum laden Sie denn die Jubilare nicht zunächst einmal zu einer besonders gestalteten Eucharistischen Anbetung ein, um sie dann anschließend evtl. mit dem Eucharistischen Segen zu beschenken?

Das könnte man auch mit einer Katechese verbinden, in der sie den Menschen die Bedeutung der Eucharistie für die Katholische Kirche aufzeigen und erklären?


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 benedetto05 5. Juli 2018 
 

Genau so hat "F." es gewollt

@lesa
Glauben Sie im Ernst, dass Rom unter "F." da ein-
schreitet? Vergessen Sie's!. Genauso so, wie es
jetzt läuft, hat "F." es gewollt, da gibt es für
mich nicht den geringsten Zweifel.

Meine Hoffnung ist, dass der treue und heilige
Rest sich jetzt schneller und sichtbar sammelt,
damit für die,welche Augen haben zum Sehen, erkenn-
bar bleibt, was Katholisch-sein, was Gläubig-sein wirklich bedeutet.


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 Fatima17 5. Juli 2018 
 

Am besten lesen mal alle...

...die Handreichung: Gegner und Befürworter. Dann werden die Befürworter feststellen, dass es eben keineswegs um eine Einladung zur Kommunion für alle geht, und die Gegner, dass diese "Handreichung" sehr wertschätzend und bejahend unsere katholische Eucharistielehre voraussetzt und erläutert.


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 per_plex 5. Juli 2018 
 

Weiter beten für die verirtten Chaos-Katholiken und WisiKi-Fans

@Gandalf. Genau das hatte ich auch schon schreiben wollen, mir aber nicht genehmigt, weil dann sicher mein Thread nicht erschienen wäre. Ja ich bin auch dafür, diesem monströsen und desaströsen verrückten Hauptamtlichen Leitern ( früher:Bischöfe) die Finanzen abzugraben und kein Geld mehr zu liefern. Nur wenn nix mehr an Finanzen rein kommt, wachen diese Verrückten vielleicht auf. Die Handreichung ist theologisch das Allerletzte ein Fall zum Fremdschämen, unglaubliches Bonzendeutsch! Wer schreibt so etwas, etwa Frau Kässmann gemeinsam mit Bischof Feige?
Selbstverständlich geht es nicht um protestantische Ehepartner, nein darum geht es überhaupt nicht.--
Die Freigabe der Kommunion ist dämonisch, es geht um den beliebigen Ausverkauf des Allerheiligsten mit Ansage. Leider ist genau diese Tatsache diesen Bürokraten und Bonzen scheinbar nicht mehr klar und bewusst! Sehr sehr traurig.


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 Herr Lehmann 5. Juli 2018 

Kurzer Check

Als ich die Überschrift las, musste ich kurz den Kalender aufmachen. Nein, heute ist nicht der 1. April. So habe ich mich aber gefühlt, als ich Überschrift und Artikel las. Sind die Bischöfe in Deutschland denn von allen guten Geistern verlassen?


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 Fatima17 5. Juli 2018 
 

Oh je,

...so war die "Handreichung" der DBK gewiss nicht gemeint. Es ging auch darin nie um allgemeine Einladung zur Eucharistie.


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 cosserat 5. Juli 2018 

Ich denke, vieles wird hier falsch verstanden

Ich kenne Franz Jung schon seit 30 Jahren, und er ist sicher nicht so, wie es viele Leser meinen. Er nimmt die eheliche Treue ernst (und ebenso die priesterliche Weihe, die er empfangen hat), ist ein betender Mensch und sieht es als falsches Zeichen, wenn zwei kirchlich verheiratete Menschen nicht den Leib Christi empfangen können.


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 Hubert_2 5. Juli 2018 
 

irlmaier alois

Es wird von manchen Postern hier auf den Irlmaier Bezug genommen. Doch einen sonderlich guten Leumund scheint der Mann nicht besessen zu haben. Aus dem Wiki Eintrag:
"1947 wurde Irlmaier, der zu jenem Zeitpunkt 15-fach vorbestraft war (siebenfach wegen Betruges und achtmal wegen Zahlungsschwierigkeiten) vor dem Amtsgericht in Laufen von einem Pfarrer wegen Betrugs und Gaukelei angezeigt, dies galt nach dem bayerischen Polizeistrafgesetzbuch bis 1957 als Straftat."


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 Gandalf 5. Juli 2018 

Im Bistum Würzburg sollten Katholiken austreten!

Ich glaube, dass man aus Gewissensgründen im Bistum Würzburg jetzt aus der Kirche austreten soll. Keine Sorge: Theologisch kann man ohnedies nicht austreten. Mit derm ersparten Geld kann man gute Gemeinschaften und Medien unterstützen :-) P.S. Also nur Mut, es kann nichts passieren. Zur Kommuniondürfen eh alle und es gibt schon genügend Priester bei denen man trotzdem ein Begräbnis bekommt.Und keine Sorge: Der liebe Gott hat ein größeres Herz als die Kirchensteuer-Kirche in Deutschland


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 Kurti 5. Juli 2018 
 

Die Welt steht Kopf in vielen Bereichen und die

Kirche macht so langsam alles auch mit. Wie in der Politik liegt in der Kirche vieles auch an den Führungspersonen. Jemand schrieb hier etwas über das Fegfeuer und die Priester. Nein, das muss heissen, die Hölle ist mit Priesterschädeln gepflastert, denn viele Priester/Bischöfe wollen ganz bewusst die Kirche umkrempeln und die Sünde in die Kirche einführen.


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 Josef Menke 5. Juli 2018 
 

So langsam kann ich nicht mehr darüber lachen!

Diese Äußerungen von EB Becker, B Jung & Co. sind für jeden "normalen" Katholiken völlig unverständlich. Es wäre an der Zeit, dass diese Herren sich um ihren eigentlichen Auftrag kümmern: "Geht hinaus in alle Welt, und predigt das Evangelium", das ist ihre eigentliceh Aufgabe, welche sie von Jesus bekommen haben. Und ich möchte euch bitten, diesen Anweisungen zu folgen!


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 2.TIM. 3,1-5 5. Juli 2018 
 

@lesa, keine Angst

war nicht ernst gemeint. Ich glaube das mit solchen Aktionen absichtlich provoziert wird. Mann verwässert dadurch den Glauben Tropfen für Tropfen mehr.


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 per_plex 5. Juli 2018 
 

Betet für hauptamtlich verirrte Bistumsleiter!

Was für ein'Bischof' Jung:"...wie ein geistlicher Weg aussehen könnte.." lächerlich, das was sie verkünden, hat nichts mit geistlichem Weg zu tun, sondern ist esoterisch, die reine Häresie!
@Stefan Fleischer,
Nein! keiner probt den Aufstand!
Ich war in der letzten Woche bei einer Tagung, dort habe ich mit bestimmt 15 Priestern sprechen können, viele aus dem Magdeburger Bistum. Sie sagten etwa so: Nach Verständnis der deutschen Reformer wie Kaspar will d. 2. Vaticanum dezentralisieren und mündige Priester + Gläubige! Nun sind wird mündig, und jetzt passt die Richtung auch wieder nicht. - Alle versicherten mir, kein Protestant wird mehr die Kommunion bekommen! Mit dem Durchwinken und drei Augen-zu-drücken ist Schluss, das war gestern.
Fazit: Der Schuss ist nach hinten losgegangen! Die Bischöfe in ihren Irrlichtern haben schlafende Hunde geweckt. Inzwischen bin ich mir ziemlich sicher: Diese Handreichung wird genau das Gegenteil bewirken! Ein ökumenischer Schuss in den Ofen, mehr nicht!


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 lesa 5. Juli 2018 

Rasante Ausbreitung der Anarchie

Dieser Zug ist rasant unterwegs, wie sonnenklar vorauszusehen war. Objektive Regeln für die Gesamtkirche sind wie das Rückgrat, ohne das sie nicht bestehen kann. (Einzelseesorge gab es zuvor auch!)
Jetzt wird die Katholische Kirche allen Winden preisgegeben. Es muss doch damit gerechnet werden, dass es "sentimentale" Hirten gibt, die Tragweite des Vorgangs nicht erkennen. Wenn sie aufwachen, wird es zu spät sein. Jetzt kann nur noch ein Wunder helfen, bzw. dass die Kirchenführung in Rom schleunigst mit eindeutiger Anweisung der sich ausbreitenden Anarchie und Auflösung entgegentritt.


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 Stefan Fleischer 5. Juli 2018 

Man probt den Aufstand

Und wenn sich unser Heiliger Vater weiterhin um eine klare Antwort drückt, werden sehr bald auch die übrigen "deutsch-katholischen" Bischöfe die Masken fallen lassen. "Jedes Land hat die Regierung, die es verdient" hiess es früher einmal. Und man kann nicht einmal sagen, dass wir das durch unseren Eigensinn und unsere Besserwisserei und das daraus entstandene Verkündigungschaos nicht verdient hätten. Doch lassen wir uns auch durch das und alles was noch kommen wird unser Gottvertrauen nicht nehmen. Und vergessen wir nicht zu rufen: "Attende domine et miserere, quia peccavimus tibi." (Antiphon am Aschermittwoch)


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 Mmh 5. Juli 2018 
 

Irlmaier Alois

Werter Kommentator, bei all dem Durcheinander liegt das was Sie ausdrücken nahe. Es sage keiner, Krieg wäre gut!

Irlmaier hat glasklar prophezeit, dass Russland auf drei Hauptlinien den Westen überrennen wird. Sr. Lucia spricht von Russland als der Geissel die Gott erwählt hat um die Menschheit zu strafen und dass "der Hass und der Ehrgeiz verursachen den zerstörerischen Krieg". Die Frau aller Völker prophezeit „Der Osten gegen den Westen.“ Nach meiner Interpretation der Amsterdamer Jahre ist das 2019. Irlmaier spricht von zwei Achtern und einem Neuner. Das könnte auch schon heuer sein.

Readiness is all! "dann sollen die Bewohner von Judäa in die Berge fliehen; wer gerade auf dem Dach ist, soll nicht mehr ins Haus gehen, um seine Sachen mitzunehmen;"


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 Rosenzweig 5. Juli 2018 

" Aber GOTT wollte es anders!.."

-
DANKE werter @Zeitzeuge- die sel. Anna Kath. Emmerick- fast 200 Jahre zurück – hat`s geschaut!
Und so wird es auch geschehen...!
-
"Gottes Mühlen malen langsam– aber stetig/ trefflich + gerecht..!"
--
Und wenn wir jetzt zur Muttergottes eilen.., Sie sagt uns gerade– ganz aktuell:
"Vernachlässig nicht das Gebet, denn das Gebet wirkt Wunder!"(Medjg.-25.Mai-2018)
-
So tun wir es- JETZT..!? Wie Sie vielmals dran erinnern:

“Allein den BETERN kann es noch gelingen..."! –
und R.Schneider sagt weiter:

“..und diese Welt den richtenden Gewalten-
durch ein (auch Unser!) GEHEILIGT LEBEN ab zu ringen..”!

In diesem tägl. NEU Bemühen, dankb. verbunden..


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 Rolando 5. Juli 2018 
 

Hesychast, Herbstlicht

Alle, die nach Ihrer Sicht die Hl. Kommunion nicht empfangen dürften, etwa nicht gebeichtet, protestantisch usw. haben kein Sündenbewusstsein und keine Sündenerkenntnis, d. h. es ist keine Todsünde, eigentlich schon, doch die Todsünde setzt klares Bewusstsein, klare Erkenntnis und eine wichtige Sache voraus. Wenn wir, die wir darum wissen, sündigen dann wiegt es schwerer, weil wir es wissen, doch Vielen fehlt das Wissen, und die, die es wissen müssten, denen fehlt es oft auch, denn sie wurden in den Priesterseminaren schleichend protestantisch unterrichtet. Wie schon oft, jetzt nochmal, der Hinweis auf den Vortrag von Fr. Prof. Alma v. Stockhausen, „Von Luther über Hegel zu Rahner“ bestellbar hier, http://www.gebetsstaette-heroldsbach.de/htm/cd.htm, die CD 97.
Die Verantwortlichen auszumachen ist schwierig, am besten, beten, beten, beten.


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 Federico R. 5. Juli 2018 
 

Man kann wohl davon ausgehen, ...

... dass diese aufsehenerregende Einladung mit dem Vorsitzenden der Deutschen/Bayrischen Bischofskonferenz, Herrn Marx, abgesprochen ist. Mit sowas Ähnlichem war für aufmerksame Beobachter zu rechnen.
Wie schon mehrfach im kath.net-Forum angesprochen: Bedürfen die nichtkatholischen Ehepartner, die sich bei dieser Feier wohl kaum in akuter Todesgefahr befinden, denn vorher keiner Lossprechung durch einen katholischen Priester? Und: Ist ab dann Dr. Jung ihr Bischof, oder bleibt‘s weiterhin die evangelische Regionalbischöfin Frau Bornowski? Wer von beiden glaubt an die Realpräsenz Christi im eucharistischen Brot?
Und wie sieht’s eigentlich aus mit Personen, die schon seit vielen Jahren „in gegenseitiger Treue“ miteinander im Konkubinat leben (so etwas soll‘s sogar bei Priestern geben). Dürfen die auch mitfeiern und miteinander die hl. Eucharistie empfangen? Aber die können zur Not ja vorher beichten gehen – also null Problem.
@baldauf, bitte darauf ein Gedicht aus Speyer.


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 Eva 1941 5. Juli 2018 
 

@Herbstlicht

Sie werfen die Frage auf, ob das Fundament der Katholischen Kirche noch trägt. - Bei solchen Bischöfen kommen einem da gewaltige Zweifel. - Anstatt Neuevangelisierung "Ausverkauf".
Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen, daß solche "Hirten" selber noch an die Realpräsenz Christi in der Hl. Eucharistie glauben. -
Nicht zu Beerdigungen usw., vor allem bei Christmetten erlebt man, daß fast alle Anwesenden, egal wie gläubig, zur Kommunion gehen.
"Konfessionsverbindende Ehen", eine schlaue Idee: Vor wenigen Tagen erlebte ich anläßl. einer Marienoktav einen Prediger, der ins gleiche Horn blies. Wir gönnen den Protestanten doch eine "Oblate", aber, wenn sie an die "Wandlung" glauben, sind sie nicht mehr evangelisch, so einfach ist das.
Was manche Bischöfe nun betreiben, ist keine Ökumene, es stiftet nur Verwirrung.


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 hape 5. Juli 2018 

Kommentar im Laudate Patrem zur Kommunion der Gläubigen:

Um die hl. Kommunion zu empfangen, muss man katholisch und im Stand der Gnade sein (KKK 1400) sowie die Nüchternheit von mindestens (!) einer Stunde eingehalten haben (CIC can 919).

Wer sich einer schweren Sünde bewusst ist, "darf selbst dann, wenn er tiefe Reue empfindet, die hl. Kommunion nicht empfangen, bevor er (in der hl. Beichte) die sakramentale Absolution erhalten hat" (KKK 1457), denn so sagt der hl. Apostel Paulus: "Wer unwürdig dieses Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, der wird schuldig am Leib und Blut des Herrn. Es prüfe ein jeder sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke aus dem Kelch. Denn wer unwürdig ist und trinkt, der isst und trinkt sich das Gericht, da er den Leib des Herrn nicht unterscheidet." (1 Kor 11,27-30)

Wer nicht zur hl. Kommunion geht, möge einfach auf seinem Platz bleiben und in sich die Sehnsucht nach der Vereinigung mit Jesus Christus erwecken.


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 Paddel 5. Juli 2018 

Nach 25 Jahren endlich mal fremd gehen!

Beichten braucht man nicht. 25 und mehr Jahre Treue leben ist mehr als Buße, das ist ein Martyrium.


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 Lämmchen 5. Juli 2018 
 

allmählich dämmerts mir

ich hatte ehrlich gesagt lange Zeit nicht verstanden, warum es so viele Heilige gibt, die davon sprachen, dass es im Fegefeuer besonders viele Priester (Bischöfe gehören da ja auch dazu) gibt. Eigentlich tragen die Hauptschuld für die Verirrung und Verwirrungen nicht die fehlgeleiteten Gläubigen, sondern diejenigen, die Ursache sind, deren Aufgabe es wäre, ihnen den Glauben zu erschließen. Insofern wird mir immer klarer, warum das Fegefeuer mit Klerikern gepflastert sein dürfte....


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 Paddel 5. Juli 2018 

Jung und schon ein Held

Das ging aber schnell. Kaum im Amt ist er schon ein mutiger Held. Verfolgtes Opfer von den "Konservativen", die jetzt aufschreien. Aber er ist ja doch so mutig und die feigen Priester, die da nicht mitmachen, die gehören suspendiert.


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 Mr. Incredible 5. Juli 2018 
 

Was für ein Emotionsknödel, dieser Bischof.

Schade. Noch ein "emotionaler" Hirte. Das hat uns gerade noch gefehlt.


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 Stefan Fleischer 5. Juli 2018 

Schon Paulus musste mahnen:

"Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern ein Gott des Friedens." (1.Kor 14,33)
Ich weiss nicht, wie gewisse Leute so nach Frieden und Gerechtigkeit schreien können, wenn sie nichts unterlassen von dem, was den Frieden und die Gerechtigkeit innerhalb der Kirche zerstören könnte.


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 Herrliberg 5. Juli 2018 

Sakrileg!

Und das von oberster Stelle! Eine zweite Reformation, nur diesmal von oben! Wie werden nun die katholisch gebliebenen Bischöfe, Priester und Gläubigen reagieren, wenn der Befehl erteilt wird, das Allerheiligste zu verunehren? - - Das Schisma ist da, aber offensichtlich erregt das wenige! Wie sagte Nietzsche: "Selig sind diese Schläfrigen, denn sie sollen bald einnicken."


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 Mariat 5. Juli 2018 

Ach ihr Hirten der kath. Kirche, die ihr Menschenfreunde sein wollt...

und dabei diese Menschen verführt, da ihr sie nicht aufklärt.Aufklärung darüber, wer die Hl. Eucharistie empfangen darf - ist NÄCHSTENLIEBE und wirklich gelebte Liebe zu Gott.
Ich mache mir große Sorgen um solche Kleriker.
Sie meinen sie sind Tolerant!
Erst heute sprach ich mit einem Priester, auch er meinte: Er ist Tolerant.
Da fragt man sich selbst, bin ich noch ein guter Christ? Oder bin ich hartherzig?

Verlauft euch doch nicht, ihr SEEL-sorger, vor lauter falscher Toleranz. Bischof Jung meint zwar,dass dies einmalig bleibt, was er da "anpreist".
Aber werden sich diese Konfessions -verschiedenen Ehepaare nicht auch in Zukunft wieder gemeinsam zur Eucharistie gehen?
Es ist dann so, wie bei der Ausnahmeregelung bei der Handkommunion.
Nur ein Indult! Ist es heute auch noch!
Was ist daraus geworden?
Die Gottesmutter soll bei einer Erscheinung gesagt haben: "Würdet ihr zur Mundkommunion gehen, hättet ihr mehr Priester".
Gelobt sei Jesus Christus!


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 Zeitzeuge 5. Juli 2018 
 

"Oh, ihr deutschen Spitzbuben!

Wartet! Es soll euch nicht gelingen!"

Stammt nicht von mir, sondern von der sel. Anna-Katharina Emmerick aus dem Jahr 1823, die Selige nannte das den Versuch
einer "Menschenmachwerkkirche" und sagte bei anderer Gelegenheit

"Aber GOTT wollte es anders!"

Auf die unleugbare Krise in Kirche und Welt heute passt

Reinhold Schneiders:

"Allein den Betern kann es noch gelingen"!

Zur Meditation für alle Beteiligten und Betroffenen geeignet!


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 wedlerg 5. Juli 2018 
 

Anbiederungsbischof aus Speyer

Jung hat halt das, was er in Speyer gelernt hat, mit nach Würzburg genommen.

Traurig und dreist zugleich.


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 Herbstlicht 5. Juli 2018 
 

@Hesychast

Sie sprechen tatsächlich ein wichtiges Problem an.
Die meisten Katholiken gehen, wenn sie anlässlich einer Hochzeit oder einer Totenmesse in die Kirche gehen, fast ausnahmslos zur Kommunion.
Die Beichte ist zwar nur einmal im Jahr verpflichtend, aber es ist fraglich, ob selbst dies eingehalten wird.
Früher habe ich auch zu diesen Katholiken gehört.
Als ich zum tiefen Glauben zurückfand, hatte ich gute und intensive Beichtgespräche, die mir halfen, dieses glaubensmäßige "Lotterleben" (nicht moralisch, sondern auf den Glauben bezogen) gewissenhaft einzuordnen und zu verarbeiten.

Ich glaube, (laue) Katholiken sind sich der tiefen Bedeutung und Wichtigkeit der Lehre Jesu Christi und der Tradition gar nicht mehr bewusst. Es fehlt ihnen scheinbar nichts. Aber wer weiß, vielleicht haben sie doch tief in sich ein Gespür, dass ihnen Wesentliches fehlt.
Und dieses Wesentliche wird kaum thematisiert, auch nicht durch Bischöfe.


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 Reformaufkatholisch 5. Juli 2018 

Synkretismus und falsche Lehren

Am kommenden Sonntag zum Kiliani werde ich den Herrn mal ansprechen auf diesen Umstand. Wie konnte es so weit kommen, dass Funktionäre des "Küngschen Weltethos" die Hirtenkathedras besetzen?


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 Kleine Blume 5. Juli 2018 
 

"Für HEUTE aber, den Tag der Ehejubiläen, [...]"

Vielleicht war die Einladung zum Empfang der hl. Eucharistie an die protestantischen konfessionsverschiedenen Ehejubelpartner nur für diese eine hl. Messe gedacht, also ein EINZELFALL ...? ;-)


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 Methodius 5. Juli 2018 

@Hesychast bringt es auf den Punkt

Warum höhere Maßstäbe an evangelisch christianisierte Menschen anlegen als an die Katholiken von heute?


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 KT-GK2018 5. Juli 2018 

"Es folgt der Glaubensabfall

mit einem nie da gewesenen Sittenverderbnis", sagt der Irlmeier.

da will ich mal das einzige Zitat G. Schröders verwenden, das mir gefällt:
"Wenn nicht jetzt, wann dann?"

www.kathtube.com/player.php?id=45553


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 kreuz+ 5. Juli 2018 

ich bemüh`Ihn ja ned gern, den Irlmeier,

aber wenn er sagt:
"Es folgt der Glaubensabfall mit einem nie da gewesenen Sittenverderbnis", dann kann das nur JETZT sein.
laßt uns lieber beten anstatt schimpfen.


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 Hesychast 5. Juli 2018 
 

@Herbstlicht

Sie sprechen in Ihrer Lesermeinung etwas an, das auch mich beschäftigt. Ich habe so manche Jubiläen oder ähnliche Festivitäten von Groß-Vereinen in lebhafter Erinnerung, zu denen traditionell halt auch eine Festmesse gehört, die von allen Mitglieder besucht wird. Darunter befinden sich in unseren Breiten zwar kaum Protestanten, dafür aber umso mehr nicht praktizierende Katholiken, die vermutlich keinerlei "persönliches Sündenbewusstsein" haben, und bei denen wohl auch "der Gnadenstand keine Rolle spielt". Jedenfalls sieht man sie sonst nie in einer Sonntagsmesse. Und mit einiger Sicherheit kann von den meisten auch angenommen werden, dass sie das erste und letzte Mal vor der Erstkommunion gebeichtet haben. Aber natürlich gehen beim Besuch einer solchen Vereins-Festmesse ausnahmslos alle Teilnehmer auch zur Kommunion. Wie soll man DAS eigentlich "einordnen"?


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 Fides Mariae 5. Juli 2018 
 

Intensiv

Na, dann ist ja alles prima, wenn unsere Bischöfe intensiv gerungen haben. Wir könnten uns eigentlich alle Gebote, den Katechismus und das Lehramt sparen. Einfach intensiv ringen, dann wird schon das richtige rauskommen.


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 Dottrina 5. Juli 2018 
 

Der Diabolos wird immer dreister!

Bischof Jung hat das Bistum erst vor kurzem übernommen und macht so schnell schon so einen Sch....ß! Im Bistum müsste jetzt ein Shitstorm dagegen einsetzen. Wir in München sind ja schon von Marx einiges gewohnt. Kennen diese "Hirten" denn die Lehre und den CIC nicht? Haben die nie richtige Theologie studiert? Da kenne ich mich als einfacher Laie ja besser aus. Meine Güte, es wird immer schlimmer! Alle Heiligen, bittet für uns!


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 Fides Mariae 5. Juli 2018 
 

Yeah, hl. Eucharistie im Sonderangebot...

... was unsere deutschen Hirten doch barmherzig sind!
Jetzt bitte den heiligen Leib des Herrn (vulgo "Oblate") auch an:
- alle Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels
- alle Muslime, die alten Damen über die Straße helfen
- alle Esoteriker, die sich ehrenamtlich in Fußballvereinen engagieren
- alle Atheisten, die den Müll richtig trennen
- alle Agnostiker, die für den Tierschutzverein spenden
- und selbstverständlich für Eckart von Hirschhausen.
Yep. That's Germany 2018. Kein WM-Sieg, dafür allgemeine Oblatengleichheit.


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 julifix 5. Juli 2018 

Paulus 1. Korinther 11, 27

27 Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.

28 Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken.

29 Denn wer davon isst und trinkt, ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt.

Gibt es dazu noch was zu sagen? Ich denke nicht.
Gnade Gott den Hirten, die das bewusst zulassen.


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 garmiscj 5. Juli 2018 

Katastrophale Zustände

Statt dass alle diese Häretiker - Bischöfe ihres Amtes enthoben werden (und bei Wiederholung laiziert), werden sie von höchster Stelle noch angefeuert. Manchmal wünschte ich mir fast ein reinigendes Schisma herbei.


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 Smaragdos 5. Juli 2018 
 

Glauben die deutschen Bischöfe noch an die Realpräsenz? Wenn ja, glauben sie, dass Jesus der Sohn Gottes ist? Wenn ja, glauben sie, dass Gott seiner nicht spotten lässt?


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 Paddel 5. Juli 2018 

Die Treue wird zur Untreue!

Bischof Jung wird mit diesem Schritt seiner eigenen Braut untreu und ruft die treuen Ehepaare zur Untreue auf. Denn ein Partner vereinigt sich mit der Katholischen Kirche, ohne sein bedingungsloses JA zu ihr. Das ist auch nicht ehrlich dem katholischen Partner gegenüber.


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 Gandalf 5. Juli 2018 

Freibier für alle im Bistum Würzburg


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 frajo 5. Juli 2018 

Jesus selber als Belohnung

für 25 Jahre ohne offizielle Trennung. Lebte ich doch in Würzburg, dann könnte mit meiner schon seit 18 Jahren getrennt lebenden Frau noch einmal "gut verheiratet" spielen - und sie dürfte zur Kommunion gehen. Wie schön!

Wie es scheint ist es mit der dt. Kirche gegangen wie mit einem Ehepaar, das sich auseinandergelebt hat. So wie sich viele menschen im Laufe der Zeit zunehmend von Gott entfernt haben, so ging es auch der Kirche in Deutschland/A/....... Es mag noch gute Kontakte zum Vatikan geben, zu Jesus dürften solche schon sehr schwach sein. Wie sagt er doch: "Der ist es der mich liebt, wer meine Gebote hält". Der Lohn der Sünde ist der Tod (Röm 6,23).


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 Beda46 5. Juli 2018 

Eucharistie als Belohnung? Pervers.


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 Herbstlicht 5. Juli 2018 
 

Kommunion geht auch so! - Wirklich?

Was von vielen, auch von mir, befürchtet wurde, ist eingetreten und das in weitaus kürzerer Zeit, als ich dachte.

Man braucht nicht mehr den vielzitierten "spirituellen Hunger" zu haben, man muss auch nicht die katholische Lehre und ihr Sakramentenverständnis teilen, das persönliche Sündenbewusstsein ist vernachlässigbar, auch der Gnadenstand spielt keine Rolle, ebenso der stets zitierte "Einzelfall" -
Kommunion geht auch so!
Das Bistum Würzburg und sein Bischof Franz Jung machen es möglich!

Mir stellt sich die Frage nach dem Fundament der katholischen Kirche?
Trägt es noch?


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 priska 5. Juli 2018 
 

Die Verwirrung wir immer größer..


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