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'Hier wurde kurz vor dem Abgrund die Notbremse gezogen...'

6. Juni 2018 in Aktuelles, 28 Lesermeinungen
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"...Entgleist ist der Zug trotzdem" - Der deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller und ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation hat das Machtwort des Papstes im Kommunionsstreit als zu spät kritisiert


Rom (kath.net)
Der deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller und ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation hat das Machtwort des Papstes im Kommunionsstreit als zu spät kritisiert. "Hier wurde kurz vor dem Abgrund die Notbremse gezogen. Entgleist ist der Zug trotzdem, weil Rom zu spät und zu zögerlich reagiert hat. Jetzt kommt es darauf an, den Zug sorgfältig wieder auf die Schienen zu setzen", so Müller laut einem Bericht des "Spiegels". Für den Kardinal ist die These, dass dies eine Niederlage für Kardinal Marx sei, falsch. „Nur wenn man den katholischen Glauben kennt, wird man diese römische Entscheidung theologisch und nicht kirchenpolitisch interpretieren".


Archivfoto Kardinal Müller (c) Bistum Regensburg


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