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'Hier wurde kurz vor dem Abgrund die Notbremse gezogen...'

6. Juni 2018 in Aktuelles, 34 Lesermeinungen
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"...Entgleist ist der Zug trotzdem" - Der deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller und ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation hat das Machtwort des Papstes im Kommunionsstreit als zu spät kritisiert


Rom (kath.net)
Der deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller und ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation hat das Machtwort des Papstes im Kommunionsstreit als zu spät kritisiert. "Hier wurde kurz vor dem Abgrund die Notbremse gezogen. Entgleist ist der Zug trotzdem, weil Rom zu spät und zu zögerlich reagiert hat. Jetzt kommt es darauf an, den Zug sorgfältig wieder auf die Schienen zu setzen", so Müller laut einem Bericht des "Spiegels". Für den Kardinal ist die These, dass dies eine Niederlage für Kardinal Marx sei, falsch. „Nur wenn man den katholischen Glauben kennt, wird man diese römische Entscheidung theologisch und nicht kirchenpolitisch interpretieren".

Archivfoto Kardinal Müller (c) Bistum Regensburg


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Lesermeinungen

 Ulrich Motte 8. Juni 2018 
 

Hape: danke!

Zahlen sind nicht alles,
zählen aber doch: Evangelische Ehepartner, die erstens zur Kommunion drängen, bei denen zweitens sonst eine Ehekrise droht , die drittens das katholische Eucharistieverständnis teilen (einschließlich der Notwendigkeit von Priestern für die Wandlung?), die viertens der örtliche Priester nicht ganz ohne solche Bedingungen zur Kommunion einlädt, dürften arg rar sein... Predigte ich über Sexualität, predigte ich wohl eher über vorehelichen Geschlechtsverkehr denn über Geschlechtsumwandlung- kommt ersteres nicht auch bei Katholiken häufiger vor?


0
 
 hape 8. Juni 2018 

@Ulrich Motte

Lieber Ulrich Motte, mit solcher Zahlenakrobatik halte ich mich lieber gar nicht erst auf. Sie werden darüber vielleicht lächeln, aber für mich ist jeder Katholik, der sich nicht zu Tradition, Lehramt und Kirche bekennt, einer zuviel. Jeder Katholik, der seinen Glauben bezweifelt oder ihn zu wenig kennt, kennt die Liebe nicht. Das tut der Kirche richtig weh.

Deshalb ist es jeder haltlos umherirrende Katholik wert, dass die Kirche um sein Seelenheil ringt. Das ist der Weg, den innerkatholischen Graben zu überwinden und die Einheit in Christus besser zu bezeugen.

Darüber hinaus aber ringt die Kirche auch um das Seelenheil der Welt. Sie hat den Auftrag und die sakramentalen Mittel dazu vom Herrn selbst empfangen. Deshalb hat jeder Mensch das Recht, von der Kirche über die Liebe Jesu zu hören. Wie er dann darauf antwortet, bleibt ihm natürlich selbst überlassen.

Diese Gedanken möchte ich einfach mal so in den Raum stellen, die Diskussion aber zugleich damit abschließen.


1
 
 Ulrich Motte 7. Juni 2018 
 

Hape- "weit mehr"

Wir sind uns ja weitestgehend einig. Ich gehe davon aus, daß nur wenige Evangelische an der Kommunion teilnehmen. Ist dann der prozentuale Anteil der katholischen Teilnehmer daran, die das katholische Verständnis nicht teilen, prozentual weit geringer als unter den evangelischen Teilnehmern, wären es trotzdem - in absoluten Zahlen "weit mehr" katholische Teilnehmer ohne katholisches Verständnis.


0
 
 Federico R. 7. Juni 2018 
 

Sorry - DAS Wesensmerkmal ...


0
 
 Federico R. 7. Juni 2018 
 

Die Wesensmerkmal der kath. Kirche ...

... ist ihre einzigartige sakramentale Verfasstheit, die Zeit und Ewigkeit, Gott und Menschen miteinander verbindet. Das ist ein faszinierendes Geheimnis für die einen, nichtssagend bis abschreckend für andere. An dieser Sakramentalität der Kirche scheiden sich die Geister. Und derzeit besonders stark. Wird sie auch nur ansatzweise irgendwo oberhirtlich-autoritativ in Frage gestellt, kann das sehr schnell zu einem verheerenden Crash der gesamten katholischen, also der Weltkirche führen. Kann? Nein, es wird!

Es gibt mittlerweile genug führende Kirchenleute, die genau das befürchten und sich warnend zu Wort melden. Darunter Kardinal G. L. Müller (aber den hat Franziskus zur Freude von Kasper, Marx & Co. ja bereits entmachtet), oder der Nigerianer Kard. F. Arinze, der Niederländer Kard. W. J. Eijk, der US-Amerikaner Erzbischof Ch. Chaput. Sie und hoffentlich sogar die noch schweigende Mehrheit sind tiefüberzeugte Kirchenmänner. Es lohnt sich, auf sie zu hören und ihnen zu folgen.


6
 
 Ulrich Motte 7. Juni 2018 
 

Und Katholiken ?

Vor Jahren las ich in der New York Times eine Umfrage, wonach eine überwältigende Mehrheit junger Katholiken noch nicht einmal die Lehre der sog. Realpräsenz teile. Das mag bei bei uns in der BRD, bei Älteren, bei Messeteilnehmern geringer sein, bei Messen zu besonderen Anlässen wiederum geringer. Wäre es nicht sinnvoll, vor den Einsetzungsworten in 2 oder 3 (evtl. feierlichen)kurzen Sätzen das katholische Abendmahlsverständnis zu erklären. Ich habe Entsprechendes jahrelang bei einer großen evangelikalen Gemeinde in München erlebt. Ich wage nämlich die vielleicht steile These, daß weit mehr katholische denn evangelische Teilnehmer das katholische Eucharistieverständnis nicht teilen... In einer Katechismusstunde des Opus Dei erlebte ich eine katholische kirchlich engagierte, junge Ärztin, deren Verständnis das von Zwingli war, nicht das von Calvin, schon gar nicht das von Luther, von dem des Konzils von Trient zu schweigen...Ende meiner Beiträge - mir ist alles recht!


2
 
 MVZ 7. Juni 2018 
 

@hape

Ihre letzte Frage findet vielleicht im aktuellen Kommentar von Kard. Kasper dazu eine Antwort.


2
 
 hape 7. Juni 2018 

@MVZ

Sehr geehrt(e)r MVZ, bei genauerem Hinsehen entpuppt sich die Gewissensentscheidung als ein klassisches Urteil des Gewissens, das mit der Tugend der Vernunft getroffen wird. Heute verwechseln leider viele das Gewissen mit dem Bauchgefühl. Damit aber hat das Gewissen wenig zu tun.

Das Recht auf ein persönliches Gewissensurteil hat a priori und von Natur her jeder Mensch. Das hat erst mal gar nichts mit Religion oder mit "katholisch" zu tun. Soviel ich weiß, ist das Konsens in Philosophie und Moraltheologie. Es wundert mich deshalb nicht, dass sich Papst Franziskus und Kardinal Wölki in diesem Punkt einig sind. Das ist richtig so.

Als ich mir die bestehenden Regelungen zur Interkommunion auf der Seite des Bistums Augsburg durchlas, wurde mir klar, wie gut durchdacht und belastbar die bisherige Lösung schon ist. Ich erkenne in der Sache gar keinen Handlungsbedarf und frage mich, welche Motive die DBK wohl haben könnte, dieses leidige Thema in diesen Tagen hoch zu kochen.


2
 
 MVZ 7. Juni 2018 
 

@hape "Worum geht es also?"

Genau das ist die Frage !
Es geht am Ende nicht um die Klärung einer Rechtslage, weder aus dogmatischer noch kirchenrechtlicher Sicht, sondern sarum, dass sowohl der Papst als auch Kard.Woelki die persönliche
GEWISSENSENTSCHEIDUNG der Betroffenen zum Maßstab erheben, die duch eine rechtlich abgesicherte Regelung, gleich wie diese ausfällt, letzten Endes ausgehebelt würde.
Ich vermute mal, dass die beiden sich in diesem Ziel recht einig sind.


3
 
 hape 7. Juni 2018 

MVZ: worum geht es also?

Auf der Seite des Bistums Augsburg heißt es im letzten Abschnitt: Bei einer „Spendung der Eucharistie unter besonderen Umständen und an einzelne Personen, die zu Kirchen oder kirchlichen Gemeinschaften gehören, die nicht in der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen … geht es nämlich darum, einem schwerwiegenden geistlichen Bedürfnis einzelner Gläubiger im Hinblick auf das ewige Heil entgegenzukommen, nicht aber um die Praxis der Interkommunion, die nicht möglich ist, solange die sichtbaren Bande der kirchlichen Gemeinschaft nicht vollständig geknüpft sind“ (Johannes Paul II., Enzyklika „Ecclesia de Eucharistia“, v. 17. 04.2003, Nr. 45).

Viele befürchten, dass die DBK als eine Art "Pressuregroup des Reformkatholizismus" versucht, über den Hebel "schwerwiegendes geistliches Bedürfnis" ein einseitiges Ökumeneverständnis durchzusetzen. Wohl wissend, dass die Ausnahme in der Praxis als Regel verstanden wird. Entspr. könnten dann alle zur Kommunion kommen, wenn sie mögen.


4
 
 hape 7. Juni 2018 

MVZ

Die nach wie vor gültige Rechtslage zur Interkommunion wird m.M.n. ganz gut auf der Seite des Bistums Augsburg dargestellt:

https://bistum-augsburg.de/Hauptabteilungen/Hauptabteilung-VI/Glaube-und-Lehre/Glaubenslehre/Glaubensfragen/Interkommunion

Darüber hinaus gibt es dazu aktuell eine mehr oder weniger öffentliche Debatte, inwiefern das geltende Kirchenrecht modifiziert werden soll oder kann.

Beides, Rechtslage und Debatte, sollte man aber gut auseinander halten, sonst kommt es schnell zu Verwirrung.


1
 
 Federico R. 7. Juni 2018 
 

Nur ein Exempel

Als ich einstens zur Erstkommunion ging, war es Pflicht, zuvor – natürlich ebenfalls zum ersten Mal - zu beichten. Entsprechend waren wir damals vom Pfarrer vorbereitet worden. Frage: Ist das heute eigentlich nicht mehr so: erst beichten, dann (Erst)-Kommunion?

Exempel: Fragt der neunjährige Erstkommunikant aus einer gemischtkonfessionellen Ehe - auf Wunsch seiner Mutter katholisch getauft und in diesem Glauben aufgewachsen - seinen evangelischen Vater, der bislang so gut wie nie einen katholischen Gottesdienst besucht hatte, aber bei der Kommunionfeier zusammen mit seiner Mutter die Hostie empfing, ob er denn vorher, so wie jetzt sein Sprössling, auch beim Beichten war und wie es ihm dabei so erging...

Was wären bei einer solch unbefangenen Frage eigentlich für Antworten zu hören sein und welche Begründungen würden da mitgeliefert? Na ja, vielleicht wäre sogar noch der Pfarrer um die Ecke und könnte nachträglich etwas Erklärendes dazu sagen.


6
 
 Konrad Georg 6. Juni 2018 
 

Ich zitiere hier

"Papst Franziskus agiert hinterlistig"











Franziskus


1
 
  6. Juni 2018 
 

Vorerst wurde die rotarische Agenda gestoppt

was selbst einen Kar. Marx aus den vorgegebenen Gleisen warf: Hätte sich in der Protest(anten)-Aktion kein massiver Widerstand geregt, wäre die Kommunionspendung an Nichtkatholiken im Kasten gewesen! Um die eigene Glaubwürdigkeit nicht zu gefährden, musste P.F. jetzt die Ampel von grün auf rot umschalten. Fragt sich allerdings nur für wie lange?!


5
 
 MVZ 6. Juni 2018 
 

Kommunion für nichtkatholische Ehepartner

Zitat P.Franziskus:
„Es ist eine Frage, die jede Person für sich beantworten muss.“
„Betet zum Herrn und geht vorwärts. Ich wage nicht, ich kann nicht mehr sagen"
---------------
Diese Frage gehört nach Auffassung Woelkis in den Raum der persönlichen Seelsorge und der individuellen Gewissensentscheidung der Gläubigen. Pastoral begründete Ausnahmeregelungen dürften jedoch nicht als neue Normen festgeschrieben werden, hatte Woelki erklärt. Entsprechend „einer ungeschriebenen Regel der katholischen Kirche“ weise er Betroffene an der Kommunionbank aber nicht zurück.
---------------

Wenn man diese Aussagen zusammenführt, muss man dann nicht zu dem Schluss kommen: ES GEHT ??


0
 
 MVZ 6. Juni 2018 
 

Wenn man jetz den "Nachruf auf eine unsäglich Entwicklung"

von Bischof Gerhard Feige, Magdeburg von heute liest, dann kommt man um die Befürchtung nicht herum, dass wir es in der Sache Kommunion für evangelische Ehepartner noch mit sehr heftigen und folgenreilchen Auseinandersetzungen zu tun bekommen.
https://www.kirche-und-leben.de/artikel/bischof-feige-doppelmoral-der-kommunionempfang-gegner/


7
 
 Bentheim 6. Juni 2018 
 

Wenn der Hl.Geist die Kirche leitet, dann können wir nicht

im Widerspruch dazu behaupten, wir hätten in der Kirche nichts mehr zu erwarten als nur den Dauerzustand des Dunklen, Verworrenen, Unerklärlichen etc. Wir dürfen trotz dieses Dauerzustandes nicht aufgeben,sondern sollten versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen. Wenn Personen von hoher Autorität versagen, ist das noch lange kein Grund, selbst flügellahm zu werden. Wer ständig negative Entwicklungen auf sich wirken lässt, wird leicht infiziert. Ich glaube nicht, dass Gott allen Menschen die Gnade verweigert,sich dem Positiven zuzuwenden, der Mensch muss es auch wollen und darf nicht davon reden, das interessiere ihn nicht mehr.
Wir haben nicht den Anspruch, uns mit Interessantem beliefern zu lassen, wir haben vielmehr zu geben, z.B. selbst Beiträge zu leisten.


8
 
 Bentheim 6. Juni 2018 
 

@Ulrich Motte

"Herr Kardinal Woelki habe erklärt, auch er wolle Protestanten nicht zurückgewiesen sehen... Stimmt das wirklich?" (@Ulrich Motte)

Dafür lässt sich anführen, dass am Fronleichnamsfest vor der Austeilung der Kommunion durch Kard. Woelki Protestanten eingeladen wurden, sich segnen zu lassen.


3
 
 MONIKA! 6. Juni 2018 
 

@Lesa ".....es gibt ja sogar aus ihren Reihen Warnungen

vor diesem Schritt"
Wie z.B. Der evang. Theologieprofessor Körtner, der das Vorgehen von Kard. Marx sogar einen ökumenischen Murks bezeichnet!
Aber H. Sternberg ZdK findet, daß die Ablehnung des Vatikans eine Beleidigung der Protestanten ist!


6
 
 lesa 6. Juni 2018 

Kein Affront sondern Hirtenschutz für alle

@Ulrich Motte: Kardinal Woelki wollte sein Eintreten für den Schutz des Sakraments nicht als Affront verstanden wissen. Und es gut, dass er das auch artikuliert. Es sind ja auch nicht "die Protestanten" die diese Aufweichung "fordern", es gibt ja sogar aus ihren Reihen Warnungen vor diesem Schritt. Es ist ihnen ja auch überhaupt nicht damit gedient! Was würden sie denn vorfinden auf der Suche nach Einheit und Wahrheit? Vernebeltes, Vermischtes, Wischi-Waschi. Das interessiert keinen mehr.


5
 
 Josef Menke 6. Juni 2018 
 

Es bleibt nur noch das Gebet

Mein Bild der aktuellen Situation in der katholischen Kirche ist dieses: Sie (die katholische Kirche) befand sich vor vielen, vielen Jahren auf dem Dach eines Hochhauses mit 100 Stockwerken und genoss die Aussicht. Irgendwann gesellte sich in den unterschiedlichsten Gestalten und Interessengruppen der Teufel hinzu und sprach zu Ihr (der katholischen Kirche): stürze dich hinunter – du wirst ein ganz neues Gefühl der Freiheit bekommen, Anerkennung finden und Gott gleich sein. Sie (die katholische Kirche) ließ sich nicht zweimal bitten und stürzte sich hinunter. 90 Stockwerke tiefer, in Höhe des 10-ten Stockwerks rufen die Würdenträger: „Der Teufel hat Recht gehabt. Es trifft alles genauso ein, wie er uns vorausgesagtmhat. Die restlichen 10 Stockwerke schaffen wir auch noch“.
Aber, so frage ich mich, was kommt dann? Der Teufel wird sich aus dem Staub machen und wir? Bekommen wir eine 2-te Chance von unserem Herrgott??


8
 
 hape 6. Juni 2018 

@ Ulrich Motte

Ich find's nicht und geb's jetzt auch auf. Zu schönes Wetter draußen. Da geh ich gleich lieber raus.

Zu Ihrer letzten Frage möchte ich mich nicht äußern, weil mir nicht klar ist, was Kardinal Wölki tatsächlich gesagt hat.


3
 
 Ulrich Motte 6. Juni 2018 
 

- Hape- Link leider nicht

- kann ich leider nicht, da ich bzgl. Internet besonders dumm bin- aber erste Seite des Feuilletons von heute ganz linke Spalte, ganz oben beginnend: In einer Dortmunder Zeitung (welche? wann?) las ich, Herr Kardinal Woelki habe erklärt, auch er wolle Protestanten nicht zurückgewiesen sehen... Stimmt das wirklich? Viel Lärm um im Ergebnis weitestgehend Gleiches?
Alles Fragen-keine (!) Behauptungen.


3
 
 je suis 6. Juni 2018 

@ALLE

Siehe Forumbeiträge unter: 'Süddeutsche': Der Papst stellt sich gegen Kardinal Marx


2
 
 Stummel 6. Juni 2018 
 

Habe das Gefühl,

dass wir in dieser Sache von irgendwem mächtig an der Nase herumgeführt werden.


4
 
 Smaragdos 6. Juni 2018 
 

"Jetzt kommt es darauf an, den Zug sorgfältig wieder auf die Schienen zu setzen".

Das gilt leider nicht nur für die Eucharistie, sondern für etliche andere Bereiche.


10
 
 Ulrich Motte 6. Juni 2018 
 

Wirklich?

Die FAZ kommentiert heute die Entscheidung aus Rom eher (!) im Sinne von:
A) Jeder Bischof mache, was er wolle
B) Macht es/lasst es machen, aber regelt es nicht so laut
PS: Um Missverständnisse auszuschließen: Mir selbst ist alles recht und egal.


2
 
 Ginsterbusch 6. Juni 2018 

Das die Mehrheit der DBK dieses Spiel mitgemacht

hat und es sogar gewagt hat, die sieben noch katholischen Bischöfe verbal anzugehen- das widert mich an!
Danke Kardinal Müller.


22
 
 lesa 6. Juni 2018 

Zweigleisigkeit ist nicht zielführend

Treffendes Bild.
Das wichtigste scheint, zu realisieren, das ZWEIGLEISIGKEIT ins Fiasko führt.
"Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein."


15
 
 Rolando 6. Juni 2018 
 

MSM

Zum unheilvollen Greuel,
Don Gobbi
http://wiederkunft.kathhost.net/mp.htm

http://wiederkunft.kathhost.net/dongobbi/1992.htm
Aus dem Buch, 1992 Euere Erlösung ist nahe, Seite 1111, 1112


7
 
 Stummel 6. Juni 2018 
 

Was geht da eigentlich vor ?

Der Bonner General-Anzeiger schreibt heute auf Seite 5:
"Bereits am vergangenen Wochenende hatte auch der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki seine Position im Kommunionsstreit präzisiert. Evangelische Partner von Katholiken können auch seiner Meinung nach die Kommunion erhalten, sagte er bei einer Vollversammlung seines Diözesanrates in Bergisch Gladbach. Diese Frage gehöre aber in den Raum der persönlichen Seelsorge, der geistlichen Begleitung und der individuellen Gewissensentscheidung der Gläubigen."

Was hat man davon zu halten ?


12
 
 MSM 6. Juni 2018 
 

Mir scheint, Rom hat nicht

mit derartigem Widerstand gerechnet und war deshalb gezwungen, vorerst wieder etwas zurückzurudern. Vielleicht war ein Kard. Marx auf seinem offensichtlichen Höhenflug auch zu übermütig und hielt die Zeit jetzt schon für "reif" für den nächsten großen Schritt in Richtung Protestantisierung der kath. Kirche.
Mir ist auch nicht klar, aus welchem Grund man einen Bischof von Rom nun hochjubeln sollte, weil er sich hier an die zehn Gebote hält. Sollte das nicht immer und selbstverständlich der Fall sein? Vor allem darf man auch nicht vergessen, dass dieser selbst es doch ist, der durch seine permanent zweideutigen Äußerungen zu diesen Schritten auffordert, die Leute wie Kard. Marx als seine verlängerten Arme innerhalb der Weltkirche umzusetzen streben.
Der unheilvolle Greul wird kommen.

Freuen wir uns über jeden Etappensieg, den der Herr uns schenkt, doch bleiben wir immer wachsam und im Gebet, denn der Feind schläft nie!


24
 
 hape 6. Juni 2018 

Entgleister Zug vor dem Abgrund

Wenn ich mir das Bild von Kardinal Müller jetzt so vorstelle, dann sehe ich den entgleisten Zug zwar erst einmal gestoppt. Aber das Gleis, welches auf den Abgrund zulief und der Abgrund selbst bleiben davon doch ziemlich unbeeindruckt.

Ein Riesenproblem, das jede Menge Fragen aufwirft. War das nicht absehbar, dass das Gleis in den Abgrund führte? Hätte das der Zugführer nicht wissen müssen? Und wer hat überhaupt die Streckenführung geplant?

Was soll dass denn jetzt bedeuten, "den Zug sorgfältig wieder auf die Schienen zu setzen"? Soviel ich weiß, hat ein Gleis ja nur zwei Fahrtrichtungen: vorwärts und rückwärts. In welche Richtung soll der Zug also weiterfahren?

Will man den Abgrund überbrücken? Wenn ja, wie? Will man eine Weiche einbauen? Wenn ja, was ist das Ziel? Soll der Zug wieder zurückfahren oder ist hier Endstation?

Eine weitere große Frage ist zudem: kann der einfache Fahrgast der Bahn und dem Zugpersonal überhaupt noch vertrauen?


17
 
 girsberg74 6. Juni 2018 
 

Zustimmung!

Wenn etwa in Deutschland über einen Prälaten von dessen "Freunden" - erst gestern oder vorgestern noch - gesagt wird *), dass dieser kirchenpolitisch beschädigt worden sei, so scheint das nur ein Fall in einer ganzen Reihe zu sein; die, die ich meine, sind fast ausschließlich Selbstbeschädigungen.


*) Der Zeitpunkt der Rede lag zwar in der Vergangenheit, das wirkende Faktum aber ist Gegenwart. (In dem Fall des deutschen Prälaten ist das für die Kirche nur positiv.)


7
 

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