
Mehrheit der Bayern für Söders Kreuzbeschluss3. Mai 2018 in Deutschland, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap: Eine Mehrheit von Anhängern der CSU, AfD, freien Wähler und SPD sprechen sich für das Kreuz aus Anhänger von FDP und Grüne votieren stark gegen die Kreuzaufhängung
München (kath.net) 56 Prozent der Bayern bejaht den Beschluss des bayrischen Kabinetts, in den Landesbehörden ein Kreuz im Eingangsbereich aufzuhängen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag des Bayerischen Rundfunks, wie der von der CSU herausgegebene Bayernkurier berichtete. Auch mehrere katholische und evangelische Bischöfe haben sich für das Aufhängen der Kreuze ausgesprochen. 
Unter den CSU-Anhängern bejahen sogar 71 Prozent die Entscheidung zum Kreuz, noch getoppt von 77 Prozent unter den AfD-Anhängern. Freie Wähler sprechen sich mit 56 Prozent für das Kreuz aus, sogar die SPD-Anhänger schaffen es noch auf 52 Prozent. Nur bei Anhängern von FDP und Grünen überwiegen die Neinstimmen, bei der FDP lehnen 67 Prozent den Kreuzbeschluss ab, bei den Grünen sogar 74 Prozent. Ja-Stimmen kamen auch eher von Bewohnern kleiner und ländlicher Gemeinden als von Großstädtern. Link zum Beitrag im Bayernkurier: Mehrheit der Bayern befürwortet Beschluss zu Kreuzen
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. |