Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  3. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“

Nach Finanzskandal: Bischof Hanke dachte an Amtsverzicht

24. Februar 2018 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Eichstätter Bischof sagte dazu, er sei aber zu dem Schluss gekommen, dass Verantwortlichkeit nicht bedeute, „sich vom Acker zu machen“, sondern den Weg der Aufklärung und Umstrukturierung weiter zu verfolgen.


Eichstätt (kath.net) Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hat nach dem Finanzskandal bereits vor Monaten mit dem Gedanken an einem Amtsverzicht gespielt. Dies teilte Hanke gegenüber dem Donaukurier mit. "Natürlich kam da die Frage auf: Kannst du unter solchen Umständen noch Bischof sein?“, so Hanke. Er sei allerdings zu dem Schluss gekommen, dass Verantwortlichkeit nicht bedeute, „sich vom Acker zu machen“, sondern den Weg der Aufklärung und Umstrukturierung weiter zu verfolgen. Auch aus dem Vatikan habe er Rückendeckung bekommen: Der zuständige Kardinal "hat seine mitbrüderliche Solidarität zum Ausdruck gebracht und mich ermuntert, die ergriffenen Maßnahmen konsequent weiterzuführen".


Im Bistum wurde vor gut drei Wochen öffentlich, dass ein Mitarbeiter der bischöflichen Finanzkammer gemeinsam mit einer anderen Person durch ungesicherte Kredite auf dem US-Immobilienmarkt einen Schaden von bis zu 48 Millionen Euro verursacht haben. Die beiden Beschuldigten sitzen derzeit in Deutschland in U-Haft.

Archivfoto Bischof Hanke (c) Bistum Eichstätt


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 ThomasR 26. Februar 2018 
 

bei einer großen Sympathie für Bischof Hanke

und bei der Klarheit über die Bedeutung Seines Einsatzes u.A. für die Erhaltung von Collegium Orientale (aufgrund v.A. eines Abstandes von der Lehre von Vaticanum II u.A. über Vertiefung der Frömmigkeit in der Liturgie ist es höchtswarscheinlich mit der Abnahme der Bedeutung von der ordentlichen Form des RR und Zunahme der Bedeutung der alten Form des RR und von den katholischen Ostriten zu rechnen-im gesamten deutschsprachigen Raum hier scheinen Priesterberufungen noch gesichert zu sein)
aber Bistum Eichstätt hat auch extrem tiefe liturgischen Probleme: bei den Übertragungen der Hlg.Messen aus Ingolstadt war die Umsetzung der meisten liturgischen Erneuerungsvorschläge von Papst Benedikt wie Zelebration cum crucifisso (an so eine Beordnung des Altares hält sich stets Papst Franziskus)nicht erkennbar. Nicht erkennbar war auch Beachtung der liturg.Vorschriften von Redemptionis sacramentum (Nr.93)bei der Kommunionsausteilung. Ministrantendienst war dazu eindeutig durch Mädels dominiert


2
 
 Dottrina 24. Februar 2018 
 

Bischof Hanke

ist einer der wenigen ehrenwerten deutschen Bischöfe, vor denen ich absolut Achtung habe. Er ist natürlich kein Finanzmensch und kennt sich nicht aus, umso mehr vertraut er seinen Mitarbeitern. Aber er hat den ganzen Irrsin zumindest zur Anzeige gebracht, auch wenn er fachlich nicht kompetent ist. Dazu meine Hochachtung, dass er alles angezeigt hat. Lieber Bischof Hanke, bleiben Sie ein guter, standhafter Seelsorger für Ihr Bistum!


9
 
 Lämmchen 24. Februar 2018 
 

wenn doch

Hirten, die in originär hirtlichen Aufgaben versagen genau so schnell wären, ihren Amtsverzicht anzubieten, wie Bischof Hanke in Dingen, die in erster Linie mit seiner Hirtenaufgabe nicht ganzso viel zu tun haben


14
 
 hortensius 24. Februar 2018 
 

Hortensius

Missbrauch des Vertrauens hat es schon immer gegeben, seit es Menschen gibt. In diesem Fall wird der Vertrauens-Missbrauch von vielen nicht ungern gesehen, weil er Angriffsmöglichkeiten gegen die theologischen Positionen des Bischofs ermöglicht.


11
 
 girsberg74 24. Februar 2018 
 

Nie den Eindruck gewonnen,

dass Bischof Hanke Dinge einfach laufen lässt.


14
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Eichstätt

  1. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  2. Auf Jesus schauen, nicht auf sich selbst
  3. Bistum Eichstätt gibt Lockerungen angesichts Corona bekannt
  4. Bischof Hanke zur Coronakrise: Gemeinsame Osterfeier fraglich
  5. Studientagung "Jugend – Gerufen zur Nachfolge"
  6. Bistum Eichstätt suspendiert Domkapitular Kühn
  7. Missbrauchsvorwurf: Entlastung für Eichstätter Diözesanpriester
  8. Finanzskandal im Bistum Eichstätt: Massive „systemische Defizite“
  9. Neuer Generalvikar für Bistum Eichstätt
  10. Eichstätter Bischof Hanke schließt Rücktritt nicht aus







Top-15

meist-gelesen

  1. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  2. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
  3. Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!
  4. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"
  5. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  6. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
  7. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘
  8. Polens Parlament stimmt für erweiterte legale Abtreibungen
  9. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  10. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  11. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  14. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  15. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz