Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  9. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  10. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  11. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet

Nach Finanzskandal: Bischof Hanke dachte an Amtsverzicht

24. Februar 2018 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Eichstätter Bischof sagte dazu, er sei aber zu dem Schluss gekommen, dass Verantwortlichkeit nicht bedeute, „sich vom Acker zu machen“, sondern den Weg der Aufklärung und Umstrukturierung weiter zu verfolgen.


Eichstätt (kath.net) Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hat nach dem Finanzskandal bereits vor Monaten mit dem Gedanken an einem Amtsverzicht gespielt. Dies teilte Hanke gegenüber dem Donaukurier mit. "Natürlich kam da die Frage auf: Kannst du unter solchen Umständen noch Bischof sein?“, so Hanke. Er sei allerdings zu dem Schluss gekommen, dass Verantwortlichkeit nicht bedeute, „sich vom Acker zu machen“, sondern den Weg der Aufklärung und Umstrukturierung weiter zu verfolgen. Auch aus dem Vatikan habe er Rückendeckung bekommen: Der zuständige Kardinal "hat seine mitbrüderliche Solidarität zum Ausdruck gebracht und mich ermuntert, die ergriffenen Maßnahmen konsequent weiterzuführen".


Im Bistum wurde vor gut drei Wochen öffentlich, dass ein Mitarbeiter der bischöflichen Finanzkammer gemeinsam mit einer anderen Person durch ungesicherte Kredite auf dem US-Immobilienmarkt einen Schaden von bis zu 48 Millionen Euro verursacht haben. Die beiden Beschuldigten sitzen derzeit in Deutschland in U-Haft.

Archivfoto Bischof Hanke (c) Bistum Eichstätt


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 ThomasR 26. Februar 2018 
 

bei einer großen Sympathie für Bischof Hanke

und bei der Klarheit über die Bedeutung Seines Einsatzes u.A. für die Erhaltung von Collegium Orientale (aufgrund v.A. eines Abstandes von der Lehre von Vaticanum II u.A. über Vertiefung der Frömmigkeit in der Liturgie ist es höchtswarscheinlich mit der Abnahme der Bedeutung von der ordentlichen Form des RR und Zunahme der Bedeutung der alten Form des RR und von den katholischen Ostriten zu rechnen-im gesamten deutschsprachigen Raum hier scheinen Priesterberufungen noch gesichert zu sein)
aber Bistum Eichstätt hat auch extrem tiefe liturgischen Probleme: bei den Übertragungen der Hlg.Messen aus Ingolstadt war die Umsetzung der meisten liturgischen Erneuerungsvorschläge von Papst Benedikt wie Zelebration cum crucifisso (an so eine Beordnung des Altares hält sich stets Papst Franziskus)nicht erkennbar. Nicht erkennbar war auch Beachtung der liturg.Vorschriften von Redemptionis sacramentum (Nr.93)bei der Kommunionsausteilung. Ministrantendienst war dazu eindeutig durch Mädels dominiert


2
 
 Dottrina 24. Februar 2018 
 

Bischof Hanke

ist einer der wenigen ehrenwerten deutschen Bischöfe, vor denen ich absolut Achtung habe. Er ist natürlich kein Finanzmensch und kennt sich nicht aus, umso mehr vertraut er seinen Mitarbeitern. Aber er hat den ganzen Irrsin zumindest zur Anzeige gebracht, auch wenn er fachlich nicht kompetent ist. Dazu meine Hochachtung, dass er alles angezeigt hat. Lieber Bischof Hanke, bleiben Sie ein guter, standhafter Seelsorger für Ihr Bistum!


9
 
 Lämmchen 24. Februar 2018 
 

wenn doch

Hirten, die in originär hirtlichen Aufgaben versagen genau so schnell wären, ihren Amtsverzicht anzubieten, wie Bischof Hanke in Dingen, die in erster Linie mit seiner Hirtenaufgabe nicht ganzso viel zu tun haben


14
 
 hortensius 24. Februar 2018 
 

Hortensius

Missbrauch des Vertrauens hat es schon immer gegeben, seit es Menschen gibt. In diesem Fall wird der Vertrauens-Missbrauch von vielen nicht ungern gesehen, weil er Angriffsmöglichkeiten gegen die theologischen Positionen des Bischofs ermöglicht.


11
 
 girsberg74 24. Februar 2018 
 

Nie den Eindruck gewonnen,

dass Bischof Hanke Dinge einfach laufen lässt.


14
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Eichstätt

  1. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  2. Auf Jesus schauen, nicht auf sich selbst
  3. Bistum Eichstätt gibt Lockerungen angesichts Corona bekannt
  4. Bischof Hanke zur Coronakrise: Gemeinsame Osterfeier fraglich
  5. Studientagung "Jugend – Gerufen zur Nachfolge"
  6. Bistum Eichstätt suspendiert Domkapitular Kühn
  7. Missbrauchsvorwurf: Entlastung für Eichstätter Diözesanpriester
  8. Finanzskandal im Bistum Eichstätt: Massive „systemische Defizite“
  9. Neuer Generalvikar für Bistum Eichstätt
  10. Eichstätter Bischof Hanke schließt Rücktritt nicht aus






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  4. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  5. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  8. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  9. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  10. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
  11. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  12. Polizei in Papst-Städtchen auf E-Bikes im Einsatz
  13. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  14. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  15. Papst erlässt neues Verfahren zu Absetzung ostkirchlicher Patriarchen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz