Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Koch an Eleganti: "Damit hast Du nämlich nicht Klarheit, sondern Verwirrung geschaffen!"
  2. Am Mittwoch wurde die letzte Messe der außerordentlichen Form in Kathedrale von Melbourne gefeiert
  3. Schisma - Vatikan klagt Erzbischof Vigano an
  4. Kipppunkt erreicht? Wird Wien eine muslimische Stadt?
  5. „Neu ist, dass sich auch Einrichtungen der Kirche am Versuch beteiligen, Christen mundtot zu machen“
  6. Früherer Distriktsoberer der Piusbruderschaft in den USA zu Haftstrafe verurteilt
  7. Breaking News aus Medjugorje - Große Novene zum Frieden in der Welt
  8. ‚Verband Christlicher Pfadfinder*innen’ beschließt Unvereinbarkeit mit AfD
  9. „Das Judentum in Deutschland ist im Begriff, unsichtbar zu werden“
  10. Lehrerin zeigt Volksschulkindern Sexfilm im Aufklärungsunterricht
  11. „In einem Wahljahr sollte der Papst vernünftiger handeln“
  12. Ärger um Spenden für Messen in Kroatien
  13. Demnächst Vatikan-Kongress über Schwarze Löcher und Urknall
  14. Adoratio 2024 – Ein voller Erfolg
  15. Die grandiose Geschichte von AMAZING GRACE

Diözese Linz: Paarsegnung für Homosexuelle zum Valentinstag

13. Februar 2018 in Österreich, 36 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Kirchenzeitung der Diözese berichtet von zwei Pfarren, in denen gleichgeschlechtliche Paare gesegnet werden. Der diözesane Arbeitskreis für Homosexuellenpastoral wünscht sich ‚mehr Offenheit’ seitens der Kirche.


Linz (kath.net/jg)
Die KirchenZeitung der Diözese Linz berichtet über kirchliche Segnungen homosexueller Paare in zwei seiner Pfarren in der Zeit um den Valentinstag.

„Genutzt werden kann das Angebot von Liebenden in allen Lebenslagen – auch von lesbischen und schwulen Paaren“, heißt es wörtlich über die Paarsegnungen in der Pfarre St. Franziskus in Wels. Von letzteren wird die Paarsegnung dem Bericht zufolge kaum in Anspruch genommen. Pfarrassistentin Irmgard Lehner sieht die Ursache darin, „dass es immer noch ein Tabu ist, sich offiziell zu zeigen“. In ihrer „Gottesdienstgemeinde“, gebe es schwule und lesbische Menschen. Viele von ihnen hätten jedoch in ihren Kontakten mit der katholischen Kirche „Verletzungen und Kränkungen erlebt“ und würden sich nun fragen, ob für sie Platz in der Katholischen Kirche sei.


In der Pfarre St. Franziskus sollen sich alle willkommen fühlen, sagt die Pfarrassistentin. „Gott ist die Liebe. Da darf es keine Einschränkungen geben“, wird sie von der KirchenZeitung zitiert.

Der diözesane Arbeitskreis für Homosexuellenpastoral (dahop) wünscht sich mehr Offenheit. Er ist der Ansicht, dass homosexuelle Beziehungen von Gott gesegnet sind. „Es wäre schön, wenn ein deutliches Zeichen der Offenheit und Einladung von viel mehr Seelsorger/innen gemacht werden würde, um klar zu signalisieren, dass die Liebe zwischen zwei gleichberechtigten Menschen gottgewollt und damit bereits gesegnet ist“, heißt es in der KirchenZeitung wörtlich zur Position des dahop.

Franz Harant, Priester, Ehe- und Familienseelsorger der Diözese Linz, sieht dies laut Bericht ähnlich. „Der allseits vorhandene Segen wird zugesprochen. Da haben wir nichts zu verbieten“, zitiert ihn die KirchenZeitung ausdrücklich in Bezug auf homosexuelle Paare. Harant berufe sich auf Papst Franziskus, der in seinem Lehrschreiben „Amoris laetitia“ betont habe, dass jeder Mensch unabhängig von seiner sexuellen Orientierung, in seiner Würde geachtet und mit Respekt aufgenommen werden soll, heißt es in dem Bericht.

Die KirchenZeitung bezieht sich damit offenbar auf AL 250. Der selbe Absatz des nachsynodalen Schreibens ruft dazu auf, Menschen mit homosexuellen Tendenzen die „notwendigen Hilfen“ zur Verfügung zu stellen, „um den Willen Gottes in ihrem Leben zu begreifen und ganz zu erfüllen“. Im folgenden Absatz erteilt der Papst allen Versuchen, eine gleichgeschlechtliche Beziehung der Ehe anzunähern, eine Absage. Es „gibt ... keinerlei Fundament dafür, zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes über Ehe und Familie Analogien herzustellen, auch nicht in einem weiteren Sinn.“ (AL 251)

Auch in der aktuellen Sonderausgabe der KirchenZeitung mit dem Titel „Neues entdecken“ wird auf die Paarsegnungen zum Valentinstag verwiesen. Wörtlich heißt es dort: „Einige Pfarren in Oberösterreich laden ein zu Gottesdiensten und Segensfeiern für gleichgeschlechtliche und für homosexuelle (!) Paare.“

Die KirchenZeitung ist die offizielle Kirchenzeitung der Diözese Linz.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Aschermittwoch 14. Februar 2018 
 

E-Mail an Bischof

@Felix1
Danke für Ihre Hilfe. Super!

Herzliche Grüsse
Aschermittwoch


5
 
 Maxim 14. Februar 2018 
 

In veritate

Aussage eines Biologen:
Es ist eigenartig, das insbesondere homoneigende "Wissenschaftler" die Homosexualität von Tieren beweisen wollen.
Beispiel: In einem Tiergarten werden 3 männliche Fischreiher(Graur.)in einem Freikäfig eingesperrt(gehalten). Ergebnis: Die männl. Tiere betreiben angeblichen Homosex. Der Eindruck nach außen war auch so.
Versuch durch einen Gegenbiologen:
Er ergänzte die 3 männ. Tiere durch zwei Weibchen. Ergebnis: Nach einer Woche hatten sich die 2Weibchen für je einen männl. Reiher entschieden-je ein treues Paar. Folge: das 3. Männchen kämpfte um ein Weibchen. Ergebnis: Nach einer Woche war das 3. Männchen tot. Die Paare hatten ihn umgebracht.
Homosexualität im Tierreich?
Ach: Gott ist die Liebe


12
 
 Devi 14. Februar 2018 
 

Segnung !

Ich denke wir sollten den Aschermittwoch
einhalten und das Aschenkreuz empfangen.
und nicht dem Valentinstag als sogenannter Liebestag mit der Homosegnung zu viel Ehre geben!Devi


15
 
 priska 14. Februar 2018 
 

Bar herziger wäre es ihnen zu sagen dass es eine schwere Sünde ist die Homosexualität auszuleben ,als die Sünde zu Segnen..trotz allen solche Mensche die diese Neigung haben in Liebe und Respekt zu begegnen ,aber man muß bei der Wahrheit bleiben und diese ausklären..


11
 
 Chris2 14. Februar 2018 
 

Die Saat geht auf

„Gott ist die Liebe. Da darf es keine Einschränkungen geben“. Also, mir fallen da schon Einschränkungen ein, die hoffentlich auch diese verwirrte Seele im Kirchendienst teilt. Aus Pietät und Rücksicht auf die Leser dieser Zeilen werde ich das jetzt aber nicht aufzählen. Aber dieses Bistum hat ja offenschtlich auf verschiedenen Ebenen massive Probleme mit der Morallehre der Kirche. Wieso greift der Papst eigentlich da nicht ein, so wie er es gerne bei Gemeinschaften tut, die den Ritus der Kirche zelebrieren, wie er bis 1970 jahrhundertelang weltweit üblich war?


17
 
 Rosenzweig 14. Februar 2018 

“Voraussetzung ist ...

--
eine echte Herzensbeziehung zu unserem Herrn Jesus Christus und die Bitte darum”!
Ja- so kann sicher Heilung geschehen.

Danke Ihnen– werte(r) @PeryR für Ihre schlichte klare Stellungnahme zum Thema und entsprechende Hinweise.

Wichtig und hilfreich ist ganz sicher immer auch UNSER FÜR-Bittgebet für alle Betroffenen allgemein
und für den Einzelnen, der viell. unmittelbar uns “anvertraut” ist!
--
So in dieser Zuversicht dankbar auch Ihnen verbunden..


8
 
 PerryR 13. Februar 2018 

Jeder der den Herrn aufrichtig bittet...

...und sich im Herzen demütigt kann auch von der Homosexualität wie von jeder anderen Krankheit geheilt werden. Jeder aufrichtige Christ weiß, dass dem so ist, es war einst so, noch ist es heute so wie zahlreiche Fälle von US-Christen bzw. Ex-Homos bezeugen, die heute glücklich verheiratet wieder als Mann und Frau zusammenleben können und eigene Kinder in die Welt setzen können. Die Homosexualität ist letzten Endes ein Gericht an denjenigen, die die Schöpfung mehr verherrlichen als den Schöpfer selber. In der Bibel gibt es zahlreiche Fälle von wieder geheilten Unzüchtigen, die einzige Voraussetzung ist eine echte Herzensbeziehung zu unserem Herrn Jesus Christus und die Bitte darum.


16
 
 Montfort 13. Februar 2018 

@lesa - Die Anweisungen Gottes "wegpastoralisieren" ...

... ist ein treffender Ausdruck für das, was heute in der Kirche landauf, landab so oft passiert.

Morgen wird etwa in Freiburg der Gottesdienstbesuch "wegpastoralisiert" durch "Ash to go"-Sonderangebotssegnungen. Die Leute und die Seelsorger reduzieren echte Pastoral und Gottesdienst auf emotionale Speed-Date-Zuwendung zur "Laufkundschaft", auf "Pastoral von der Stange" im kirchlichen Ausverkauf, auf "Selbstgefälligkeits- und Selbstdarstellungs-Dienst".

Komm, Heiliger Geist Gottes, erneuere Deine Kirche!


17
 
 Fatima 1713 13. Februar 2018 
 

@imanfange

Die Gebote bleiben immer die gleichen, im Alten und im Neuen Testament. Die Sünde wird da wie dort beim Namen genannt. Die entsprechenden Bibelstellen wurden hier schon zitiert. Der Umgang mit dem Sünder hat sich geändert. Jesus ließ nicht zu, die Ehebrecherin gesteinigt wurde. Niemals hätte Er ihre ehebrecherischen Handlungen gesegnet. Sein Auftrag an sie war eindeutig:"Geh hin und sündige nicht mehr!"


20
 
 ThomasR 13. Februar 2018 
 

liturgisch unvorstellbar

einfach fehlt ein Formular im postkonzilaren Benediktionale , deshalb auch ungültig und unwirksam


4
 
 Stefan Fleischer 13. Februar 2018 

@ LasseJ

Doch, doch, wir liegen weit auseinander. Für mich ist Gott kein konstitutioneller Monarch, dem wir Menschen "demokratisch" vorschreiben können, was er in seiner "Tronrede" zu sagen hat und was nicht. Für mich ist Gott eben Gott, dessen Willen für uns Menschen verbindlich ist, ob es uns passt oder nicht, ob wir ihn mit unserem kleinen Menschenverstand begreifen oder nicht. Er will, dass wir ihm glauben, dass er immer und überall nur das Beste für uns will. Aber schon der erste Mensch erlag der Versuchung, sein zu wollen wie Gott, selber und besser zu wissen als Gott, was richtig und was falsch, was gut und was böse ist. Das ist die Tragik der Menschheit bis heute und wird sie bleiben, bis der Sieg Christi am Kreuz über das Böse und den Bösen beim Endgericht definitiv offenbar werden wird. Ihr Gottesbild dürfte das nicht sein. Meines ist es seit meiner Jugend und wird es für den Rest meines Lebens mit Gottes Hilfe auch bleiben.


19
 
 felix1 13. Februar 2018 
 

Mail an Bischof Manfred Schueuer

"Aschermittwoch" schrieb:
... und der Bischof schaut zu ...
Meine Bitte: Schreiben Sie ein Email an Bischof Scheuer mit der Bitte, solche "Segnungen" zu vermeiden, weil diese Segnungen gegen die Lehre der kath. Kirche sind. (Gemäss der Bibel)
seine Adresse:
[email protected]
---


13
 
 lesa 13. Februar 2018 

@imanfange: Sie scheinen weder zu wissen dass für uns der Katechismus die unter der Führung des Hl Geistes durch das Lehramt vorgelegte und verbindlich zu glaubende Auslegung des Wortes Gottes. Zum Tauf- und Firmversprechen gehört, sich daran zu halten. Erst recht sind Priester und Bischöfe dem lebendigen Lehramt der Kirche verpflichtet. Sonst könnte ja jeder seinen eigenen Glauben zusammenbasteln, je nach Gusto.


14
 
 imanfange 13. Februar 2018 
 

@adamo und andere

Wir befinden uns hier offenbar in einem Dilemma: die Bibel wörtlich nehmen oder nicht.
@adamo plädiert also dafür, homosexuelle Menschen, die ihre Sexualität auch leben, zu töten. Wird Sie Gott für diese Forderung belohnen oder zur Rechenschaft ziehen?


1
 
 Pater Braun 13. Februar 2018 

Einspruch!

@In veritate
Wie Sie zu solcher Ansicht kommen, ist mir schleierhaft. Möglicherweise überdenken Sie Ihr Statement wenn Sie Jak 1,12-18 studieren.


9
 
 lesa 13. Februar 2018 

Gebet und vorbeugende Hirtensorge

@Ottokar: Ja, das Gebet muss diese Dämonen verjagen. Aber jeder einzelne, der mit dieser Lebensweise ins Elend gekommen ist, braucht viel, viel Gebet und Einsatz. Daher ist es notwendig, sich gegen solche Segnungslügen auszusprechen. (Tut mir leid, aber es ist Gewissenssache, hier Klartext zu reden.)


10
 
 lesa 13. Februar 2018 

Hirten schützen vor Fallstricken

@in veritate: Wie klein denkt man von Gott, wenn man seinen klaren Anweisungen nicht gehorcht und sie wegpastoralisiert.. Wie groß ist er, da er so feinfühlig unterscheidend und klar zugleich erklärt hat lassen im Katechismus, wie der Umgang zu sein hat: Verständnisvoll, nicht diskriminierend. Aber zum Heil des Menschen nennt er Gut und Böse beim Namen. Wie groß ist er, dass er einigen, auch Leuten hier im Forum, den gesunden Menschenverstand, die gläubige Vernunft erhalten hat. Sie erkennen in der Wegweisung Gottes die Dringlichkeit, das Wort Gottes nicht zu banalisieren und mit falschen Signalen zu unterlaufen. Gott ist groß genug, um so auch die Kleinen zu schützen vor der alle Wegmarkierungen entfernenden Gehirnwäsche. Möchten das doch alle einsehen! Gott ist groß genug, uns Hirten zu geben, die noch nicht vernebelt sind und wissen, wie die Realität ausschaut und welches Desaster die Unklarheit gerade hier nach sich zieht. Berge von Leid, die aber alle hübsch geschönt wurden.


11
 
 Aschermittwoch 13. Februar 2018 
 

Wer trägt in Linz die pastorale Verantwortung?

...und der Bischof schaut zu...


16
 
 wedlerg 13. Februar 2018 
 

@In veritate: IHR Gott ist nicht groß, sondern klein und zurechtgebogen

1. Spielarten in der Natur. Dazu wäre viel zu sagen. Tatsache ist, dass es keineswegs 1000 Tierarten mit homosexuellen Primäreigenschaften gibt, sondern dass vereinzelt homosexuelles Verhalten dokumentiert wurde.
1a Fast alle diese Tiere pflanzen sich am Ende aber heterosexuell fort
1b Tierversuche mit Mäusen zeigen, dass homosexuelle Verhaltensmuster oft durch Gendefekte oder Hormoneingriffe erzeugt werden. Sprich: Ergebnis krankmachender Manipulationen/Schädigungen sind.
1c Im Tierreich werden auch Paarungspartner getötet. Soll das ein Vorbild für menschliches Verhalten sein?

2. Die biblischen Aussagen zum Thema homosexuelle Handlungen sind absolut klar. Sie sind sowohl vernünftig fassbar, als auch zweifellos offenbart.
2a Die Bibel relativieren, nur weil eine Aussage nicht ins Schema passt, heißt sich Gott zurechtbiegen und nicht achten.
2b Gott hat keineswegs das 6.Gebot als erstes offenbart. Ja: Das 1.Gebot geht vor. Er liebt Homosexuelle, nicht aber ihre Handlungen.


21
 
 wedlerg 13. Februar 2018 
 

@LasseJ: natürlich gibt es Homo-Aktivisten

Das Netzwerk homosexueller Politker und Aktivisten ist aktuell die größte Lobbyvereinigung der westlichen Politik überhaupt. So sitzen - wie sie selbst auf wikipedia einfach finden können - im EU-Parlament mehr als 30% Abgeordnete, die sich selbst der Homolobby zuordnen. Ein signifikante Überrepräsentation - bedenkt man, dass die Zahl der Homosexuellen bei ca 1-2% (möglicherweise auch deutlich darunter) liegt.

LGBT-Aktivisten entern heute alle gesellschaftlichen Einrichtungen. selbst im BVerfG sitzt eine Richterin, die offen der LGBT-Lobby angehört.

Selbst die Weltfrauenkonferenz ist inzwischen zu einer reinen Gender-Lobby-Veranstaltung degeneriert. Die Konsequenzen sind verheerend. Es geht nicht mehr um Frauenrechte, sondern um das Töten von Mädchen via Abtreibung, Verrohung von Sexualität, Sexualisierung im Kindesalter, etc.

Das Bundesfamiienministerium finanziert zu 3/4 LGBT_Projekte, ur zu 1/4 Familienprojekte. Eine Perversion.

Paulus ist insofern aktueller denn je.


23
 
 Reichert 13. Februar 2018 
 

LasseJ und In Veritate

Ich meine, Sie sollten sich für ihre beglückende Homosexualität ein anderes Forum suchen. Ich für meine Person glaube, daß Bischof Laun in vorbildlicher Weise dargelegt hat, wie man mit Menschen dieser Veranlagung umgeht und vor allem auch, was Gott in diesem Zusammenhang von den Betroffenen einfordert.


16
 
 ottokar 13. Februar 2018 
 

Den Betern wird es gelingen!

Das Eingeständnis sich selbst gegenüber homosexuell zu sein ist noch lange keine Sünde . Erst wenn der so Betroffene, verführt durch den fehlgesteuerten Trieb, eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft sucht ,findet und praktiziert, dann ist das schwere Sünde.Keine Sünde ist es , wenn LasseJ seine kranke Mutte zusammen mit seinem Partner pflegt.Das ist Nächstenliebe, auch wenn es zunächst aus Liebe zum Partner LasseJ geschieht.Keinesfalls aber kann man Argumente homosexueller Mitmenschen akzeptiern, die da verführerisch lauten: Gott hat mich so gemacht, also hat er es gewollt und wenn er es so gewollt hat, dann kann es nicht schlecht sein.In der Tat wird Gott hier als Komplize herangezogen und somit die Schuld für die homosexuelle Lebensweise ihm übertragen.Das ist schwerste Sünde! Bei allem Mitgefühl für die Last, die ein homosexueller Mensch zu tragen hat können wir ihm weder durch Mitleid noch mit Verständnis, sondern nur durch die Macht des Gebetes etwas von dieser Last abnehmen.


18
 
 LasseJ 13. Februar 2018 
 

@Stefan Fleischer

Ich weiß gar nicht, ob wir so weit auseinanderliegen. Ich persönlich bin der Meinung, dass man einen Segen sowieso nicht fordern, sondern immer nur erbitten kann - denn ein Segen, der nicht aus tiefstem Herzen gegeben wird, ist für mich kein Segen. Wichtig finde ich es aber, nicht die Augen davor zu verschließen, wenn etwa verheiratete Eltern die Partnerschaft ihrer Kinder als Segen für sich und die ganze Familie empfinden. Diese Familien gehen übrigens selten auf die Barrikaden, weil sie ihre Situation bereits als gesegnet erleben.


2
 
 lesa 13. Februar 2018 

Frevel an Gott und den Menschen

@Adamo: Eine Portion echtes Engagement für die Mitmenschen bei solchen Akteuren ist ja nicht auszuschließen. Aber solche "Kirchenleute", die frech an der Lehre Christi, am Wort Gottes vorbei agieren, wissen nicht, wie sehr sie in ihrem Ungehorsam den Betroffenen und der jungen Generation schaden durch solche irreführenden Signale, schaden. Sie sind kurzsichtig, unter Umständen machen sie sich wichtig. Vom Menschen und wie sehr sein Wohl und Wehe in dieser Welt und in der Ewigkeit durch das Wort Gottes geschützt ist, haben sie keine Ahnung. "Deine Propheten schauten dir Lug und Tünche, Aussprüche zu Lüge und Verführung"(Klgl 2) Menschen mit einer homosexuellen Neigung, die auf dem Weg der Gebote Gottes Frieden gefunden haben, sind die ersten, die vor diesen verderblichen "Pastoralumtrieben" warnen. Niemand hat vor Gott das Recht zu solchem seelsorglichen Missbrauch. Hirten haben die Pflicht, durch Maßnahmen solches abzustellen. Wie schwierig das sein kann, ist mir aber auch bewusst.


12
 
 Cremarius 13. Februar 2018 

Linzentia

Wir kennen alle die Erzählung vom goldenen Kalb. Mose weilte auf dem Berg Sinai und die Israeliten erschufen dieses Götzenbild: Der Mensch formt sich seinen eigenen Gott.

Die Götzen von einst können der Zeitgeist von heute sein. Beiden ist gemein, dass sie keine Grundlage in der Heiligen Schrift haben.

Stat crux dum volvitur orbis (Das Kreuz steht fest, während die Erde sich weiterdreht) - der Wahlspruch der Kartäuser.

Dem Menschen kommt es nicht zu, beliebig in die Schrift einzugreifen und entgegen dem Wortlaut auszulegen.

Zu segnen, was die Schrift, die Tradition, die Väter verurteilen, ist von keiner Autorität gedeckt. Es ist Hybris,- für die Griechen eines der schlimmsten Übel.

Barmherzigkeit kann nicht heißen, sein zu wollen wie Gott. Diese Hybris steht am Anfang der Geschichte: der Vertreibung aus dem Paradies.

"Licentia" heißt im Lateinischen "Willkür, Zügellosigkeit". Vielleicht muss es künftig heißen "Linzentia".

Die Liebe des Sünders betrifft nicht auch die Sünde.


14
 
 felix1 13. Februar 2018 
 

KirchenZeitung der Diözese Linz.

Darin steht:
„Genutzt werden kann das Angebot von Liebenden in allen Lebenslagen – auch von lesbischen und schwulen Paaren“
Was hier geschieht ist total falsch.
Man lese: Römer 1,24bis
ist diese Aussage nicht total klar!
Was lehrt uns die Bibel:
Eine Ehe ist eine Verbindung zwischen Mann und Frau.
Alles andere ist falsch.

Es gibt heute falsche Theologen, welche eine total falsche Lehre verbreiten!
Dies ist zu beachen !!!


23
 
 In veritate 13. Februar 2018 
 

Deus minimus?

Die Bibel ist eine Quelle in denen (Juden und) Christen Gottes- und Lebenserfahrungen in verschiedensten Textgattungen verarbeitet haben. Die Erfahrung der Homosexualität (bei über 1000 Tierarten von Gottes Schöpfung findet man nachweislich homosexuelle Neigungen) wird dabei nur minimal gestreift. Es braucht womöglich Mut sich einzugestehen, dass nicht jedes Wort und nicht jedes Gedankengut in der Bibel wahr, göttlich oder moralisch gut ist, so wie auch klar ist, dass die Bibel zahlreiche Widersprüche aufweist. Das muss nicht heissen, dass sie nicht "Heilige Schrift" bleiben kann.
Doch selbst wenn die Bibel und das Lehramt gelebte Homosexualität ablehnen, bedeutet dies keineswegs, dass Homosexuelle und homosexuelle Beziehungen nicht unter Gottes Segen stünden.
Gott, der absolute Liebe ist, ist fähig, echte, reife und mündige Liebesbeziehungen als solche zu erkennen – auch bei Homosexuellen. Wie klein will man Gott sonst noch denken?


0
 
 lakota 13. Februar 2018 
 

Zitat dahop:

"Er ist der Ansicht, dass homosexuelle Beziehungen von Gott gesegnet sind."um klar zu signalisieren, dass die Liebe zwischen zwei gleichberechtigten Menschen gottgewollt und damit bereits gesegnet ist“, heißt es in der KirchenZeitung".
Wie kommen die auf so etwas? Haben die alle keine Bibel? Wie kann man Gottes Namen so mißbrauchen, wie kann man behaupten, Gott segne einen Zustand, den ER in der Bibel klar als "Gräuel" bezeichnet? Wie können die es wagen, Gottes Worte so zu verdrehen? Haben die gar keine Angst vor der Strafe Gottes? Einmal müssen doch auch diese Leute Rechenschaft ablegen.


17
 
 felix1 13. Februar 2018 
 

Paarsegnung für Homosexuelle

Es gilt:
Die Sünder können gesegnet werden, jedoch nicht die Sünde.
Die Lehre von Jesus ist klar.
Die Bibel lehrt im AT wie im NT.
Siehe : Römer 1,24 bis


24
 
 elisabetta 13. Februar 2018 
 

Harant bezieht sich auf...Kirchenzeitung beruft sich auf...

Und wer bezieht bzw. beruft sich auf den Willen Gottes? Dieser ist bekanntlich in der Diözese Linz nicht mehr gefragt. Gott liebt zwar den Sünder, nicht aber die Sünde, daher kann eine homosexuelle Beziehung nie und nimmer bei Gott Gefallen finden und daher auch nicht Seinen Segen haben.


25
 
 Adamo 13. Februar 2018 
 

Mehr Offenheit seitens der Kirche - Segnung Homosexueller!

Die das fordern, kennen alle das Wort Gottes in der Bibel nicht mehr. Unzuchtsverbrechen Lev 20.13;
DER HERR SPRACH ZU MOSE: Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft, ihr Blut soll auf sie kommen.
ICH BIN DER HERR!
Wann stellt endlich unser Heiliger Vater Papst Franziskus diese heilige Ordnung wieder her, für die, die Gottes Wort nicht mehr anerkennen und es so gerne aufweichen wollen? Oder gelten heute die 10 Gebote Gottes nicht mehr, die Mose auf dem Berg Horeb auf Steintafeln von Gott persönlich empfangen hat?


25
 
 Cremarius 13. Februar 2018 

Am Rande: Imkamp: Wie heiß ist die Hölle?

Ich möchte angesichts dieses Falles auf einen hervorragenden Vortrag von Prälat Wilhelm Imkamp in Heiligenkreuz (2017) hinweisen: "Wie heiß ist die Hölle?"

https://www.youtube.com/watch?v=tB3tqZMKJ3g

Auch wenn der Vortrag sich mit der Hölle beschäftigt, so scheinen seine Ausführungen über die zeitgeistige "Verirrung" der Kirche ebenso hier zuzutreffen.


12
 
 wedlerg 13. Februar 2018 
 

Hilfe wäre wirklich nötig

Die Homosexuellen-Aktivisten sind das Problem bei der Sache. Alles auf politische "Diskriminierung" herunter zu brechen ist einfach fatal.

Mit diesem Ansatz hat man seit 50 Jahren die medizinische und psychiatrische bzw. psychologische Betreuung Homosexueller stigmatisiert. Man hat die Wissenschaftliche Forschung in diesen Bereichen tabuisiert und de facto gewaltsam beendet oder ideologisch auf Linie gebracht.

Dann hat man AIDS verschleiert. AIDS betrifft im Westen bis zu 2/3 der Homosexuellen und korreliert klar mit exzessiven sexuellen Praktiken in homosexuellen Kreisen. Weiter verharmlost man die Verbreitung von sexuell übertragbaren Erkrankungen (Hepatitis A,B und C) durch Homosexuelle Massentreffen.

Schließlich lässt man die Homosexuellen allein, die unter ihrem Zustand leiden. Dort, wo pol. Freiheit für Homosexuelle uneingeschränkt existiert, sind die Selbstmordraten am höchsten

All diese Betroffenen bedürfen der Hilfe, nicht der Segnung ihres Handelns.


29
 
 nemrod 13. Februar 2018 
 

Der finanzielle Kirchenaustritt wird wohl bald unumgänglich. Solcherlei ist wohl - mit Verlaub - ein Greuel! Und das blöde Gesabbel von " alles kann man segnen!"...Wenn das Kirche sein soll danke....und adieu!!


22
 
 Stefan Fleischer 13. Februar 2018 

So wie ich das sehe

geht es den Homo-Aktivisten im Grunde genommen gar nicht um die Segnung oder gar um den Segen Gottes, sondern einfach um die gesellschaftliche Akzeptanz und die Beruhigung des Gewissens.


38
 
  13. Februar 2018 
 

"Gratulation".....

....Linz!!

Das ist nicht mehr unsre Kirche!


25
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Bischof Strickland warnt vor ‚Crescendo der Apostasie’ in der Kirche
  2. Erzbischof Aguer: Nächster Papst muss die katholische Lehre gegen ‚progressive Mythen’ verteidigen
  3. ‚Ideologie’, ‚Schisma’ – Kardinal Burke befürchtet radikale Veränderung der Kirche
  4. ‚Lieber in der Kirche Gottes mit Unkraut als in einer Kirche die ich baue’
  5. Alexander Kissler: ‚Als Klimasekte haben die Kirchen keine Zukunft’
  6. Südtiroler Bischof: Kirche muss auch gegen den Strom schwimmen
  7. Erster Kirchen-Neubau in Türkei seit 100 Jahren vor Eröffnung
  8. Neigung vor Gott und Zuneigung zum Menschen
  9. Für eine Kirche ohne Privilegien
  10. ‚Fest im Glauben bleiben’ – Kardinal Müller warnt vor ‚LGBT-Wahnsinn’ in der Kirche






Top-15

meist-gelesen

  1. Oktober 2024 mit kath.net in MEDJUGORJE
  2. Breaking News aus Medjugorje - Große Novene zum Frieden in der Welt
  3. Koch an Eleganti: "Damit hast Du nämlich nicht Klarheit, sondern Verwirrung geschaffen!"
  4. Schisma - Vatikan klagt Erzbischof Vigano an
  5. „Neu ist, dass sich auch Einrichtungen der Kirche am Versuch beteiligen, Christen mundtot zu machen“
  6. Der Räuber und das Fitnessstudio
  7. Nebelkerzen im rechtsfreien Raum
  8. Am Mittwoch wurde die letzte Messe der außerordentlichen Form in Kathedrale von Melbourne gefeiert
  9. Die grandiose Geschichte von AMAZING GRACE
  10. Äbtissin Christiana Reemts OSB: „Früher glaubte man...“
  11. Kipppunkt erreicht? Wird Wien eine muslimische Stadt?
  12. Früherer Distriktsoberer der Piusbruderschaft in den USA zu Haftstrafe verurteilt
  13. Adoratio 2024 – Ein voller Erfolg
  14. Kardinal: Italiens Präsident bat Vatikan, Berlusconi zu stürzen, Antwort war "eisiges Schweigen"
  15. Lehrerin zeigt Volksschulkindern Sexfilm im Aufklärungsunterricht

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz