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Schönborn-Engagement wurde "zum klaren Pro-Homosexualität-Statement"

13. Dezember 2017 in Österreich, 39 Lesermeinungen
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Politikblogger Andreas Unterberger kritisiert Schönborn nach umstrittener Aids-Veranstaltung im Wiener Stephansdom – Bei allem Mitgefühl, aber der Kardinal halte auch keine Gedenkgottesdienste für Opfer von Krebs- oder Kreislaufkrankheiten


Wien (kath.net)
„Verantwortungsethisch hätte er das nicht tun dürfen, da er ja auch keine großen Gedenkgottesdienste für die Opfer von Krebs- oder Kreislaufkrankheiten oder von Unfällen veranstaltet.“ Mit klarer Kritik an der umstrittenen Aids-Veranstaltung im Wiener Stephansdom am 1. Dezember hat sich vergangene Woche Andreas Unterberger, der bekanntes Politikblogger Österreichs, zu Wort gemeldet. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit Gery Keszler, der Organisator des umstrittenen Life-Balls, abgehalten. Bei der ökumenischen Veranstaltung trug unter anderem auch der Sänger Conchita Wurst ein Fürbittgebet vor.


Unterberger, der ehemalige Chefredakteur der Wiener Zeitung, lobt zwar einerseits die Kritik von Schönborn am Urteil des Verfassungsgerichtshofs zur Homo-Ehe, kritisiert dann aber, dass diese "weisen Worte" mit der Veranstaltung im Stephansdom konterkariert werden. Das Schönborn-Engagement sei zum klaren Pro-Homosexualität-Statement geworden, „da Aids nun einmal eng, wenn auch nicht ausschließlich mit der Sexualität dieser Gruppe verbunden ist.“

ZUR DOKU. Die Veranstaltung als Video




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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 14. Dezember 2017 
 

@Schlegl Keine Verbannung

Geehrter Msgr. @Schlegl,
Mea culpa: ich habe verwechselt: die drohende Verbannung v. Hl. Basilius (in letzter Minute nicht durchgeführt, weil der Griffel beim Schreiben des Verbannungsedikt brach) mit seiner in Anschluß angeordneten Reise nach Armenien, über schon von den Persern besetztem Territorium.
Im Hintergrund hat auch das Schicksal Johannes' Chrysostomi mitgespielt.
Msgr. Léonard wurde natürlich auch nicht "verbannt", sondern zog weg zum Wallfahrtsort Notre-Dame de Laus in den südlichen französischen Alpen, südlich von Grenoble,mit Dienst als Wallfahrtskaplan.
etwa 1000 (tausend) km von Brüssel und DeKesel entfernt. (Der pädophile Bischof v. Brügge vanGheluwe mußte nur 500 km weichen).
Man hat so seine Freunde im Leben P. Franziskus hat den Kommentar dazu schon an Kard. Müller ausgerichtet.
Die Realität schlägt die Fantasie.


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 Konrad Georg 13. Dezember 2017 
 

Zur Ergänzung

Homosexualität ist keine Veranlagung, sondern ist erworben.
Klingt bloß komisch.


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 Cremarius 12. Dezember 2017 

Zeitgeist und Anbiederung

Die Kirche verhält sich in letzter Zeit mitunter wie ein Unternehmen, welchem von einer PR-Agentur ein neues Image verpasst worden sei ("Branding" in der Sprache der Werbung).

Sie gibt sich betont modern, liberal, zeitgeistig, links.

Vor allem auf zwei Gebieten, die medial sehr viel Beachtung befinden:

Homosexuelle (politisch korrekt LGBTI-Community) und Islam.

Hier eine Gedenkmesse für AIDS-Verstorbene, dort eine Lehrerin mit Kopftuch.

Ein verdunkelter Dom in Köln, keine Kreuze auf dem Tempelberg.

In gewissen Kreisen mag diese Anbiederung möglicherweise gut ankommen, doch fragt sich, ob der Kirche an sich damit geholfen sei. Richtschnur sollten doch Bibel, Tradition sein...

Esau verzichtete auf sein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht, Petrus verleugnete den Herrn dreimal.

Carlo Schmidt dichtete nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil spöttisch:

Alles fließt, schreibt Heraklit, und der Felsen Petri, der fließt mit.

Ob es gilt, darauf stolz zu sein, das ist die Frage.


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 dulcedo 12. Dezember 2017 
 

Ein weiterer, deutlicher Hinweis!

Dieses "Event" im Stephansdom ist ein weiterer, deutlicher Hinweis darauf, dass in der Hierarchie (Gott sei Dank nicht zur Gänze) eine spezielle Lobby am Werk ist.
An ihren Prioritäten, Bekanntschaften und Seilschaften ist diese "Interessensvertretung" sehr deutlich zu erkennen.
Sie tarnt sich kaum noch!

Nur wer sehr naiv ist oder das nicht sehen will, redet sich die Situation noch schön.

Den Menschen die ungeschminkte, oft bittere Wahrheit zu sagen, statt "Interessen" hoffähig zu machen und damit zu vertreten
- das wäre echte, christliche Nächstenliebe!

Herzlichen Dank für die detaillierten Hinweise von Hadrianus Antonius.
Ebensolchen Dank an berhnard_k. Stimme völlig überein.


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 girsberg74 12. Dezember 2017 
 

@Hadrianus Antonius:
„Tödliche Bedrohung für männl, Homos“ [und die drei weiteren damit zusammenhängenden Postings]

Herzlichen Dank für Ihre umfänglichen Informationen, die mich auch sonst noch weitergebracht haben.


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 SCHLEGL 12. Dezember 2017 
 

@Hadrianus Antonius

Da obwaltet bei Ihnen ein Irrtum bezüglich des heiligen Basilius!
Er wurde niemals verbannt, lediglich mit der Verbannung bedroht! Weil er aber erklärte, er sei ohnedies überall zuhause und werde aufgrund seiner Krankheit die Deportation nicht überleben, ließ der Arius-freundliche Kaiser davon ab, auch fürchtete er die Bevölkerung von Cäsarea!
Möglicherweise haben Sie das mit der Verbannung des heiligen Athanasius verwechselt (er war tatsächlich 3x in Verbannung), oder mit der Verbannung des heiligen Johannes Chrysostomos († 407), der tatsächlich in der Verbannung gestorben ist.Msgr. Franz Schlegl


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 gebsy 12. Dezember 2017 

Gottes Liebe erfahren,

das absolut Größte, was der menschlichen Seele widerfahren kann, darf niemandem abgesprochen werden.
Ein Leserbrief vom 14.09.1997 wollte das vermitteln: http://www.kathtube.com/player.php?id=38975


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 Hadrianus Antonius 12. Dezember 2017 
 

(4) Tödliche Bedrohung

Das Engagement von Schönborn, DeKesel, Bonny, Paglia, Danneels un so vielen anderen Hirten für diese Gruppe und für die AIDS/HIV-krankheit muß in diesem Kontext gesehen werden.
Es ist eine tödliche Bedrohung für dieses Lebensmodell/Geschlechtsneigung:
fast nicht bei Lesbierinnen vorkommend, gekuppelt an Promiskuität, stark liiert an theatralischem Verhalten und Paradiesvogelnarzißmus, und (wenn überhaupt) spätem coming out.
Der typische Mainstream eben und dann solche Krankheit...: darum diese Erinnerungsdienste usw. vom hohen Episkopat einerseits- und anderseits das mediale Meucheln eines tapferen Bischofs wie Msgr. Léonard, wenn er beim AIDS der vielen homosexuell Praktizierenden von der "justice immanente" sprach.
Wie der Hl. Basilius v. Caesarea dann auch verbannt.

Justi epulentur


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 Hadrianus Antonius 12. Dezember 2017 
 

(3) Existenzielle Bedrohung

Äusserst passend zur Aktion v. Kard. Schönborn:
Sein großer Freund Kard. Danneels, seit 37 Jahren fast nur noch von Homos umgeben und als Grundtenor nur mit Sex, Sex und noch einmal Sex beschäftigt, erlebte damit sein Waterloo:
nachdem 1966 die Hälfte aller flämischen Gläubigen über Nacht die episkopale Kirche verließen und der Rest mit totalem Unsinn traktiert wurde, wurde die Zölibatsverpflichtung für die Priester elegant mißbraucht und nur als "ohne Frau" umgesetzt;
da mt war der Weg frei, die Priesterseminarien als Homobrutstätten umzufunktionieren.
Gerade der CPRL in Antwerpen(1985-1999) war da exemplarisch.
Es wurde trotz vorherigen Befehlen v. Hl. P. Johann Paul II erst geschlossen bei zuviel Homoskandalen und - härtes Faktor- sehr viele Aidstoten.
Echte "Misere".
Und dann alles 13 Jahre totschweigen und, wenn der ganze Augiasstall mit Fotos, Karten, Filmen usw. ans Licht kommt, alles verdrängen und Nasenbluten haben.


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 Hadrianus Antonius 12. Dezember 2017 
 

(2) Tödl. Bedrohung einer kleinen Gruppe

Ganz nebenbei: bei den gewaltigen finanziellen Aufwendungen und Forschungsanstrengungen traten auch Nebeneffekte auf:
gegen die bei Immundefizienten gefürchtete opportunistische Infektion mit Pneumocystis carinii wurde u.a . das Atovanquon entwickelt, das sich hinterher als sehr wirksames Medikament gg. Malaria herausstellte und sehr viel mehr Leben rettete bei Malariakranken als jemals bei Aids möglich.
Idem bei antiviraler Therapie, wo Tamiflu und Relenza gg. Influenza und sehr wirksame Arzneie gg. Hepatitis B und Hep. C entwickelt wurden und sehr viel mehr Menschenleben gerettet wurden und gerettet werden können.
Die HIV-Infektion/(mit AIDS im Spätstadium) ist primär eine Geschlechtskrankheit, hauptsächlich per viam analem übertragen, und extrem geclustert i.d. männl. homosex. Bevölkerungsgruppe.
Frauen sind viel weniger betroffen, die Drogengruppe (IV) stark überlappend, die Infizierten durch Blut, Serum, Speichel usw. ein winziger Teil.


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 Chris2 12. Dezember 2017 
 

@Joy

Ich wollte Ihnen gerade widersprechen, was die mächtigste Lobbygruppe angeht, aber in Österreich ist es ja nicht der Islam...


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 Hadrianus Antonius 12. Dezember 2017 
 

Tödliche Bedrohung für männl. Homos

Die ganze Heisa um Aids ist nur zu verstehen, wenn man sich die weitgehende Beschränkung auf den männlichen homosexuell tätigen Bevölkerungsteil Rechnung gibt.
Andere Infektionskranheiten führen zu viel mehr Toten und Schwerkranken, ohne mediale Aufmerksamkeit zu bekommen: Malaria, Tuberkulose, Hepatitis B (viel mehr ansteckend als HIV), Bilharziose und Trypanosomiasen, jetzt auch Dengue, Chikungungya, Cholera und Ebola.
Zum größten Teil in armen Ländern.
Uninteressant, mit wenig Empathie/Sympathie und kaum "misericordia" vom Mainstream im Westen.
Pech gehabt.
Das Aidskrankheitsbild, weitgehend beschränkt auf die männliche homosexuelle/ homophile Bevölkerungsgruppe, hat demgegenüber enorm viel mehr Zuwendung, sowohl medial als auch finanziell und forschungsmäßig bekommen, weil diese Lebensform natürlich in seiner ureigener Form, Geist und Theatralität existenziell bedroht wurde (ff.)


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 Joy 12. Dezember 2017 
 

Gefährliche Friedensstrategie

"... ich bin nett zu Euch, dann tut ihr (die zur Zeit mächtigste Lobbying-Gruppe) nichts." Dazu kommt die permanente Verwechslung von privater Ebene (da kann Schönborn sich ja gerne mit Kezler gut verstehen!) und medialer/öffentlicher Ebene (ein katastrophales Signal mit extremen Verwirrungspotenzial)


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 theophila 11. Dezember 2017 

nicht nur Europa sehen

Die enge Verknüpfung von HIV/AIDS und homosexuellem Lebensstil ist vorwiegend in den westlichen Ländern anzutreffen. In so manchen anderen Regionen ist HIV/AIDS ein Problem der heterosexuellen Population, wo oft genug Mutter und Vater angesteckt sind und die Kinder als AIDS-Waisen zurücklassen und Teenies ihre jüngeren Geschwister irgendwie durchbringen müssen. Dass dabei die Schuleder Schulbesuch nicht mehr möglich ist, weil ein kleines Feld beackert werden muss oder sonstwie Geld/Lebensmittel herbeigeschafft werden müssen ist eine der Auswirkungen davon. Ich spreche vor allem von Afrika.


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 unbedeutend 11. Dezember 2017 
 

Wer wirklich etwas gegen AIDS tun will,

ermuntert zu einem Leben nach den Geboten Gottes.
War davon im Stephansdom die Rede?

Es wäre auch zu begrüßen, wenn der Herr Kardinal sein Mitgefühl für die jährlich zehntausenden Opfer der Abtreibung in ähnlicher Weise öffentlich kundtun würde. Ca. eine Woche vor dem AIDS-Event hätte er beim Marsch für das Leben eine gute Gelegenheit dazu gehabt.


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 wandersmann 11. Dezember 2017 
 

@christine.mm

"Es ist tragisch wenn ein Mensch geradezu verdammt ist immer nur falsch lieben zu können."

Gott verdammt niemanden und wen Gott nicht verdammt, der ist auch nicht verdammt, es sei denn, er verdammt sich selbst.

Die homosexuelle Neigung ist Resultat der Erbsünde. Ohne Erbsünde keine Homosexualität, kein Neid, keine Rache, kein Stolz usw.

Die Homosexuellen sind nur dann dazu "verdammt" falsch zu "lieben", wenn sie nicht davon lassen wollen, wenn sie gar nicht enthaltsam leben wollen.

Natürlich ist der Verzicht auf Homosex - und nur darum geht es - ein Opfer. Das gilt aber für die Heterosexuellen genau so.

Aber wer sich nicht ändern w-i-l-l, weil er seinen schwulen Freund mehr liebt als Christus, der ist seiner nicht wert und der liebt im eigentlichen Sinne auch gar nicht.


Mt 10,37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.


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 trueman 11. Dezember 2017 

Ich würde mir wünschen,

dass Sie, Herr Kardinal vielleicht auch einmal eine ähnliche Feier für jene armen Seelen mitmachen (oder durch Ihre Generale in der Dompfarre von Wien oder bei der Caritas) organisieren lassen, die durch die Versäumnisse und unterlassene und verharmlosende Verkündigung der Kirche in den Tod oder in eine todbringende Krankheit gerutscht sind: unter anderem weil nicht mehr verkündet wird, dass es schwere Sünde ist, vor- und außerehelichen Sex zu haben, dass es schwere Sünde ist, Homosexualität zu praktizieren und dass es schwere Sünde ist, Pornos zu konsumieren.... Welches Leid kommt doch so oft über Jugendliche?
Ich frage mich, wie viel Seelen verloren gehen, weil Sie, die Kirchenfürsten, nicht mehr kämpfen wollen, wie ein Bischof Rudigier von Linz oder ein Kardinal von Galen. Hinterher recht betroffen tun, hilft niemandem, schon gar nicht der Gay Community, deren Exponenten gar nicht daran denken, nicht mehr sündigen zu wollen, was übrigens Jesus von jedem Sünder forderte! Maranatha!


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 bernhard_k 11. Dezember 2017 
 

@sartone

Ja, Sie haben natürlich völlig recht, ich hätte besser "fordert" schreiben sollen. Und ja, die hs-veranlagten Menschen sind zudem nur ein sehr kleiner Teil derer, die enthaltsam leben sollen.

Die sakramentale (Mann/Frau-)Ehe ist heilig, ebenso die Sexualität, darum gehört beides zusammen. Außerhalb der sakramentalen Ehe würde Sexualität grob abgewertet.


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 Scotus 11. Dezember 2017 

Als Salvatore weiterging,

sah er einen am Zoll sitzen bei Geld und Welt, und sagte zu ihm: "Matthäus, komm, gehen wir! - Folge mir nach!" Und er stand auf und folgte ihm. Bald waren sie in seinem Haus beim Essen, das Haus war voller Sünder und nichtsnutzigen Volks, und sie alle aßen zusammen. Salvatore, diese Leute und alle, die er in dieses dubiose Haus mitgebracht hatte. Ein paar Pharisäer sahen das und warfen Salvatores Jüngern vor: "Wie kann euer Meister zusammen mit diesem Gesindel essen?" Er aber hörte das und ließ sie wissen: "Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken! Ich will Barmherzigkeit, und nicht irgendwelche Opfer! Die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten: Deswegen bin ich hierhergekommen."

Die Berufung des Matthäus (Mt 9,9 ff.)
Übertragung: Arnold Stadler in seinem Roman "Salvatore" (S. Fischer, Frankfurt a. M. 2008)


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 Gandalf 11. Dezember 2017 

Gut gemeint, aber...

.. die Außenwirkung ist leider fatal...


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 Fatima 1713 11. Dezember 2017 
 

@ christine.mm

Die "gay community" hat diese Veranstaltung eindeutig auf sich und ihre Anliegen bezogen, nicht ausschließlich auf das Gedenken an die an AIDS Verstorbenen. Das geht auch aus den Texten, z.B. Fürbitten hervor, die vorgetragen wurden. Sie selbst beziehen sich in Ihrem Kommentar ja auch wieder auf die Menschen, die "falsch lieben". Die beiden Themen lassen sich offensichtlich doch nicht ganz voneinander trennen, obwohl nicht nur Homosexuelle von dieser Krankheit betroffen sind. In den Köpfen der meisten Menschen wird diese Veranstaltung ganz sicher als Annäherung an die "gay community" und ihre Anliegen hängen bleiben. Selbst wenn Kardinal Schönborn es vielleicht nicht ganz so gemeint hat.


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 Einsiedlerin 11. Dezember 2017 
 

Weltaidstag

An besagtem Abend war ich in Wien in "meiner" Pfarrkirche, wo zwei Mann vom ORF dort waren und die wenigen anwesenden Leute befragten, ob sie wüssten, welcher Gedenktag heute sei bzw. ob sie wegen des Gedenktages in der Kirche seien. Ich für mich dachte angestrengt nach, welcher neuer Märtyrer die kath. Kirche ev. gedenke... Nein! Es war der Weltaidstag! Hat mich sehr erstaunt
Zur "Verteidigung" der armen HIV-Kranken muss man allerdings wohl sagen, dass weltweit sehr viele unschuldige Kinder davon betroffen sind! Überhaupt viele unschuldige Frauen besonders in Afrika, die von ihren treulosen Männern die Krankheit einfangen. Es gibt viele Möglichkeiten AIDS zu bekommen. Es ist nicht nur ein Stigma der HS!
Aber wie Herr Unterberger sagt, warum dann nicht auch wir andere Schwerkranke? ALS? MS? Aso, da reicht der allgemeine Krankensonntag.


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 christine.mm 11. Dezember 2017 
 

Homosexuelle sind auch erlösungsbedürftige Menschenseelen

Es wurde nicht die Homosexualität bejubelt sondern der durch Aids Verstorbenen gedacht. Und das in einem ökumenischen Wortgottesdienst ohne Eucharistiefeier. Er war besinnlich und in das Mozart Requiem hineingebettet.
Es ist tragisch wenn ein Mensch geradezu verdammt ist immer nur falsch lieben zu können. Außerhalb der Ehe, neben der Ehe, gegen die normale Natur..... So locker zu sagen, dann ist das halt sein Kreuz, daß es zu tragen gilt. Solange diese Menschen, ja wir alle Christus nicht überwältigend erfahren haben wird eine große weltliche Liebe immer das Größte in unserem Leben sein. Ob erlaubt oder unerlaubt, ob "normal" oder "abnormal". Und ich rede jetzt nicht vom Rotlichtmilieu. Das ist noch tragischer. In allen Gesichtern, die ich im Fernsehen sehen konnte, lag eine große Ernsthaftigkeit.
Jesus sagt selbst einmal beim Evangelium vom Hochzeitsmahl, daß die ursprünglich Eingeladenen im Gegensatz zu den Sündern diejenigen sein werden die wegbleiben . Zertretet Gefallene nicht.


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 ASchell 11. Dezember 2017 
 

Fun Fact

In den 1980ern wurde AIDS als "the 4 h disease" bezeichnet, weil es mit vier Gruppen assoziiert wurde: Homosexuellen, Hämophilen (Blutern), Heroinabhängigen und Haitianern.

Wollte Kardinal Schönborn durch seinen Gottesdienst auch sein Mitgefühl mit den anderen drei Gruppen ausdrücken?


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 Fatima 1713 11. Dezember 2017 
 

@ Aschermittwoch

Ehrlich gesagt, so groß ist der Unterschied zwischen dieser Veranstaltung im Stephansdom und Ihrer Zukunftsvision gar nicht ...


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 sartone 11. Dezember 2017 
 

@bernhard_k

Die Kirche "empfiehlt" nicht nur die Enthaltsamkeit, sie fordert sie sogar. Übrigens nicht nur bei Homosexuellen, sondern auch bei unverheirateten Heterosexuellen.
Vor dem Hintergrund ist also auch der Zölibat kein Schreckgespenst mehr, denn es bedeutet nur die konsequente Ehelosigkeit. Es ist nämlich nicht so, dass Singles sich "ausleben" dürften, nur der arme Priester nicht. Geschlechtlichkeit ist einzig und allein Teil der Ehe. Deshalb ist es Homosexuellen einfach nicht gegeben, das Bett mit jemandem zu teilen. Das ist sicherlich eine tragische Sache, aber schon in der Heiligen Schrift steht, dass nicht jeder Mensch zur Ehe bestimmt ist.


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  11. Dezember 2017 
 

AlsChristen

sind wir verpfichtet, uns für jeden
Kranken einzusetzen ,sei es bei Aids,
Hepatitis, oder anderen Krankheiten.
Jesus Christus hat da alle geheilt,
wenn sie in Liebe an ihn glaubten.


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 girsberg74 11. Dezember 2017 
 

Über das allmähliche Aufkommen von Gedanken beim Lesen:

Erste Frage:
Kann es sein, dass ein katholischer Zeremoniar bei sonst kaum zugänglichen Gruppen durch Sonderveranstaltungen etwas zu gewinnen sucht nach dem Muster von Tauschhandel.

Zweite Frage:
behandelt dieser Zeremoniar diese sonst kaum zugänglichen Gruppen alle gleichmäßig und im Sinne der katholischen Doktrin oder muss man sich Gedanken über persönliche Neigungen machen?


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 Aschermittwoch 11. Dezember 2017 
 

Zukunft

Wie lange geht`s noch bis eine Gay-Prozession mit Anfangs- und Schlussgebet im Steffel veranstaltet wird? Während der ganzen Zeit läutet die Pummerin. Und während die Letzten am herauslaufen sind, wird noch der Eucharistische Segen erteilt!!!


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 Kurti 11. Dezember 2017 
 

@bernhard_k

Was du schreibst, ist richtig. Nur glaube ich nicht, daß den Homosexuellen dann gesagt wird, Enthaltsamkeit sei richtig. Der Kardinal hat sich doch damals von einem solchen Mann beeindrucken lassen und ihn als Kirchengemeinderat, der eine solche Beziehung hatte, gewähren lassen und festgestellt das sei ein nette Mann gewesen. Scheinbar weiß der Kardinal nicht, daß auch nette Menschen sündigen können. Über etliche Freikirchen liest man in letzter Zeit in diesem Zusammenhang auch, daß Gott alle Menschen lieben würde, was ja für Christen eine Binsenweisheit ist. Aber darauf hingewiesen, daß diese Personen sich enthalten müssen, wird eben nicht.


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 bernhard_k 11. Dezember 2017 
 

Es ist ja gut, wenn hs-veranlagte Menschen in die Kirche kommen ...

... dann aber sollte ihnen in einer guten Predigt liebevoll gesagt werden ...

-> Dass (erstens) Gott hs-veranlagte Menschen ebenso sehr liebt wie alle anderen Menschen auch

-> Dass (zweitens) Gott, weil(!) er unser Schöpfer ist, am BESTEN(!) weiß, wie wir als seine Geschöpfe wahrhaftig gut und froh leben können

-> Und dass (drittens bzw. aus 1. und 2. gefolgert) Gott den hs-veranlagten Menschen deshalb die Enthaltsamkeit empfiehlt.

Diese Enthaltsamkeit mag zunächst als ein Kreuz erscheinen; aber durch dieses Kreuz führt Gott die hs-veranlagten Menschen ganz nahe zu sich hin. HS-veranlagte Menschen können so Vorbilder und Heilige für ALLE werden.


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 derGl?ckliche 11. Dezember 2017 
 

Die Anbiederung an die Schwulenlobby ist der heiligen katholischen Kirche nicht würdig,

dass sich Kardinal Schönborn dafür hergibt ist bedenklich.

Andererseits, soll er doch machen, geht schon in einem abhausen.


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 Fink 11. Dezember 2017 
 

Die HIV-Infektion bzw. AIDS ist so eine Art "Edelkrankheit"

weil die betroffenen Menschen auch keine gewöhnlichen Menschen sind, sondern besonders "edle" Menschen, nämlich die Schwulen.
Folgerichtig steht in der Hierarchie der Krankheiten HIV/AIDW weit höher als Krebs, Multiple Sklerose, Demenz etc.!
Am Welt-Aids-Tag, am 1. Dezember, findet die kultische Feier dazu statt.
Und wer das alles kritisch sieht, der ist ein "Schwulenhasser". So funktioniert das Spiel.


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 Joy 11. Dezember 2017 
 

Wo Unterberger recht hat

... hat er recht!


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 antonius25 11. Dezember 2017 
 

Bericht von Wolfgang Schrems

Als Gastkommentar auf Unterbergers Blog ist auch ein detaillierter Bericht von Wolfgang Schrems erschienen über die Veranstaltung im Stephansdom.


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 antonius25 11. Dezember 2017 
 

Unterberger bringts auf den Punkt,

sein Blog ist ohnehin immer sehr lesenswert. Und zudem ist er auch noch einer der wenigen Katholiken unter den politischen Kommentatoren.


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 la gioia 11. Dezember 2017 
 

Diese Gräuelveranstaltung wirkte auf mich nur abstoßend und widerwärtig, geradezu ekelhaft.


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 Herbstlicht 11. Dezember 2017 
 

Ich habe den Eindruck, dass zu bestimmten Zeiten speziell ausgewählten Gruppen immer ganz besondere Aufmerksamkeit zuteil wird.
Und jetzt sind halt aktuell die HS-Leute dran.
Und zusätzlich dürfen sich derzeit auch Leute islamischen Glaubens seitens der Politik und Kirche besonderer Zuwendung erfreuen.

Wen interessieren da schon Arme, Alte und Kranke, Langzeit-Arbeitslose, Rentner mit wenig Geld und sonstige Mitbürger, die wegen nicht ausreichender Geldmittel auch nicht genügend konsumieren können?
Solche Leute sind nicht so gut vorzeigbar und mit ihnen lässt sich folglich also auch nicht so glänzen.


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  11. Dezember 2017 
 

Ganz richtig.....!

Danke Herr Unterberger!


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