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Neuer Name für ‚Institut Johannes Paul II.’

7. Juli 2017 in Weltkirche, 19 Lesermeinungen
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Es soll in Zukunft ‚Institut für Studien zur Familie’ heißen und der Lateranuniversität angegliedert werden, schreibt Vatikanexperte Sandro Magister.


Rom (kath.net/CWN/jg)
Das Päpstliche Institut Johannes Paul II. für die Studien zu Ehe und Familie soll nach einem Bericht des Vatikanexperten Sandro Magister einen neuen Namen bekommen.

Der Bezug zu seinem Gründer Johannes Paul II. soll in Zukunft entfallen. Die Einrichtung soll „Institut für Studien zur Familie“ heißen und nicht mehr dem Päpstlichen Rat für die Familie, sondern der Lateranuniversität angegliedert sein. Derzeit würden auch neue Statuten für das Institut ausgearbeitet, schreibt Magister in einem Artikel für die Onlineausgabe von L’Espresso.


Im Sommer 2016 war Livio Melina als Direktor abgelöst und durch Pier Angelo Sequeri ersetzt worden. Gleichzeitig war Erzbischof Vincenzo Paglia, der Vorsitzende der Päpstlichen Akademie für das Leben, zum Großkanzler des Institutes ernannt worden.


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Lesermeinungen

 SCHLEGL 8. Juli 2017 
 

@ Ehrmann

Die Hochschule in Heiligenkreuz wird ihren Namen sicher nicht ändern müssen! Die Wiener Universität heißt ja auch bis heute " Magna mater Rudolphina" obwohl wir schon lang genug rote Regierungen haben.Msgr. Franz Schlegl


2
 
 Nadal 8. Juli 2017 

@ Zeitzeuge

1 Kor 1,10-13 gilt aber auch für alle Christen.


0
 
 Zeitzeuge 8. Juli 2017 
 

Da könnte man denken, daß noch mehr, eher konservative

Einrichtungen Päpstlichen Rechts gefährdet sind, z.: Schloß Trumau, Heiligenkreuz, St. Philipp Neri, Berlin.

Mariawald ist schon wahrscheinlich ein Auslaufmodell f.d. klassische Liturgie!

Niemand würde sich mehr freuen als ich, wenn meine trüben Gedanken in dieser Hinsicht nur Hirngespinste wären!


2
 
 Montfort 7. Juli 2017 

Ehrendoktorat für Bergoglio?

Und dann könnte das neue "Institut für Studien zur Familie" bald auch den Familienbegriff umdeuten - ganz im Sinne von "Familie für alle(s)" und als Erstem natürlich Papst Franziskus für seine "Außerordentlichen Verdienste um die Freude Amors und um die Ausweitung des christlichen Ehebegriffs auf irreguläre Beziehungen" einen Ehrendoktor in "Theologie des frohen Genießens" (vgl. AL 147 ff.) zu verleihen, um seine anscheinend recht kurze theologische Grundausbildung (vor der Priesterweihe) etwas auszugleichen.

Nur bitte, möge Papst Franziskus das durch "feindliche Übernahme" zerstörte "Institut Johannes Paul II." nicht auch noch in "Institut Papst Franziskus" umbenennen oder gar einer in "Hochschule Papst Franziskus" umbenannten Lateranuniversität eingliedern.
Ironie off. ;-)

Gott, so hilf doch!


9
 
 kreuz 7. Juli 2017 

@Ehrmann

sarkastische AW: nachdem er gestorben ist, vorher trauen sie sich nicht...


8
 
 A.Birlinger 7. Juli 2017 
 

Schande über den, der das veranlasst hat!


13
 
 A.Birlinger 7. Juli 2017 
 

Damnatio memoriae...

...nennt sich dieses Verhalten. Das haben schon die alten Pharaonen praktiziert, um das Andenken an die eigenen Vorgänger zu tilgen.

Arme Mutter Kirche!


9
 
 Hadrianus Antonius 7. Juli 2017 
 

Damnatio memoriae

Die polnische Glaubensbrüder und-schwestern haben es sehr aufmerksam zur Kenntnis genommen.


15
 
 Ehrmann 7. Juli 2017 

Wann muß die Hochschule Benedikt XVI.Heiligenkreuz ihren Namen ändern????


13
 
 Chris2 7. Juli 2017 
 

Verwüstungen allenthalben, nicht nur in Hamburg,

wo manche Stadtviertel aussehen wie die Filmkulisse von "Black Hawk Down" (nur ohne Humvees). Kleiner Tip an das neue Rom: Die Salamitaktik fällt nur dann nicht auf, wenn man kleine Schwiben in größeren zeitlichen Abständen schneidet. Andersherum ist es zu auffällig...


11
 
 Herbstlicht 7. Juli 2017 
 

Wird der Name des Gründers des Instituts entfernt, kann davon ausgegangen werden, dass auch inhaltlich so manches entfernt wird, was auf die ursprüngliche Intention eben dieses Gründers hinweist.
Ausserdem wird das neue Institut der Lateran-Uni angegliedert. Da ist doch klar, dass sich damit auch die Ausrichtung und Zielsetzung verändert.
Kaum etwas geschieht ohne eine dahinterliegende Absicht.


17
 
 Smaragdos 7. Juli 2017 
 

Warum nicht gleich "Institut Amoris laetitia" nennen? Oder auch "Confusionis laetitia"?


24
 
 Martinus Theophilus 7. Juli 2017 
 

Das ist Missbrauch!

Unglaublich! Seit wann ist es gestattet, den Namen eines Heiligen aus der offiziellen Beziechnung einer kirchlichen Einrichtung zu entfernen, obwohl diese von ebem diesm Heiligen gegründet wurde??? Wenn Kardinal Meisner das noch auf Erden erlebt hätte, hätte er bestimmt sofort die nächsten Dubia formuliert, denn das ist ein klarer Fall von Missbrauch des Leitungsamtes.
Herr vergib ihnen, denn sie wissen (offenbar) nicht (mehr), was sie da in Rom tun...


22
 
 Stephaninus 7. Juli 2017 
 

Namensänderungen

sind immer Programm. Das wird auch hier nicht anders sein.


21
 
  7. Juli 2017 
 

Damnatio memoriae

Die damnatio memoriae geht weiter. Es ist ganz leicht: man spricht einen einfach heilig, um ihn dann (vor allem aber seine Lehre) zu ignorieren. Ein radikaler Bruch mit der Lehrtradition. Ähnliches geschieht ja auch mit Paul VI. und Humanae vitae.


24
 
 julifix 7. Juli 2017 

@Magdalena77

Stimme ich voll zu


16
 
 carl eugen 7. Juli 2017 

Das war abzusehen!

Der hl. Johannes Paul II. stand für das göttliche Gebot der Unauflöslichkeit der Ehe mit allen ihren Kosequenzen. Papst Franziskus kann es natürlich nicht zulassen, dass an solch einen "Zöllner" erinnert wird. Also macht er es wie die alten Ägypter oder Römer. Er tilgt den Namen um ihn vergessen zu machen, weil er an eine Zeit erinnert, die dem gegenwärtigen Potentaten nicht passt.
Franziskus hat seinen Machiavelli gut studiert, dass muss man ihm lassen.


30
 
 Zeitzeuge 7. Juli 2017 
 

Gal. 1, 7-9 gilt für fides et mores uneingeschränkt für alle Katholiken!!!


6
 
 Magdalena77 7. Juli 2017 

Es hieß nicht ohne Grund "Institut Johannes Paul II."!

Kommt es sehr nörgelig rüber, wenn ich jetzt sage, dass ich das zutiefst bedaure? Das Vorgehen kommt einer Auflösung des Instituts gleich, mit anschließender Neugründung eines anderen. Das Institut "Johannes Paul II." stützte sich auf die "Theologie des Leibes" des heiligen Johannes Paul II., die ein wahrer Schatz für die Kirche ist. Worauf wird sich das neugegründete "Institut für Studien zur Familie" stützen?? Mir schwant da nichts Gutes, sorry.


36
 

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