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Müller kritisiert Papst: 'Diesen Stil kann ich nicht akzeptieren'

6. Juli 2017 in Weltkirche, 94 Lesermeinungen
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Franziskus habe ihm am letzten Arbeitstag seiner Amtszeit als Präfekt der Glaubenskongregation "innerhalb einer Minute seine Entscheidung mitgeteilt", nicht zu verlängern – Müller hatte wenige Stunden vor Meisners Tod noch mit ihm telefoniert


Rom (kath.net)
Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat am Donnerstag gegenüber der "Passauer Neuen Presse" die Art seiner Entlassung scharf kritisiert. Im Interview mit der PNP erklärte er, Papst Franziskus habe ihm am letzten Arbeitstag seiner fünfjährigen Amtszeit als Präfekt der Glaubenskongregation "innerhalb einer Minute seine Entscheidung mitgeteilt", das Mandat nicht zu verlängern. Ihm seien auch keine Gründe genannt worden. "Diesen Stil kann ich nicht akzeptieren", betonte Müller. Im Umgang mit Mitarbeitern müsse auch in Rom "die Soziallehre der Kirche gelten".


Müller gab bekannt, dass er am Vorabend vor dem Tod von Kardinal Meisner noch mit ihm telefoniert habe und dabei auch über die Nichtverlängerung seines bisherigen Amtes gesprochen. Meisner habe sich über die Entlassung "tief betroffen" gezeigt. "Das hat ihn persönlich bewegt und verletzt - und er sah es als einen Schaden für die Kirche an", so der Kurienkardinal.

Müller versicherte aber Franziskus seiner Loyalität. Er werde auf die Personalentscheidung "nicht mit irgendwelchen Aktionen antworten". "Manche denken ja, sie könnten mich vor den Karren einer papstkritischen Bewegung spannen." Er habe als Kardinal aber "weiterhin die Verantwortung, für die Einheit der Kirche zu sorgen und Polarisierungen so weit wie möglich zu verhindern". Er sei "immer loyal zum Papst gewesen" und wolle es auch in Zukunft sein "als Katholik, Bischof und Kardinal, wie sich das gehört".

Titelblatt - Kardinal Gerhard L. Müller: Der Papst. Sendung und Auftrag


Archivfoto Kardinal Müller (c) Bistum Regensburg



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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 12. Juli 2017 
 

Ich gestatte mir, an einen kath.net-Artikel vom 30.12.2008

"Latinität der Präsidialgebete" von Dr. G.Weishaupt zu erinnern.

Bzgl. der Übers. i. d. Landessprachen des Missale Paul VI schreibt er:

"Dabei galt Verständlichkeit als wichtigstes Übersetzungskriterium.

Das führte zu einer Vereinfachung der Texte, was h ä u f i g einen "Umbau" der lateinischen Originale in den Übersetzungen zur Folge hatte. Viele der übersetzten Orationen wurden außerdem mit interpretativen Zusätzen versehen.
Nicht selten entfernten sich die Übersetzer sogar inhaltlich von den lateinischen Vorgaben.
Das führte nicht nur zu einer Banalisierung der Texte, sondern nahm ihnen auch etwas von ihrer ursprünglichen Schönheit, Kraft und theologischen Tiefe. Die Übersetzer hätten behutsamer mit ihren lateinischen Vorgaben umgehen sollen."

Oder Prof.Dr. Joh. Stöhr:

Dichtung u. Wahrheit- zur Übers. der Heiligenorationen im neuen (1974) deutschen Missale (mit vielen Anmerkungen u. Beisp.)
UVK 8. Jg. 1978, H.3 online!

Hoffentl.i.d. Neuübers. authentisch inkl. pro multis!


4
 
 myschkin 12. Juli 2017 
 

@Schlegl

Lieber Monsignore,

zum Thema Übersetzungen erlaube ich mir, Ihnen und den anderen interessierten Kommentatoren einen Literaturtipp zu geben. Die Arbeiten von Alex Stock sind in dieser Hinsicht sehr erhellend, weil sie auch die Zeitbedingtheit des Übersetzens reflektieren. Sein Buch über die Lateinischen Hymnen macht richtig Freude mit dem lateinischen Original auf der linken und der Übersetzung auf der rechten Seite. Immer wieder schaut man aufs lateinische Original, um damit die Übersetzung zu vergleichen.
Übrigens ist man immer wieder überrascht, wie kompliziert das Latein der Hymnen gestrickt ist. Freilich sind viele dieser Texte nicht nur theologisch interessant, sondern von großer poetischer Schönheit.


2
 
 SCHLEGL 12. Juli 2017 
 

@la gioia

Ein Worte ganz herzlichen Dankes möchte ich Ihnen für Ihr Posting sagen,für die klärende Worte,die mich sehr gefreut haben.Ich habe nicht angenommen, dass Sie mir "feindlich" gegenüberstehen.Ich habe einfach gedacht,Sie wollten mich einfach nicht verstehen.
Die Sache mit der Überarbeitung des deutschen Messbuches liegt,wie @Reik richtig gesagt hat,an der Blockade der Schweizer Bischofskonferenz. Allerdings habe ich auch schon in Österreich gehört,dass die allzu wörtlichen Übersetzungen aus dem Lateinischen und verständliche Texte produzieren.Das weiß ich noch aus dem Lateinunterricht,das Thema "Auflösung von Relativsätzen und Schachtelsätzen".Z.B."Herr,du wollest deine Gnade unseren Herzen eingießen, damit wir, die wir,durch die Botschaft des Engels,die Menschwerdung Christi, deines Sohnes,erkannt haben,durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung geführt werden."Eine Übersetzung, die in der Oberstufe negativ beurteilt werden würde.Alles Gute!Msgr.Franz Schlegl


1
 
 Zeitzeuge 11. Juli 2017 
 

Der Skandal besteht darin, daß wir hier überhaupt

über die korrekte Übersetzung der Kelchworte reden müssen!

Kardinal Seper, Vorgänger von Kardinal Ratzinger als Leiter der Glaubenskongregation sagte einmal zum dem Philosophen Hans Pfeil "Die Krise der Kirche ist eine Krise der Bischöfe" (Der Fels, 1985, S. 345) und der verstorbene Kurienkardinal Gagnon sagte bereits am 27.8.1983 in einem Interview mit der Zeitschrift "Wanderer", daß auch in Europa Bischöfe schismatisch wären.
Ich könnte ein Buch schreiben über den Niedergang der "Ortskirche" in meinem Heimatstädtchen seit 1965!

Bzgl. Nickname:

Ich würde es begrüssen, wenn hier alle nur noch mit Klarnamen arbeiten würden!
Das gäbe spannende Google-Recherchen, besonders was einige "Moderne" hier anbelangt, für meine Person habe ich da nicht die geringsten Befürchtungen, aber die Regel sollte für alle verbindlich sein!

Die mitunter temperamentvollen Beiträge von Msgr. Schlegl hier sind immer anregend und mitunter wirklich wertvolle Kurzkatechesen!


5
 
 A.Reik 11. Juli 2017 

@La Gioa

Msgr. Schlegls Ausführungen zum pro multis ist nur eines zuzufügen: Ich habe schlicht nicht den Eindruck, dass der derzeitige Papst die Neuübersetzung einfordert. Das ist sein gutes Recht. Die deutschen Bischöfe haben da nichts verzögert; die Neuordnung sollte mit dem neuen Messbuch kommen, das war so EINVERNEHMLICH mit Papst Benedikt XVI. geregelt. Dass das Messbuch länger braucht, liegt an der Schweizer Bischofskonferenz, die klar zum Ausdruck brachte, dass der letzte Übersetzungsvorschlag schlicht und ergreifend schlechter war als das derzeitige Messbuch. Dieses sollte nicht unterboten werden. Das ist auch meine Meinung.


2
 
 la gioia 11. Juli 2017 
 

@Schlegl (Teil III )

Das kann man gut so annehmen, wie Sie es schreiben.
Als ich vorher überlegt habe, was ich Ihnen schreiben, kam mir plötzlich der Gedanke, wie wohl ein persönliches Gespräch zwischen uns verlaufen würde?
Werter Msgr., ich bin nicht Ihre Feindin; ich habe halt diese Vorstellung von einem Geistlichen, dass, wenn er schon eine Belehrung oder Ermahnung aussprechen muss, dies in einem priesterlich-väterlichen Ton tut.
Also, nix für ungut,Msgr, - Gott segne Sie!


3
 
 la gioia 11. Juli 2017 
 

@Schlegl (Teil II )

Es ist für uns in Deutschland auch bedeutungslos, dass die Korrektur der Wandlungsworte in engl. und ung. Messbüchern erfolgt ist. Aber ich denke, diese Diskussion, die bereits mit hunderten Beiträgen kommentiert worden ist, müssen wir nicht erneut entfachen- soll jeder seine eigene Meinung dazu haben!
Aber eine andere Frage: Wie kommen Sie darauf, dass "ich mir doch eine eher autoritäre Kirche, wie zu Zeiten von Pius XII." wünsche??? Wo habe ich denn in diese Richtung etwas geschrieben???
Werter Msgr., ich möchte Sie bei Gott nicht als Reibebaum zum Abbau meines Ärgers über Kirchenvertreter benutzen - da tun Sie mir echt unrecht!
Wissen Sie, das ist jetzt meine ehrliche Meinung: manchmal klingen Ihre Beiträge (z.B.@Hadrianus Antonius: 'Danke für Ihre geistliche Belehrung, schade dass sie nicht in Latein verfasst ist')bissig und die Belehrungen oft von 'oben herab' - ganz anders Ihre heutigen Beiträge und Erläuterungen zum Artikel 'Vatikan: Nicht ungeprüft Hostien im Internet kaufen'.


3
 
 la gioia 11. Juli 2017 
 

@Schlegl (Teil I)

Erst heute komme ich zu einer Antwort. Zur Klärung: Da Sie sich rege an den Kommentaren beteiligen, war es mir aufgefallen, dass es bei dem Artikel über Kard. Meisners Ableben keinen Beitrag Ihrerseits gab - ehrlich gesagt, habe ich Ihren Beitrag vermisst. Es hätte sein können, dass Sie verhindert waren. Als ich dann ihre Belehrung @Serafina las, kam es zu meiner Reaktion. Sie haben recht, ich konnte zu dem Zeitpunkt nicht wissen, dass Sie bereits eine hl. Messe für den Verstorbenen zelebriert hatten-was Sie ehrt und für Sie spricht! Das war etwas voreilig von mir und ich entschuldige mich dafür (zudem, auch da haben Sie recht, habe ich unter falschem Artikel geschrieben)!
Den Beitrag von 'Serafina' fand ich dennoch nicht falsch, denn dass die deutschen Bischöfe mit der Umsetzung des 'pro multis' im Sinne Benedikts XVI. mehr als zögerlich sind, lässt sich nicht von der Hand weisen.


3
 
 SCHLEGL 8. Juli 2017 
 

@ la gioia/

ZITAT v.la gioia am 6.7. an mich:"Ihre erste und einzige Wortmeldung zum Ableben Kardinal Meisners ist eine Belehrung an @Serafina..."ZITATENDE
Während Sie mir unter einem Artikel über die Abberufung von Kardinal Müller und nicht über den Tod von Kardinal Meisner diesen Vorwurf gemacht haben, habe ich bereits die heilige Messe den Kardinal zelebriert!
Ein kleines Gedankenexperiment: Sie und andere User wünschen sich eine autoritär geführte Kirche, wie zurzeit von Pius XII zurück?!Was glauben Sie, hätten Sie erlebt, wenn Sie damals sich einen Priester gegenüber so geäußert hätten?
Versuchen Sie das einmal in der griechisch orthodoxen Kirche, oder in der Ukraine, ganz gleich ob griechisch katholisch, oder orthodox. Ich habe den verstorbenen griechisch katholischen Generalvikar erlebt, als eine Dame äußerst unsachlich sich in Angelegenheiten der Seelsorge eingemischt hat, da gab's Krach! Medienfachleute kritisieren, das in sozialen Medien Leute unter Pseudonymen ihre Aggressionen abbauen.


2
 
 la gioia 7. Juli 2017 
 

Der vorangegangene Beitrag spricht für sich selbst- das braucht man nicht mehr zu kommentieren... Punkt!


3
 
 Tonika 7. Juli 2017 
 

Mystiker I Ihr blinder Personenkult gegenüber Franziskus ist unkatholisch, unchristlich:

Müller ist und war gegenüber Franziskus loyal aber was zu viel ist, ist zu viel. Unrecht ist Unrecht. Sie verwechseln Papst- Anbeterei mit Papsttreue. Zu echten katholischen Papsttreue gehört EHRLICHKEIT, WAHRHAFTIGKEIT UND nicht blind, alles was der Papst tut auch wenn es ungerecht und falsch ist, zu verteidigen. Mag sein, dass für Sie Papst Franziskus ein unfehlbarer Gott ist aber nicht für Kardinal Müller und andere Katholiken.


7
 
 Tonika 7. Juli 2017 
 

Franziskus diskutiert nicht mit Konservative, hört ihnen nicht zu,sondern gebietet ihnen wie er will

Diskussionen/Dialoge mit Konservativen Katholiken schauen für Franziskus folgendermaßen aus: Ich bin überlegen, ich habe recht- ihr haltet den Mund, ihr habt nix zu melden, eure unterlegene Meinung interessiert mich nicht - und ihr gehört sowieso nur gefeuert, zerschlagen und am Pranger gestellt. Mit Konservativen Katholiken hält der Papst Monolog statt Dialog und bietet ihnen Totalitarismus statt Kollegialität an. Friss oder Stirb ist seine Devise. Wer nicht spurt, wird eliminiert. Franziskus ist ein lupenreiner Liberaler. Demut u. Barmherzigkeit sind nichts weiter als Codewörter für rücksichtlose Durchsetzung der eigenen Ziele, Null Toleranz für Andersdenkende und keine Gnade für den leisesten Widerstand. Wer so einseitig und inflationär über Barmherzigkeit und Demut wie Franziskus predigt, will geschickt von Härte, Rücksichtlosigkeit, Machtgier und Arroganz ablenken um Menschen Güte, Harmlosigkeit vorzuspiegeln. Damit will er ungestört Fakten schaffen und die Lehre ändern.


8
 
 Tonika 7. Juli 2017 
 

Arroganz der Macht.

Franziskus sieht die blinde Loyalität der glaubenstreuen Bischöfe ihm gegenüber nur als Schwäche nicht als Auszeichnung an. Er fühlt sich durch diese blinde Loyalität in seinem falschen Gefühl der Überlegenheit, bestätigt. Daher haut er noch härter auf die konservativen Bischöfe drauf, feuert oder stellt sie am Pranger, je mehr sie vor ihm unterwürfig kuschen. Hätten sich in der SYNODE ALLE konservative Bischöfe geschlossen hinter der Lehre gestellt, dem Papst samt seinem Liberalen Günstlingen, mutig die Stirn geboten, und den Konflikt mit ihm gewagt, er hätte es sich zweimal überlegt gegenüber den Glaubenstreuen sich so arrogant und autoritär aufzuführen.
Die Loyalität der Konservativen ihm gegenüber quittiert er ohnehin nur mit Verachtung und Despotie.


7
 
 Tonika 7. Juli 2017 
 

Msgr Schlegl und andere Franziskus- Fans werden Müller Papst- Bashing vorwerfen.


3
 
 SCHLEGL 7. Juli 2017 
 

@ Hadrianus Antonius

Danke für Ihre geistliche Belehrung,schade dass Sie nicht in Latein verfasst ist.Ich bin auch kein Benediktiner.
Wenn Serafina etwas Falsches sagt,korrigiere ich es,das bin ich auch als Lehrer gewohnt.Msgr.Franz Schlegl


0
 
 Hadrianus Antonius 7. Juli 2017 
 

@Schlegl "Schwacher Kommentar"

Sehr geehrter @Schlegl,
Die Demut ist eine anstrebenswerte Tugend, besonders bei den servi servorum.
Denn wie der Hl. Paulus sagt, ist Christus stark wo wir schwach sind.
Insoweit ist Ihr Kommentar getränkt von Temperament und weniger von benediktinischer Zurückhaltung.
Aber @Serafina hat nicht ganz unrecht:
die äusserst langsame und trödelnde Richtlinien und Reaktionen von höchster Stelle haben die Verwirrungen bei und nach dem Konzil erst richtig verheerend gemacht.
Die neue Statuten des Ordens der "Broeders v. Liefde" (total verlottert mit Euthanasie und Pädophilie) von 1967 wurden erst 1986 genehmigt; das Antiphonale romanum wurde mit über 40 Jahren Verspätung herausgebracht.
Das "Festina lente" ist unter einer Vernichtungsoffensive wohl das schlechteste Motto.
Tüchtige Stabsarbeit sieht anders aus.


7
 
 scheinfrager 7. Juli 2017 
 

@Mystiker und andere,

die Gehorsam gegenüber Papst fordern:

Wie genau kann man gehorsam sein, wenn
a) man das bisher gesagte widersprüchlich/unklar findet; und
b) klärendes Nachfragen als Ungehorsam gewertet wird?

Um es konkret mit den Dubia zu verknüpfen, Nummer 2 fragt ob es absolut Normen gibt, aufgrund derer bestimmte Handlungen immer falsch sind.

Der Papst hat das nicht beantwortet; stattdessen scheint er oder zumindest andere, die meinen, alles sei klar, viel davon zu reden, dass man doch differenzieren müsse/nicht alles schwarz/weiß sehen dürfe.

Was heißt das nun für mich, wenn ich mal in eine Situation komme, in der ich vielleicht zum Schaden anderer explizit lügen, die Ehe brechen oder morden in Erwägung ziehen würde?

Heißt das:
a) Ich soll das alles gleich wieder verwerfen, da es gegen absolute Normen verstößt
b) Ich soll in jeder solche Situation nicht vorschnell entscheiden, sondern differenziert überlegen, ob Lüge, Ehebruch oder Mord nicht grade doch das richtige ist?

Ich weiß es nicht.


11
 
 SCHLEGL 7. Juli 2017 
 

@ulrichmoskopp

Das "schwache Bild" meines Kommentars wird freilich von Ihren Kommentar überboten. Vielleicht ist Ihnen nicht aufgefallen, dass es hier nicht um den Tod des verehrten Kardinals Joachim Meisner geht, sondern um die Abberufung von Kardinal Müller.Serafina hatte es wieder für einen Seitenhieb auf die deutschen Bischöfe benutzt, den ich korrigiert habe.
Um ihre Frage zu beantworten, "ob ich Angst hätte", antworte ich Ihnen: "Wovor denn?" Als ich unlängst im Talar in den Stephansdom gegangen bin, fühlte sich ein Moslem bemüßigt vor mir" Allah hu akbar" zu schreien, worauf ich ihm geantwortet habe "Ja, Gott ist groß, aber Sie und ihresgleichen sind klein!"
Ob er das verstanden hat, weiß ich nicht, ein paar Leute haben applaudiert. Also auch unsachliche Kommentare machen mir keine Angst, auch nicht in diesem Forum.Msgr. Franz Schlegl


15
 
 Chris2 7. Juli 2017 
 

@Zeitzeuge

Gemäß Motu Proprio kann niemand kann es einem Priester verwehren, im klassischen Ritus zu zelebrieren. De facto wird es aber torpediert (selbst erlebt) oder die Messe in kleine Reservate überfüllter Minikirchen gezwängt (i.d.R. max 1 pro Bistum). Das ist de facto ein zweites Verbot. Die Bischöfe scheinen ja eine "Heidenangst" vor dem Außerordentlichen Ritus und der 2000-jährigen Kirchengeschichte bis zum jüngsten Konzil und der Liturgiereform (5 Jahre später) zu haben...


10
 
 Zeitzeuge 7. Juli 2017 
 

Msgr. Schlegl ist nachdrücklich dafür zu loben,

daß er das Latein im lateinischen Ritus verwendet, hier bei uns kenne ich weit und breit keinen Priester, der die o. Form der hl. Messe in Latein hält, dafür wurden aber Anträge auf die a.o. Form gem. dem Motu proprio von Papst Benedikt XVI. für meine unmittelbare Umgebung abgelehnt.
Die korrekte Übersetzung der Wandlungsworte ist m.E. doch eine Frage des guten Willens, die versch. Initiativen aus dem Vatikan sind von 2001, 2006 und dann von Papst Benedikt XVI. pers. vpn 2012!!!
Auch unabhängig von der (hoffentlich korrekten) Übersetzung des Missale hätten die deutschsprachigen Bischöfe die vom Papst geforderten Katechesen und die richtige Übersetzung längst vorab vollziehen können, das MP zur ausserordentlichen Ausspendung der hl. Kommunion wurde seinerzeit blitzartig
vollzogen!!
Manchesmal kann man beim Vortrag des Tagesevangeliums dann richtig "für Viele" hören und bei der hl. Wandlung dann"für alle", aber mit Widersprüchen leben die deutschen Bischöfe schon seit fast 50 Jahren!


14
 
 Diasporakatholik 7. Juli 2017 
 

@cova da iria; @JP2B16

Mir ging es mit Franziskus I. ähnlich wie Ihnen.
Er war mir von Anfang an auf der Loggia des Petersdoms gefühlsmäßig nicht sympathisch.
Ich habe lange dagegen angekämpft und versucht, mich zu beruhigen und die guten Aussagen von ihm zu sehen.
Aber seine unklare und oft uneindeutig ja sogar falschen Aussagen und Auslegungen kann ich einfach nicht übergehen.
Das hindert mich allerdings bislang nicht daran, gemäß seinem öffentlich geäußerten Wunsch regelmäßig für ihn zu beten.


13
 
 antonius25 6. Juli 2017 
 

@Psalm1: Müller als Vermittler:

Er spricht doch keineswegs dem Papst die Kompetenz ab, genausowenig den Kardinälen. Aber ein Vermittler muss naturgemäß eine dritte Person sein. Und ohne Vermittler möchte der Papst mit den Kardinälen ja auch nicht sprechen.

Selbstverständlich bietet sich Kardinal Müller da an. Schließlich hat er als ehemaliger Glaubenspräfekt und Dogmatikprofessor die theologische Kompetenz und steht auch weder im einen noch im andern Lager.


10
 
 Elija-Paul 6. Juli 2017 
 

@zeitzeuge

Ich denke es sind nach wie vor vier Kardinäle, den K. Meisner wird wohl dieses Anliegen migenommen haben!


17
 
 antonius25 6. Juli 2017 
 

@Streitereien:

Bitte lassen Sie doch diese Attacken gegeinander, wie jetzt zum Beispiel gegen @schlegl. Auf einem katholischen Blog muss man in der Lage sein, in der Sache hart und im Umgang respektvoll miteinander zu diskutieren, ohne Gurtellinienschläge.

@schlegl: Verehrter Msgr. Schlegl: Vielen Dank, dass Sie (zum wiederholten Male) zeigen, dass das beliebte "pro multis"-Argument keines ist und besser unterbleiben sollte. Wer als Priester dem Text des Messbuches folgt, stellt sich nicht gegen den Papst und die Anpassung des Messbuches braucht Zeit, weil ja (so vermute ich) nicht nur diese eine Stelle geändert wird.

"für Alle" ist eine (sehr?) freie Übersetzung von "pro multis", aber theologisch nicht falsch, da die Erlösung "allen" angeboten wird, aber nur "vielen" zuteil wird. Papst Benedikt hat gewissermaßen darauf hingewiesen, dass das durch die Übersetzung "für Viele" besser verstanden wird. Wichtiger ist aber, dass das auch außerhalb der Messformel gelehrt wird.


8
 
 Jan Weber 6. Juli 2017 

Rosenkranz

Lasst uns den Rosenkranz beten, für unseren verstorbenen Kardinal Meisner und für unseren lieben Kardinal Müller!


17
 
 wandersmann 6. Juli 2017 
 

Da stimmt irgendetwas nicht im Vatikan ...

... es muss also ein anderes Druckmittel sein, was wir nicht kennen.

Zu Fatima:

"Benedikt XVI. dementierte nun, jemals mit Dollinger über Fatima gesprochen zu haben."

http://www.kath.net/news/55265

Benedikt soll also noch genau wissen, ob er mit seinem Freund Dollinger jemals über die ganzen Jahre hinweg über Fatima gesprochen hat.

Außerdem: Wie kann es sein, dass er mit seinem Freund nicht über so etwas Wichtiges gesprochen haben soll? Halte ich für ausgeschlossen.

Den Text zu Fatima hat ihm meiner Einschätzung nach jemand vorgegeben.
Jemand, der nichts von einem schlechten Konzil und einer schlechten Messe hören will.

Warum hat Benedikt das nicht schon aufgeklärt, als er noch aktiver Papst war?

Das ist nur ein Beispiel, wo es nicht passt. Und warum sollte der Priester Dollinger lügen?

http://www.kath.net/news/55265


Es ist etwas nicht in Ordnung, was sich hinter den Kulissen abspielen muss.


5
 
 SCHLEGL 6. Juli 2017 
 

@ la gioia/ulrichmoskopp

Offenbar muss man hier alles doppelt schreiben! Ich habe Serafina korrigiert, weil das, was sie in Bezug auf die Wandlungsworte und den Gehorsam zu Benedikt XVI gesagt hat, falsch war!
Bevor ich das geschrieben habe, hatte ich bereits eine Messe in lateinischer Sprache für den verstorbenen Kardinal zelebriert, ebenso heute. Morgen wird er in der byzantinischen Totenliturgie erwähnt werden.
Ich hatte die Ehre der Kardinal persönlich zu kennen! Wir haben einander 2x getroffen, einmal nach einem Festgottesdienst in der Rochuskirche in Wien, den er zelebriert hat, wobei er mich an den weiten Ärmeln des byzantinischen Talars als ostkirchlichen Priester erkannt hat. Ein zweites Mal am Stephansplatz vor einer Buchhandlung, wo wir uns länger über die aktuelle Situation der Kirche in Westeuropa und Osteuropa unterhalten und übereingestimmt haben. Hoffe, Sie sind damit zufrieden gestellt! Msgr. Franz Schlegl


9
 
 Vermeer 6. Juli 2017 

@schlegl

das ist ein schwaches Bild, dass sie abgeben, indem Sie nichts anderes zutun haben scheinen, als Spitzfindigkeiten, die nichts mit dem Gegenstand dieses Artikels zu tun haben, als anscheinend einziger Priester in dieser Runde zu verkünden haben. Haben Sie Angst?


12
 
 Vermeer 6. Juli 2017 

Aus dem Erzbistum KÖLN!

Auch beten viele für die Einheit der Kirche. Wir, im hillije Köln, trauern um den großen Kardinal, anscheinend einer der letzten Mohikaner des katechismustreuen, schlicht frommen Glaubens. Wenn Kardinal Müller tatsächlich" Im Umgang mit Mitarbeitern müsse auch in Rom "die Soziallehre der Kirche gelten"." gesagt hat, in Bezug auf den Papst, steht Avignon 2.0 näher vor der Tür als zuvor!Gott bewahre uns vor Verwirrung und Sünde. Beten wir für den Papst und für den streng-braven, guten Kardinal Meisner.


15
 
 Herbstlicht 6. Juli 2017 
 

@Elija-Paul

Ja sicher, Glaubenspräfekt Müller hätte den vier Kardinälen den Rücken stärken können, da er vermutlich die darin enthaltenen Fragen auch gerne von Papst Franziskus beantwortet gesehen hätte.
Ihn hatte allerdings, wie wir wissen, die Veröffentlichung der dubia gestört und so war er innerlich sicher nicht ganz frei, sich vorbehaltlos hinter die Kardinäle zu stellen.

Gut möglich, dass es Kardinal Müllers Anliegen gewesen sein könnte, hinter den Kulissen auf den Papst einwirken zu können und ihn zu einer Aussprache zu ermuntern oder auch zu drängen.
Es schien Kardinal Müller sicher nicht erstrebenswert, öffentlich den Riss zu vertiefen, der sowieso schon feststellbar und kaum noch zu übertünchen ist.

Nun hat Kardinal Müller leider keine Gelegenheit mehr, korrigierend einzugreifen.
Er wird sicher die vergangenen Tage und Wochen Revue passieren lassen und sich fragen, was er hätte anders machen können.
Aber was eigentlich, da er ja zunehmend isoliert war?


2
 
 Wiederkunft 6. Juli 2017 
 

Papst Benedikt

Ich wäre gern ein kleines Mäuschen und würde mir wünschen zu hören, was unser lieber Papst Benedikt zu all dem dazu sagt oder denkt?


7
 
 SCHLEGL 6. Juli 2017 
 

@ la gioia

Ganz richtig! Weil ich Serafina korrigieren musste, was sie sagte ist falsch!
Bevor ich das geschrieben habe, habe ich bereits eine heilige Messe in lateinischer Sprache für den hochverehrten Herrn Kardinal Meisner zelebriert, ebenso heute, morgen wird das die Totenliturgie im byzantinischen Ritus sein! Nur damit Sie sich auskennen!
Ich hatte die Ehre Kardinal Meisner persönlich zu kennen, wir haben 2x miteinander gesprochen. Das erste Mal nach einem Festgottesdienst in der Rochuskirche im 3. Bezirk, wo er an den großen Ärmeln meines Talars erkannt hat, dass ich Priester des byzantinischen Ritus bin. Ein zweites Mal haben wir uns zufällig am Stephansplatz vor einer großen Buchhandlung getroffen und in der Beurteilung der aktuellen Situation der Kirche in Westeuropa übereingestimmt. Ich hoffe, Sie damit zufriedengestellt zu haben.Msgr. Franz Schlegl


8
 
 Elija-Paul 6. Juli 2017 
 

Aus meiner Sicht 2

Was heißt Loyalität gegenüber dem Papst? Man kann den Papst lieben (besonders in einer übernatürlichen Weise) und dennoch sehen, wie das Schiff vom Kurs abkommt! Was ist nun loyal gegenüber dem Träger des Petrusamtes und der Kirche? Die Augen schließen und zuschauen wie ganze Bischofskonferenzen in die Irre gehen oder dort, wohin der Herr der Kirche einen gestellt hat, das Seinige zu tun, um diesem Niedergang mit den gegebenen Mitteln zu wehren?
Kardinal Meisner hat seine Aufgabe erfüllt und ich schließe nicht aus, daß er sein Leben für die Kirche angeboten hat. Vielleicht ist es in der Folge der Demission von Kardinal Müller geschehen! Zugegeben, das weiß ich natürlich nicht! Aber es erinnert mich an den überraschenden Tod von Bischof Dyba, der als einziger von den damaligen Bischöfen in Deutschland der verheerenden Verquickung von Kirche und Staat in Bezug auf die Schwangerenberatung, widerstand. Soweit ich mich erinnere, kam nach seinem Tod die Wende und Papst Johannes Paul II. holt


14
 
 Elija-Paul 6. Juli 2017 
 

Aus meiner Sicht

Der Stil von Papst Franziskus ist sicher befremdend und man kann Kardinal Müller in seiner Reaktion verstehen. Doch das ist nicht das Wichtigste! Aus meiner Sicht hatte Kardinal Müller die Aufgabe als Glaubenspräfekt aufzustehen, und sich eindeutig hinter die mehr als berechtigte Dubia zu stellen. Das wäre loyal gegenüber seinem Amt gewesen, denn er muß doch erkennen, daß der Kurs des gegenwärtigen Pontifikats in die Irre führt. Oder er hätte sein Amt offiziell mit einer klaren Begründung aufgeben sollen. Das hätte die Gläubigen gestärkt und den notwendigen Widerstand in der Kirche gegen die infiltrierten antichristlichen Mächte gestärkt.
Niemand möchte Kardinal Müller vor seinen Karren spannen. Es geht hier um die Wahrheit und ich fürchte, daß er auch die zweite Chance nicht nutzt, die ihm gegeben ist. Es scheint hier eine gewisse Blindheit vorzuliegen, der Konsequenz des Erkannten keine Folge zu leisten oder nicht richtig erkennen zu wollen!


13
 
 Psalm1 6. Juli 2017 
 

Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein

Angeblich soll Kardinal Müller folgendes gesagt haben:
„Ich könnte das Gespräch zwischen dem Papst und den drei Kardinälen moderieren. Ich würde dem Papst empfehlen, dass er mir diesen Dialog anvertraut, weil ich die Kompetenz und auch das Verantwortungsbewusstsein dafür habe.“
Wenn das stimmt, dann spricht er öffentlich dem Papst in dieser Frage Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein ab.Diese Bemerkung muss man inhaltlich freilich nicht für falsch halten. Trotzdem kommt hier ein bisschen sein Ego zum Vorschein.


6
 
 Zeitzeuge 6. Juli 2017 
 

Ich rede hier grundsätzlich niemand persönlich an,

daher ganz allgemein.

Die Dubia der jetzt leider nur noch 3 Kardinäle sowie die konservative Kritik am Hl. Vater erfolgen nicht aus Bosheit, sondern aus tiefer Sorge um die unverfälschte Weitergabe der kath. Glaubens-und Sittenlehre.

Es würde hier viel zu weit gehen, jetzt ins Detail zu gehen, darum beispielhaft:

Warum werden die Dubia, es handelt sich dabei um dogmatisch- moraltheologisch-fundamentale Grundsatzfragen, nicht beantwortet?

Einige Antworten des Papstes in den Scalfari-Interviews sind objektiv unannehmbar und es ist zu hoffen, daß die Antworten so nie gegeben wurden, aber warum wurden diese Antworten nie offiziell dementiert?

Warum wurden die Verlautbarungen einiger Bischofskonferenzen zu AL, die ebenfalls unannehmbar sind, nicht von Rom storniert?

Warum werden die Malteser bzgl. der Kondomverteilung etc. nicht sanktioniert?

Es geht hier icht nur um Fragen der Amtsführung an sich, sondern um die Bewahrung des Eigentlich Katholischen!


31
 
 cova da iria 6. Juli 2017 
 

13.03.2013, 20:13 Uhr

Lieber JP2B16, es ist für mich ein unerklärliches Rätsel, aber als der Kardinalprotodiakon den Namen des neu gewählten Papstes verkündete und ich den Papst das erste Mal sah, ging es mir genauso wie Ihnen. Ich bin über Ihren Kommentar sehr froh, denn nun weiß ich, dass in diesem Moment auch für andere Katholiken, dieses undefinierbare Gefühl der Schwere und Bedrückung dramatisch und existentiell fühlbar war. Gästehaus und Schuhwerk sind nun wirklich keine Kriterien, über einen Nachfolger Petri zu sprechen. Ja, solche Gesten sind für völlig bedeutungslos und befremdlich, wenn man jeden Tag fassungslos zusehen muss, wie unser Papst die katholische Lehre immer mehr relativiert - und warum treten so wenige dagegen auf? Welche Lobby steckt dahinger? Ganz schrecklich war auch die Mitfeier des Papstes beim Reformationsjubiläum, Termin für Merkel - hingegen keine Antwort oder Audienz für die eigenen Brüder Kardinäle mit ihren mehr als berechtigten Dubia-Anfragen. Gott rette Seine Kirche!


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 cova da iria 6. Juli 2017 
 

Lieber Ginsterbuch, auch ich möchte mich Ihren Worten herzlich anschließen, aus der Erzdiözese Wien!


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 Christin16 6. Juli 2017 

Liebe Ginsterbusch

auch Gebete aus dem Nordosten ...
Vielleicht ist für uns die Antwort von Kardinal Müller nicht ganz nachvollziehbar. Aber: Manchmal sprechen Handeln und Nicht-Handeln eine deutlichere Sprache als gewollt.
Hier die Art der Entlassung, da die Antwort der Loyalität.
Eine erste Bewertung der uns bekannten Fakten ist damit für uns erst einmal möglich.

Und ich kann nur @ JP2B16 zustimmen. Mir gings damals genauso. Versuch, sich positiv auf den Nachfolger einzulassen und gegen das Bauchgefühl anzuargumentieren. Sich zu beruhigen mit der Aussage: Er macht doch einen ganz guten Eindruck - und doch zu ahnen, dass ich damit falsch liege.
Immer neue Versuche, zu akzeptieren und doch zu wissen, es wird mir nicht gelingen. Seither darum zu kämpfen, treu zu bleiben und zu wissen, dass ich diesen Kampf verlieren muss, weil ich unter den beiden Felsen JPII konvertiert und durch die Art des heiligmäßigen B16 in meiner Liebe zur Kirche gestärkt wurde.
Meine Prägung fand in der Zeit der Felsen statt.


20
 
  6. Juli 2017 
 

gratias ago

Den Kardinälen Meissner-Gott hab ihn
selig- und Müller meinen Großen Respekt
und Dank von ganzem Herzen
Hoffentlich hören wir noch viel von
Ihnen,Kard.Müller,
Vergelts Gott!


15
 
 imanfange 6. Juli 2017 
 

@Mystiker1

Ich bin ganz Ihrer Meinung!
Kardinal Müller hat vor wenigen Tagen gesagt, dass es keine Differenzen zwischen ihm und dem Papst gegeben habe und er ohne Groll scheidet, weil eben alles seine Zeit hat. Er sagt, er lasse sich nicht vor den Karren der Papstkritiker spannen um gleich darauf Interviews zu geben, in denen er Franziskus scharf kritisiert.
Wir sollten ansonsten vorsichtig sein mit allen Spekulationen: wir wissen schlichtweg nichts über die Hintergründe. Wir hören immer nur eine Seite und alle hier sind gerne bereit, nur das zu hören, was sie gerne hören! Der arme Kardinal Müller, die armen drei Mitarbeiter, die armen Franziskaner der Immaculata, die armen zurückgetretenen Malteser, der arme Kardinal Burke usw usw. Vielleicht ist es ja so. Aber vielleicht ist es auch ganz anders! Finite le chiacchiere!! Per favore!


8
 
 Mr. Incredible 6. Juli 2017 
 

jetzt schauen wir halt mal, ob auch

alle anderen Kardinäle etc. die 5 Jahre dabei sind oder bald die fünfe vollmachen, auch alle automatisch entlassen werden.
Wenn ja, ist's zwar menschlich weiterhin solala, aber zumindest keine plump verhüllte Farce. Den Eindruck könnte man ja haben, theoretisch.


7
 
 lakota 6. Juli 2017 
 

@A.Reick

Sie haben aber schon gesehen, daß Kardinal Meisner sein Testament 2011 verfasst hat, als Benedikt noch Papst war. Ob er heute nach AL, den Dubia und allem was da vorgekommen ist auch noch so geschrieben hätte? Kann sein, kann aber auch nicht sein.


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 Pavel Zeman 6. Juli 2017 
 

Eben

Hatte mich auch verwundert, dass der deutsche Episkopat dazu schweigt. Hat sich nix mit Mitbrüderlichkeit?

Ich möchte ja nicht wissen an wievielen Leute der Herr Kardinal schon vorbeigegangen war und nebenbei was Bedeutendes gesagt hatte. Also bitte nicht auf die kath. Soziallehre berufen, wenn es um solche Dinge geht. Die kath. Soziallehre steht in Deutschland beim Episkopat an allerletzter Stelle.


4
 
 SCHLEGL 6. Juli 2017 
 

@serafina

Falsch! Die Korrektur der Wandlungsworte ist bereits im englischen Messbuch und im ungarischen Messbuch erfolgt, auch das neue Gotteslob in deutscher Ausgabe enthält die Korrektur, ebenso wird das neue überarbeitete deutsche Messbuch die Korrektur enthalten! Nur zeigt sich im deutschen Messbuch, dass eine zu wörtliche Übersetzung der Orationen aus dem Lateinischen (Partizipialkonstruktionen, Ablativi absoluti, participia coniuncta), nahezu unverständliche deutsche Sätze erzeugt. Hier müssen die Übersetzungen der deutsche Sprachstruktur angepasst werden.Msgr. Franz Schlegl


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 Herbstlicht 6. Juli 2017 
 

"Vatikanhistory-News-Blog" ist sicher keine Nachrichtenseite, die ausgesprochen traditionell ausgerichtet wäre.
Trotzdem ist dort ein Beitrag zu lesen, der nachdenken lässt.
Verwunderung und Nichtverstehen über die kurzfristige und nicht begründete Entlassung Kardinal Müllers wird dort sehr gut zum Ausdruck gebracht.

Wer mag:
http://www.vaticanhistory.de/wordpress/?p=12962

Zweifel und immer größere Verunsicherung über die Entscheidung Papst Franziskus greifen um sich.

Was mir bisher auch noch nicht so bewusst war, dort aber mit folgenden Worten kommentiert wird:

"Bezeichnend waren an diesem Freitag auch die Reaktionen des deutschen Episkopats. Es gab nämlich keine einzige Stellungnahme! Nicht mal der Leiter der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Marx hatte auch nur ein Wort zu sagen. Soviel zur Kollegialität des Deutschen Episkopats."


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 Mystiker1 6. Juli 2017 
 

Franziskus ist nicht mit ihr Amt missbrauchenden Päpsten der Geschichte vergleichbar

@Zeitzeuge
Man kann Franziskus nun wirklich nicht mit einigen, ihr Amt missbrauchenden Päpsten früherer Jahrhunderte vergleichen. Er hat nichts gesagt oder getan, dass gegen die Heilige Schrift oder die Lehre verstößt oder hat einen unseriösen Lebensstil, so dass "Widerstand" Pflicht wäre.
@Serafina
Inhaltlich bin ich da bei Dir. Die dt. Kirche hätte das (Wandlungsworte) umsetzen müssen. Die Zusammenhänge, warum das nicht geschehen ist, kenne ich nicht. P. Benedikt hätte die Umsetzung sehr wahrscheinlich nachdrücklich verlangen können, wie JPII im Fall "Pro Familia" getan hat, hat das aber offenbar darauf verzichtet.


7
 
 serafina 6. Juli 2017 
 

@Mystiker1

„jeder Katholik hat die Entscheidungen des Pontifex zu akzeptieren“
Ach so. Und warum galt das bei Papst Benedikt nicht, als es um die Umsetzung der Wandlungsworte „für viele“ statt „für alle“ ging (April 2012). Bis zum heutigen Tag ist diesbezüglich nichts passiert!


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 Gandalf 6. Juli 2017 

eines steht fest..

Solche Berichte gabs von Benedikt XVI. oder auch Johannes Paul II. nicht... hmmm... nicht gut!


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 Mystiker1 6. Juli 2017 
 

Papsttreu zu sein oder nicht, ist keine "dümmliche" Frage

@kreuz
Die Frage, ob man papsttreu ist oder nicht, ist nicht "dümmlich", sondern für einen Katholiken eine wesentliche.
Ich kann Papst Franziskus verstehen, dass er das "Dubia-Dokument" zu "Amoris Laetitia" ignoriert u. den Kardinälen in diesem Zusammenhang keine Privataudienz gewährt hat. Dieser später auch noch öffentlich gemachte Brief, ist in seiner Form eine Anmaßung, man könnte auch noch deutlichere Worte finden, in dem er immer wieder die Frage stellt, ob diese oder jene Aussage von JPII, der doch ein Heiliger sei, noch gelten würde u. darüber spekuliert wird, ob die Lehre der Kirche verändert wurde. Damit stellen die Kardinäle die Autorität u. Kompetenz des Papstes in Frage, v.a. auch durch die später Veröffentlichung des Briefs.


4
 
 Zeitzeuge 6. Juli 2017 
 

Der Papst steht nicht über der Lehre, sondern ist ihr erster Diener!

Absolute Monarchie? Nur, wenn in Übereinstimmung mit der Lehre!

Ich will jetzt nicht erneut über die Päpste Liberius und Honorius I. referieren.

Erinnern muß ich aber an das saeculum obscurum, das von 882-1046, also 164 Jahre dauerte, wo viele charakterlose Päpste ihr Amt missbrauchten, da war Widerstand Pflicht!

Oder die Vulgata Sixtina, eine eigenmächtige Bibelübersetzung von Papst Sixtus V., von der der hl. Kirchenlehrer Robert Bellarmin sagte, daß sie peinlich sei und eine große Gefahr für die Kirche bedeute.

Oder Pius VII., der am 25.1.1813 in Abkommen mit Napoleon abschloss, 11 Punkte, was verantwortungsvolle Kardinäle zu einer brüderlichen Zurechtweisung veranlasste, worauf der Papst am 24.3.1813 zum großen Ärger von Napoleon seine Unterschrift widerrief!

Das Testament des leider so plötzlich verstorbenen Kardinal Meisners datiert vom 25.3.2011, da war Benedikt XVI. noch Papst, die Beteiligung a.d. Dubia durch den Verstorbenen läßt uns die Grenzen des Gehorsams erkennen!


22
 
 Stefan Fleischer 6. Juli 2017 

Für mich zeigt diese ganze Affäre eines:

Die sozialistische Ideologie bringt, auch im Schafspelz der Befreiungstheologie, nicht mehr Demokratie, sondern eher weniger.
Übrigens, wo bleibt Aufschrei jener, welche immer so "engagiert" nach mehr Demokratie in der Kirche geschrien haben`?


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 kreuz 6. Juli 2017 

was genau

verteidigen Sie, @ Mystiker1?
jch meine, einmal ohne "sollen" und "müssen". wem soll man folgen?

ich folge den Dubia-Kardinälen, von denen einer (hoffentlich) schon heute im Paradies ist. wie katholisch das ist, wird Jesus Christus mir schon sagen, wenn ich vor Ihm stehe.

sagen Sie gerne Ihre Meinung, aber hören`s doch mit dem dümmlichen Vorschriften-machen auf, dafür ist das Thema zu ernst. danke.

www.kathtube.com/player.php?id=8065


19
 
 antonius25 6. Juli 2017 
 

Der Papst ist kein absoluter Monarch

"Wir wissen einerseits, dass der Papst kein absoluter Monarch ist, sondern sozusagen das Ganze verkörpern muss in dem gemeinsamen Hinhören auf Christus."

"Der Papst ist kein absoluter Herrscher, dessen Denken und Willen Gesetz sind. Im Gegenteil: Sein Dienst garantiert Gehorsam gegenüber Christus und seinem Wort. Er darf nicht seine eigenen Ideen verkünden, sondern muß – entgegen allen Versuchen von Anpassung und Verwässerung sowie jeder Form von Opportunismus – sich und die Kirche immer zum Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes verpflichten."
(Benedikt XVI.)


16
 
 Diasporakatholik 6. Juli 2017 
 

Schwankend zwischen berechtigtem Gekränktsein und Loyalität

Kardinal Müller fühlt sich zu Recht gekränkt über die Art und Weise seines Abservierens durch den Papst.
Andererseits hat er ihm ja Loyalität gelobt.
Er sagt:
"Er werde auf die Personalentscheidung "nicht mit irgendwelchen Aktionen antworten"."

Besser hätte er sich allerdings entschieden, entweder konsequent Stillschweigen über die Umstände seiner Entlassung zu bewahren, was große Demut und Glaubensstärke gepaart mit viel Stoizismus erfordert.

Oder er sollte den unmöglichen Stil dieses Papstes konsequent von Anfang an benennen und sich damit auch offen und klar in Distanz zu ihm stellen.

Solch eine Haltung wäre mir zumindest menschlich verständlich, und ich begegne ihr mit Respekt.


9
 
 carl eugen 6. Juli 2017 

Lieber @Mystiker1!

Sie verwechseln da was. Der Vatikanstaat ist ein absolute Monarchie, nicht die Kirche. Der Herr der Kirche ist Christus, nicht der Papst. Er ist lediglich Sein Stellvertreter. Das heisst, er hat keine Verfügungsgewalt über den Glauben, er verwaltet ihn lediglich. Ich empfehle Ihnen, die Predigt Papst Benedikts XVI. zu seiner Inthronisation in der Lateranbasilika zu lesen, dann wissen Sie, was die Pflicht des Papstes ist.

Der Zukunft sehe ich gelassen entgegen, noch schlimmer wie jetzt kann es kaum werden.


24
 
 Mystiker1 6. Juli 2017 
 

Dir rk. Kirche ist eine absolute Monarchie

@ Carl Eugen
Die rk. Kirche ist eine absolute Monarchie, u. jeder Katholik hat die Entscheidungen des Pontifex zu akzeptieren! Das kann man gut finden oder nicht, aber es ist eine Tatsache!
Alle, die hier Papst Franziskus grundsätzlich kritisieren, sollten darüber nachdenken, was nach diesem grundsätzlich "konservativen" Papst kommen könnte u. dem aktuellen Bischof von Rom mit etwas mehr Wohlwollen betrachten.


3
 
 argus 6. Juli 2017 
 

Alle Loyalität dem Petrusamt und Liebe unserem Erlöser Jesus Christus

Pontifex? Der dezeitige Inhaber dieses Amtes wird schlussendlich alles vor Gott verantworten müssen.Eines ist doch sehr klar ersichtlich geworden in Gottes Ratschluss Kardinal Meissner zu sich zu holen,dass nämlich der derzeitige Inhaber dieses Amtes sich selbst aus dem Vertrauen herausnimmt.Barmherzigkeit und Liebe ?Ja -Aber im Scheinwerfer der TV Kameras, Fotoreportagen , der bekannten Printmedienvernetzungen und im Applaus der Welt! Das alles wurde als trojanisches Pferd klar erkennbar.(Da könnte ich noch einige trojanische Pferde auflisten). Ein Faktum als Beispiel,neben vielen zitierbaren Fakten:Audienzen des derzeitigen Papstes waren z.B möglich für:Obama,Trump Putin,Merkel, prominente Fussballvereine und viele andere,aber nicht für seinen Glaubensbruder Kardinal Meisner


24
 
 A.Reik 6. Juli 2017 

Stil?

Wie es aus dem Wald herausschallt, so hat man hineingerufen.
Em. Meisner hat jedenfalls in seinem Testament zur Papsttreue aufgerufen.


2
 
 martin fohl 6. Juli 2017 
 

Inhuman nennt man ein solches

Verhalten. Die ehrliche Nennung der Gründe, die nun vermutet werden (der Wunsch AL zu korrigieren) wäre besser gewesen. Auf diese Weise kann auch der Widersacher jetzt viel besser Stimmung machen. Das Brodeln in der Gerüchteküche hält an...
Hat Papst Franziskus das nötig?


6
 
 Wawamann 6. Juli 2017 

Lieber @Ginsterbusch,

auch bete mit Ihnen, aus dem Erzbistum Freiburg.


12
 
 carl eugen 6. Juli 2017 

Oh doch, lieber @Mystiker1,...

...diesen Pontifex muss man kritisieren und zwar so öffentlich wie es nur geht. Nicht, dass es Franziskus was ausmachen würde, Absolutisten stehen meistens über jeder Kritik, dennoch kann man bei diesem Verhalten nicht schweigen.

Kardinal Meisner ist hier das grosse Vorbild. Gut, dass Kardinal Müller diesen Schritt getan hat.


37
 
 Mystiker1 6. Juli 2017 
 

Eine so scharfe öffentliche Kritik am Pontifex ist selten u. nicht angebracht

So eine scharfe öffentliche! Kritik eines hohen Würdenträgers am Pontifex, in dem er diesem vorwirft, gegen die katholische Soziallehre verstoßen zu haben, ist selten. Ein Kardinal sollte sich gegenüber dem Papst loyal verhalten u. mit öffentlichen Äußerungen nicht zu einer Spaltung beitragen. Es muss schon viel hinter den Kulissen geschehen sein, dass der Papst sich so verhalten hat, u. Kardinal Müller wird schon wissen warum.


4
 
 M.Schn-Fl 6. Juli 2017 
 

Meine Hochachtung, Herr Kardinal Müller.


23
 
 Cremarius 6. Juli 2017 

Bestrafe einen, erziehe hundert...

"Bestrafe einen, erziehe hundert" - Mao Zedong zugeschrieben.

Muss nicht zutreffen, kam mir aber gestern in den Sinn...

Diejenigen, die Vater Benedikt aus der Nähe kennen, rühmen alle dessen Menschlichkeit, Wärme, Herzlichkeit...


25
 
 Ginsterbusch 6. Juli 2017 

Lieber und verehrter @ Waldi

Ich danke Ihnen für Ihre Worte und kann den Schmerz zwischen den Zeilen förmlich spüren. Ich empfinde ebenso.
Doch ich möchte Ihnen auch Mut machen:
Maria ist die Siegerin in allen Schlachten Gottes!Und Paulus hat uns im Brief an die Galater alles gesagt:
"6 Ich bin erstaunt, dass ihr euch so schnell von dem abwendet, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, und dass ihr euch einem anderen Evangelium zuwendet.
7 Doch es gibt kein anderes Evangelium, es gibt nur einige Leute, die euch verwirren und die das Evangelium Christi verfälschen wollen.
8 Wer euch aber ein anderes Evangelium verkündigt, als wir euch verkündigt haben, der sei verflucht, auch wenn wir selbst es wären oder ein Engel vom Himmel."
Die Gottesmutter möge Sie immer behüten und beschützen lieber @Waldi.
Es wird alles wieder gut. Die "Reinigung" allerdings wird in der Kirche beginnen.
Ich gehe, wenn ich traurig bin, zur lieben Mutter Gottes hin und alles Leid und allen Schmerz
vertrau ich ihrem Mutterherz...


20
 
 Mystiker1 6. Juli 2017 
 

So eine scharfe öffentliche Kritik zeigt fehlende Loyalität

Diese öffentlich! scharfe Kritik von Kardinal Müller am Papst, finde ich nicht in Ordnung u. zeigt, dass er eben nicht loyal genug gewesen ist. Es muss schon viel hinter der Kulissen passiert sein, dass der Papst ihm die Entlassung so kurzfristig mitgeteilt hat. Es wird viele Differenzen gegeben haben. Es hat zwichen den beiden nicht gestimmt u. K. Müller sollte zufrieden sein, dass ihn der Papst so lange im Amt belassen hat. Alle die hier Franziskus grundsätzlich kritisieren u. meinen, er sei nicht "konservativ" genug, sollten mal darüber nachdenken, was wohl nach ihm kommen könnte.


4
 
 Dottrina 6. Juli 2017 
 

Lieber @Ginsterbusch,

schließe mich Ihnen an. Vereint auch im Gebet aus dem Erzbistum München u. Freising.


16
 
 Waldi 6. Juli 2017 
 

Verehrter @Ginsterbusch,

ich kann Ihrem Kommentar nur mit großer Ergriffenheit voll zustimmen. Ich sage es als Katholik mit wohlbedachter Überlegung, nicht aus emotionaler Tageslaune heraus: Bei Papst Franziskus erkenne ich keinen positiven Impuls zur Glaubenslehre und zur Tradition der kath. Kirche und für meine persönlichen Glaubensfragen. Ich empfinde nur Angst vor dem, womit uns Papst Franziskus mit seiner Unberechenbarkeit noch überraschen wird. Ich trage meine diesbezüglichen Sorgen am 26. Juli für fünf Tage nach Maria Vesperbild und lege sie der Rosenkranzkönigin von Fatima zu Füßen! Ich weiß was ich sage: Von Papst Pius XI., gest. am 10. Februar 1939, bis Papst Franziskus habe ich 8 Päpste erlebt, aber bei keinem hatte ich je Bedenken um die Zukunft der kath. Kirche. Seit Papst Franziskus steigern sich diese Bedenken und geben der Hoffnung nur wenig Raum. Man weiß von einem Moment zum anderen nicht, was er vorhat und spontan umsetzt! Er scheint alle radikal zu eliminieren, die ihm im Weg stehen!


35
 
 padre14.9. 6. Juli 2017 

Er sei "immer loyal zum Papst gewesen"

wichtig ist, immer loyal zu Jesus Christus zu stehen.
Ich sage auch Kardinal Müller sollte jetzt besser schweigen.
Die Unsicherheit gehört zum Leben, und der liebe Kardinal fällt ja weich.
@sttn
ich sehe die befristeten Arbeitsverträge z.B. in kath. sozialen Betrieben, auch sehr kritisch. Gerade junge Menschen können überhaupt nicht planen, und werden auch damit klein gehalten. Kath. Soziallehre ?? Geld ist genug da.
Kardinal Müller hat ein Buch über die Armut geschrieben.


5
 
 Kurti 6. Juli 2017 
 

Kardinal Müller kann diesen Stil nicht akzeptieren.

Da hat er recht. Wenn die Frist nicht verlängert werden sollte, dann weiß man das doch schon etliche Wochen vorher und teilt es nicht erst am vorletzten Tag mit. Nur: Darauf habe ich hier schon mal hingewiesen. Das sind die Methoden von Papst Franziskus, die er schon als Kardinal in Argentinien angewandt hat. Auch wenn er sich selber deswegen mal kritisiert hat und das hat er soviel ich weiß in einem Interview, so hat er kein bißchen daran geändert. In der Weltwoche war vor einiger Zeit mal ein Artikel über den Papst, der das u.a. auch thematisierte und etwa von Schlachtmessermethoden bei seiner Personalpolitik sprach.
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2017-14/artikel/papst-allerlei-die-weltwoche-ausgabe-142017.html


21
 
 kreuz 6. Juli 2017 

...Gebete für Kard. Müller und den heimgegangenen

Kard. Meissner auch aus dem Erz-Bistum München-Freising!


26
 
 Ginsterbusch 6. Juli 2017 

Ich habe Tränen in den Augen

Danke und vergelts Gott für alle Mitbeter, für alle, die genauso empfinden.
Ich bin ehrlich gerührt.
Bestürmen wir den Himmel mit Gebet!!!
Für Kardinal Müller, für die katholische Kirche, für die Wahrheit, für uns alle.
Hl. Jungfrau Maria, diese Gebete stellen wir unter DEIN Banner. ❤️


30
 
 Bernhard Joseph 6. Juli 2017 
 

@ sttn - Nein, merkwürdig ist das nicht

Kard. Müller weiß sehr wohl, dass der Grund, bestimmte Funktionen nur mit einer Amtszeit zu besetzen, ein vorgeschobener ist. Wäre es so, dann hätte der Papst dies dem Präfekten doch nicht einen Tag vor seiner Entlassung aus heiterem Himmel in einem einminütigen Gespräch mitgeteilt. Hier lagen andere Gründe vor.

Aus meiner Sicht gebietet schon der normale Anstand, dass man eine Entlassung eines loyalen und kompetenten Mitarbeiters nicht in einem einminütigen Gespräch abhandelt, sondern frühzeitig dem Betroffenen Gelegenheit gibt, sich in die neue Situation einzufinden.

Ihr Argument mit angeblichen Zuständen im Münchner Ordinariat greift nicht, denn nur weil man sich vielleicht in München nicht benehmen kann, muss das nicht auch in Rom so sein. Außerdem würden sich die Zustände in unseren Ordinariaten schnell bessern, wenn man die unsägliche Kirchensteuerpraxis abschaffen würde. Dann käme endlich wieder freier Geist in den Glauben der Kirche. Man kann eben nicht zwei Herren dienen!


29
 
 Smaragdos 6. Juli 2017 
 

Es geht hier nicht darum, Herr Kardinal, den Papst aus leichtferigen Gründen zu kritisieren, sondern aus berechtigten Gründen - wie Kardinal Meisner eben! Bitte verstehen Sie das!


27
 
 sttn 6. Juli 2017 
 

Schon Merkwürdig was Kardinal Müller sagt ...

Mal sagt er das seine Tätigkeit nicht verlängert wurde weil der Papst bestimmte Funktionen nur mit jeweils einer Amtszeit besetzen will, dann sagt er das er nicht weiß warum seine Amtzeit nicht verlängert worden ist. Schon sehr merkwürdig...

Und zur Soziallehre der Kirche: Wer einmal in Ordinariaten wie in München gearbeitet hat und erlebt das man dort nicht nur Rückständig ist, sondern gerade Führungskräfte jegliche Menschlichkeit vermissen lassen, der wundert sich das ein deutscher Kardinal für sich in Anspruch nimmt was den Angestellten verwehrt bleibt.
Oder wie sind zum Beispiel viele über Jahre hinweg immer wieder verlägnerte befristete Arbetisverträge mit der katholischern Soziallehre vereinbar?


13
 
 la gioia 6. Juli 2017 
 

@Ginsterbusch

Danke für Ihren Beitrag, dem ich von Herzen Wort für Wort zustimmen möchte!
Ja, bündeln wir unsere Gebete - deshalb Unterstützung auch aus dem Bistum Regensburg.


22
 
 Esperanza 6. Juli 2017 

@Ginsterbusch

... und aus der Schweiz


24
 
 borromeo 6. Juli 2017 

Lieber Herr Kardinal Müller,

danke, daß Sie als Präfekt der Glaubenskongregation immer wieder betont haben, daß niemand sich gegen das zweitausendjährige Lehramt der Kirche stellen kann und seien es auch Bischöfe oder der Papst. Sie haben Ihre Loyalität dem Papstamt gegenüber bewiesen, Sie haben aber auch dort Standfestigkeit gezeigt, wo die Kirche und speziell Sie in Ihrem Amt sie zeigen mußten. Ich kann mir gut vorstellen, daß dies oft eine Gratwanderung war, die nicht leicht war.

Ich hätte mir Sie auch weiterhin gut in Ihrem Präfektenamt vorstellen können, nun kam es aber anders. Ich bitte Sie, sich auch in Zukunft weiterhin treu zu bleiben und vor allem unserem Herrn Jesus Christus, dessen Frohbotschaft wir verkünden sollen und dürfen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich im Sinne Kardinal Meisners für die Klärung der offenen Flanke der "dubia" einsetzten. Werden die dort aufgeworfenen Fragen nicht im Sinne der Kirche und der katholischen Glaubenstradition geklärt, wird es nur noch schlimmer.


35
 
 Bernhard Joseph 6. Juli 2017 
 

Ich schrieb es ja schon an anderer Stelle:

Dieses Pontifikat entwickelt sich immer mehr zu einem Desaster für die Kirche und die Glaubwürdigkeit des Papstes sinkt zunehmend.

Zwischen der Wahrnehmung des Papstes in den Medien und dadurch in den oberflächlichen Massen und seinem realen Handeln klaffen Welten. Barmherzigkeit wird so zum bloßen Schlagwort, leider!

Der Stil des Papstes ist aber, betrachtet man ihn vor dem Hintergrund der Ordenszugehörigkeit, dann wieder nicht mehr so erstaunlich. Bei den Jesuiten ist verabsolutierter und damit blinder Gehorsam das Maß der Dinge. Menschlicher Umgang ist dabei nachrangig und genau das beweist der Papst immer wieder eindrucksvoll.

Das Kard. Müller loyal hinter dem Papst steht, ist dennoch richtig, denn die Katholische Kirche lebt nun mal aus der Einheit. Sie wird diese Krise überstehen, Modetrends, die es eben auch in der Kirche gibt, erschöpfen sich irgendwann mit innerer Notwendigkeit. Daran kann auch der Papst nichts ändern.


27
 
 Hadrianus Antonius 6. Juli 2017 
 

Tragisch

Der Peronismus war nie für einen stilvollen Umgang bekannt- im Gegenteil, die rechts-und linkspopulistische Fraktionen waren und sind äusserst rüppig ("robust").
Eine Färbung des Peronismus mit christlicher Soziallehre fand statt bei der "Guarda do Hierro" (Eiserne Garde), die aus Argentinien verjagt im franquistischen Spanien auftauchten, mit esoterischem und häretischem Inhalt.
Nil novi sub sole.
S.E. Kard. G. Müllerkann ich jedoch versichern, daß ich und andere ihn sicher nicht vor "dem Karren einer papstkritischen Bewegung spannen" möchten.
Nicht passend für einen Kardinal, technisch ungewünscht (tierische Traktion fragt Demut, Beständigkeit und zähen Arbeitswillen) und nicht indiziert:
es reichen schnell bewegliche Infanteristen und Husaren.
Den Gebeten von @Ginsterbusch und @Ad Verbum Tuum schließe ich mich an.


9
 
 Chris2 6. Juli 2017 
 

Meisners Tod und Müllers Entlassung

Ist es abwegig, darüber zu sinnieren, ob der "unfreundliche Akt" des Papstes gegenüber dem Präfekten der Glaubenskongregation Kardinal Meisner womöglich das Leben gekostet hat? Barmherzigkeit?


25
 
 zeitundewigkeit 6. Juli 2017 
 

Auch Paulus

hat dem Petrus ins Angesicht widerstanden.
Petrus hatte die Demut und die Größe, die Mahnung zu akzeptieren.
Stellen Sie sich vor, in der Wirtschaft wäre ein hochrangiger Manager so stillos entlassen worden.
Was nützt alles Gerede von Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Menschenwürde, wenn die höchste Stelle der Kirche so anders handelt.


41
 
 AlexH 6. Juli 2017 
 

...und dem Bistum Mainz


21
 
 lakota 6. Juli 2017 
 

@Ginsterbusch

ich kann Ihnen nur mit ganzem Herzen zustimmen! Auch in Rottenburg-Stuttgart wird für Kardinal Müller gebetet!


23
 
 serafina 6. Juli 2017 
 

@Ginsterbusch

Ewiges Vergelt's Gott für Ihre klaren Worte. Sie sprechen mir aus der Seele.
Gebetsunterstützung kommt auch aus dem Bistum Würzburg!


25
 
 JP2B16 6. Juli 2017 
 

13.03.2013, 20:13

...die Zahl 3 ist mir eine wirklich liebe Zahl (die mich ganz persönlich betrifft, Namens- und Geburtstag), aber in erster Linie wie keine andere für unseren Schöpfer- und Herrgott steht.
Doch als zu jener Stunde der Kardinalprotodiakon Jean-Louis Tauran das "Habemus Papam" verkündete und einen zuvor nie gehörten, zunächst schwer verständlichen Namen verkündete,
durchfuhr es mich blitzartig in einer nie gekannten und geahnten Weise, ein undefiniertes, völlig diffuses Gefühl der Verunsicherung, ja Angst übermannte mich, ein Gefühl, das ich niemals zuvor hatte. Es war eine leise nicht für möglich gehaltene Ahnung, die nichts Gutes verheißen würde. Ich tat die Gedanken beseite, doch schon in den nächsten Tagen holten sie mich immer wieder ein: die schwarzen Schuhe, Einzug ins Gästehaus, die provokanten Gesten der Anbiederung an das Wollen der Welt und und und - bis heute habe ich meine Probleme mit diesem Pontifikat - das gebe ich zu. Das Gegenteil von gut ist bekanntlich gut gemeint.


36
 
 Christina Maria 6. Juli 2017 
 

...ebenso aus dem Bistum Trier!


21
 
 bergkristall 6. Juli 2017 
 

@Ginsterbusch
und aus dem Bistum Rottenburg-Stuttgart.


22
 
 ahr62 6. Juli 2017 
 

Reden ist silber, schweigen ist gold

Hätte er lieber geschwiegen! Sicher ist der Vorgang der Absetzung des Präfekten der Glaubenskongregation nicht nachzuvollziehen. Hätte Kardinal Müller zu dieser für ihn düpierenden Maßnahme geschwiegen, läge der "Ball" weiterhin beim Papst. Jetzt steht er in der öffentlichen Auseinandersetzung mit dem Papst.


11
 
 sinus 6. Juli 2017 
 

...und aus dem Ruhrgebiet


25
 
 Ad Verbum Tuum 6. Juli 2017 

... und aus Berlin!


28
 
 edih 6. Juli 2017 
 

@Ginsterbusch

Sie haben mir aus dem Herzen geschrieben. Ich möchte mich Ihren Worten anschließen. Gebete kommen auch aus dem Bistum Augsburg


33
 
 Ginsterbusch 6. Juli 2017 

Müller, Meisner oder der Panzer Gottes

Lieber Kardinal Müller, all die Stunden, die Sie in der letzten Woche erleben mussten, tun mir für Sie sehr leid.
Sie waren mit Kardinal Meisner befreundet.
Er wurde der Panzer Gottes genannt. Halten Sie, lieber Kardinal, bitte sein Erbe hoch! Treten Sie an die Seite der Dubia-Kardinal und verkünden Sie die Wahrheit von den Dächern. Möge der ganze Himmel Ihnen dabei zur Seite stehen.
Jetzt ist die Zeit da.
Ich bete für Sie.
Vereint in der Trauer um Kardinal Meisner grüßt aus dem Bistum Fulda
Ihre Ginsterbusch


62
 

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