Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  7. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  8. Kirche im Verfall
  9. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  10. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  11. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  12. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  13. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  14. THESE: Warum die UNO weg muss!
  15. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar

Vatikanischer Familienbischof: Weite Verbreitung von Gender in Schulen

18. Mai 2017 in Familie, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kurienerzbischof Paglia zitiert zustimmend das Papstwort der „ideologischen Kolonisierung“ durch Gender.


Rom (kath.net) Die immer weitere Verbreitung des Schulunterrichts im Sinne des Gendermainstreaming wurde vom „Familienbischof“ des Vatikans, Kurienerzbischof Vincenzo Paglia, kritisiert. Im Interview mit der italienischen Ausgabe von „Radio Vatikan“ sagte der Großkanzler des Päpstlichen Ehe- und Familieninstituts „Johannes Paul II.“ am Rande einer UNO-Tagung zum Thema Familie: „Eines der Themen, die auf internationalen Ebene diskutiert werden, ist die Genderfrage.“ In diesem Zusammenhang habe der Papst darauf hingewiesen, es sei eine Sache, bei Person mit entsprechenden Tendenzen zu sagen, dass diese Menschen immer begleitet gehen sollten. Doch es sei eine andere Sache, dass Schulunterricht in der Line des Gendermainstreaming bemacht werde, um „die Mentalität zu ändern“. Paglia zitierte hier das Wort des Papstes, der dies bereits mehrfach eine „ideologische Kolonisierung“ genannt hat. Die deutsche Ausgabe von „Radio Vatikan“ berichtete: Ohne die Familie gibt es keine Kultur, so fasst Paglia die Bedeutung der Familie zusammen. Mit Blick auf die Auswüchse der so genannten „Gender-Theorie“ erläuterte Paglia weiter, dass es ohne die natürliche Unterscheidung zwischen Mann und Frau auch keine Familie geben könne.


Mit unüberbietbar klaren Worten hatte sich Papst Franziskus im nachsynodalen Schreiben „Amoris laetitia“ gegen das Gendermainstreaming positioniert. Im Schreiben vom Oktober 2015 hatte er im Abschnitt 56 innerhalb von nur elf Sätzen über „Gender“ benutzte er diesbezüglich viermal den Begriff „Ideologie“ bzw. „Ideologen“. Er warnte, dass einige Ideologien dieser Art „versuchen, sich als einzige Denkweise durchzusetzen und sogar die Erziehung der Kinder zu bestimmen“.

Papst Franziskus hatte beispielsweise auch bei seinem Besuch in Tiflis/Georgien in freier Rede bei einer Begegnung im Oktober 2016 vertreten: „Der große Feind der Ehe ist die Gendertheorie. Es gibt heute einen Weltkrieg, um die Ehe zu zerstören. Er wird nicht mit Waffen geführt, sondern durch ideologische Kolonisierung. Darum ist es wichtig, die Ehe vor diesen Kolonisierungen zu verteidigen!“

Papst Franziskus bezeichnet in Amoris Laetitia die Gendertheorie explizit als 'Ideologie'

Papst Franziskus in Georgien: 'Es gibt heute einen Weltkrieg, um die Ehe zu zerstören'

Symbolbild: Schulunterricht



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

gender mainstreaming

  1. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  2. IMABE kritisiert VfGH-Urteil zur Streichung des Geschlechtseintrags
  3. US-Bischof Daniel Thomas/Ohio: „Gott hat Transsexualität nicht vorgesehen“
  4. Liturgie – ein „katholischer Queer-Gottesdienst“ – oder kirchliche „Identitätspolitik“
  5. US-Studie zeigt: Transgender wird unter jungen Leuten unmodern!
  6. Katholische US-Bischöfe stellen sich gegen Transhype: Nur biologische Frauen in Schulsportteams!
  7. Britisches Parlament lehnt Verbot von Konversionstherapien ab
  8. Deutsche Tageszeitung beendet Gender-Unsinn nach Kündigungswelle!
  9. Für die US-Diözese Cleveland gilt nur das biologische Geschlecht
  10. Senta Berger zum ‚Gendern’: ‚Ob es inhaltlich richtig ist, wage ich zu bezweifeln’







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  6. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  7. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  8. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  9. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  10. Kirche im Verfall
  11. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  12. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  13. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  14. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  15. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz