Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  2. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  5. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  6. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  7. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  8. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  9. Die Stunde der Heuchler
  10. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  11. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  12. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  13. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  14. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  15. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"

Spanier baut allein eine majestätische Kirche - von Hand!

15. Juli 2016 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eigentlich wollte Justo Gallego Martínez Trappist werden. Nun baut er seit über 50 Jahren eine Kirche. Von Hand, ohne Geld, ohne Unterstützung durch die Kirche, ohne Fachausbildung. Sein Werk ist gewaltig - Mit VIDEO


Madrid (kath.net/pl) Täglich arbeitet der 91-Jährige weiter. Sein Werk ist bereits überraschend weit gediehen, man kann es besuchen, wenn man von Madrid aus den kleinen Abstecher nach Mejorada del Campo macht.

„Don Justo“, geboren 1928, war bei den Trappisten eingetreten, doch als er vor der ewigen Profess an Tuberkulose erkrankte, musste er wieder austreten. Schwer erkrankt legte er das Gelübde ab, zu Ehren der Muttergottes ein Heiligtum zu bauen, falls er geheilt werden würde. Er wurde tatsächlich wieder gesund, seither baut er. Unter seinen Händen entstand ein gewaltiges, kraftvoll in die Höhe strebendes Gebäude: Kirche mit Kuppel, ein großzügiger Kreuzgang, Gemeinderäume und sogar eine Krypta unter dem Kirchenschiff. Man möchte fast von einer „Kathedrale“ sprechen. Das zuständige Bistum Alcalá de Henares wehrt sich allerdings dagegen, die Kirche als Kathedrale zu bezeichnen. Nicht zu Unrecht, denn hier entsteht keine Bischofskirche.


Gallego Martínez hat keinerlei Fachausbildung. Bevor er in das Kloster ein- und dann wieder austrat, war er Bauer gewesen. Er benutzt recyceltes oder gespendetes Material, er baut auf Land, das seiner Familie gehört. Er begann mit dem Kirchenbau am 12. Oktober 1961 am Festtag „Unsere liebe Frau auf dem Pfeiler“, die Spaniens Schutzheilige ist. Der „Nuestra Señora del Pilar“, so lautet ihr spanischer Name, ist die Kirche auch gewidmet. Im Innern der Kirche findet sich die Inschrift: „Haus Gottes, Pforte des Himmels“.

Die ersten beiden Jahrzehnte arbeitete Gallego völlig allein. Dann stellte sich ein Assistent ein, später auch Gelegenheitshelfer aus dem In- und Ausland. Fürs leibliche Wohl sorgt Don Justos Schwester.

Und so baut er unermüdlich weiter. Zwei Wünsche hat er noch: Er hofft, dass nach seinem Tod andere die Kirche vollenden, denn er weiß, dass er sie wohl nie fertig sehen wird. Und: Er möchte in dieser Kirche begraben werden.

Video - Spanier baut majestätische Kirche von Hand



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  4. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  5. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  8. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  9. Meinungsfreiheit auf katholisch
  10. Die Jugend von heute, die neue Generation Alpha, „sucht Sinn, Rituale und Spiritualität“






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  5. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  6. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  7. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  8. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  9. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  10. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  11. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  12. Die Stunde der Heuchler
  13. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  14. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  15. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz