Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  10. Was auch immer Synodalität sein soll
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  13. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  14. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  15. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X

Fast 900 Sexualdelikte mit 1.200 Opfern an Silvester

11. Juli 2016 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Chef des Bundeskriminalamtes: Die Hälfte der Tatverdächtigen waren erst seit kurzem in Deutschland, es gibt «schon einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten des Phänomens und der starken Zuwanderung gerade in 2015.» - Neues Kriminalitätsphänomen


Köln/Hamburg (kath.net/KNA) Das Bundeskriminalamt (BKA) hat Medien zufolge seine Untersuchungen zu den Übergriffen in der Silvesternacht abgeschlossen. Nach Informationen von NDR, WDR und «Süddeutscher Zeitung» kam es zu knapp 900 Sexualdelikten mit mehr als 1.200 Opfern. 120 Verdächtige seien ermittelt worden. «Wir müssen davon ausgehen, dass viele dieser Taten auch im Nachgang nicht mehr ausermittelt werden», wird BKA-Präsident Holger Münch von den Medien zitiert. Nach Auffassung des BKA handelt es sich um ein neues Kriminalitätsphänomen in Deutschland. Die meisten Verdächtigen sollen den Angaben zufolge aus Nordafrika stammen, Syrer waren hingegen kaum an den Taten beteiligt.


Rund 650 Frauen seien in Köln Opfer sexueller Übergriffe geworden, mehr als 400 in Hamburg sowie weitere in Stuttgart, Düsseldorf und an anderen Orten. Weil die Taten aus Gruppen heraus erfolgten, seien wahrscheinlich mehr als 2.000 Männer beteiligt gewesen, schätzten Beamte. Bisher habe es vier Verurteilungen gegeben. Das BKA sieht den Informationen zufolge «Ermittlungshemmnisse»: So habe es «kein geeignetes» Bildmaterial aus der Nacht gegeben und von betroffenen Frauen «kaum aussagekräftige Beschreibungen» der Täter.

Laut der Erhebung des BKA hielt sich rund die Hälfte der Verdächtigen erst seit kurzer Zeit in Deutschland auf. Münch sagte: «Insofern gibt es schon einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten des Phänomens und der starken Zuwanderung gerade in 2015.»

Die Taten in verschiedenen Städten seien vermutlich nicht vorab geplant und verabredet gewesen. «Wir haben dazu keine Beweise», so Münch. Als Konsequenz aus den Taten forderte er mehr Polizeipräsenz und Videoüberwachung zu Silvester und bei öffentlichen Großveranstaltungen.

Die Ergebnisse des BKA werden den Informationen zufolge in Kürze veröffentlicht. Ein 50-seitiger Berichtsentwurf liege den Ländern derzeit zur Abstimmung vor. Zu Details der Endfassung habe sich das BKA nicht äußern wollen, hieß es.

Archivvideo - ARD: Bericht über die Vorfälle am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht - 60 Frauen erstatten Anzeige nach sexuellen Übergriffen (5.1.2016)


(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sexualdelikte

  1. UK: Sexualstraftäter identifizieren sich als ‚Trans-Frauen’
  2. Verhütung mitverantwortlich für ‚Epidemie’ sexueller Übergriffe







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst wird noch am Dienstag-Nachmittag operiert
  3. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  6. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  7. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  8. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  11. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  12. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  15. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz