Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  9. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  10. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  11. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

Studie: Wer sich sozial engagiert, lebt und stirbt zufriedener

16. April 2016 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wissenschaftler werteten die Daten von fast 3.000 Personen aus


Berlin (kath.net/idea) Gute Nachricht für alle, die ehrenamtlich aktiv sind: Wer sich sozial engagiert, lebt und stirbt zufriedener. Das ergab eine Studie der Berliner Humboldt-Universität. Dazu werteten Wissenschaftler des Instituts für Psychologie die Daten von 2.910 verstorbenen Personen aus, die vor ihrem Tod bis zu 27-mal an einer jährlich durchgeführten Befragung teilgenommen hatten. Laut einer Mitteilung der Universität zeigen die Ergebnisse, dass sowohl ein sozial aktives Leben als auch das Verfolgen sozialer Ziele mit einem höheren Wohlbefinden in der letzten Lebensphase in Verbindung stehen. Der Zusammenhang bestehe unabhängig von Faktoren wie dem Gesundheitszustand, Behinderungen, dem sozio-ökonomischen Status und dem Bildungsstand. Einer der Autoren, Prof. Denis Gerstorf, erklärte: „Menschen mit sozialer Orientierung sind daran interessiert, anderen zu helfen, und engagieren sich in sozialen und politischen Initiativen. Offensichtlich ist dies auch und gerade am Ende des Lebens für das eigene Wohlbefinden von Bedeutung.“ Wie Gerstorf auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea mitteilte, wurde bei der Untersuchung nicht speziell erhoben, ob sich die betreffenden Personen ehrenamtlich in der Kirche betätigten.


Wichtig ist das Gefühl, „noch etwas bewegen zu können“

Der Studie zufolge schätzten Personen, die wenig sozial aktiv waren und auch soziale Ziele weniger wichtig fanden, ihre Lebenszufriedenheit ein Jahr vor ihrem Tod besonders niedrig ein.

Dagegen sank das Wohlbefinden bei Menschen weniger, deren hohes Maß an sozialen Aktivitäten – trotz Krankheit und Behinderung – kaum zurückging. Ein weiterer Mitautor der Studie, Prof. Gert G. Wagner, begründet dies so: „Sozial aktive ältere Menschen fühlen sich gut, wahrscheinlich weil sie etwas machen, was ihnen Freude bringt. Indirekt kann die allgemeine Lebenszufriedenheit dadurch gestärkt werden, weil das Selbstwertgefühl steigt ebenso wie das Gefühl, noch etwas bewegen zu können.“ Das Durchschnittsalter der untersuchten Personen zum Zeitpunkt ihres Todes betrug 74 Jahre und das Verhältnis von Männern und Frauen war ausgeglichen. Die Daten stammen aus der Untersuchung „Sozio-oekonomisches Panel“, einer repräsentativen Befragung, die jährlich seit 1984 immer bei denselben Personen und Familien durchgeführt wird. An der Auswertung waren auch Wissenschaftlerinnen nordamerikanischer Universitäten beteiligt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Lebensgestaltung

  1. Der Freude auf der Spur
  2. Wege des Unglücks
  3. Nur nicht aus Liebe weinen
  4. Nicht bloß Ja-Sagen, sondern den Willen Gottes erfüllen
  5. Papst an Europas Bischöfe: Jungen Menschen Weg finden helfen
  6. Der Abschied – Leseprobe 4
  7. Der Abschied – Leseprobe 3
  8. Der Abschied – Leseprobe 2
  9. Der Abschied – Leseprobe 1
  10. Papst ruft Orden zu nüchternem Umgang mit Geld auf






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Es ist noch nicht zu spät! Die Schöpfung als Ruf zur Umkehr
  4. Sieg vor Gericht für Kardinal Marc Ouellet
  5. Wenn die Herrlichkeit auszieht
  6. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  7. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  8. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  9. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
  10. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  11. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  12. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  13. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  14. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  15. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz