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Ismail Tipi: Auch anderen Hasspredigern das Handwerk legen!

16. Dezember 2015 in Kommentar, 4 Lesermeinungen
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Nach Verhaftung des Salafisten Sven Lau warnt CDU-Landtagsabgeordneter Tipi: „Wir dürfen nicht zulassen, dass aus falschverstandener Meinungsfreiheit und Toleranz, Extremisten einen Freiraum für ihre Ideologie und gewaltbereites Handeln haben.“


Wiesbaden (kath.net/pm) „Ich freue mich zu sehen, dass die Bundesanwaltschaft nun den Salafisten Sven Lau hat festnehmen lassen. Wir haben jahrelang unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit zu vieles zugelassen. Das ist ein wichtiger Schritt, um Hassprediger von unseren Straßen und Plätzen zu verbannen.“ Dies sagte Ismail Tipi, hessischer CDU-Landtagsabgeordneter und integrationspolitischer Sprecher der hessischen CDU. Mit seiner Feststellung reagierte er auf aktuelle Medienberichte, wonach Sven Lau, einer der bekanntesten islamistischen Hassprediger in Deutschland, verhaftet worden ist. Lau wird verdächtigt, die Terrororganisation Dschaisch al-Muhadschirin wal-Ansar (Jamwa) in Syrien finanziell unterstützt zu haben. Außerdem soll er mindestens zwei Dschihadisten rekrutiert haben. „Seit vielen Jahren versuchen Hassprediger wie Sven Lau Jugendliche und Kinder für den IS-Terror zu gewinnen. Die Jugendlichen werden von ihnen getäuscht. Sie werden in diese fundamentalistische Gemeinschaft integriert und solange ‚bearbeitet‘, bis sie sich als Gotteskrieger zur Verfügung stellen und nach Syrien reisen“, erläuterte Tipi weiter.


„Hassprediger wie Sven Lau sind Fanatiker, die den Islam für ihre gewaltsamen Ziele missbrauchen“ warnte Tipi. „Wir dürfen nicht zulassen, dass aus falschverstandener Meinungsfreiheit und Toleranz, Extremisten einen Freiraum für ihre Ideologie und gewaltbereites Handeln haben. Wir müssen mit allen uns zur Verfügung stehenden demokratischen und rechtsstaatlichen Mitteln dafür sorgen, dass die Jugendlichen erst gar nicht den Schritt Richtung Syrien machen und in Zukunft nicht noch mehr Mütter und Väter um ihre Kinder weinen müssen. Ich hoffe, dass die Verhaftung von Sven Lau nicht die einzige bleibt und auch den anderen Hasspredigern das Handwerk gelegt wird.“

„Vor allem Hassprediger wie Sven Lau, Ibrahim Abou Nagie und Pierre Vogel haben viele junge Frauen und Männer angeworben, um sie für ihre wahnsinnige Gesinnung und ihren fanatischen Glauben zu werben und um sie als Gotteskrieger für den IS-Terror zu gewinnen. Sie belügen die Jugend und missbrauchen sie für den Dschihad“, erläuterte der CDU-Politiker weiter. „Sind erst einmal die Kontakte geknüpft, werden die Jugendlichen Schritt für Schritt einer Gehirnwäsche unterzogen und radikalisiert. Sie werden nach Syrien gelockt und in German-Camps ausgebildet. Sind sie dort erst einmal gefangen, gibt es kein Weg zurück mehr. Die Anzahl der Jugendlichen aus Deutschland, die sich in den sogenannten German-Camps aufhalten, wird täglich größer.“


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Lesermeinungen

  16. Dezember 2015 
 

Viel zu lange haben die deutschen Behörden dem

Treiben dieser Salafisten und ähnliche zugesehen und ich befürchte, sie machen das weiterhin. Der Fall Sven Lau scheint mir nur eine Ausnahme zu sein, denn es gibt noch weitere dieser üblen Zeitgenossen, die vor allem junge, unreife und unerfahrene Menschen aufhetzen.


3
 
 gloriosa 16. Dezember 2015 
 

Wir haben viel zu lange diese hassprediger in unserem Land geduldet,

obwohl schon lange vor Ihnen gewarnt wurde. Aber nun wird es auch Zeit den Hass nicht nur rechter gewalttäter sondern auch linker hasserfüllter gewaltbereiter Menschen in die Schranken zu weisen, mit aller Härte des Gesetzes.


4
 
 hortensius 16. Dezember 2015 
 

Nicht möglich

Eine Debatte über Theaterstücke wie Fear ist kaum möglich. Die herrschende Journalistenkaste würden Kritiker sofort als rechte Dampfbacken diskriminieren.
Ich bewundere Herrn Tipi.


4
 
 Helena_WW 16. Dezember 2015 
 

Meine Zustimmung zu Herr Tipi und was ist wenn Hasspredigt zur "Kunstfreiheit" deklariert wird?

Herr Tipi macht schon seit Jahren sehr engagiert und unerschrocken auf Salifisten und andere Extremisten aufmerksam. Mein Respekt.
Ich finde, wir müssen aber auch mal eine Debatte darüber führen in der Gesellschaft, ob so ein mit Hetze und Hasstriaden triefendes Theaterstück wie Fear, das Menschen in Würde und Persönlichkeitsrechten übelst angreift und gewaltsame Handlungsanweisungen gegen diese enthält, wirklich Kunstfreiheit ist oder Hetze/HassPredigt.


10
 

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