Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Tantum ergo Sacramentum
  3. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  4. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  7. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  10. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  11. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  12. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  13. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  14. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  15. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf

Jusos: SPD soll sich mehr für ‚Trans*Menschen‘ einsetzen

5. Dezember 2015 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Jugendorganisation legt Maßnahmenkatalog zum Parteitag vor.


Berlin (kath.net/ idea)
Die SPD soll sich stärker für „Trans*Menschen“ einsetzen, also Personen, die sich keinem oder einem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Das fordern die Jungsozialisten (Jusos) in einem zehnseitigen Antrag für den Parteitag, der vom 10. bis 12. Dezember in Berlin stattfinden wird. Die Jugendorganisation der SPD spricht sich dafür aus, bereits Grundschülern nach Möglichkeit die „Vielfältigkeit von Geschlechteridentitäten“ nahezubringen, spätestens jedoch Siebtklässlern.


Schulen sollen Umkleideräume und Toiletten für diejenigen einrichten, die sich weder als Mann noch als Frau fühlen. Weiter wird gefordert, bereits bestehende WCs in „All-Gender-Toiletten“ umzuwandeln. Die Jungsozialisten möchten auch, dass jeder seinen Vornamen und den Personenstand mehrfach ändern kann, ohne sich dafür begutachten oder medizinisch untersuchen lassen zu müssen. Jeder soll nach dem Antrag künftig entscheiden dürfen, ob man sich als „weiblich“, „männlich“, „anderes“ oder „keines“ versteht. Die Jungsozialisten plädieren weiter dafür, dass Krankenkassen die Kosten für Geschlechtsumwandlungen übernehmen, etwa für Operationen und Hormonbehandlungen.

Jusos: „Trans*sein“ ist keine psychische Krankheit

Die Jusos treten ferner dafür ein, dass „Trans*Menschen“ entscheiden dürfen, ob sie sich von Polizistinnen oder Polizisten durchsuchen lassen und ob sie bei Haftstrafen in einem Frauenoder Männergefängnis untergebracht werden wollen. Ferner soll sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass „Trans*sein“ künftig von der Weltgesundheitsorganisation nicht mehr als psychische Krankheit eingestuft werde. Deutschland müsse daneben die „Geschlechtsidentität als geschlechtsspezifisches Verfolgungsmerkmal“ anerkennen, heißt es in dem Antrag der Jungsozialisten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Sommerkind 5. Dezember 2015 

"Als Mann und Frau schuf er sie"

"Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn.Als Mann und Frau schuf er sie. Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen:Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde..."
Liebe Mitchristen,
wir sind verpflichtet gegen die kranke Gender-Ideologie, die sich in unsere Gesetzgebung einnisten will, entschlossen vorzugehen.
Wenn wir nichts unternehmen, werden unserer Kinder und Enkelkinder in einer ganz kranken Gesellschaft aufwachsen müssen.
Schreibt bitte Protestbriefe und unterstützt die Protestaktionen! Betet fur fie Politiker!
Schreibt den Bischöfen und bittet sie um Unterstützung! Seid entschlossen in der Verkündigung der Wahrheit!
Jesus Christus ist für die Wahrheit gestorben und wir als Christen müssen dafür sorgen, dass unsere Kinder und Enkelkinder in einer Gesellschaft aufwachsen, in der christliche Werte respektiert und gelebt werden dürfen.
Die neue polnische Regierung steuert entschlossen gegen den Gender-Wahn.
Jesus möge uns stärken!


14
 
  5. Dezember 2015 
 

Widerspruch

Erstens: Von mir aus soll jeder so leben, wie er mag, solange er damit niemandem schadet.

Zweitens: Die Forderungen der Jusos, so wie sie hier wiedergegeben sind, erscheinen mir widersprüchlich. Transidentität soll nicht mehr als psychische Erkrankung gelten, aber zugleich sollen die Krankenkassen die Kosten für eine Geschlechtsumwandlung übernehmen?
Man muss sich schon entscheiden, denn wenn die Krankenkassen Kosten übernehmen sollen, dann doch wohl für die Behandlung einer Krankheit (oder für Prävention, aber das liegt hier wohl kaum vor). Jedenfalls sehe ich es nicht ein, weshalb ich Beiträge zahle, damit dann bestimmte Lebensstile anderer Leute damit finanziert werden.
Also, liebe Jusos, entscheidet euch: Entweder ist Transidentität eine Krankheit, oder die Kosten für Geschlechtsumwandlungen müssen privat getragen werden.


12
 
 Antas 5. Dezember 2015 
 

Interessant, dass so eine Kampagne von einer politischen Partei ausgeht. Besitzen diese denn überhaupt die nötige Kompetenz um entscheiden zu können was eine psychische Krankheit ist und was nicht? Wohl eher nicht! Hier wird wieder versucht den Menschen so zu verwirren, dass er nicht weiß wer er ist, um ihn leichter kontrollieren zu können. Abscheulich einfach nur. Können die hiesigen Bischöfe nichts dagegen unternehmen? Zumindest kritisieren????


14
 
 dalet 5. Dezember 2015 

Krankheit

Mag sein, dass Trans*sein keine Krankheit ist. Aufgrund der gemachten Vorschläge möchte man den Jusos doch sehr eine psychologische Untersuchung empfehlen. Denn vielleicht ist Juso-Sein eine Krankheit. Jedenfalls sieht es (leider) sehr danach aus.


20
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

gender mainstreaming

  1. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  2. Detransition: US-Amerikanerin gewinnt erstmals Klage gegen Transgender-Ärzte
  3. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  4. IMABE kritisiert VfGH-Urteil zur Streichung des Geschlechtseintrags
  5. US-Bischof Daniel Thomas/Ohio: „Gott hat Transsexualität nicht vorgesehen“
  6. Liturgie – ein „katholischer Queer-Gottesdienst“ – oder kirchliche „Identitätspolitik“
  7. US-Studie zeigt: Transgender wird unter jungen Leuten unmodern!
  8. Katholische US-Bischöfe stellen sich gegen Transhype: Nur biologische Frauen in Schulsportteams!
  9. Britisches Parlament lehnt Verbot von Konversionstherapien ab
  10. Deutsche Tageszeitung beendet Gender-Unsinn nach Kündigungswelle!







Top-15

meist-gelesen

  1. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  2. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  3. Fünf Jahre seit der Seligsprechung von Kardinal Wyszyński: „Wer hasst, hat schon verloren“
  4. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  5. Papst feiert Namenstag: Feiertag im Vatikan
  6. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf
  7. Vatikan wirbt für Religionsdialog - Eine Islamfeindlichkeit im Westen?
  8. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  9. US-Bischof Burbidge: „Die Kirche verkündet mutig ihr ‚Ja!‘ zum Schutz der Ungeborenen“
  10. Der Mensch vor dem Algorithmus - Die Würde vor dem System
  11. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  12. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  13. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  14. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  15. Slowakei: Aufrufe zu Lebensschutz und Dialog bei Nationalwallfahrt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz