Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  13. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  14. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  15. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang

'Pille danach' seit Freigabe deutlich häufiger verkauft

21. Juli 2015 in Familie, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Brandenburg erhöhte sich die Abgabe des Hormonpräparats um 80 Prozent


Frankfurt am Main (kath.net/idea/red) Die sogenannte „Pille danach“ wird seit der Entlassung aus der Rezeptpflicht deutlich häufiger verkauft. Das hat eine Umfrage des Marktforschungsinstituts IMS Health (Frankfurt am Main) ergeben. Seit Mitte März ist das Hormonpräparat in deutschen Apotheken ohne Rezept erhältlich. In allen Bundesländern sind die Verkäufe seither gegenüber dem Vorjahr im zweistelligen Prozentbereich gewachsen. Am stärksten erhöhte sich die Abgabe des Präparats in Brandenburg (+79,3 Prozent), gefolgt von Sachsen-Anhalt (+74,4 Prozent) und Bremen (+67 Prozent). Die geringsten Anstiege verzeichneten Berlin (+26,7 Prozent) und Thüringen (+31,4 Prozent). Experten warnen vor einem sorglosen Umgang mit der „Pille danach“.


So sind die Präparate nach Worten der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) keineswegs harmlos. Sie griffen massiv in den Hormonhaushalt ein. Nach Meinung der katholischen Ministerin und früheren Ärztin sollten insbesondere junge Frauen eine Beratung erhalten, wie sie vor der rezeptfreien Abgabe üblich gewesen sei. Als Nebenwirkungen könne es zu Kopfschmerzen, Schwindel, Unterbauchschmerzen, Blutungen, Übelkeit und Erbrechen kommen. Auch seien Zyklusstörungen nicht selten.

Außerdem äußern Lebensrechtler immer wieder die Sorge, dass die „Pille danach“ wahrscheinlich auch frühabtreibend wirken könne.

Sie wurde im vergangenen Jahr 510.000 Mal in Deutschland verordnet.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  22. Juli 2015 
 

Jede, die die "Pille danach" nimmt,

nimmt in Kauf, dass sie aktiv ihr Kind tötet.
Aber das ist ja fast immer egal, dem Vater, den Großeltern, den Freunden, der Kirche (denn sie erwähnt den Massenmord gar nicht mehr!)Hauptsache das Kind ist weg und man kann weiterleben wie vorher. Abtreibungswillige Frauen würden JEDE noch so schwere Nebenwirkung bis kurz vor ihrem eigenen Tod in Kauf nehmen, deswegen benötigen sie auch keine Beratung.
Der Fehler fängt woanders an. Er liegt in der Anbetung des Götzen Sex, in der Frühsexualisierung von "Kindergarten" und Schule, in der Abschaffung natürlicher Authoritäten (Gott, Eltern) durch die Schule, in der Werbung, in der völlig zerlumpten und sittenlosen Kleidung, usw. Die jungen Menschen wühlen unten im Dreck und halten das für ihr Glück und die deutsche Kirche ist gnadenlos taubstumm. Entlastet die drei Bischöfe Oster, Vorderholzer und Hanke von aller Verwaltung und allem Bürokram und lasst sie lehren, den ganzen Tag! Zusätzlich brauchen wir noch afrikanische Bischöfe.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  2. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  3. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  4. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  5. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  6. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  7. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an
  8. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel
  9. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  10. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  8. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  9. Grösse
  10. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  11. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti
  12. William Donohue: Bürgermeister Mamdani soll nicht an Gedenkveranstaltung zu 9/11 teilnehmen
  13. „Warum ich katholisch bin“
  14. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  15. Was Papst Leo XIV. in Südamerika erwartet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz