Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  7. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  8. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  9. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  10. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  11. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  12. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  13. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  14. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  15. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“

CDU Stuttgart lehnt Gender-Aktionsplan ab

13. Juli 2015 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Starres Einfordern einer Akzeptanz von sexueller Vielfalt stellt Religionsfreiheit in Frage. Denn auch die Kirchen sollen Ziel der Umsetzung des Aktionsplanes sein. Dabei werden Dialog und Information als Deckmantel für politischen Druck verwendet."


Stuttgart (kath.net) Die CDU Stuttgart lehnt den Aktionsplan der grün-roten Landesregierung „Für Akzeptanz & gleiche Rechte Baden-Württemberg“ als unverhältnismäßig ab. Ein entsprechender Antrag wurde beim Kreisparteitag der CDU Baden-Württemberg beschlossen. Der Antrag wurde ohne Gegenstimme angenommen, es gab zwei Enthaltungen. „Die sexuelle Orientierung von Menschen darf aus Sicht der CDU Stuttgart keinen Anlass zur Diskriminierung geben und die bestehende Familien- und Geschlechtserziehung an den Schulen soll beibehalten werden. Jedoch hält es die CDU Stuttgart für überzogen, dieses Thema mit einem derart umfassenden und detaillierten Aktionsplan und einem Budget von 1 Mio.€ für eine eigene Geschäftsstelle zu forcieren. Im Bereich der Geschlechtserziehung bei Kindern und Jugendlichen ist zudem besonders sensibel vorzugehen. Die Aufgabe der Werteerziehung liegt zuallererst bei den Eltern“, wird im Antrag festgestellt.


Der Staat dürfe nicht das Denken der Bürger bestimmen, so erläutert der angenommene Antrag weiter. „Wer den Bürgern vorschreiben will, wie sie über sexuelle Lebensweisen zu denken haben, greift in individuelle Gewissens- und Meinungsfreiheit ein. So stellt das starre Einfordern einer Akzeptanz von sexueller Vielfalt zudem die Religionsfreiheit in Frage. Denn auch die Kirchen sollen Ziel der Umsetzung des Aktionsplanes sein. Dabei werden Dialog und Information als Deckmantel für politischen Druck verwendet. Der Aktionsplan will zudem die Themen ‚sexuelle Orientierung’ und ‚geschlechtliche Identität’ an den Schulen zwingend in den Unterrichtskanon einführen. Dabei ist das vorrangige Erziehungsrecht der Eltern gerade in diesem sensiblen Bereich zu respektieren. Der Aktionsplan ist ein Angriff auf die Familie, da er wirkungsvoller Familienförderung entgegenarbeitet. Den Aufbau einer Geschäftsstelle des ‚Netzwerks LSBTTIQ’ mit Steuergeldern betrachten wir kritisch. Der Aktionsplan vertieft die aufgerissenen Gräben in der Gesellschaft letztlich mehr, als dass er den Respekt gegenüber allen Menschen fördert.“

Der Antrag war u.a. vom Evangelischen Arbeitskreis der CDU Baden-Württemberg eingebracht worden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hanswerner 15. Juli 2015 
 

Dialog

Hören wir mit den "Dialogen" auf. Wir sind dabei stets die Verlierer, das sollten wir aber im Geiste unseres Herrn nicht sein. Bei der CDU ist, da folge ich Suarez, auch Vorsicht geboten. Posten und Wahrheit kommen sich da ins Gedränge, wenn auch nicht bei allen und immer.


1
 
  13. Juli 2015 
 

Zeit der Entscheidung

Es ist für die CDU die Zeit gekommen, dass sie sich entscheidet.
Fühlt sie sich dem "C" in ihrem Parteinamen grundlegend verpflichtet, muss dies in ihren Entscheidungen sichtbar werden.
Trifft sie andere Entscheidungen, die nicht "C"-kompatibel sind, muss sie sich von diesem Erkennungszeichen klar trennen, weil es nicht mehr mit ihrer Identität übereinstimmt.
Die meisten von uns kommen im Laufe ihres Lebens einmal an den Punkt, wo wir spüren: "Jetzt muss ich geradestehen für das, was mir wichtig ist."
Herumlavieren ist nur für eine begrenzte Zeit möglich.


11
 
 SpatzInDerHand 13. Juli 2015 

Das ist eine gute Äußerung der CDU Stuttgart!! Hervorragend,

davon vertrage ich noch mehr aus der CDU :)


8
 
  13. Juli 2015 
 

Liebe CDU in Baden-Württemberg

Dann sagt mal Euren Parteifreunden in Hessen, dass eine CDU, die mit den Grünen koaliert und so den Ungeist erst politisch legitimiert, endlich das C aus dem Parteinahmen streichen soll.

Man sieht an diesem Aktionsplan, was diese ideologisierten Gruppen beabsichtigen: Die klare Entmündigung der Eltern. Insofern darf und muss man diese Politik totalitär nennen, denn sie achtet nicht das Recht der Eltern auf Erziehung und sie achtet nicht die Religions- und Gewissensfreiheit.

Wer einer solchen Ideologie das Wort redet, sollte nicht länger so tun, als ob ihm etwas an Sittlichkeit gelegen wäre, denn Sittlichkeit setzt Freiheit im qualitativen Sinn voraus. Wo diese staatlich beseitigt wird und an Ihre Stelle die Repression tritt, verfällt alle Moral.

Die (C)DU kann nicht behaupten, an dieser Entwicklung unbeteiligt zu sein.


14
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

gender mainstreaming

  1. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  2. Detransition: US-Amerikanerin gewinnt erstmals Klage gegen Transgender-Ärzte
  3. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  4. IMABE kritisiert VfGH-Urteil zur Streichung des Geschlechtseintrags
  5. US-Bischof Daniel Thomas/Ohio: „Gott hat Transsexualität nicht vorgesehen“
  6. Liturgie – ein „katholischer Queer-Gottesdienst“ – oder kirchliche „Identitätspolitik“
  7. US-Studie zeigt: Transgender wird unter jungen Leuten unmodern!
  8. Katholische US-Bischöfe stellen sich gegen Transhype: Nur biologische Frauen in Schulsportteams!
  9. Britisches Parlament lehnt Verbot von Konversionstherapien ab
  10. Deutsche Tageszeitung beendet Gender-Unsinn nach Kündigungswelle!






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  8. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  9. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  10. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  11. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  12. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  13. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  14. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  15. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz