Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  6. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  7. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  8. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  9. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  10. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  11. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  12. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  13. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln

Kopten-Patriarch: ‚Barnabas-Evangelium‘ eine Fälschung

5. Juli 2015 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Tawadros II. kritisiert Leichtgläubigkeit internationaler Medien für angeblichen Sensationsfund und weist Polemiken islamischer Prediger gegen das Christentum zurück.


Kairo (kath.net/ KAP)
Der koptisch-orthodoxe Papst-Patriarch Tawadros II. hat das sogenannte "Barnabas-Evangelium" als eine "Fälschung" bezeichnet. Bei seiner Mittwoch-Katechese in der Markuskathedrale der ägyptischen Hauptstadt stellte der Patriarch fest, das angebliche apokryphe "Evangelium" sei ein Buch "voller historisch-geographischer Fehler" und eindeutig das Produkt eines Fälschers, berichtet die Stiftung "Pro Oriente".


Das "Barnabas-Evangelium" ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Argument islamischer Prediger und Imame in Polemiken gegen das Christentum. In dem Buch wird u.a. behauptet, an der Stelle Jesu sei Judas Iskariot gekreuzigt worden, Gott habe den "Propheten Jesus" lebend in den Himmel "entrückt", vor allem aber habe Jesus das Kommen Mohammeds als "Siegel der Propheten" angekündigt.

Im Mai 2012 war ein Exemplar des "Barnabas-Evangeliums" in einem Depot des Justizpalastes von Ankara aufgetaucht und von türkischen Funktionären der Weltpresse als "vor 1.700 bis 1.900 Jahren geschriebenes Werk in aramäischer Sprache" präsentiert worden. Auf den damals der Öffentlichkeit vorgestellten Seiten aus dem angeblichen apokryphen "Evangelium" fanden sich ausgerechnet jene Stellen, die den islamischen Predigern bei der polemischen Auseinandersetzung mit dem Christentum besonders am Herzen liegen.

Papst-Patriarch Tawadros II. kritisierte in seiner Katechese - deren Anlass das Fest des Heiligen Barnabas war - auch die Leichtgläubigkeit verschiedener internationaler Medien, die 2012 den angeblichen Sensationsfund aus Ankara für bare Münze genommen hatten.

Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Einsiedlerin 6. Juli 2015 
 

Sensation?

Tja, das Barnabas-"Evangelium"... das hat vor Jahrzehnten einen mir bekannten ägyptischen Christen auch so sehr überzeugt, dass er zum Islam konvertiert ist :(((


1
 
 Ehrmann 6. Juli 2015 

Warum die Anführungszeichen bei "Fälschung" ??


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bibel

  1. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  2. USA: Mehr als die Hälfte der Männer der Gen-Z und Millenials lesen wöchentlich in der Bibel
  3. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  4. „Hören Sie dieses Evangelium persönlich: Er kennt Ihre Geschichte. Er verurteilt Sie nicht“
  5. Bibel-Podcast wieder unter den Top 10 der Apple Podcasts
  6. In Frankreich ist die Bibel seit Jahren Bestseller
  7. Großbritannien: Bibelzensur an der Universität Sheffield
  8. Warum ging das evangelikale US-Bibelportal „Bible Gateway“ in EU und Großbritannien offline?
  9. „Klug verwalten – frei leben“
  10. Angst, Suche nach Hoffnung – Verkauf von Bibeln in den USA in diesem Jahr um 22 Prozent gestiegen






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Nicht mehr ernst zu nehmen
  4. Französischer Bischof Mica: Der Papst ist in der Rupnik-Frage „wirklich sehr entschlossen“
  5. Als Mutter Teresa im Wiener Stephansdom zu Gebet und Lebensschutz aufrief
  6. Kardinäle Müller und Burke empfehlen Mel Gibsons „Die Passion Christi“
  7. Kaiser Otto der Große wurde im Magdeburger Dom erneut beigesetzt
  8. Es ist noch nicht zu spät! Die Schöpfung als Ruf zur Umkehr
  9. Sieg vor Gericht für Kardinal Marc Ouellet
  10. Wenn die Herrlichkeit auszieht
  11. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  12. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  13. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  14. Leere der kirchlichen Lehre
  15. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz