Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  9. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  10. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  11. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  12. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

Netanjahu ermutigt französische Juden zur Einwanderung nach Israel

11. Jänner 2015 in Aktuelles, 21 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Israels Premier nach Terroranschlag auf jüdisches Geschäft: „Alle Juden, die nach Israel einwandern wollen, werden hier herzlich und mit offenen Armen willkommen geheißen“ – Weniger Medienreaktion auf jüdische als auf journalistische Terroropfer?


Jerusalem (kath.net) Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat in einer Fernsehansprache die französischen Juden dazu aufgerufen, nach Israel auszuwandern. Französische Juden hätten in Israel eine Heimat. „Alle Juden, die nach Israel einwandern wollen, werden hier herzlich und mit offenen Armen willkommen geheißen.“ Er reagierte damit auf den tragischen Terroranschlag auf ein jüdisches Lebensmittelgeschäft, bei dem ein Terrorist vier Menschen kaltblütig erschossen hatte. Der Terrorist hatte nach eigenen Bekunden das Geschäft ausdrücklich wegen seiner Feindschaft zum Judentum als Ziel seines Anschlages ausgewählt.

Nach Netanjahus Einschätzung seien diese Pariser Attacken die Fortsetzung des Krieges von extremistischen Kräften innerhalb des Islams „gegen unsere freie westliche Zivilisation im Westen, in der gesamten modernen Welt und auch in den moderaten Arabischen Staaten“. Doch wenn man die wahre Wurzel dieses Problems ignoriere, „dann ist das, was wir jetzt in Paris sehen, nur der Anfang“.


Der israelische Premier wird am heutigen Sonntag unter hohen Sicherheitsvorkehrungen an der Gedenkveranstaltung für die Opfer der islamistischen Anschlagsserie teilnehmen.

Inzwischen mehren sich die Stimmen, wonach die jüdischen Opfer keineswegs die gleiche Pressebeachtung gefunden hätten wie die Opfer der Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“. Im Gegensatz zu den Journalisten würden weder die Namen noch die Fotos der jüdischen Opfer in größerem Ausmaß in Medien dargestellt. Auch verbreite sich der Solidaritätshashtag #JeSuisJuif [„Ich bin Jude“] in der Öffentlichkeit nicht einmal annäherungsweise so stark wie der Solidaritätshashtag #JeSuisCharlie [„Ich bin Charlie“].

Dem Terroranschlag auf das Geschäft für koschere Lebensmittel waren nach Medienangaben folgende Menschen zum Opfer gefallen: Yohan Cohen (22), Yoav Hattab (21), Philippe Braham (40s), Francois-Michel Saada (60).

Der Vorsitzende des „Zentralrats der Juden in Deutschland“, Josef Schuster, erklärte am Sonntagmorgen in einer Stellungnahme, es habe sich wieder auf brutale Weise gezeigt „dass auch Juden weiterhin Zielscheibe der islamistischen Terroristen sind. Die Menschen in Israel sind dieser Bedrohung seit vielen Jahren ausgesetzt. Leider wird das in Europa oft zu wenig wahrgenommen. Die internationale Staatengemeinschaft und die Religionsgemeinschaften müssen stärker als bisher und gemeinsam gegen diesen Terrorismus vorgehen. Wir müssen alle gemeinsam die Demokratie und die Freiheit verteidigen.“

Foto: Jüdischer Junge betet an der Klagemauer in Jerusalem



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Judentum

  1. „Die katholische Gemeinschaft hat heute Morgen für unsere jüdischen Nachbarn und Freunde gebetet“
  2. Chanukka & Weihnachten: Christen und Juden betonen Gemeinsamkeiten
  3. „Was Benedikt XVI. uns über Israel lehrte – und warum es heute von Bedeutung ist“
  4. 'Am Vorabend der Reichspogromnacht...'
  5. Kritische Anfrage des israelischen Oberrabbinats an Papst Franziskus
  6. Israelischer Botschafter in Polen äußert sich sehr wertschätzend über Papst Johannes Paul II.
  7. Schönborn: Christen dürfen nie das den Juden angetane Leid vergessen
  8. 'Wir sagen euch Deutschen: Seid gesegnet! Kommt zum Leben'
  9. „Heute habe ich erlebt, was es bedeutet, Jude zu sein im Jahr 2019“
  10. Papst besorgt über ‘barbarische’ Zunahme von Angriffen auf Juden






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  4. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  5. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  6. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
  7. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  8. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  9. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  10. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  11. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  12. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  13. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  14. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  15. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz