Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  8. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  9. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  10. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  13. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  14. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  15. Pro-Life-Aktivistin soll vor Gericht gestellt werden - USA üben scharfe Kritik an Großbritannien

Christen können in Partnerschaften leichter vergeben

14. Oktober 2014 in Familie, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wer seinen Glauben lebt, steht dem Partner wohlwollend gegenüber


Bonn (kath.net/idea) Der christliche Glaube beeinflusst die Bereitschaft zur Vergebung in einer Partnerschaft positiv. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid (Bielefeld) im Auftrag des Bundesverbandes Katholischer Ehe-, Familien- und Lebensberaterinnen und -berater (Schweinfurt) erstellt hat. Die Untersuchung wurde unter anderem von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz (Bonn) unterstützt. „Wo Verzeihen gelingt, erleben sich die Partner als zugewandt“, heißt es in einer Mitteilung der Bischofskonferenz zu der Studie. An der Befragung nahmen 1.400 Frauen und Männer teil. Diejenigen, die ihren christlichen Glauben im Alltag miteinander leben, berichteten von einem guten psychischen Wohlbefinden und einem ausgeprägten Wohlwollen ihrem Partner gegenüber. Die Ergebnisse legten nahe, so die Mitteilung, dass diese Personengruppe offensichtlich leichter verzeihen kann, weil sie Vergebung als Element ihres partnerschaftlichen Lebensstils und zugleich Teil ihres Glaubens umsetzen könne. Für die Studie wurden auch 350 Paare befragt, die eine Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle aufgesucht haben. Dazu heißt es, dass Religiosität bei ihnen nur geringen Einfluss auf die Zufriedenheit in der Partnerschaft hat.


Wie religiös orientierte Praxis helfen könne, mit Kränkungen und Verletzungen besser umzugehen, stelle sich daher als Aufgabe für die Kirchen und religiösen Gemeinschaften, aber auch für die Gesellschaft: „Paare sollen befähigt werden, nach Kränkungen, herablassender Kritik oder sexueller Untreue in der Partnerschaft das verloren gegangene Wohlwollen wieder aufzubauen, die emotionale Bindung wiederherzustellen und Groll bzw. Ärger angemessen auszudrücken.“ Der Bundesverband Katholischer Ehe-, Familien- und Lebensberaterinnen und -berater hält es angesichts der Ergebnisse für nötig, das Thema „Vergeben und Verzeihen“ in Unterricht, Erwachsenenbildung, Ehevorbereitung sowie in der kirchlichen Verkündigung praxisnäher einzubringen, als dies bisher geschehe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vergebung

  1. ‚Der Hass wird nicht gewinnen’
  2. "Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben...?"
  3. USA: Beschwerde gegen Richterin, die reumütiger Täterin Bibel gab
  4. „Wenn es dir wirklich leid tut, verzeihe ich dir“!
  5. Kinofilm präsentiert Vergebung als "Das größte Geschenk"
  6. Vergebung – eine seelische Schwerarbeit
  7. Vergebung – ein Arzneimittel ohne Risiken und ohne Nebenwirkungen
  8. Irak: Sterbendes Mädchen bittet um Vergebung für IS-Mörder
  9. Sühne - Suche nach dem Sinn des Kreuzes
  10. Vater vergibt dem Mörder seiner Tochter






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  9. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  14. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  15. Der Friede begann zu weinen. Weihnachten - die Gegenwart Gottes im verletzlichen Fleisch

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz