Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  5. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  8. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  11. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  12. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  13. „Wir werden erwartet“
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. ‚Entschuldigung, aber … was?‘

Christen können in Partnerschaften leichter vergeben

14. Oktober 2014 in Familie, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wer seinen Glauben lebt, steht dem Partner wohlwollend gegenüber


Bonn (kath.net/idea) Der christliche Glaube beeinflusst die Bereitschaft zur Vergebung in einer Partnerschaft positiv. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid (Bielefeld) im Auftrag des Bundesverbandes Katholischer Ehe-, Familien- und Lebensberaterinnen und -berater (Schweinfurt) erstellt hat. Die Untersuchung wurde unter anderem von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz (Bonn) unterstützt. „Wo Verzeihen gelingt, erleben sich die Partner als zugewandt“, heißt es in einer Mitteilung der Bischofskonferenz zu der Studie. An der Befragung nahmen 1.400 Frauen und Männer teil. Diejenigen, die ihren christlichen Glauben im Alltag miteinander leben, berichteten von einem guten psychischen Wohlbefinden und einem ausgeprägten Wohlwollen ihrem Partner gegenüber. Die Ergebnisse legten nahe, so die Mitteilung, dass diese Personengruppe offensichtlich leichter verzeihen kann, weil sie Vergebung als Element ihres partnerschaftlichen Lebensstils und zugleich Teil ihres Glaubens umsetzen könne. Für die Studie wurden auch 350 Paare befragt, die eine Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle aufgesucht haben. Dazu heißt es, dass Religiosität bei ihnen nur geringen Einfluss auf die Zufriedenheit in der Partnerschaft hat.


Wie religiös orientierte Praxis helfen könne, mit Kränkungen und Verletzungen besser umzugehen, stelle sich daher als Aufgabe für die Kirchen und religiösen Gemeinschaften, aber auch für die Gesellschaft: „Paare sollen befähigt werden, nach Kränkungen, herablassender Kritik oder sexueller Untreue in der Partnerschaft das verloren gegangene Wohlwollen wieder aufzubauen, die emotionale Bindung wiederherzustellen und Groll bzw. Ärger angemessen auszudrücken.“ Der Bundesverband Katholischer Ehe-, Familien- und Lebensberaterinnen und -berater hält es angesichts der Ergebnisse für nötig, das Thema „Vergeben und Verzeihen“ in Unterricht, Erwachsenenbildung, Ehevorbereitung sowie in der kirchlichen Verkündigung praxisnäher einzubringen, als dies bisher geschehe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vergebung

  1. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  2. ‚Der Hass wird nicht gewinnen’
  3. "Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben...?"
  4. USA: Beschwerde gegen Richterin, die reumütiger Täterin Bibel gab
  5. „Wenn es dir wirklich leid tut, verzeihe ich dir“!
  6. Kinofilm präsentiert Vergebung als "Das größte Geschenk"
  7. Vergebung – eine seelische Schwerarbeit
  8. Vergebung – ein Arzneimittel ohne Risiken und ohne Nebenwirkungen
  9. Irak: Sterbendes Mädchen bittet um Vergebung für IS-Mörder
  10. Sühne - Suche nach dem Sinn des Kreuzes







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  3. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  4. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  5. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  6. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  7. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  8. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  9. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  10. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  11. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  12. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  13. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  14. Erzbischof von Vilnius als CCEE-Präsident wiedergewählt
  15. Neuerliche Kampagne gegen Josef-Pieper-Stiftung und Preisträger Bischof Barron

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz