Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  3. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  4. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  5. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  6. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  7. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  8. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  9. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  10. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  11. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  12. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  13. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Das Konsistorium war „eine gute Erfahrung der Kollegialität der Kardinäle mit dem Heiligen Vater“

'Wir sind vor allem Anwälte der Kinder, der Mütter, der Väter'

12. September 2014 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Marsch für das Leben“ am 20. September – Linksorientierte Kreise protestieren, Ziel ist es, den Marsch „dieses Sammelsuriums von Abtreibungsgegnern“ zu stoppen


Berlin (kath.net/idea) Der Bundesverband Lebensrecht hat zur Teilnahme am zehnten „Marsch für das Leben“ am 20. September in Berlin aufgerufen. Die Demonstration beginnt mit einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt und endet mit einem ökumenischen Gottesdienst. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Marsch mit 4.500 Personen eine Rekordteilnahme. Die Lebensschützer fordern ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie. Sie setzten ein friedliches Zeichen für Mut und Hilfe, erklärte der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Martin Lohmann (Bonn), am 11. September in Berlin. Der Marsch für das Leben sei eine Demonstration für Menschenrechte, Freiheit und die Natur des Menschen: „Wir sind vor allem Anwälte der Kinder, der Mütter, der Väter, der Kranken und der Alten. Wir wollen, dass jeder in Freiheit leben kann.“

In diesem Jahr habe die Frage der sogenannten Sterbehilfe eine besondere Bedeutung. Jeder Mensch solle das Recht haben, in Würde zu sterben. Deshalb sage man: „Tötet meine Schmerzen, aber nicht mich! Aktive Sterbehilfe konterkariert ein menschenwürdiges Sterben und fördert eine Unkultur des Todes, in der jeder um sein Lebensrecht bangen muss und niemand sicher sein kann.“ Den Marsch für das Leben unterstützen unter anderem die Deutsche Evangelische Allianz, die pietistische „ChristusBewegung Lebendige Gemeinde“ in Württemberg, das Forum Deutscher Katholiken, die Junge Union Deutschlands und die Senioren-Union der CDU.


Katholischer Generalvikar geht mit

Auch führende Kirchenvertreter gehen auf die Straße. So hat der Generalvikar der (katholischen) Diözese Regensburg, Michael Fuchs, seine Teilnahme angekündigt. Auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea erklärte er: „Mir ist wichtig, dass wir bundesweit gemeinsam für das Lebensrecht jedes Menschen einstehen, gerade des ungeborenen und des leidenden Menschen, und ihnen eine Stimme geben.“ Er freue sich, so Fuchs, dass dieser Marsch Christen unterschiedlicher Konfessionen und Weltanschauungen verbinde. Der Generalvikar wird im Abschlussgottesdienst ein „geistliches Wort“ an die Teilnehmer richten.

Präses Hörsting: Deutschland braucht ein solches Signal

Unterstützung kommt auch von den Freikirchen. Der Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, Ansgar Hörsting (Witten), sagte gegenüber idea, die Gesellschaft brauche ein solches öffentliches Signal – neben der Hilfe für Menschen in Not, der konkreten Unterstützung für Schwangere und der mutmachenden Begleitung für werdende Familien. Man dürfe sich nicht daran gewöhnen, dass jährlich mehr als 100.000 Kinder im Mutterleib getötet werden. Der Marsch für das Leben sei „ein Stachel in unserer Zeit“ und wende sich gegen die Verabsolutierung individueller Freiheiten. Man richte nicht den Finger auf Frauen, sondern lege den Finger in eine Wunde der Gesellschaft: „Das tut weh,muss aber sein, weil sich die Kinder nicht wehren können.“ Hörsting ist auch Präsident der Vereinigung Evangelischer Freikirchen.

Autonomes Bündnis: Abtreibungsgegner stoppen

Linksorientierte Parteien und Gruppen haben Proteste gegen den Marsch angekündigt. Das autonome Aktionsbündnis „what the fuck!“ (Was zur Hölle!) ruft zu einer Gegendemonstration auf.

Ziel sei es, den Marsch „dieses Sammelsuriums von Abtreibungsgegnern“ zu stoppen, sagte Pressesprecherin Sarah Bach. Zu Protesten ruft auch das „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ auf. Dahinter stehen unter anderem die Linkspartei, die Grüne Jugend und die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen. In den vergangenen Jahren musste die Polizei den Demonstrationszug vor gewaltbereiten Gegendemonstranten schützen.

Der diesjährige Marsch für das Leben findet am 20. Sept. 2014 in Berlin statt! Beginn um 13 Uhr vor dem Bundeskanzleramt. Weitere Infos:
Marsch für das Leben 2014


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pro-Life

  1. Trump: Jeder Mensch vom „allmächtigen Gott“ mit einem unveräußerlichen Recht auf Leben ausgestattet!
  2. "Wir müssen jedes Leben schützen"
  3. Trump begnadigt 23 Lebensschützer – „Es ist eine große Ehre, dies zu unterzeichnen“
  4. Mit allen Mitteln gegen das Recht auf Leben
  5. ALfA: Ohne Recht auf Leben gibt es überhaupt keine Rechte
  6. Studie zweifelt an Sicherheit und Datengrundlage von Abtreibung
  7. Polen bleibt Pro-Life
  8. Pro-Life-Song unter Top 5 bei iTunes
  9. „Für die Grundrechte von Frauen und vorgeburtlichen Kindern ist es ein schwarzer Tag“
  10. ,Du kannst dein Baby behalten!‘






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  3. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  4. Écône, zum Zweiten
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  7. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  8. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  9. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  12. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  13. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  14. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  15. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz