Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  5. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  6. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  9. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  10. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  11. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  12. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  13. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  14. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  15. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“

Die Gemeinschaft '12 Stämme' zeigt den Enthüllungs-Reporter an

4. August 2014 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vorwurf: Manipulierte Filmaufnahmen über körperliches Züchtigen


Klosterzimmern (kath.net/idea) Die christliche Gemeinschaft „Zwölf Stämme“ hat den Enthüllungs-Reporter angezeigt, dessen heimliche Filmaufnahmen das körperliche Züchtigen von Kindern dokumentierten. Sie waren der Anlass dafür, dass im September mehr als 100 Polizisten und Sozialarbeiter 41 Jungen und Mädchen zwischen 18 Monaten und 17 Jahren aus den Anwesen der Gemeinschaft in Klosterzimmern (Deiningen bei Nördlingen) und Wörnitz (bei Ansbach) holten und in Heime und zu Pflegeeltern brachten. Die Behörden sahen eine Gefahr für das Wohl der Kinder. Bei einer Pressekonferenz am 1. August in Klosterzimmern erläuterten Mitglieder der Gemeinschaft die Anzeige gegen den RTL-Reporter Wolfram Kuhnigk. Die mit versteckter Kamera gemachten Aufnahmen seien manipuliert worden, bevor sie den Behörden vorgelegt wurden. Das ergebe sich aus den Zeitstempeln im Rohmaterial, die nicht mit dem Aufenthalt des Journalisten bei den „Zwölf Stämmen“ übereinstimmten. Dem Internetportal „spiegel-online“ zufolge führt Kuhnigk die unterschiedlichen Zeiten auf sein Unvermögen zurück, „die chinesische Bedienungsanleitung zu verstehen“. Bei der Pressekonferenz wurde außerdem die Glaubwürdigkeit einiger Zeugen bezweifelt, weil sie nicht öffentlich in Erscheinung treten wollten.


Der Anwalt der Gemeinschaft, Michael Langhans, bezeichnete die körperliche Züchtigung einiger Kinder „als Teil eines pädagogischen Gesamtkonzepts“. Es habe sich nicht um Misshandlungen gehandelt, die ein staatliches Eingreifen erforderlich gemacht hätten. Die verabreichten Schläge mit der Rute seien mit einer Beschneidung vergleichbar, die ebenfalls „eine Körperverletzung aus religiösen Gründen“ sei. Die „Zwölf Stämme“ begründen ihre Erziehungsmethode mit der Bibel.

Nach Angaben der Gemeinschaft befinden sich noch 22 Kinder in staatlicher Obhut. Sieben der übrigen waren Kinder von Gästen und wurden ihren Eltern sofort zurückgegeben; die anderen durften unter Auflagen wieder zu ihren Familien. Einige waren zuvor mehrmals aus den Heimen oder aus den Pflegefamilien weggelaufen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erziehung

  1. Deutschland verdummt
  2. Was tun, wenn Kinder streiten?
  3. Wahlfreiheit für junge Eltern – der Pakt für junge Familien
  4. Die AfD will Kinder vor Frühsexualisierung schützen
  5. Hessen: Kritik am Sexualkundelehrplan nimmt zu
  6. Die Kritik am neuen Lehrplan zur Sexualerziehung hält an
  7. Kanadischer Psychologe: In der Erziehung (liebevoll) autoritär sein
  8. Sachsen-Anhalt: DEMO FÜR ALLE verurteilt Werbung für sexuelle Vielfalt
  9. Demo für Alle ruft zur 'Weckruf-Demo' nach München
  10. Erzieht Kinder! Setzt Grenzen!






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  4. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  5. R.I.P. Dolly Parton
  6. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  7. Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder
  8. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  9. Kiewer Großerzbischof Schewtschuk: "Wir bitten um Solidarität"
  10. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  13. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  14. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  15. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz