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Kardinal Müller: Keine Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene

16. Juli 2014 in Aktuelles, 16 Lesermeinungen
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Präfekt der Glaubenskongregation ortet derzeit die Gefahr, "dass die Sakramente zu einem Zankapfel eines innerkirchlichen Macht- und Richtungskampfes zwischen Hardlinern und selbsternannten Flexiblen gemacht werden"


München (kath.net) Der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Gerhard Kardinal Müller, schließt eine Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion weiter aus. Dies teilte Müller der evangelischen Nachrichtenagentur epd mit. Der Präfekt beklagte im Vorfeld der Bischofssyonde dabei auch eine "Verengung der Diskussion auf die Frage der Zulassung zur Kommunion". Müller verwies auch auf die "prinzipielle Unauflöslichkeit" der Ehe. "Im Falle eines 'Scheiterns' bestehe die Möglichkeit einer 'Trennung von Tisch und Bett'“, dies entspreche „ein wenig einer zivilen Scheidung". Der Empfang der Hl. Eucharistie nach einer Wiederheirat sei aber ausgeschlossen, betonte der Präfekt. Dieser sei auch "kein einklagbares Recht". Müller ortet derzeit die Gefahr, "dass die Sakramente zu einem Zankapfel eines innerkirchlichen Macht- und Richtungskampfes zwischen Hardlinern und selbsternannten Flexiblen gemacht werden". Generell werde auch innerhalb der Kirche oft das Wesen der Ehe nicht mehr voll verstanden. Oft werde die Ehe lediglich als ein "auflösbarer Sozialvertrag" gesehen.


ROM DIREKT - Paul Badde - Interview mit Erzbischof Gerhard Ludwig Müller


Foto Kardinal Müller (c) Bistum Regensburg


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