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Sonnenwunder auf dem Tempelberg während des Papstbesuches?

30. Mai 2014 in Interview, 27 Lesermeinungen
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Michael Hesemann war Augenzeuge: „Ich kann Ihnen versichern: Die ganze Zeit über verhielt sich die Sonne ganz normal“, das angebliche Foto ist „eindeutig ein Fake!“. kath.net-Interview von Petra Lorleberg


Jerusalem (kath.net/pl) Im Internet kursiert ein Foto der Klagemauer mit zwei Sonnen. Das angebliche Foto sei entstanden, so wird behauptet, während sich Papst Franziskus im Rahmen seiner Heiliglandreise im Mai 2014 in Jerusalem aufgehalten habe. Offenbar gibt es Menschen, die das Foto für authentisch halten. Der Historiker und Autor Michael Hesemann war extra für die Papstreise nach Israel geflogen und hielt sich zu genau dem Zeitpunkt in Jerusalem auf, während dem das angebliche „Sonnenwunder“ stattgefunden haben müsste. kath.net hat nachgefragt:


kath.net: Herr Hesemann, Sie waren Augenzeuge: Was genau machte die Sonne während des Papstbesuches auf dem Tempelberg?

Hesemann: Ja, ich war während des Papstbesuches in Jerusalem. Aufgrund der hohen Sicherheitsstufe und der Tatsache, dass auch die Presse zu den meisten Ereignissen nicht zugelassen war - lediglich zu der Begegnung mit dem ökumenischen Patriarchen in der Grabeskirche hatte ich Zugang - verfolgte ich den Besuch des Heiligen Vaters an der Klagemauer und in Yad Vashem noch im Pressezentrum, um dann danach die Zeit für einen Rundgang durch Jerusalem zu nutzen. Natürlich stattete ich auch der Klagemauer einen Besuch ab, nur wenige Stunden nach dem Papst. Insgesamt war ich von 11.00 bis 16.30 Uhr unterwegs, dann fuhr ich zur Verabschiedung des Papstes zum Ben Gurion-Flughafen.

Und ich kann Ihnen versichern: Die ganze Zeit über verhielt sich die Sonne ganz normal.

kath.net: Trotzdem gibt es Behauptungen über ein Sonnenwunder. Um was geht es genau und werden Beweise dafür angeführt?

Hesemann: Seit Mittwoch kursierte besagtes Foto (siehe auch ganz unten) im Internet, es hieß, zwei Sonnen hätten gegen 14.30 Uhr am Himmel über Jerusalem gestanden, seien fotografiert und gefilmt worden. Das "Beweisfotos" zeigt das Phänomen über der Klagemauer und dem Ölberg.

Doch ich kann Ihnen beweisen, dass es eine Montage ist. Denn der Ölberg liegt im Osten, dort also, wo die Sonne aufgeht. So niedrig wie auf dem Foto stand die Sonne nur frühmorgens. Um 14.30 Uhr war sie bereits auf dem Weg nach Westen, also im Rücken einer Person, die die Klagemauer fotografierte. Um Punkt 14.47 Uhr war ich an der Klagemauer und schoss meine eigenen Fotos (Foto siehe unten), natürlich mit der Sonne im Rücken.


Zweiter Beweis: Als ich meine Bilder aufnahm, stand ein LKW auf dem Platz vor der Klagemauer, in den die "Überbleibsel" vom Papstbesuch geräumt wurden. Dieser LKW ist auf dem Bild, das angeblich 17 Minuten zuvor entstand, nicht zu sehen. Stattdessen ist die Mauer gesäumt von Betenden. Um 14.47 Uhr aber war die Mauer fast leer, gegen 15.00 Uhr betete ich dort, umgeben von vielleicht einem Dutzend Juden und Touristen.

Fazit: Das Foto ist nie und nimmer am Montagnachmittag aufgenommen worden, sondern wahrscheinlich an einem Schabat im Sommer gegen 13.00 Uhr. Wie ich darauf komme? Die echte Sonne – nicht die beiden hineinmontierten "Sonnen" – muss hoch am Südhimmel gestanden haben, das zeigt die Spiegelung auf der goldenen Kuppel des Felsendoms, aber auch der schmale Schatten der Klagemauer. Ich tippe mal auf ca. 13.00 Uhr, in Israel gilt ja auch die Sommerzeit. Damit ist aber auch klar, dass beide "Sonnen" per Photoshop in das Bild montiert wurden.

Letzter Beweis: Es war ein ganz klarer Tag. Selbst die eine Sonne leuchtete viel zu hell, um auf einem Foto nur als matte Kugel zu erscheinen.

Fazit: Eindeutig ein Fake!

kath.net: Es handelt sich also um eine bewusste Fehlinformation. Kann man Vermutungen über die Motive der Verantwortlichen machen?

Hesemann: Überprüfen Sie die Quelle: Das Foto erschien auf der italienischen Spaß-Website "Corriere della Mattina", die jeden Tag irgendeine bizarre Geschichte bringt. Einen Tag zuvor hatte sie behauptet, die Europawahlen in Deutschland müssten wiederholt werden, weil auf 15 Millionen Wahlzetteln ein Hakenkreuz aufgedruckt wäre. Und weil man keinen aktuellen Wahlzettel zur Verfügung hatte, nahm man zur Illustration halt einen von 2002 und malte ein Hakenkreuz darauf.

Am Dienstag erfand man die Geschichte mit dem "Sonnenwunder". Das ist also alles andere als eine glaubwürdige Quelle, das ist bestenfalls Satire, eine Verulkung des sensationalistischen Boulevardjournalismus. In Amerika hat so etwas Tradition, da gibt es ganze Zeitungen, die voller erfundener Sensationsmeldungen sind, wie die "Weekly World News", und diese Website übernimmt diese Form des täglichen Aprilscherzes für ein italienisches Publikum. Wer es glaubt und nicht durchschaut, ist halt selber schuld.

Eine andere Intention als die Verulkung sehe ich nicht bei den Machern.

kath.net: Grundsätzlicher gefragt: Den Gläubigen begegnen ja immer wieder solche Aussagen, das Spektrum reicht von Fotos bis zu mehr oder weniger sinnvollen Prophezeiungen. Wie kann sich der Einzelne orientieren, wenn er weder in blinde Gutgläubigkeit noch in ebenso blinde Kritiksucht verfallen möchte?

Hesemann: Natürlich stürzen sich speziell die Anhänger der "Warnung" darauf, sehen darin wieder einen "Beweis" für die nicht minder absurden "Prophezeiungen" der irischen PR-Lady Mary McGovern, die gerade bestrebt ist, sieben Milliarden Medaillen für einen Euro das Stück (Herstellungspreis: ein paar Cent) zu verkaufen. Da mischen sich eiskalte Geschäftemacherei mit Wundersucht.

Daher plädiere ich für einen erwachsenen Glauben, nach dem Rat des hl. Paulus: Prüfet alles und behaltet das Gute! (1 Thess 5,21) Gerade bei Behauptungen des Übernatürlichen sollte man nicht seinen kritischen Verstand außen vor lassen, sondern mit Methoden der Wissenschaft, hier etwa der Bildauswertung, sachlich, nüchtern und vorurteilsfrei an die Sache herangehen. So macht es die Kirche doch auch, die oft jahrelang ein angebliches Wunder prüft, bevor sie es als "übernatürlich" anerkennt.

Ich lehne Zeichen und Wunder keineswegs ab, im Gegenteil: sie hat es immer schon gegeben, seit den Anfängen der Kirche. Aber ich wehre mich gegen eine blinde Wundersucht, die begierig alles aufnimmt, was die unseriösesten Quellen hergeben, denn diese führt zu einem ungesunden Sensationalismus, zu einem sehr oberflächlichen Glauben, der jeden Tag neue, größere Mirakel braucht, um "aufregend" zu bleiben.

Das hat mit echter, tiefer Frömmigkeit nichts mehr zu tun, es degradiert das Wirken Gottes zu bloßem Entertainment und Nervenkitzel. Erinnern wir uns immer an die Worte des Herrn: "Selig, die nicht sehen und doch glauben!" (Joh 20,29) und machen wir unseren Glauben einfach nicht von solch scheinbaren Bestätigungen abhängig, denn sonst gerät er schnell in eine Krise, wenn sich ein "Wunder" einmal als Schwindel oder Täuschung erweist.

Vor allem aber dürfen wir uns nicht von falschen Propheten irreführen lassen, vor denen schon Jesus warnte: "Denn es wird mancher falsche Messias und mancher falsche Prophet auftreten und sie werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten irrezuführen." (Mt 24,24).

Lassen wir uns also einfach nicht so leicht ins Bockshorn jagen!

kath.net-Lesetipp:
Papst Franziskus
Das Vermächtnis Benedikts XVI. und die Zukunft der Kirche
Von Michael Hesemann
Gebundene Ausgabe,288 Seiten; m. 16 Abb.
2013 Herbig
ISBN 978-3-7766-2724-4
Preis 20.60 EUR

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

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Foto des Augenzeugen Michael Hesemann: Die Klagemauer in Jerusalem unmittelbar nach dem Papstbesuch am 26.5.2014


Der ´Fotonachweis´ des angeblichen ´Sonnenwunders´ während des Besuches von Papst Franziskus auf dem Jerusalemer Tempelberg - Wenn die Angaben stimmen würden, wäre diese Fotografie ca. 20 Minuten älter als das Hesemann-Foto:


Papst Franziskus - Besuch bei der Klagemauer - 26. Mai 2014


Foto oben (c) Corriere del Mattino/Screenshot


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Lesermeinungen

 Descartes 21. Juni 2014 
 

@Adson - Mit dem Juxblatt sind wir uns einig.

Ich bin mir sicher, dass Paulus an die Auferstehung Jesu geglaubt hat. Mit welchem Fleisch, das war ihm wohl nicht wichtig. Späteren Autoren war das aber wichtig, und sie unterstreichten ihren Glauben mit so Berichten wie Thomas' Hand-Anlegen. Diese wurden aber erst viele Jahre nach Paulus verfasst. Man kann also anhand der Untersuchung der Texte eine sozusagen kulturelle Entwicklung feststellen.
Ich glaube, dass die Texte im NT tatsächlich sehr viel zu uns sprechen können, viel mehr als ihr vordergründiger Text. So wie wir jemandes Sätze nicht bloß in deren beabsichtigter Bedeutung aufnehmen, sondern auch die Körpersprache des Sprechers, zusammen mit dem Umfeld, in dem er das sagt, und was er für ein Mensch ist, sein mutmaßliches Motiv und so weiter.


0
 
 Adson_von_Melk 16. Juni 2014 

Also @Descartes, ich glaube nicht, dass dieses Juxblatt

irgendetwas bewirken wollte als eben einen Jux. Auf Kosten der Leichtgläubigen und Wundersüchtigen. Und da es solche wirklich gibt, haben sich kath.net und Herr Hesemann dankenswerterweise die Mühe gemacht, diesen Artikel zu veröffentlichen.

Die Bildanalyse fand ich übrigens sehr interessant, etwa in der Weise wie eine Detektivgeschichte.

Was die leibliche Auferstehung betrifft, werden wir uns wieder einmal nicht einig werden können. Ich werte die Berichte des NT als glaubhaft, Sie nicht. Das ist schade, aber legitim.

Vielleicht sehen Sie sich in einer ruhigen Minute doch noch einmal die Areopagrede an, Apg 17, 16-34? Sie werden finden, dass alles gut war, solange er sich als Weisheitslehrer gerierte.

Für die Lehre von der Auferstehung der Toten hat man Paulus in Athen aber ausgelacht. Und zuhause (siehe Apg 23) sowieso an Leib und Leben bedroht.

Warum sollte er sie denn verkünden, wenn er nicht auch selbst davon überzeugt gewesen wäre?


0
 
 Descartes 15. Juni 2014 
 

@Adson - Sorry für späte Antwort.

Ich hatte diesen Thread aus den Augen verloren und hatte letztens auch wenig Zeit.
Soweit ich das sehe, spricht Paulus sehr viel von der Auferstehung Jesu, aber ich finde nichts, was die Hypothese entkräften könnte, dass er den auferstandenen Jesus nicht als dem Fleische nach auferstanden betrachtet, so wie es die Lebenden haben. In 1. Kor 15, 5ff schreibt er immer nur von "gesehen". In 1. Kor 15,35ff geht er auf die Frage ein, was für ein Fleisch Auferstandene haben werden, und er antwortet praktisch, dass ihr Fleisch sein wird, "wie Gott will".
Ich bin auf diesen Sachverhalt hingewiesen worden in dem Buch "Warum ich kein Christ bin" von Kurt Flasch.
Ich kenne natürlich den christlichen Mainstream. Die Analogie der "Zeugenaussagen" über Wunder Jesu zu der Fotomontage in einem Juxblatt besteht in der Argumentation, nicht in der angestrebten Ernsthaftigkeit. Heute wie damals werden wundersame Geschichten in die Welt gesetzt, die etwas Bestimmtes bewirken sollen.


0
 
 Adson_von_Melk 10. Juni 2014 

PS. Dem Auferstandenen würde Paulus einen UNverweslichen Leib zuordnen

Das dürfte ein Tippfehler sein, oder habe ich da prinzipiell etwas an Ihrem Posting missverstanden?

Aber die Frage ist natürlich, warum er gegen so viel Widerstand, ja Spott überhaupt jemand eine Auferstehung "zuordnet".

Denn mit dieser Ansicht - das muss man immer wieder betonen - rannte er damals keineswegs offene Türen ein. Schon Jesus selbst wurde dafür von den Sadduzäern angegriffen. Wieder und wieder muss sie erläutert werden.


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 Adson_von_Melk 10. Juni 2014 

@Descartes: Diesmal fällt es mir schwer Ihnen zu folgen

Sind sie sich wirklich klar, was der "christliche Mainstream" (zu dem Sie eingeladen sind) glaubt und was nicht?

Rein garnichts gibt dieser Mainstream auf in Juxblättern erschienene Fotomontagen.

Er glaubt allerdings aufgrund von Zeugenaussagen, dass Jesus auferstanden ist und eine gewisse Zeit mit seinen Jüngern verbracht hat - angegeben werden 40 Tage, dann folgte "Christi Himmelfahrt". Danach geht man von einer leiblichen Anwesenheit Christi auf Erden nicht mehr aus, folglich konnte Paulus nicht davon berichten.

Sie scheinen aber (von woher eigentlich?) abzuleiten, dass Paulus die ganze Lehre von leiblicher Aufersteheung entweder nicht gekannt oder aktiv bestritten hätte.

Ja, warum bemüht er sich denn dann ab 1 Kor 15, 35 sie den damals schon zahlreichen Zweiflern darzulegen?

Auch in der berühmten Areopagrede (Apg 17, 16-34) geht alles wunderbar - bis Paulus von der Auferstehung der Toten anfängt. Da laufen ihm die Zuhörer lachend davon.


0
 
 Descartes 7. Juni 2014 
 

@Adson 2

In 1. Kor. 15,44 spricht Paulus von einem geistlichen Leib. Dem auferstandenen Jesus ordnet er nirgends einen verweslichen Leib zu. Das ist auffallend. Dass es ihm nur unwichtig gewesen wäre, ist "mit den Mitteln, die der Verstand uns gibt" sehr unplausibel. Aber wahrscheinlich nicht für den, der glaubt. Genau wie bei dem Sonnenwunder. Wenn das Sonnenwunder für jemanden besonders wichtig wäre, wäre es deswegen dann glaubhafter? Ich denke nicht.


0
 
 Descartes 7. Juni 2014 
 

@Adson

Zum ersten Punkt möchte ich feststellen, dass es Jesus auch Jahre nach seiner Himmelfahrt doch locker möglich gewesen sein sollte, leiblich dem Paulus zu erscheinen, schließlich soll er körperlich in den Himmel aufgefahren sein, und er sei in leiblicher Gestalt den zwei Männern zu Emmaus plötzlich verschwunden. Warum also nur eine Vision veranstalten? Das hätte er auch schon direkt nach der Auferstehung so machen können.
Zu "Zweitens": Wie auch immer Paulus' Schwerpunkte gesetzt seien, so stellt die historisch-kritische Untersuchung der Texte fest, dass Paulus nicht von einer physikalisch-körperlichen Auferstehung Jesu schreibt. Nur weil er andere Schwerpunkte gesetzt hat? Selbst dann hätte er es doch nicht so unbedingt vermeiden müssen, davon zu reden, wenn er davon gewusst hätte. Gerade wenn er auf noch Lebende verweist. Der Widerspruch erwächst einfach aus dem, was plausibel ist, und was nicht mehr.


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 Adson_von_Melk 6. Juni 2014 

@Descares: Sie wissen doch, ich antworte Ihnen gern :-)

Sie sagen, dem Apostel Paulus sei der "historische Jesus" nicht wichtig gewesen, die Auferstehung aber schon. Letztlich ist das aus der bekannten Diskussionsfigur 'Christentum als Erfindung des Paulus'

Dazu ist zu sagen, dass Paulus dem historischen Jesus eben nicht begegnet ist, jedenfalls nicht dokumentiert, dem auferstandenen Jesus vor Damskus aber doch. (In einer Vision, bitte beachten - das war Jahre NACH Christi Himmelfahrt.)

Zweitens war Paulus in der Urkirche der einzige "studierte" Theologe. Somit erklären sich die Schwerpunkte seiner Verkündigung. Einen Widerspruch, gar einen groben, zu den direkten Zeugen kann ich nicht finden. Noch dazu wo Paulus ohne jede Einschränkung auf die noch Lebenden verweist. (1 Kor 15, 4-9)

Kurz nach dieser Stelle wird gerade Paulus noch einmal sehr deutlich, dass alles was er sagt daran hängt dass die Auferstehung real war: Verse 14 und 32. Ab Vers 35 geht es um das damals schon besonders umstrittene Konzept der leiblichen Auferstehung.


0
 
 Descartes 4. Juni 2014 
 

Hallo @Adson

Danke für die Antwort, wenigstens einer antwortet. Als ich meinen letzten Kommentar abschickte, hatte ich Ihren vorletzten noch nicht lesen können.

Sie schrieben:"...[Johannes] fühlte sich zu entsprechend feierlichen Versicherungen veranlasst."
Deshalb auch die zunehmenden Ausschmückungen, die zu den vorherigen "Zeugenaussagen" in grobem Widerspruch stehen. Paulus war der historische Jesus nicht wichtig, aber die Auferstehung. Wenn er sie körperlich aufgefasst hätte (oder sie ihm so zu Ohren gekommen wäre), dann hätte er das auch so geschrieben, plausiblerweise.

Bei den zwei oder drei Sonnen gibt es da weniger Widersprüche in den Zeugenaussagen. Es gibt Zeugen, aber man will ihnen nicht glauben. Ja, sie können bei den Leuten keinen Glauben einfordern. Dabei gibt es sogar ein Foto. Klar, man kann es zerreden und als unglaubwürdig darstellen.
Ich denke aber, wir haben schon seit dem Ende des Mittelalters sinnvolle Kritierien, nach denen man solche Berichte beurteilen kann.


0
 
 Adson_von_Melk 3. Juni 2014 

@Descartes: Dass bei Paulus die ältesten und bei Johannes die jüngsten Texte des NT

ist akzeptiert, nur wenige Lehrmeinungen weichen hiervon ab.

Man darf aber auch wiederholen, dass Paulus von einem ganz eigenen Standpunkt aus geschrieben hat. Er war anders als die Apostel eben kein direkter Augenzeuge der Auferstehung, somit sind entsprechende Stellen in seinen Schriften auch nicht zu erwarten.

Das war auch nicht dringend, er schrieb so früh, dass er mühelos jede Menge Zeugen aufrufen konnte, vgl. 1 Kor 15, 3-8 "die meisten von ihnen sind noch am Leben"

Johannes dagegen war sich bewusst, als einer der letzten lebenden Augenzeugen zu schreiben und fühlte sich zu entsprechend feierlichen Versicherungen veranlasst.

Aber schon wahr:
Wie bei jedem historischen Ereignis (zB. dem Tod des Sokrates) hängt alles von der Glaubwürdigkeit der Zeugen ab.

Weder ein Johannes noch ein Paul können Glauben einfordern, sie können nur darum werben und ihn selbst glaubwürdig leben.

Die Antwort darauf liegt beim Hörer. So damals und so heute.


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 Descartes 2. Juni 2014 
 

Danke @Nürnberger

Aber Sie waren etwas zu voreilig. Ich hatte doch nach PAULINISCHEN Stellen gefragt. Warum? Weil das die ältesten Quellen des NT sind. Gerade das Johannesevangelium ist ja das jüngste der vier kanonischen Evangelien, und da hatte die Unterstreichung der Glaubenstexte schon größere Ausmaße erreicht.
Leider hat sich @antony nicht mehr zu Wort gemeldet hier. Ich gehe davon aus, dass er nur bestätigen kann, was ich bei Kurt Flasch gelesen habe, also bei jemandem, der sich fast sein ganzes Leben lang mit dem Thema beschäftigt hat, und er ist Jahrgang 1930.


0
 
 Adson_von_Melk 2. Juni 2014 

Vielen Dank für diese nützliche Klarstellung

Die Kirche erwartet von uns gläubig zu sein, aber nicht leichtgläubig.

@Descartes:

Es geht zunächst einmal um die Behauptung einer ungewöhnlichen Tatsache und damit, noch vor einer möglichen religiösen Interpretation, um die einfache Frage "Ist das wahr?"

Dass die Story mit den zwei Sonnen nicht wahr ist, hat Herr Hesemann m.E. ausreichend dargestellt, und zwar mit den Mitteln, die der Verstand uns gibt.

Natürlich ist für Christen die ähnlich ungewöhnliche Behauptung, dass einer von den Toten auferstanden ist, noch wichtiger als die Anzahl der Sonnen am Himmel.

Hierzu wäre mir natürlich auch als erstes die Stelle mit dem "ungläubigen Thomas" eingefallen. Die steht schließlich eigens für Leute wie Sie und mich in der Bibel. In den Evangelien wird auch mehrfach berichtet, der Auferstandene habe mit den Jüngern gegesen, in Joh 21,9 kocht (grillt) er sogar für sie.

Paulus schreibt hingegen aus einer ganz anderen Position als die Evangelisten und betont andere Punkte.


0
 
 Der Nürnberger 2. Juni 2014 

@Descartes

"Bitte lies selbst alle paulinischen Stellen und nenne mir eine, in der Jesus nach der Auferstehung körperlich beschrieben wird."
Hier die Stelle aus dem Johannes-Evangelium: Joh 20,24-29


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 jadwiga 1. Juni 2014 

An diesem Tag ist tatsächlich ein Wunder an der Klagemauer geschehen. Der Heilige Geist kam vorbei und sogar die Kameras haben ihn erfasst. Selig ist der, der IHN gesehen hat:-)


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 SpatzInDerHand 1. Juni 2014 

@Unverstellt: Eigentlich hatte ich Ihren Einwand beantwortet.

Nämlich mit dem Hinweis auf das Sonnenwunder in Fatima und auf das wahrscheinliche Sonnenwunder bei Pius XII.
Also: Auch Sonnenwunder können bei Christen starke Resonanz haben und zur Glaubensvertiefung dienen. Möchten Sie sich mal über das Sonnenwunder der (kirchlich anerkannten) Erscheinungen in Fatima informieren?
Hier (im Abschnitt "Sechste Erscheinung: 13. Oktober 1917"):
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Fatima

Und zum Sonnenwunder bei Papst Pius XII.: http://www.kath.net/news/21306


1
 
 Descartes 31. Mai 2014 
 

@antony - Hallo

Bitte lies selbst alle paulinischen Stellen und nenne mir eine, in der Jesus nach der Auferstehung körperlich beschrieben wird. Ich lese gerade Kurt Flaschs Buch "Warum ich kein Christ bin", und da erwähnt er unter anderem dieses Ergebnis der Untersuchung der Texte nach der historisch-kritischen Methode.
Bei Paulus' Bekehrungserlebnis war Jesus eine Art Licht, und auch in allen späteren Stellen wird der auferstandene Jesus nie als körperlich auferstanden beschrieben.
Ja, er schreibt die von Dir erwähnte Stelle, aber woraus geht hervor, das sei körperlich gemeint? Das würde nicht zu den anderen paulinischen Stellen passen.


0
 
 Unverstellt 31. Mai 2014 
 

Blinde Kritiksucht

Lieber @SpatzInDerHand,
ich bin weder blind, noch süchtig. Ich hinterfrage ganz bewusst und ganz gezielt eine Art der Frömmlerei, die dem christlichen Glauben in die Nähe des heidnischen Aberglaubens rückt. Dazu muss man im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte sein. Meine Frage, inwiefern die scheinbar zweifach zu sehende Sonne in irgendeiner Art und Weise dem christlichen Glauben dienen könnte, wird nicht beantwortet. Liebe Grüße


1
 
 SpatzInDerHand 31. Mai 2014 

@Unverstellt: Möchten Sie sich einmal fragen, ob Sie mit Ihrer Bemerkung

vom Regen in die Traufe gefallen sind? Wie oben in einer Frage festgestellt wird: blinde Kritiksucht ist nicht besser blinde Gutgläubigkeit. Ja, es kann Wunder geben, auch Sonnenwunder. Übrigens wird ein Sonnenwunder von Fatima berichtet, und Papst Pius XII. hat vermutlich vor der Dogmatisierung unseres jüngsten Dogmas ebenfalls ein Sonnenwunder gesehen. Nur muss man, weil man Sonnenwunder für möglich hält, nicht jeden Schwachsinn glauben.
Eine Bekehrung Europas zu Jesus wäre für mich allerdings ebenfalls ein Wunder, Abtreibungs- und Kriegsende - mögen sie möglichst bald geschehen!


2
 
 Unverstellt 31. Mai 2014 
 

Lächerlich und peinlich

Ich bin gläubig. Ich glaube an unseren dreieinigen Gott. Was soll das "Sonnenwunder" überhaupt bedeuten? Ich weiß, dass der Sonne in verschiedenen heidnischen Kulten eine wichtige religiöse Rolle zukam (zukommt?). Kritiker des christlichen Glaubens werden das schlicht lächerlich finden! Und ich persönlich finde das schlicht peinlich. Zumal man heutzutage derartige Ereignisse recht schnell naturwissenschaftlich erklären kann. Ein Wunder wäre es, wenn sich hier in Europa die Menschen von heut auf morgen Jesus Christus erneut zuwendeten. Wenn die Abtreibung von ungeborenen Menschen aufhörte. Wenn Kriege plötzlich endeten, uvm. MfG


1
 
 Dottrina 30. Mai 2014 
 

Lieber Michael,

ich glaube Dir! Hoffe, es geht Dir gut.


0
 
 mhesemann 30. Mai 2014 
 

Wie gesagt: Ich war praktisch zeitgleich da. Gegen 14.20 hatte ich mir auf der Jewish Quarter Plaza ein Eis geholt, sah mir noch die Kreuzritterkirche an, blickte die ganze Zeit über schon in Richtung Klagemauer/Felsendom - und sah keine zwei Sonnen. Mir kam auch niemand entgegen, der aufgeregt war. Kein israelisches Medium, keine andere Quelle berichtet darüber. Die ganze Sache ist Humbug und nie geschehen!


4
 
 mhesemann 30. Mai 2014 
 

Wunder widerlegen ...

Descartes, das "Wunder" soll sich am Montag um 14.30 Uhr nachmittags ereignet haben. Der Sonnenstand (Lichtreflektion auf der goldenen Kuppel, Schatten der Klagemauer) zeigt aber, dass es gegen 13.00 mittags entstand. Da ist völlig egal, ob am Himmel zwei oder drei Sonnen standen, die Uhrzeit stimmt nicht, abgesehen davon, dass die beiden auf dem Foto sichtbaren "Sonnen" offenbar gar kein Licht ausstrahlten. Außerdem stand nach dem Papstbesuch noch (und zwar bis gegen 15.00 Uhr) der LKW auf dem Platz, in den all die Absperrgitter geladen wurden. Und schließlich zeigt das "Wunderfoto" Hunderte Betende direkt an der Mauer. Es waren aber nur ein paar Dutzend dort. Das Foto KANN also nicht von Montag nachmittag stammen, es MUSS ein Archivbild sein, in das die beiden "Sonnen" hineinmontiert wurden.


5
 
 antony 30. Mai 2014 

@ Descartes

Steile Thesen, die Du da aufstellst. Auferstehung zusammenfantasiert und erst Jahrzehnte später erfunden? Bei Paulus nicht körperlich? "Wäre Christus nicht auferstanden, wäre unser Glaube sinnlos" schreibt er, und "Wie durch einen der Tod in die Welt kam, so kam durch einen die Auferstehung von den Toten".

Wie kann man denn da eine nicht-leibliche Auferstehung hineinlesen? "Ich mach mir meine Welt, wiedewiedewie sie mir gefällt"?

Braucht offensichtlich einen ziemlichen Tunnelblick auf die biblischen Texte.


4
 
 Descartes 30. Mai 2014 
 

@Radieserl

Während bei Paulus die Erscheinungen des auferstandenen Jesus noch nicht körperlich sind, werden sie es bei späteren Autoren dann doch. Erst später nach immer großen Ausmalungen und zunehmenden Widersprüchen wird wieder der andere Weg eingeschlagen und betont, dass man keine Zeichen brauchen (solle), um zu glauben.


0
 
 Descartes 30. Mai 2014 
 

Kann man ein Wunder mit dem Verweis auf Naturgesetze widerlegen?

"Doch ich kann Ihnen beweisen, dass es eine Montage ist. Denn der Ölberg liegt im Osten, dort also, wo die Sonne aufgeht. So niedrig wie auf dem Foto stand die Sonne nur frühmorgens."

Das ist doch kein Beweis für die Nichtexistenz des Wunders, sondern eher der Beweis dafür, dass es noch größer ist. Denn demnach gab außer der "normalen" Sonne noch die zwei abgebildeten Sonnen, und/oder die Lichtstrahlen haben sich anders verhalten als wir es empirisch beobachten und in Naturgesetzen fassen. Gott kann die Naturgesetze aufheben, oder nicht?

Es wundert mich, dass Herr Hesemann hier so kritisch ist. Selbst wenn die Quelle auf eine Spaß-Website zurückgeht, so kann das Wunder trotzdem stattgefunden haben. Es kommt nicht darauf an, WER die Botschaft sagt, wesentlich ist, ob sie wahr ist oder nicht, und letztlich nur, ob sie einem etwas sagt und bedeutet oder nicht.


0
 
 antony 30. Mai 2014 

Tolle Kamera! Wenn ich meine in nur EINE Sonne halte, ...

... dann wird der Vordergrund schon dunkel und unterbelichtet. Diese Kamera belichtet sogar bei ZWEI Sonnen noch den Vordergrund ordentlich.

Kann jemand mal das Modell ausfindig machen?


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 Radieserl 30. Mai 2014 

Wundersucht

Wer Zeichen fordert, hat keinen Glauben.
Fides et Ratio!


7
 

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  12. Wachsendes Interesse unter jungen Katholiken an der Alten Messe
  13. Glauben Katholiken an ‚Zeichen von den Toten’?
  14. Wer war Feuerwehrmann Corey Comperatore, der beim Attentat auf Trump starb?
  15. KATH.NET-Leserreisen 2025-2026 - ROM - MALTA - BALTIKUM - ISLAND und MEDJUGORJE

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